WikiNews de

December 1, 2005

Tarifrunde 2006: Tarifforderung IG Metall Baden-Württemberg

Tarifrunde 2006: Tarifforderung IG Metall Baden-Württemberg

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:12, 2. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Stuttgart (Deutschland), 01.12.2005 – Die IG Metall Baden-Württemberg hat am Donnerstag ihre mögliche Forderung zur Tarifrunde 2006 genannt. Sie will mit einer Lohnforderung zwischen 4,5 und fünf Prozent in die nächste Tarifrunde der Metallindustrie gehen. Die konkrete Forderung werde im Januar 2006 beschlossen.

Der baden-württembergische IG-Metall-Chef Jörg Hofmann begründete die Höhe der Forderung mit der durchschnittlichen Umsatzrendite der Unternehmen nach Steuern von 2,7 Prozent, was eine im Vergleich zu vorangegangenen Jahren verbesserte Ertragslage bedeute, sowie mit der laufenden Erhöhung der Leistungsanforderungen für Beschäftigte.

Demgegenüber behauptete der Sprecher der Arbeitgeber Gesamtmetall-Chef Martin Kannegiesser, es stünden aus dem Produktivitätszuwachs nur ein bis 1,4 Prozent für Lohnerhöhungen zur Verfügung. Bei einer aktuellen Inflationsrate von über zwei Prozent müssten sich die Beschäftigten auf die Verminderung ihrer realen Löhne gefasst machen.

Einem Interview Kannegiessers mit der Berliner Zeitung zufolge sollen beide Seiten erklärt haben, die zukünftige Aushandlung des Weihnachtsgeldes auf Betriebsebene könne Gegenstand des neuen Tarifvertrages sein. Kannegiesser bezeichnete dies als möglicherweise notwendige Konzession der Gewerkschaft, um den Flächentarifvertrag zu retten.

Der letzte Tarifvertrag mit einer Lohnerhöhung zwischen 2,2 und 2,7 Prozent galt zwei Jahre, der neue wird rund 55 Prozent der 3,5 Millionen Beschäftigten in der Metallindustrie betreffen, deren Betriebe dem Arbeitgeberverband angehören.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 28, 2005

Fischsterben in Nordrumänien

Fischsterben in Nordrumänien – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fischsterben in Nordrumänien

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:39, 28. Nov. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Bukarest (Rumänien) / Budapest (Ungarn), 28.11.2005 – Durch einen Unfall wurden Teile eines Flusses in Rumänien mit Natriumcyanid vergiftet. Ein Fischsterben begann im betroffenen Gebiet.

Im Norden Rumäniens ist ein Teil des Vişeu-Flusses mit 300 Kubikmetern zyanidhaltiger Lösung vergiftet worden. Das Gift sei aus der Borsa-Mine ausgetreten, und über ein Absetzbecken in den Fluss gelaufen, wie das rumänische Umweltministerium am Sonntag mitteilte. Obwohl flussabwärts in der Theiß kein Zyanid mehr nachgewiesen werden konnte, seien die ungarischen und ukrainischen Behörden benachrichtigt worden.

Dieselbe Mine war für den Baia-Mare-Dammbruch vor vier Jahren verantwortlich, bei dem 20.000 Tonnen schwermetallhaltiger Schlamm in die Theiß gelangt waren. In der Umgebung wird Golderz verarbeitet.

Der Hungarian News Agency Corp. zufolge sagte die ungarische Umweltschutzbehörde, dass der Giftteppich Montagmorgen Ungarn erreiche, aber keine Gefahr für die Bevölkerung oder Umwelt darstelle. Ihr Sprecher Tibor Dobson wies demzufolge darauf hin, dass Fische lediglich bei direktem Kontakt mit dem Giftteppich starben. Laufende Wasserproben ergaben soweit, dass die Umwelt nicht gefährdet sei.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 2, 2005

Großbrand in Jenaer Gewerbegebiet

Großbrand in Jenaer Gewerbegebiet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Großbrand in Jenaer Gewerbegebiet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:09, 4. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Jena (Deutschland), 02.10.2005 – Im Jenaer Gewerbegebiet Göschwitz ist am Sonntag eine Halle der Firma GOT (Gesellschaft für Oberflächentechnik) in der Konrad-Zuse-Straße in Brand geraten. Das Feuer brach vermutlich gegen 14:00 Uhr aus und konnte erst nach einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Dabei waren zeitweilig über 40 Fahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz sowie ein Hubschrauber im Einsatz.

Der Brand brachte das Dach einer Produktionshalle teilweise zum Einsturz und beschädigte auch benachbarte Gebäude der Jenoptik Automatisierungstechnik schwer. Insgesamt waren rund 5.000 Quadratmeter Fläche in verschiedenen Betriebshallen betroffen. Für Stunden hing eine beißende schwarze Rauchsäule über der Gegend. Die Bevölkerung wurde im Rundfunk aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Ein Zusammenhang mit dem kürzlich verhafteten, dann aber wieder freigelassenen Feuerteufel wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vermutet – dieser hatte wiederholt in den Kellern von Wohnhäusern gezündelt.

Die Feuerwehr hatte den Brand gegen 16:45 Uhr vollkommen gelöscht. Die Sicherungsarbeiten an der Brandstelle dauerten jedoch noch bis in die späten Abendstunden an. Es gab keine Verletzten. Zeitweise wurde der Strom für das gesamte Gewerbegebiet abgeschaltet.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.
  • MDR 1 Radio Thüringen: Laufende Berichterstattung (cyper)

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 19, 2005

Deutschland wird rund 150.000 Arbeitsplätze verlieren

Deutschland wird rund 150.000 Arbeitsplätze verlieren

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 19.02.2005 – Die BILD-Zeitung berichtet über eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei rund 8.000 Firmen.

Diese ergab, dass bis Ende 2007 rund 150.000 Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden sollen. 43 Prozent sollen in die neuen EU-Länder wandern, 37 Prozent sollen nach China gehen. Die Metallindustrie, das Elektrotechnikgewerbe und die Textilbranche ist am meisten betroffen. Bereits in diesem Jahr werden 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.