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October 30, 2011

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

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Veröffentlicht: 16:25, 30. Okt. 2011 (CET)
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Bordell in einem Rotlichtviertel (Archivaufnahme)

Werl (Deutschland), 30.10.2011 – Schon vor Monaten war die 19-jährige Rumänin nach Deutschland gelockt worden, man sagte ihr, sie könne als Kellnerin arbeiten. Hier wurde sie von einem Menschenhändler und Zuhälter gefügig gemacht und musste an verschiedenen Orten ihren Körper verkaufen. Von den Einnahmen sah sie nichts, sie erhielt lediglich Unterkunft und Verpflegung.

Mindestens zwei Mal ist die junge Rumänin in Deutschland weiterverkauft worden. Der Preis der Frau lag dabei zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Vor acht Wochen hatte sie ein 23-jähriger Mann aus Werl gekauft und in Bordellen der Umgebung eingesetzt. Dann gelang es der Frau die Mutter zu verständigen, so gelangte die Polizei an den Ort an dem sie festgehalten wurde und konnte sie aus den Fängen des Zuhälters befreien.

Gegen den 23-jährigen Werler erging Haftbefehl wegen Körperverletzung, Vergewaltigung und Menschenhandel. Er hatte die Rumänin bedroht und geschlagen und es kam zu sexuellen Übergriffen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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October 18, 2011

Mexiko: 61 Männer aus der Hand eines Drogenkartells befreit

Mexiko: 61 Männer aus der Hand eines Drogenkartells befreit

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Veröffentlicht: 06:00, 18. Okt. 2011 (CEST)
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Piedras Negras (Mexiko), 18.10.2011 – Die mexikanische Armee hat in der Stadt Piedras Negras 61 Männer befreit, die von einem Drogenkartell verschleppt worden waren und vom Kartell zur Mitarbeit im Drogenhandel gezwungen werden sollten. Bei der Befreiungsaktion wurden auch drei Mitglieder des Kartells angetroffen und sechs Tonnen Marihuana beschlagnahmt.

Unter den Befreiten befand sich ein Honduraner. Die Opfer wurden aus verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten verschleppt.

Die Regierung geht seit dem Jahr 2006 gegen die Drogenkartelle vor. Bis heute wurden mehrere ranghohe Drogenbosse festgenommen. Eine Befriedung der Situation konnte dadurch nicht erreicht werden. Mehr als 40.000 Menschen starben bislang im Drogenkrieg.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Mexiko

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July 25, 2011

Ciudad Juárez: Massenfestnahme bei Razzia gegen Menschenhandel

Ciudad Juárez: Massenfestnahme bei Razzia gegen Menschenhandel

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Veröffentlicht: 12:01, 25. Jul. 2011 (CEST)
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Prostituierte in Mexiko

Ciudad Juárez (Mexiko), 25.07.2011 – Am Freitag (22. Juli) und Samstag (23. Juli) fand eine großangelegte Razzia gegen Menschenhändler in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez statt. Die mexikanische Bundespolizei erklärte am Sonntag, dem 24. Juli, es seien 500 Männer und 530 Frauen festgenommen worden. 20 minderjährige entführte Mädchen konnten befreit werden.

2010 wurden allein in der Stadt Ciudad Juárez 59 Mädchen verschleppt, im Bundesstaat Chihuahua 48 weitere Frauen und Mädchen. Menschenrechtsgruppen hatten schon lange auf die unhaltbaren Zustände hingewiesen. Jahrelang war das Schicksal entführter Frauen im alltäglichen Drogenkrieg untergegangen.

Die Frauen werden als billige Arbeitskräfte verkauft oder der Prostitution zugeführt. Oft endet ihr Schicksal mit dem Tod. Mord ist in Ciudad Juárez alltäglich – bei durchschnittlich sieben Tötungsdelikten am Tag.

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March 5, 2011

Polizeiaktion: Vier mutmaßliche Menschenhändler festgenommen

Polizeiaktion: Vier mutmaßliche Menschenhändler festgenommen

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Veröffentlicht: 17:03, 5. Mär. 2011 (CET)
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Bordell in Muenchen.jpg

Augsburg (Deutschland), 05.03.2011 – Seit Anfang des Jahres ermittelt die Augsburger Kriminalpolizei gegen einen 53-jährigen Deutschen rumänischer Herkunft mit Wohnsitz im Raum Landsberg, eine 42-jährige Deutsche aus Mannheim, einen 39-jährigen Deutschen mit rumänischen Wurzeln und eine 27-jährige rumänische Staatsangehörige in Memmingen. Der Vorwurf lautet auf Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung (Paragraph 232 des deutschen Strafgesetzbuchs) und Zuhälterei (Paragraph 181a Strafgesetzbuch). Sie sollen zehn junge Frauen aus Rumänien verschleppt haben, um sie in Deutschland unter Zwang als Prostituierte arbeiten zu lassen. Dazu betrieben sie in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen Bordelle, die als Wellness- und Massagestudios getarnt waren.

Neben den Wohnungen der Tatverdächtigen wurden in Memmingen, Gotha, Erfurt und Weimar Örtlichkeiten durchsucht, bei denen die Polizei davon ausging, dass die jungen rumänischen Frauen dort der Prostitution nachgehen. Zehn Frauen zwischen 18 und 22 Jahren konnten angetroffen werden. Die Frauen wurden nach ersten Ermittlungen der Hilfsorganisation Solidarity with Women in Distress (SOLWODI), die sich um Opfer von Menschenhandel kümmert, übergeben.

Bei der am Mittwoch durchgeführten Durchsuchungs- und Festnahmeaktion wurde ein fünfstelliger Bargeldbetrag und Unterlagen sichergestellt. 70 Kriminalbeamte waren eingesetzt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren
  • Portal:Polizeieinsätze

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May 17, 2007

Russischer Mädchenhändler-Ring brachte 16 Mädchen um

Russischer Mädchenhändler-Ring brachte 16 Mädchen um

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Artikelstatus: Fertig 17:14, 17. Mai 2007 (CEST)
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Nischni Tagil (Russland), 17.05.2007 – Eine äußerst brutale sechsköpfige Mädchenhändler-Organisation hat im russischen Nischni Tagil über Jahre hinweg weibliche Kinder und Jugendliche entführt, zur Prostitution gezwungen und mindestens 16 ihrer Opfer schwer misshandelt und erwürgt. Seit 2002 wurden etwa 30 Mädchen vermisst.

Eduard Chudinov, der wegen Vergewaltigung in einem russischen Gefängnis sitzt, führte die Ermittlungsbehörden mit einem Geständnis auf die Spur der Täter. Die russische Polizei vermutet, dass Chudinov auch seine eigene Tochter ermordet hat.

Mit verschlüsselten Annoncen in örtlichen Zeitungen haben die Täter laut Ermittlungen der Polizei ihre Kundschaft angelockt.

Marina K. berichtete davon, wie die Händler ihre Schwester angesprochen, sich mit ihr an einem Kino verabredet und sie dort entführt haben. Bei der Polizei sagten die Täter aus, das Mädchen nach Swerdlowsk überführt zu haben. Auf dem Weg dorthin geriet sie jedoch in Panik, woraufhin die Täter sie erwürgten und in das Waldstück brachten, wo später auch die anderen Opfer gefunden wurden.

Die örtlichen Behörden kümmerten sich mehrere Jahre lang nicht um die Vermisstenmeldungen.

Quellen

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August 16, 2006

Drei belgische Polizisten werden in Somaliland festgehalten

Drei belgische Polizisten werden in Somaliland festgehalten

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Artikelstatus: Fertig 18:09, 16. Aug. 2006 (CEST)
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Die Lage Somalilands

Hargeysa (Somaliland), 16.08.2006 – Drei belgische Polizisten, die einen ausgewiesenen Asylsuchenden in sein Heimatland Somalia begleiten wollten, werden in Somaliland festgehalten, weil sie nach Angaben der dortigen Regierung keine Visa vorweisen konnten.

Die Polizisten hatten ursprünglich vor, anschließend mit demselben Flugzeug nach Äthiopien zu fliegen, von wo aus es gestartet war. Die belgischen Polizisten waren am Dienstag auf dem Flughafen von Hargeysa, der Hauptstadt von Somaliland, gelandet. Unmittelbar nach ihrer Ankuft wurden sie wegen fehlender Reisedokumente festgenommen und in ein Hotel gebracht, das sie nicht verlassen dürfen. Der aus Belgien ausgewiesene Asylbewerber wurde wieder zurück ins Flugzeug gebracht und zurück nach Äthiopien geschickt. Laut einem in der Onlineausgabe der südafrikanischen „Independent“ veröffentlichten Artikel werfen die Behörden den Polizisten eine Verletzung des Einwanderungsrechts und Menschenhandel vor. Auf einer Pressekonferez sagte der Innenminister von Somaliland, sein Land sei keine Mülldeponie und werde solche Aktionen nicht erlauben. Nach Angaben des Innenministers Abdullahi Ismail Ali haben Passagiere des Flugzeuges einer äthiopischen Airline die Behörden auf die drei belgischen Polizisten aufmerksam gemacht. Die drei seien verdächtig erschienen, weil sie den Somalier kurz nach der Landung von seinen Handschellen befreit hätten. Abdullahi Ismail Ali beschwerte sich laut Reuters besonders darüber, dass seine Regierung vorher nicht über die Aktion der belgischen Behörden informiert wurde. Laut einem Sprecher der belgischen Polizei soll dies aber der Fall gewesen sein. Die Tatsache, dass sich die drei Belgier in einem Hotel aufhalten dürfen, bezeichnete der Innenminister Somalilands als „humanitäre Geste“. Der Polizeisprecher sagte in Brüssel, dass es sich womöglich nur um ein Missverständnis handele. Zudem benötigten die Polizisten nach Meinung des Polizeisprechers keine Visa, um einen ausgewiesenen Asylbewerber den lokalen Behörden zu übergeben. Die belgische Botschaft in Kenia hat inzwischen in dieser Angelegenheit Verhandlungen aufgenommen. Heute wurden die Polizisten verhört. Das Verhör ist nach Angaben des belgischen Innenministeriums positiv verlaufen. Das belgische Innenministerium geht davon aus, dass die Polizisten frühestens morgen ausreisen dürfen, wobei eine Entscheidung im Laufe des Tages zu erwarten sei. Vor sechs Wochen haben die Behörden in Somaliland die Ausweisung eines Asylsuchenden aus einem Europäischen Land in ähnlicher Weise verhindert.

Somaliland ist eine Region in Nordwesten Somalias, die nach dem Sturz des somalischen Diktators Siad Barré im Jahr 1991 ihre Unabhängigkeit von Somalia erklärt hat. International wird Somaliland aber von keinem Staat als souveränes Land anerkannt. Während im restlichen Teil Somalias ein Zustand der Rechtlosigkeit herrscht, blieb es in Somaliland relativ friedlich. In Somaliland gibt es einen eigenen Präsidenten, eine Regierung, Polizisten und eine eigene Währung.

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April 11, 2006

Ecuador: Nach Manager nun auch Mannschaftsarzt verhaftet

Ecuador: Nach Manager nun auch Mannschaftsarzt verhaftet

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Artikelstatus: Fertig 23:20, 11. Apr. 2006 (CEST)
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Ecuador

Quito (Ecuador), 11.04.2006 – Am 22. März wurde der Manager der Fußballnationalmannschaft aus Ecuador, Vincio Luna, wegen Menschenhandels verhaftet. Vom 9. auf den 10. April wurde nun auch noch der Mannschaftsarzt, Patricio Maldonado, verhaftet. Er war gerade auf dem Flughafen in Quito angekommen, als ihn die Polizei zu einem Verhör brachte.

Seine Verhaftung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Vorwürfen, die Luna gemacht werden. Angezeigt wurden sowohl Luna als auch Maldonado von den zwei Ecuadorianern, die ebenfalls in den Fall verwickelt sind. Die Sportfunktionäre des nationalen Fußballverbandes stehen nach wie vor hinter ihrem Manager. Solange es kein rechtskräftiges Urteil gegen Luna gibt, wird er nicht aus dem Amt entlassen. Allerdings tauchen auf den Namenslisten für die nächsten zwei Spiele der Fußballnationalmannschaft die Namen Lunas und Maldonados nicht auf.

Die Mannschaft aus Ecuador ist ein WM-Gruppengegner Deutschlands. Das erste Spiel, das bei der WM auf Ecuador zukommt, findet am 9. Juni 2006 um 21:00 Uhr in Gelsenkirchen statt. Die Mannschaft spielt gegen Polen. Auf Deutschland trifft Ecuador am 20. Juni um 16:00 Uhr in Berlin.

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March 25, 2006

Deutschlands Fußball-WM-Gruppengegner Ecuador in Nöten

Deutschlands Fußball-WM-Gruppengegner Ecuador in Nöten

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Artikelstatus: Fertig 13:59, 25. Mrz. 2006 (CET)
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Ecuador

Quito (Ecuador), 25.03.2006 – Der Manager der Fußballnationalmannschaft aus Ecuador, Vincio Luna, hat Probleme mit der Justiz. Er wurde am Mittwoch verhaftet.

Die Behörden werfen Luna Menschenhandel vor. Er soll am letzten Freitag, dem 17. März 2006, zwei Menschen illegal in die USA eingeschleust haben, indem er Visaanträge für die Beiden im Konsulat der USA abgeben hatte. Als Begründung für die Einreise der beiden gab er an, sie wären angeblich Spieler und Funktionäre der Nationalmannschaft. Offiziell gehören die beiden jedoch nicht der Nationalmannschaft an. Für die Einschleusung soll er laut Ecuadorianischen Presseinformationen eine Geldsumme zwischen 8.000 und 11.000 Euro erhalten haben.

Luna ist seit acht Jahren für die Nationalmannschat verantwortlich. Er hat die Tat nicht gestanden. Die Sportfunktionäre des nationalen Fußballverbandes stehen hinter Luna.

Die Mannschaft aus Ecuador ist ein WM-Gruppengegner Deutschlands. Das erste Spiel, das bei der WM auf Ecuador zukommt, findet am 9. Juni 2006 um 21.00 Uhr in Gelsenkirchen statt. Die Mannschaft spielt gegen Polen. Auf Deutschland trifft Ecuador am 20.06.2006 um 16.00 Uhr in Berlin.

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March 10, 2006

Internationaler Frauentag 2006

Internationaler Frauentag 2006 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Internationaler Frauentag 2006

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Artikelstatus: Fertig 09:56, 10. Mrz. 2006 (CET)
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Multan (Pakistan) / Berlin (Deutschland), 10.03.2006 – Rund um den Globus fanden am 8. März 2006 Aktionen zum Weltfrauentag statt.

In der pakistanischen Stadt Multan forderten rund 5.000 Frauen mehr Freiheiten. Sie wollen Gleichberechtigung und die Abschaffung diskriminierender Gesetze. In der indonesischen Provinz Aceh demonstrierten mehr als 1.000 Menschen gegen die Praxis in der Strafverfolgung, Frauen gegenüber Männern schärfer zu bestrafen.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), mit Sitz in Frankfurt am Main erinnerte an den Alltag der Frauen in Tschetschenien. Die Gewalt an Frauen ist dort an der Tagesordnung: Verschleppung bis hin zum Mord, vor allem an jungen Frauen, sind dort zu verzeichnen.

In Berlin machte der Deutsche Frauenrat im Vorfeld der Fußball-WM auf sich aufmerksam. Mit der Kampagne „Abpfiff“ wenden sie sich gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel. Schirmherren sind der DFB-Präsident Theo Zwanziger und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

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October 24, 2005

Schleuser flüchtet nach Polizeikontrolle in ein Maisfeld

Schleuser flüchtet nach Polizeikontrolle in ein Maisfeld

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Artikelstatus: Fertig 21:19, 30. Okt. 2005 (CET)
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Forst (Lausitz) / Cottbus (Deutschland), 24.10.2005 – Am Montag, dem 17. Oktober 2005, unternahm ein Mann polnischer Herkunft einen Fluchtversuch. Zuvor hatte er drei Personen aus Moldawien, einen Mann und zwei Frauen, in die Bundesrepublik eingeschleust. Beamten der Bundespolizei Forst ist es jedoch gelungen, den Polen noch am gleichen Tag festzunehmen.

Die Beamten wollten das Fluchtfahrzeug des Mannes auf der A 15 kontrollieren. Für den Wagen, einen Audi, lag eine Diebstahlanzeige vor. Anstatt zu stoppen, gab der Mann Gas und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn in Richtung Cottbus. Daraufhin nahmen mehrere Polizeifahrzeuge die Verfolgung des Wagens auf. Eine Polizeistreife konnte den Audi dann auf der Landstraße 49 stoppen, der Fahrer stieg aus und flüchtete zu Fuß in ein daneben liegendes Maisfeld.

Die drei Moldawier fand die Polizei im Fahrzeug. Sie konnten keine Einreiseerlaubnis für Deutschland nachweisen. Den Beamten gelang es, den flüchtigen Mann aus Polen zu stellen. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Die drei eingeschleusten Personen wurden am Tag darauf nach Polen zurückgebracht. Den polnischen Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Menschenhandels mit Ausländern. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Cottbus gebracht.

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  • Themenportal Mais, Kraut und Rüben

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