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January 8, 2007

Insulin als Tablette: Nanotechnologie weckt neue Hoffnung

Insulin als Tablette: Nanotechnologie weckt neue Hoffnung

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Artikelstatus: Fertig 16:34, 8. Jan. 2007 (CET)
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Hsinchu (Republik China), 08.01.2007 – Forscher aus Taiwan haben möglicherweise einen Weg gefunden, Insulin in Zukunft in Tablettenform verabreichen zu können. Dies ist bisher nicht möglich, da Insulin ein Eiweiß ist, das zum einen von der Magensäure zerstört wird, und – selbst wenn dieses Problem gelöst werden könnte – zum anderen an den Zellen der Darmwand auf eine unüberwindliche Barriere trifft.

Die taiwanesischen Wissenschaftler machten sich nun Methoden der Nanotechnologie zunutze, mit deren Hilfe diese Probleme möglicherweise gelöst werden können. Sie vermischten einen Chitosan genannten Bestandteil von Garnelenschalen in wässriger Lösung mit einem weiteren biologisch aktiven Stoff und stellten daraus durch Zentrifugieren Nanopartikel her, die sich anschließend mit Insulin vollsaugten.

Wie in Versuchen an diabeteskranken Mäusen bereits gezeigt werden konnte, überstehen diese Partikel nicht nur das Salzsäurebad im Magen, sondern schleusen das Insulin auch durch die Darmwand in den Körper. Die Blutzuckerwerte der Tiere konnten durch orale Gabe dieser als „Medikamentenfähre“ bezeichneten Substanz reguliert werden.

Für viele Diabetiker ginge ein Traum in Erfüllung, wenn sie in Zukunft ihr Insulin als Tablette schlucken könnten und die schmerzhafte Prozedur mit der Spritze überflüssig würde. Außerdem eignet sich die gleiche Methode außer für Insulin auch für andere eiweißhaltige Medikamente.

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Quellen

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May 3, 2006

Fortschritt für Diabetes-Patienten

Fortschritt für Diabetes-Patienten – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fortschritt für Diabetes-Patienten

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Artikelstatus: Fertig 19:55, 3. Mai 2006 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 03.05.2006 – Auf die rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland kommt eine Neuerung zu. Ab Mitte Mai 2006 kommt das erste inhalierbare Insulin auf den Markt. Bisher wurde Insulin per Spritze oder Tabletten verabreicht. Das neue Insulin wird künftig eingeatmet. Dafür werden übliche Inhalationsgeräte verwendet, durch die der Wirkstoff über den Atemweg in das Blut gelangen soll.

Der Pharmakonzern Pfizer gab dies am 2. Mai in Frankfurt am Main bekannt.

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February 24, 2006

Diabetiker laufen Sturm

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Diabetiker laufen Sturm

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Artikelstatus: Fertig 09:05, 24. Feb. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 24.02.2006 – Mit einem Protestmarsch zum Ministerium für Gesundheit und dortigen Appellen an Ministerin Ulla Schmidt wollen sich Diabetiker aus ganz Deutschland treffen. Vorgesehen ist, dass Diabetikern moderne Insulinanaloga zukünftig lediglich aus Kostengründen versagt sein sollen, sie statt dessen nur noch Alt-Insuline verschrieben bekommen. „Was die Lebensqualität angeht und wie schwerwiegend Patienten davon betroffen sind, scheint niemanden zu interessieren“, ärgert sich Initiatorin Heidi Hartmann vom Deutschen Diabetiker Bund in Berlin. „Das ist ein Skandal. Darum werden wir die Sache jetzt selbst in die Hand nehmen und hoffen inständig auf breite Unterstützung in der Bevölkerung.“

Allein in Deutschland gibt es rund sieben Millionen Diabetiker. Die Stoffwechselkrankheit ist die am stärksten wachsende Erkrankung, die bei falscher oder Nicht-Behandlung zu Erblindung, Herzinfarkt oder Amputationen führen kann. Dass es den Betroffenen ernst ist, beweist die Tatsache, dass andere Landesverbände bereits Bustouren nach Berlin geplant haben.

Experten vermuten, dass auch bei 20 anderen Krankheitsbildern moderne Therapien in Kürze ebenfalls aus Kostengründen gestrichen werden sollen. Diabeteserkrankte seien lediglich ein „Testmarkt“ für die Kostensparer im Bundesgesundheitsministerium. Eigens dafür initiierte Studien sollen die Entscheidungsbasis darstellen.

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October 15, 2005

„Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“

„Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“

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James Doohan (1997)

Redmond (Washington) / Houston (Vereinigte Staaten), 15.10.2005 – Der letzte Wunsch des kanadischen Schauspielers James Doohan soll in Erfüllung gehen. Der einstige Darsteller des Chefingenieurs „Montgomery Scott“ aus „Raumschiff Enterprise“, genannt „Scotty“, wird am 6. Dezember 2005 ins Weltall geschossen. Zumindest, was von ihm übrig blieb, seine Asche. Doohan starb am 20. Juli diesen Jahres in Redmond im Alter von 85 Jahren.

Dies gab gestern in Houston die Firma „Space Services Inc.“ bekannt. Doohan werde ins All „gebeamt“. Zusammen mit 170 weiteren Kunden des Unternehmens hebt Doohans Asche an Bord einer kommerziellen Rakete ab. Startplatz wird der kalifornische Luftwaffenstützpunkt Vandenberg sein.

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  • „Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot (20.07.2005)

Quellen

  • rundschau.co.at: „Letzter Wunsch“ (15.10.2005, 08:47 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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July 20, 2005

„Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot

„Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot

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James Doohan (1997)

Redmond (Washington) (USA), 20.07.2005 – Der kanadische Schauspieler James Doohan ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren im Beisein seiner Familie um 05:30 Uhr Ortszeit in seinem Haus in Redmond, Washington, an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Todesnachricht wurde durch seinen Manager und Freund Steve Stevens der Öffentlichkeit zugänglich. Er teilte weiterhin mit, Doohan sei im Schlaf gestorben um fortzufahren: „Er liebte es, Scotty zu sein, und er liebte die ganze Star-Trek-Sache. Ich glaube nicht, dass die meisten Leute wussten, was für ein großartiger Schauspieler er war.“ Der Schauspieler war an Alzheimer erkrankt und verbrachte seinen Lebensabend in seinem Haus in Redmond. Nach DeForest Kelley ist Doohan der zweite Schauspieler der Originalserie, der inzwischen verstorben ist.

James Doohan litt schon seit längerem an Diabetes, Lungenfibrose und an der Parkinson-Krankheit. Seine Frau Wende Doohan gab im Juli 2004 bekannt, dass bei ihrem Ehemann die Alzheimersche Krankheit diagnostiziert wurde. Danach verabschiedete sich Doohan von seinen Fans. Sein endgültig letzter Auftritt in der Öffentlichkeit war dann im Oktober 2004. Er wurde mit einem Stern auf Hollywoods „Walk of Fame“ für sein Lebenswerk geehrt.

Ein Weltstar wurde James Doohan als Bordingenieur Montgomery Scott, genannt „Scotty“ in der Fernseh- und Filmreihe „Star Trek“. Er spielte in der Serie den Bordingenieur, der auch den berühmten „Transporter“ bediente, mit dem die Crew an einen anderen Ort „beamte“. So verband sich mit ihm der zum geflügelten Wort gewordene, aber in der Serie nie verwendete Spruch „Beam me up, Scotty!“ („Beam mich herauf, Scotty!“)

Die offizielle Star Trek Homepage hat in der Zwischenzeit ein Message Board unter der Überschrift „We will miss you Scotty“ eingerichtet. Dort können Fans und Freunde des Schauspielers einen letzten Gruß hinterlegen.

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