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April 9, 2015

Übergriffe durch Sicherheitspersonal in Bremer Einkaufszentrum

Übergriffe durch Sicherheitspersonal in Bremer Einkaufszentrum

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Veröffentlicht: 00:14, 10. Apr. 2015 (CEST)
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Haven Höövt in Vegesack, Ansicht von Innen

Bremen (Deutschland), 09.04.2015 – Ein fünfzehnjähriges Mädchen musste drei Tage lang in einem Krankenhaus verbringen, nachdem es vom Sicherheitspersonal in einem Bremer Einkaufszentrum verprügelt worden war. Es handelt sich um das Haven Höövt in Vegesack, das mit rund 70 Fachgeschäften und gastronomischen Einrichtungen sowie einem Parkhaus in der Nähe des Bahnhofs im Stadtteil von Bremen-Nord liegt. Nach Angaben der Polizei war es dort am Samstag, den 8. März zu einer Schlägerei gekommen. Die Sicherheitsfirma wollte sich bisher nicht zu dem Vorfall äußern.

Mitarbeiter der Sicherheitsfirma gingen offenbar gezielt gegen Angehörige der Volksgruppe der Sinti und Roma in Bremen vor. Auch in anderen Teilen Europas kommt es immer wieder zu ähnlichen Übergriffen. In einer slowakischen Siedlung wurden vor kurzem bei einem Polizeieinsatz 15 Roma verletzt. Anlässlich des Internationalen Roma Tages am 8. April gab es Kundgebungen an vielen Orten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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January 24, 2015

Hamburg-Altona: Fans verprügelten angebliche Neonazis

Hamburg-Altona: Fans verprügelten angebliche Neonazis

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Veröffentlicht: 15:45, 24. Jan. 2015 (CET)
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Die Adolf-Jäger-Kampfbahn, Schauplatz des Geschehens im Oktober 2012

Hamburg (Deutschland), 24.01.2015 – Bei einem Fußballspiel in Hamburg am 14. Oktober 2012 fühlten sich Fans von zwei Zuschauern provoziert, woraufhin es zu einer Schlägerei kam. Nach Aussagen der Fans habe es sich um Neonazis gehandelt. Mitglieder einer Fan-Gruppe aus Altona hatten die beiden Zuschauer dann aus dem Stadion hinausgedrängt. Karsten Groth erklärte als Sprecher der Fan-Gruppe: „In unserer aktiven Fanszene fühlen sich viele Anhänger einem Grundkonsens zugehörig, der ausländerfeindliches, rassistisches, sexistisches und homophobes Gedankengut ablehnt.“

Nun hat die Staatsanwaltschaft gegen die Fans Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. Hierzu gab es ebenso widersprüchliche Aussagen wie zu der zitierten Provokation. Für Mittwoch, den 21. Januar 2015 war eine Verhandlung vor dem Amtsgericht in Bergedorf angesetzt. Jedoch erschienen die beiden Opfer nicht, so dass ein neuer Termin anberaumt werden musste. Das Gericht hörte einen Zeugen aus der Fan-Gruppe, die mit rund 70 Personen erschienen war, sowie den damaligen Sicherheitsbeauftragten von Bergedorf und zwei Mitglieder des Ordnungsdienstes.

Themenverwandte Artikel

Wikinews-logo.svg   Portal:Rechtsextremismus

Quellen

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March 20, 2014

Hongkong: Mit Gewalt gegen die Pressefreiheit

Hongkong: Mit Gewalt gegen die Pressefreiheit

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Veröffentlicht: 22.03.2014, 09:00 (CET)
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Blick über Hongkong

Hongkong (China), 20.03.2014 – Am 12. März 2014 konnte die Polizei neun Männer festnehmen, die für den Angriff auf den Journalisten Kevin Lau verantwortlich sein sollen. Kevin Lau arbeitete für die chinesischsprachige Zeitung Ming Pao in Hongkong, die für ihren investigativen Journalismus bekannt ist. Ende Februar 2014 wurde Lau auf der Straße vor seinem Haus von zwei Männern mit einem Fleischerbeil angegriffen und dabei schwer verletzt. Nun wurden zwei leitende Journalisten der im Aufbau befindlichen Hongkong Morning Post von vier Männern mit Metallrohren in einem Touristenviertel angegriffen und schwer verletzt. Die Angriffe nähren die Befürchtungen des Journalistenverbandes in Hongkong, dass die Presse- und Meinungsfreiheit, die in Hongkong gesetzlich garantiert ist, mit Gewalt beschränkt werden soll.

Verwaltungschef Leung Chun-ying

Hongkong ist zwar ein Teil der Volksrepublik China, doch gelten hier seit der Rückgabe durch Großbritannien noch immer andere Gesetze als im Rest des Landes, so wie dies bei der Rückgabe für 50 Jahre festgelegt worden war. Die Einwohner Hongkongs beklagen jetzt aber immer wieder den Einfluss der Regierung in Peking, den sie als Beschneidung ihrer Rechte ansehen, und sie sehen sich auch von einer ständig wachsenden Zahl von Einkaufstouristen aus der Volksrepublik unter Druck gesetzt, die die Wirtschaft dazu anhält sich nach den Bedürfnissen dieser Menschen und nicht nach denen der Einheimischen zu richten, was das Gebiet insgesamt anfälliger für den Druck aus China macht. Die durch Werbung finanzierte Zeitung am730 verlor z.B. Werbeaufträge im Wert von über 1 Million US-Dollar von Firmen aus der Volksrepublik, weil sie, wie ihr Besitzer vermutet, zu stark für die Demokratiebewegung Hongkongs eintritt und die Zentralregierung in Peking dies als Strafe dafür anordnete, ohne sich jedoch öffentlich dazu zubekennen. Im Februar 2014 verlor die prominente Journalistin Li Wei-ling ihre Arbeitsstelle bei dem kommerziellen Radiosender Commercial Radio. Li, die für ihre offene Kritik an Peking wie auch der Verwaltung Hongkongs bekannt ist, machte dafür den Verwaltungschef Hongkongs Leung Chun-ying verantwortlich, der von vielen Menschen in Hongkong als Marionette Pekings gesehen wird.

Zwei Männer, die jetzt im Fall von Kevin Lau verhaftet wurden, wurden in der Volksrepublik China festgenommen und nach Hongkong überstellt, die übrigen wurden in Hongkong verhaftet. Die Männer werden dem organisierten Verbrechen zugerechnet; dies wirft die Frage auf, ob der Angriff etwas mit der Arbeit von Lau zu tun hat oder in seinem persönlichen Umfeld begründet ist. Aber nachdem er im Januar 2014 als Chefredakteur von Ming Pao abgesetzt und zu einem unbedeutenden Ableger der Zeitung versetzt worden war, weil er als der Verantwortliche für die Verteidigung der Pressefreiheit durch die Zeitung gilt und durch einen neuen Chefredakteur ersetzt wurde, der extra aus Malaysia vom dortigen Besitzer der Zeitung eingesetzt wurde, gibt es gute Gründe dies in Frage zu stellen. Der neue Chefredakteur Chong Tien Siong hat wenig Ahnung von den örtlichen Verhältnissen in Hongkong und gilt deswegen als leichter lenkbar. Es mag sich alles um eine Verkettung von Zufällen handeln, doch die Organisation Reporter ohne Grenzen stellte in ihrer Rangliste der Pressefreiheit für 2014 fest, dass Hongkong drei Plätze nach unten gerutscht ist. Das Gebiet war 2002 noch auf Platz 18 der Rangliste geführt worden und damit ähnlich wie Deutschland bewertet worden, doch ging es seitdem stark nach unten auf der Skala, wo Hongkong nun auf Platz 61 liegt. Die Volksrepublik China selbst liegt auf Platz 175 von 180 bewerteten Gebieten. 2013 gab es insgesamt sechs gewalttätige Angriffe auf Vertreter von unabhängigen Medien in Hongkong.

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June 2, 2013

Kaiserslautern: Wohnhausbrand, 59 Menschen evakuiert

Kaiserslautern: Wohnhausbrand, 59 Menschen evakuiert

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Veröffentlicht: 09:20, 2. Jun. 2013 (CEST)
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Kaiserslautern (Deutschland), 02.06.2013 – In der Nacht zum 25. Mai wurden insgesamt 59 Menschen von einem Wohnhausbrand in Kaiserslautern überrascht. Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten Möbelstücke im Keller des Gebäudes in der Theodor-Zink-Straße in Brand.

Der durch den Brand entstehende Rauch breitete sich im Treppenhaus und in mehreren Wohnungen aus. Die städtische Feuerwehr musste die Bewohner daher mittels Drehleiter und Fluchthaube aus dem Gebäude evakuieren. Für sie wurden Busse des städtischen Verkehrsbetriebs als vorübergehender Aufenthaltsort bereitgestellt. Vier Personen mussten wegen einer Rauchgasvergiftung ins städtische Westpfalzklinikum eingeliefert werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

siehe auch: Portal:Unfälle

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May 26, 2013

Geltendorf: Polizeikontrolle mündet in Schießerei

Geltendorf: Polizeikontrolle mündet in Schießerei

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Veröffentlicht: 16:50, 26. Mai 2013 (CEST)
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Polizeipistole in Bayern Heckler & Koch P7

Geltendorf (Deutschland), 26.05.2013 – Am Samstag gegen 11:30 Uhr meldete ein Passant in einem Waldstück nordwestlich des Bahnhofs Geltendorf im Landkreis Landsberg ein verdächtiges Fahrzeug, welches mit Bundeswehrkennzeichen versehen war. Eine Streife der Polizeiinspektion Landsberg wurde von der Einsatzzentrale zu der Örtlichkeit beordert. Als der 49-jährige Verdächtige aus Türkenfeld, der sich am Fahrzeug befand, kontrolliert werden sollte, eröffnete dieser das Feuer, woraufhin dieses von den Polizeibeamten erwidert wurde.

Bei dem Schusswechsel wurde der Angreifer, bei dem es sich um einen gesuchten Räuber handeln dürfte, getötet. Beide Polizeibeamte wurden durch Schüsse verletzt. Einer davon musste mit schweren Verletzungen von einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, der andere war nur leicht verletzt worden und wurde psychologisch betreut. Der Angreifer hatte mehrere Schusswaffen bei sich und trug am Gürtel ein Behältnis mit Tränengas, das von der Polizei als möglicher Sprengsatz eingestuft wurde. Aus diesem Grund näherten sich die Einsatzkräfte zunächst nicht der nach dem Schusswechsel am Boden liegenden Person. Ein Roboter konnte wegen des weichen Bodens nicht herangeführt werden. Schließlich wurde die Situation durch einen Beamten eines Spezialkommandos aufgeklärt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes aus Türkenfeld feststellen.

Bei dem Fahrzeug des Mannes handelt es sich um einen japanischen Kleinbus, der mit einem Bundeswehr-Fantasiekennzeichen und einem Blaulicht auf dem Dach ausgestattet war. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann in den vergangenen neun Monaten mindestens acht Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen im Raum Fürstenfeldbruck überfallen hat. Dabei soll er auch scharf geschossen haben. Von einer Sonderkommission bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck erhielt der Täter die Bezeichnung „Waldläufer“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

siehe auch:

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April 8, 2013

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

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Veröffentlicht: 09:56, 8. Apr. 2013 (CEST)
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Streifenwagen bei einer Kontrolle auf der Autobahn

Malsch (Deutschland), 08.04.2013 – Am frühen Sonntagmorgen wurde in Malsch ein 17-jähriger Jugendlicher von einem unbesetzten Streifenwagen überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Vorausgegangen war ein Anruf beim Notruf der Polizei. Es wurde mitgeteilt, dass drei Jugendliche mit Steinen Fensterscheiben einwerfen würden. Kurz darauf erhielt die Polizei eine weitere Mitteilung. Jetzt hieß es es würden Pflastersteine auf die Fahrbahn geworfen und Leitpfosten aus dem Boden gerissen. Eine Streife entdeckte die mutmaßlichen Täter auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle. Als sich ein 17-Jähriger auf den Boden kniete um, wie von einem der Beamten gefordert, Gegenstände abzulegen, wurde er von dem führerlosen Streifenwagen umgestoßen und mit dem linken Vorderreifen überrollt und blieb unter diesem liegen. Mehrere zufällig vorbeikommende Passanten und die anwesenden Polizeibeamten konnten den Wagen anheben, um den Schwerverletzten zu retten. Ein Notarzt brachte den jungen Mann ins Krankenhaus. Die Ermittlungen sind aufgenommen, die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen eingeschaltet.

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  • Portal:Verkehrsunfälle

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March 17, 2013

Göttingen: Zwei Polizeibeamte durch Schüsse schwer verletzt

Göttingen: Zwei Polizeibeamte durch Schüsse schwer verletzt

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Veröffentlicht: 17:54, 17. Mär. 2013 (CET)
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Marktplatz von Göttingen

Göttingen (Deutschland), 17.03.2013 – Am Freitag war ein 43-jähriger Mann in Göttingen wegen Urkundenfälschung verhaftet und zur Polizeiinspektion verbracht worden. Als er erkennungsdienstlich behandelt werden sollte, gelang es ihm, die Waffe eines der Beamten zu entwenden. Er gab mehrere Schüsse ab und traf zwei der Polizisten ins Bein.

Trotz der Anwesenheit von vier Beamten und einer Praktikantin war es dem 43-Jährigen, der bislang nicht als gewaltbereit galt, gelungen, die Waffe an sich zu bringen. Nach der Abgabe der Schüsse wurde er überwältigt. Oberstaatsanwalt Andreas Buick äußerte gegenüber der dpa in Hannover, der Täter sei bei seiner Vernehmung nicht wirklich ansprechbar gewesen. Nachdem sich andeutete, dass er haftunfähig ist, wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Der Täter war in der Vergangenheit bereits wegen Drogendelikten in Erscheinung getreten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Niedersachsen

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February 11, 2013

Kalifornien: Mordender Ex-Polizist wird gejagt

Kalifornien: Mordender Ex-Polizist wird gejagt

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Veröffentlicht: 13:16, 11. Feb. 2013 (CET)
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Big Bear Lake in den San Bernardino Mountains

Big Bear City (Vereinigte Staaten), 11.02.2013 – Christopher Jordan Dorner (Bild einer Überwachungskamera) gilt als extrem gefährlich. Der Ex-Polizist soll drei Menschen getötet haben. Seit vier Tagen läuft eine groß angelegte Fahndung, die sich inzwischen auf die Umgebung von Big Bear Lake etwa 100 Kilometer von Los Angeles entfernt konzentriert.

Das Wetter im Fahndungsraum ist extrem schlecht. Es hat 15 Grad minus, ein schneidender Wind weht und es ist viel Schnee gefallen. Der Flüchtige wird in den Wäldern um Big Bear Lake vermutet, am Donnerstag war der ausgebrannte Pick-up-Truck des mutmaßlichen Mörders mit einer gebrochenen Achse in dem Gebiet entdeckt worden. Nach einer Wetterbesserung setzt die Polizei bei der Suche auf Hubschrauber, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Mehr als 100 Polizeibeamte sind an der Menschenjagd beteiligt. Dorner soll schwer bewaffnet sein und ein Sturmgewehr sowie Boden-Luftraketen mit sich führen.

Der 33-jährige Dorner soll nahe Los Angeles die Tochter eines pensionierten Polizisten und deren Lebenspartner getötet haben. Den im Ruhestand befindlichen Polizisten macht Dorner für seine Entlassung mitverantwortlich. Neben diesen Morden wird ihm die Tötung eines Polizisten vorgeworfen, zwei weitere soll er verletzt haben. Auf seine Ergreifung ist ein Kopfgeld von einer Million Dollar (knapp 750.000 Euro) ausgesetzt. Der Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa sagte: „Wir werden diesen Terror, der uns den Frieden raubt, nicht tolerieren“ und „wir können nicht tolerieren, dass dieser Mörder in Freiheit ist.“

Dorner veröffentlichte auf seiner Facebookseite ein Manifest, darin äußert er sich zu seinem Motiv. Im Jahr 2008 war er aus dem Polizeidienst entlassen worden. Er hatte sich über einen Polizisten beschwert und ihn beschuldigt, auf einen geisteskranken Straftäter eingetreten zu haben. Ein Disziplinarauschschuss warf ihm vor, den Kollegen falsch verdächtigt zu haben, was zu seiner Entlassung aus dem Dienst führte. Das Verfahren wird derzeit neu untersucht.

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  • Portal:Vereinigte Staaten

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December 15, 2012

Connecticut: Amoklauf an einer Grundschule löst Entsetzen aus

Connecticut: Amoklauf an einer Grundschule löst Entsetzen aus

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Veröffentlicht: 13:50, 15. Dez. 2012 (CET)
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Patronen des Kalibers .223 in einem M16-Magazin

Newtown (Vereinigte Staaten), 15.12.2012 – Am Freitag ereignete sich in der Sandy Hook Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut eine unfassbare Bluttat. Der 20-jährige Ryan Lanza war um 09.30 Uhr (Ortszeit, 15.30 Uhr MEZ) in die Schule gekommen und hatte binnen weniger Minuten bis zu 100 Schüsse abgegeben. Er soll für den Tod von 28 Menschen verantwortlich sein.

Der Amokschütze, der Autist gewesen sein soll, hatte zuerst seine Mutter im Elternhaus erschossen und sich dann zur Grundschule begeben. Laut einem Bericht der New York Times hat die Schuldirektorin den Schützen ins Gebäude gelassen, da sie ihn als Sohn einer Lehrerin erkannte. Die Rektorin ist ebenfalls unter den Mordopfern. Der 20-Jährige war mit einem .223-Kaliber Sturmgewehr und zwei Handfeuerwaffen der Marken Glock und Sig Sauer ausgerüstet, wobei das Sturmgewehr der Marke Bushmaster in dem Auto zurückgeblieben war, mit dem der Täter zu Schule gefahren war. In der Schule soll Lanza, der in schwarz gekleidet war und eine Schussweste trug, zunächst im Klassenzimmer seiner Mutter um sich geschossen haben. 20 der Getöteten sind Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, 18 davon starben sofort, zwei weitere im Krankenhaus. Die Schule wurde evakuiert, in Reihen wurden die Schüler in ein Feuerwehrhaus gebracht.

Der 24-jährige Bruder des Amokläufers wurde von den Ermittlern vernommen. Die Polizei geht davon aus, dass er nichts mit der Tat zu tun hat. Er soll schon zwei Jahre keinen Kontakt mehr zu Ryan Lanza gehabt haben. Die Eltern des Täters sind seit 2009 geschieden, der 24-Jährige lebte nach der Trennung bei seinem Vater, während der 20-Jährige bei der Mutter blieb. Das Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy, sagte: „Das Böse hat heute diese Gemeinde heimgesucht. Alle Eltern und Angehörigen sollen wissen, dass Connecticut geschlossen zu ihnen steht.“ Präsident Barack Obama sprach im US-Fernsehen und konnte dabei kaum seine Tränen unterdrücken: „Unsere Herzen sind gebrochen“. Auch äußerte er sich zu den liberalen Waffengesetzen: „Wir müssen zusammenkommen und bedeutsam handeln, um mehr Tragödien wie diese zu verhindern – ohne Rücksicht auf Parteipolitik“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten

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November 28, 2012

Polsdorf: Polizeihund verletzt sechs Kinder

Polsdorf: Polizeihund verletzt sechs Kinder

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Veröffentlicht: 15:48, 28. Nov. 2012 (CET)
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Bayrischer Polizeihund mit seinem Hundeführer bei einer Vorführung

Polsdorf (Deutschland), 28.11.2012 – In der Gemeinde Polsdorf in Mittelfranken wurden am Sonntag sechs Kinder zwischen fünf und neun Jahren von einem Polizeihund angefallen und gebissen. Die Kinder wurden erheblich verletzt.

Der zweijährige Belgische Schäferhund befand sich noch in der Ausbildung. Er war von der 41-jährigen Hundeführerin nicht angeleint worden, und die Beamtin war zum Zeitpunkt des Unglücks privat unterwegs. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Möglich sind auch disziplinar-rechtliche Konsequenzen. Der Hund ist bei der zentralen Diensthundestaffel Mittelfranken untergebracht worden. Fachleute prüfen, ob er eingeschläfert werden muss. Der bayrische Innenminister Herrmann äußerte sich: „Wir haben bei der Polizeihundeausbildung ganz klare Regeln, um solche Vorfälle zu verhindern“, so etwas dürfe nicht passieren.

Bereits im Mai 2012 war es im oberpfälzischen Waldmünchen zu einer Beißattacke eines Polizeihundes gekommen. Das Opfer, eine 75-jährige Rentnerin, wurde ins Bein gebissen. Gegen den 50-jährigen Hundeführer wird ebenfalls wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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