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August 1, 2011

Drei Schiffshavaristen blockierten den Mittelrhein

Drei Schiffshavaristen blockierten den Mittelrhein

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Veröffentlicht: 04:58, 1. Aug. 2011 (CEST)
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Bingen am Rhein (Deutschland), 01.08.2011 – Gleich drei Schiffsunfälle blockierten den Rhein zwischen Oberwesel an der Loreley und Bingen am Rhein. Die Sperrung konnte Freitagabend um 20:05 Uhr laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen aufgehoben werden. Der erste Schiffsunfall mit einem Gütermotorschiff, das mit 1.800 Tonnen Kies beladenen war, ereignete sich bereits am Donnerstag. Das Binnenschiff war vermutlich aufgrund eines technischen Defektes bei Oberwesel in der Nähe der Loreley auf Grund gelaufen und leck geschlagen. Es musste teilweise ausgepumpt werden. Der zweite Schiffsunfall bei Trechtingshausen in der Nähe von Bingen war unterdessen laut Polizei weit weniger kompliziert. Der ebenfalls mit Kies beladene Frachter hatte sich am Rheinufer festgefahren, blockierte aber nicht die Fahrrinne und konnte den Angaben zufolge problemlos befreit werden. Der dritte Unfall geschah, als sich ein mit dem Gefahrgut Ethanol beladener Tanker aus seiner Verankerung löste und bei Boppard auf Grund lief. Da die Fahrrinne nicht blockiert sei, konnte die Schifffahrt Freitagabend wieder freigegeben werden, jedoch bleibe ein Überholverbot bestehen. Wegen der Bergung könnte es zu kurzfristigen Sperrungen kommen, so das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen. Der Schiffsstau löste sich nur schleppend auf.

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February 14, 2011

St. Goarshausen: Bergung des Tankers „Waldhof“ abgeschlossen

St. Goarshausen: Bergung des Tankers „Waldhof“ abgeschlossen

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Veröffentlicht: 22:35, 14. Feb. 2011 (CET)
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Foto von der Bergung der „Waldhof“ (08.02.2011)

Sankt Goarshausen (Deutschland), 14.02.2011 – Einen Monat nach dem Kentern eines mit Schwefelsäure beladenen Tankers beim Loreley-Felsen im Rhein bei St. Goarshausen meldete das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bingen heute den Abschluss der Bergungsarbeiten des Tankers „Waldhof“, der seit Wochen die Binnenschifffahrt auf dem Rhein blockiert hatte.

Nach wochenlangen Vorarbeiten gelang es am Sonntag durch den Einsatz von drei Schwimmkränen, das 110 Meter lange Schiff zu heben und aufzurichten. Bei der Bergung war auch eine Leiche geborgen worden. Bei dem Toten handelt es sich um ein vermisstes Besatzungsmitglied, einen 63-jährigen Mann aus Sachsen, wie die Obduktion ergab. Ein weiteres vermisstes Besatzungsmitglied, der 31-jährige Bootsmann, konnte noch nicht aufgefunden werden. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde im Laufe des Montag wieder in beiden Fahrtrichtungen freigegeben, nachdem das Schiff in den Loreley-Hafen geschleppt werden konnte.

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January 14, 2011

Tanker mit Schwefelsäure auf Rhein gekentert

Tanker mit Schwefelsäure auf Rhein gekentert

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Veröffentlicht: 12:27, 14. Jan. 2011 (CET)
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Tanker mit Schwefelsäure auf Rhein gekentert auf der Karte von Deutschland
Tanker mit Schwefelsäure auf Rhein gekentert
Lage von Sankt Goarshausen

Das am 13. Januar 2011 auf dem Rhein bei St. Goarshausen nahe der Loreley gekenterte Tankmotorschiff Waldhof

Bergung des nahe der Loreley gekenterten Tankmotorschiffs Waldhof am 23. Januar 2011

Sankt Goarshausen (Deutschland), 14.01.2011 – Der Tanker „Waldhof“ ist gestern gegen 5 Uhr auf dem Rhein in der Nähe des Loreley-Felsens gekentert. Das Tankschiff hatte 2.400 Tonnen Schwefelsäure geladen. Zwei Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Von den beiden anderen Besatzungsmitgliedern ist noch unklar, ob sie das Unglück überlebt haben. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk suchten heute im Tagesverlauf nach den beiden. Heute Nacht sollen Experten aus dem Ausland eintreffen, um die Suche zu unterstützen. Sie haben jedoch kaum Hoffnung, die beiden noch retten zu können. Wegen des Hochwassers und aufgrund von starker Strömung gestaltet sich der Einsatz der Polizei und der Feuerwehr schwierig.

Schwefelsäure soll insgesamt nur in geringen Mengen ausgetreten sein, und wegen des Hochwassers sollen die Mengen auch nicht bedenklich sein. Die Bergung des 110 Meter langen Tankschiffes kann sich jedoch noch Wochen hinziehen. Es wird befürchtet, dass sich die Säure innerhalb dieser Zeit durch die Wände fressen könnte.

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  • Portal:Unfälle

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March 28, 2010

Der Rhein ist zirka 90 Kilometer kürzer als gedacht

Der Rhein ist zirka 90 Kilometer kürzer als gedacht

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Veröffentlicht: 23:21, 28. Mär. 2010 (CEST)
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Köln (Deutschland), 28.03.2010 – Der Biologe Bruno Kremer von der Universität Köln brachte es per Zufall an den Tag: Der Rhein ist 90 Kilometer kürzer als gedacht. In allen Schulbüchern stand bisher die Länge 1.320 Kilometer, tatsächlich sind es aber nur zirka 1.230 Kilometer. Der Biologe nennt für die Strecke von Graubünden bis zur Mündung bei Hoek van Holland genau 1.233 Kilometer.

Ein Zahlendreher war offenbar die Ursache für die falsche Angabe. Erstmals tauchte die Zahl offenbar im Knaurs-Lexikon aus dem Jahr 1932 auf, seit diesem Zeitpunkt verbreitete sich die fehlerhafte Angabe immer weiter. Laut Kremer haben nun die ersten Organisationen wie die Bundesanstalt für Gewässerkunde und das Rheinmuseum in Koblenz den Fehler bestätigt. Lexikon- und Schulbuchverlage wollen die fehlerhafte Zahl nun ebenfalls korrigieren.

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November 23, 2006

Die Deutschen „verkoksen“ jährlich rund 20 Tonnen Kokain

Die Deutschen „verkoksen“ jährlich rund 20 Tonnen Kokain

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Artikelstatus: Fertig 20:39, 23. Nov. 2006 (CET)
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Nürnberg (Deutschland), 23.11.2006 – Hochrechnungen zufolge, die auf Wasserproben des Rheins beruhen, werden in Deutschland pro Jahr etwa 20 Tonnen Kokain verbraucht – mit einem rechnerischen Marktwert von vier Milliarden Euro. Die Untersuchungen und Berechnungen wurden vom Nürnberger „Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung“ in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt.

Die Wissenschaftler gingen bei ihren Analysen neue Wege. War man bisher auf die Ergebnisse von Umfragen angewiesen, deren Zuverlässigkeit nur bedingt aussagekräftig ist, bietet die von dem Institut entwickelte Methode der Wasseranalyse relativ exakte Messwerte, die auf der Messung von Benzoylecgonin, einem Zerfallsprodukt von Kokain beruhen. Die Konzentration dieses Stoffes im Rheinwasser erlaubt quantifizierbare Aussagen über den Kokainkonsum. Der Rhein nimmt in seinem Verlauf entlang vieler deutscher Städte das Abwasser von 40 Millionen Menschen auf, erläuterte der Institutsleiter, Prof. Fritz Sörgel, am Mittwoch. Mit Hilfe der Messwerte werden Berechnungen über die Menge des verbrauchten Kokains angestellt. Das Rheinwasser bei Köln erlaubt so beispielsweise die Schlussfolgerung, dass sieben Kokainlinien mit jeweils 0,1 Gramm pro Linie am Tag auf 1.000 Anwohner gerechnet zwischen 15 und 65 Jahren geschnupft werden. Unsicherheiten bei den Berechnungen ergeben sich aus Schwankungen der Werte zwischen verschiedenen Entnahmestellen und Tageszeiten. Dennoch erlauben die so gewonnenen Werte genauere Aussagen über die tatsächliche Höhe des Drogenkonsums der Deutschen, als es mit Hilfe von Umfragen möglich wäre.

Da in diesem Jahr auch andere Länder in die Studie einbezogen wurden, ist ein internationaler Vergleich möglich. Danach war in New York City die höchste Zahl von Kokainkonsumenten anzutreffen. Die Bewohner der Stadt am Hudson-River konsumieren täglich 134 Kokainlinien pro 1.000 Einwohner. In Europa ist Spanien Spitzenreiter: 97 Kokainlinien pro 1.000 Einwohner wurden aufgrund der Messungen im Ebro errechnet.

Die erste – 2005 im Auftrag des „Spiegel“ durchgeführte – Untersuchung hatte zu dem Ergebnis geführt, dass etwa doppelt soviele Kokainkonsumenten in Deutschland leben wie bisher angenommen. Seit dem letzten Jahr ist der Konsum dieser Droge in etwa gleich geblieben. Im Rhein bei Köln lagen die errechneten Kokainmengen 2005 bei 8,5 Tonnen reinem Kokain und 2006 bei etwa neun Tonnen pro Jahr.

Zum Vergleich eine Zahl, aus der sich die Effektivität der Drogenfahndung erhellt: Laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung wurden 2005 1,1 Tonnen Kokain durch Polizeifahnder und den Zoll sichergestellt. 4.489 neue Kokainkonsumenten wurden statistisch festgehalten.

Themenverwandte Artikel

  • 26. Juni: Internationaler Tag gegen den Drogenmissbrauch (27.06.2006)

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October 24, 2006

Vor zwanzig Jahren: Fischsterben im Rhein durch Chemieunfall

Vor zwanzig Jahren: Fischsterben im Rhein durch Chemieunfall

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Artikelstatus: Fertig 21:40, 24. Okt. 2006 (CEST)
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Basel (Schweiz), 24.10.2006 – Für immer wird eine der größten Umweltkatastrophen mit dem Namen des damals in Basel ansässigen Chemiekonzerns Sandoz verbunden bleiben, der jetzt zu Novartis gehört. 1986 führte ein Brand in einer Lagerhalle des Konzerns zur Verunreinigung des Rheins mit 20 Tonnen hochgiftiger Pestizide und Insektizide. Auf einer Länge von 450 Kilometern kam es zu einem gigantischen Fischsterben. Vor allem Aale waren betroffen. Trinkwasser konnte nicht mehr aus dem Fluss gewonnen werden.

Der öffentliche Druck, der als Reaktion auf die Umweltkatastrophe entstanden war, führte zu großen Investitionen für den Gewässerschutz. Im Rahmen des „Aktionsprogramms Rhein“ wurden rund 60 Milliarden Euro in den Ausbau von Kläranlagen entlang des Rheinufers investiert. Viele Schwermetalle wie Kupfer, Cadmium, Blei und Quecksilber konnten reduziert und teilweise sogar ganz aus dem Rhein verbannt werden. Angesichts der getroffenen Maßnahmen spricht die „Internationale Kommission zum Schutz des Rheins“ (IKSR) heute wieder von „guter Wasserqualität“ des Rheins. 63 Fischarten sind wieder im Rhein vertreten, darunter auch Lachse.

Die Aufgaben des Gewässerschutzes gehen aber noch weiter. Zink, Kupfer und Cadmium sowie einige Pestizide und Stickstoff bereiten weiterhin Sorgen. Kürzlich warnte das Verbraucherschutzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen vor dem Verzehr von Rheinfischen unterhalb von Duisburg, weil perfluorierte Tenside durch die Nebenflüsse Möhne und Ruhr in den Rhein gelangt waren.

Themenverwandte Artikel

  • Giftmüllskandal in Basel? (24.02.2005)
  • Portal:Umwelt

Hintergrund

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Schadstoffbelastung des Rheins“.

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March 11, 2006

Schneeschmelze überschwemmt Ostfrankreich

Schneeschmelze überschwemmt Ostfrankreich

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Artikelstatus: Fertig 20:45, 11. Mrz. 2006 (CET)
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Franche-Comté (Frankreich), 11.03.2006 – Ostfrankreich mit den Regionen Elsass und Franche-Comté steht vor einer Hochwasserkatastrophe. Nach dem Schneefall von letzter Woche sind die Temperaturen Mitte dieser Woche gestiegen. Gestern wurden bereits über zehn Grad gemessen. Aus dem Schnee wurde Regen.

Durch die Regenfälle und die Schneeschmelze sind bereits die Wasserstände vieler Nebenflüsse des Rheins und verschiedener Bäche angestiegen. Am Freitagmorgen waren bereits zahlreiche Feuerwehreinsätze notwendig, um erste Hochwasserschäden zu beheben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter
  • Portal:Frankreich

Quellen

  • donau.de: „Durch Schneeschmelze droht im Elsass Hochwasser“ (09.03.2006, 11:33 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • nachrichten.at: „Tauwetter beschert Elsass Hochwasser“ (10. März 2006, 21:15 Uhr)

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September 2, 2005

Schnakenjagd per Hubschrauber

Schnakenjagd per Hubschrauber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schnakenjagd per Hubschrauber

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Artikelstatus: Fertig 12:22, 2. Sep. 2005 (CEST)
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Emmendingen (Deutschland), 02.09.2005 – Letzten Montag waren per Hubschrauber und zu Fuß so genannte „Schnakenbekämpfer“ unterwegs. Sie versuchten, entlang des Rheins eine Stechmückenplage zu verhindern. Die Aktion begann zwar schon am Wochenende, doch erst am Montag wurden zusätzlich drei Hubschrauber eingesetzt.

Die Schnakenbekämpfer arbeiten im Auftrag der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS). Die KABS, gegründet 1976, hat die Aufgabe, die Stechmücken am Rhein zwischen dem Kaiserstuhl im Kreis Emmendingen und Bingen in Rheinland-Pfalz zu bekämpfen.

Durch das Hochwasser schlüpften in den letzten Tagen massenweise Stechmückenlarven. Die KABS setzt nur biologische Stoffe ein, um ausschließlich und gezielt die Stechmücken zu vernichten. Der Kampf gegen die Mücken lief bis Mittwoch.

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March 15, 2005

Vor 60 Jahren: Auf! Zum Rhein!

Vor 60 Jahren: Auf! Zum Rhein! – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vor 60 Jahren: Auf! Zum Rhein!

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Ardennen

Moselle (Frankreich) – Bliesgau/Pfalz (Deutschland), 15.03.2005 – Vor 60 Jahren, am 15. März 1945, griff die US-Armee die Westwallbefestigungen, auch „Siegfriedlinie“ genannt, im Bliesgau und entlang der Saar an und begann damit die Einnahme der „Saar-Tasche“. Als „Saar-Pocket“ bezeichneten US-Soldaten das Saarland und die linksrheinischen Gebiete in Rheinland/Pfalz, die noch von der deutschen Wehrmacht gehalten wurden. Im Elsass hatten alliierte Truppen bereits vor drei Monaten den Rhein erreicht und seit Ende Februar rückten sie in der Eifel und entlang der Mosel erfolgreich vor.

Nach fünftägigen Gefechten – mit der Hauptstoßrichtung von Bitche und Sarreguemines in Richtung Norden – wurden die deutschen Stellungen am 20. März überwunden. Im Hinterland waren die meisten deutschen Truppen inzwischen über den Rhein zurückgezogen worden, so dass amerikanische Truppen über Homburg und Kaiserslautern bereits am 21. März den Rhein im Raum Worms erreichten und am 23. März bei Oppenheim über den Rhein übersetzen konnten.

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