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February 4, 2013

Grand Central in New York wird 100

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Grand Central in New York wird 100

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Veröffentlicht: 20:08, 4. Feb. 2013 (CET)
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Haupthalle des Grand Central Terminals.

Grand Central Terminal bei Nacht.

New York (Vereinigte Staaten), 04.02.2013 – Mit einem Festakt wurde am 1. Februar 2013 der 100. Geburtstag des New Yorker Hauptbahnhofs, des Grand Central Terminals, begangen. Der Bahnhof, der am 2. Februar 1913 eingeweiht wurde, blickt dabei auf eine wechselvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen zurück. „Es ist nicht einfach, einhundert Jahre in einer Stadt des ständigen Wandels zu überdauern,“ unterstrich New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg in seiner Rede während der Feierlichkeiten.

Mit dem richtigen Gefühl für ein geschäftsträchtiges Objekt ließ die Vanderbilt-Familie das jetzige Bahnhofsgebäude zwischen 1903 und 1913 errichten. Der Tiefpunkt des Grand Central wurde 1970 erreicht, als man den Bahnhof für den Bau eines Wolkenkratzers abreißen wollte. Dank des Engagements von Jacqueline Kennedy Onassis, der Witwe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, und der von ihr initiierten Bürgerbewegung konnte der Bahnhof erhalten werden.

Heutzutage nutzen eine Dreiviertelmillion Menschen täglich den Bahnhof. Auch wenn hier keine Fernzüge mehr halten, so ist der Grand Central immer noch Haltepunkt der Vorortzüge und U-Bahnen. Und er ist bei Touristen beliebt: die Haupthalle mit ihrem Auskunftsschalter, der darüber angebrachten legendären Uhr und das Kuppelgemälde, das mehrere Sternbilder darstellt, ist ein Höhepunkt der New-York-Reisenden.

Quellen[Bearbeiten]

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August 6, 2007

Statt Kriminaltango – Beschallung mit Opern soll U-Bahnhöfe sicherer machen

Statt Kriminaltango – Beschallung mit Opern soll U-Bahnhöfe sicherer machen

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Veröffentlicht: 21:50, 6. Aug. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 06.08.2007 – Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen, noch in diesem Jahr in Berliner U-Bahnhöfen klassische Musik zu spielen, um Drogenhändler oder Obdachlose zu vertreiben. Die Unternehmenssprecherin Petra Reetz kündigte an, dass zunächst zwei Bahnhöfe mit Ouvertüren italienischer Opern ohne Gesang beschallt werden sollen. Es werde gerade geprüft, welche das sein sollen. Der Versuch kann in zwei bis drei Monaten gestartet werden.

In erster Linie wird auf den psychologischen Effekt gesetzt, dass Obdachlose oder Drogenhändler wie in Hamburg andere Örtlichkeiten aufsuchen, wenn sie dauerhaft klassische Musik zu hören bekommen. Das soll vor allem die Sicherheit der Bahnhöfe erhöhen und dazu führen, dass sich die Fahrgäste sicherer fühlen. Klassische Musik kann auch Fahrgäste beruhigen, die sich nur kurz im Bahnhof aufhalten. Auf mögliche Probleme soll beispielsweise in Form von leiser Musik Rücksicht genommen werden, etwa wenn sich Kioskverkäufer oder Behinderte gestört fühlen.

In München werden zehn Bahnhöfe beschallt. Dort wurden wie in Barcelona und Montreal gute Erfahrungen gemacht. In Hamburg empfanden viele Fahrgäste den Musikeinsatz als positiv, so Hochbahnsprecher Christoph Kreienbaum, auch deshalb, weil die Drogenszene die betreffenden U-Bahnhöfe verlassen habe. Gespielt werden Mozart, Schubert, Brahms, Chopin, Beethoven und Bach, meistens instrumental. Insgesamt wird aus rund 1.800 Stücken gewählt. So ist die Wahrscheinlichkeit niedrig, im Bahnhof beim Vorbeigehen ein Stück mehrmals zu hören. Es gebe sogar Anrufer, die wissen wollten, welches Stück zu einem bestimmten Zeitpunkt gespielt worden sei. Die Interessenten werden an die Düsseldorfer Firma „Muzak Funktionelle Musik“ verwiesen, die zum Muzak-Konzern aus den USA gehört und die Titelauswahl vornimmt.

Die Musik ist in Hamburg ein Mittel, um die Sicherheit zu erhöhen. Mehr Personal, häufigere Bahnhofsreinigungen sowie das rasche Entfernen von Graffiti gehörten laut Kreienbaum auch dazu. Der Berliner Fahrgastverband IGEB wiederholte seine Forderung nach dem Einsatz von mehr Personal in den Berliner U-Bahnhöfen. Die BVG will vor allem Kameras einsetzen und damit schwerpunktmäßig U-Bahnhöfe sicherer machen, da hier die meisten Straftaten verübt werden. In Zukunft werden die Kameraaufnahmen aller 170 Berliner U-Bahnhöfe 24 Stunden gespeichert. Zwei Millionen Euro wird die Nachrüstung der Computer kosten, die die Bilder aufzeichnen, so Betriebsvorstand Thomas Necker.

Alle in Zukunft angeschafften Züge sind direkt mit Kameras ausgestattet, die subjektiv empfundene Sicherheit der Fahrgäste und auch die objektiv messbare Sicherheit werde so gesteigert. Zurzeit werden ausschließlich Bilder auf den 70 Bahnhöfen der Linien U2, U6 und U8 gespeichert. Auf den anderen Bahnhöfen geschieht eine Aufzeichnung nur bei Betätigung der Notrufsäule oder, wenn ein Mitarbeiter die Speichertaste drückt, weil er auf einem Monitor etwas Verdächtiges sieht. Die Auswertung der Polizeistatistik zeigt, dass die Zahl der Straftaten auf den Bahnhöfen gesunken ist. Die Kameras schrecken Straftäter anscheinend ab. Der Hauptabteilungsleiter für Service und Sicherheit dazu: „Wer sich dort heute noch erwischen lässt, ist einfach dumm.“ Die Kameras trügen nachweislich dazu bei, Delikte aufzuklären. Die drei Männer, die im Juni einen Afrikaner ins Koma geprügelt hatten, stellten sich, weil die Polizei durch Veröffentlichung der Kamerabilder einen für die Täter zu hohen Fahndungsdruck erzeugte. Immer häufiger nutzen Polizei und Staatsanwaltschaft die Kameraaufzeichnungen. „Die Zahl ist explosionsartig gestiegen. Anfang des Jahres verzeichneten wir pro Monat 40 bis 50 Anfragen – heute 70 bis 80″, so Reichel.

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January 22, 2007

Berliner Hauptbahnhof erneut gesperrt

Berliner Hauptbahnhof erneut gesperrt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Berliner Hauptbahnhof erneut gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 21:19, 22. Jan. 2007 (CET)
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Berliner Hauptbahnhof

Berlin (Deutschland), 22.01.2007 – Am gestrigen Sonntag wurde der Berliner Hauptbahnhof erneut mehrere Stunden für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Grund der Schließung war eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, die vor starken Sturmböen unter anderem in Berlin warnte.

Der Bahnhof, den anlässlich der Sperrung gestern rund 1.500 Menschen verlassen mussten und der als Prestigeobjekt der Deutschen Bahn gilt, war bereits vor wenigen Tagen aus Sicherheitsgründen geschlossen wurden. Während des Orkans „Kyrill“ war ein schwerer Stahlträger von der Fassade heruntergestürzt. Danach hatte die Bahn mitgeteilt, dass der Bahnhof bis auf Weiteres ab Windstärke 9 geschlossen werde.

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September 24, 2006

Bahnhöfe des Jahres 2006: Hamburg Dammtor und Oberstdorf

Bahnhöfe des Jahres 2006: Hamburg Dammtor und Oberstdorf

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Artikelstatus: Fertig 18:05, 24. Sep. 2006 (CEST)
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Südwestseite des Bahnhofs Hamburg Dammtor

Berlin (Deutschland), 24.09.2006 – Die „Allianz pro Schiene“, ein Bündnis zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs, hat am Freitag, den 8. September 2006 die Bahnhöfe des Jahres 2006 gekürt. Es sind die Bahnhöfe in Hamburg am Dammtor und in Oberstdorf.

Der Hamburger Bahnhof erhält den Preis als „bester Großstadtbahnhof“. Der „beste Kleinstadtbahnhof“ ist der in Oberstdorf.

Die Kandidaten wurden nach bestimmten Kriterien geprüft: Sauberkeit, Kundeninformation, die Integration in die Stadt und die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln.

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August 22, 2006

Itzehoer Hauptbahnhof gesperrt

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Itzehoer Hauptbahnhof gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 15:29, 22. Aug. 2006 (CEST)
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Itzehoe (Deutschland), 22.08.2006 – Der Bahnhof der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Itzehoe war gestern Nachmittag wegen eines Bombenalarms zwei Stunden lang gesperrt.

Der Alarm, der nach Fund eines herrenlosen Koffers im IC 2310 von Hamburg nach Westerland gegen 14.10 Uhr ausgelöst worden war, konnte, nachdem Sprengstoffexperten bei der Untersuchung des Koffers lediglich Kleidungsstücke gefunden hatten, gegen 16.45 Uhr aufgehoben werden.

Zur Sicherheit waren die 700 Passagiere aus dem Zug evakuiert und der Bahnhof durch Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei weiträumig abgesperrt worden.

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August 19, 2006

Mutmaßlicher Bombenleger in Kiel festgenommen

Mutmaßlicher Bombenleger in Kiel festgenommen

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Artikelstatus: Fertig
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Kiel (Deutschland), 19.08.2006 – In Kiel wurde der Hauptbahnhof am frühen Morgen vollständig abgesperrt. Grund war ein Bombenalarm und die Festnahme eines mutmaßlichen Bombenlegers.

Der festgenommene 21-jährige Mann soll an den versuchten Bombenanschlägen in Zügen vom 31. Juli 2006 in Köln beteiligt gewesen sein. Dabei waren zwei Bomben in Regionalzügen nach Koblenz und Hamm gelegt worden, die dann in den Hauptbahnhöfen von Dortmund und Koblenz entschärft wurden. Nach Darstellung des Bundeskriminalamtes war es nur einem handwerklichen Fehler zu verdanken, dass die Bomben nicht explodierten.

Neben der Festnahme im Kieler Kopfbahnhof wurde auch eine Durchsuchung in einem Kieler Studentenwohnheim im Stadtteil Projensdorf durchgeführt. Außerdem wird in einem Teich nach Computerteilen und Sprengstoff gesucht. Die Polizei sucht immer noch nach dem Mittäter. Sie veröffentlichte Videoaufnahmen der Überwachungskamera des Kölner Hauptbahnhofes und setzte eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus.

Unterdessen wurde berichtet, der festgenommene Mann könnte aus dem Libanon stammen und einem bisher nicht enttarnten islamistischen Terrornetzwerk angehören.

Dass die Bevölkerung die Terrorgefahr ernst nimmt, zeigt der Fund eines heute Mittag herrenlos gefundenen Koffers in einem Zug nach Koblenz. Im Hauptbahnhof von Koblenz wurde der Waggon mit dem Koffer vom Zug abgetrennt und zu einem nicht weit entfernt gelegenen Güterbahnhof gebracht. Dort wurde er von Polizeispezialkräften untersucht und geöffnet. Der Inhalt stellte sich als harmlos heraus. Ein Brasilianer, der die Ansagen im Zug nicht verstehen konnte, ließ seinen Koffer unbeaufsichtigt im Zug und löste somit den Fehlalarm aus.

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Hamburger Hauptbahnhof komplett gesperrt

Hamburger Hauptbahnhof komplett gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 19. Aug. 2006 (CEST)
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Hamburger Hauptbahnhof

Hamburg / Kiel / Koblenz (Deutschland), 19.08.2006 – Nach einer Bombendrohung wurde der Hamburger Hauptbahnhof heute Nachmittag gegen 17:50 Uhr komplett geräumt, lediglich zwei leere Züge befanden sich noch im Gebäude. Der Zugverkehr wurde vollständig eingestellt. Auch die S-Bahnen, die den Hauptbahnhof anfahren, waren davon betroffen. Ansonsten lief der S-Bahnverkehr weiter. Die Vollsperrung dauerte zwei Stunden an. Ein Großaufgebot der Polizei suchte ergebnislos das Gelände des Bahnhofs ab.

Dies war heute bereits die dritte Vollsperrung eines Bahnhofs. Bereits am Morgen wurde der Kieler Hauptbahnhof gesperrt, dort wurde einer der mutmaßlichen Bombenleger festgenommen, die am 31. Juli 2006 Bomben in Regionalzügen deponiert hatten. In Koblenz wurde am Nachmittag Bombenalarm ausgelöst, da in einem Waggon eines Zuges ein herrenloser Koffer gefunden wurde. Es wurde jedoch von der Polizei Entwarnung gegeben.

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May 27, 2006

Amoklauf nach Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofes

Amoklauf nach Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofes

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Artikelstatus: Fertig 19:32, 27. Mai 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 27.05.2006 – Nach der Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs am Regierungsviertel gestern Abend hat ein Amokläufer kurz vor Mitternacht ein Blutbad angerichtet. Ein 16-Jähriger verletzte 28 Menschen mit einem Messer, sechs davon schwer. Währenddessen befanden sich insgesamt rund 300.000 Menschen auf dem Heimweg von der Eröffnungsfeier. 100 Polizisten wurden eingesetzt, die das betroffene Gebiet zwischen dem Reichstag und einem Krankenhaus im Regierungsviertel absperrten.

Der mutmaßliche Täter, der aus Berlin-Neukölln stammt, wurde nach der Tat festgenommen. Ein Motiv wurde in den Meldungen nach Mittag noch nicht genannt. Der Tatverdächtige ist polizeilich bekannt, gegen ihn wurde in der Vergangenheit einmal wegen Körperverletzung ermittelt. Nun kümmert sich die Mordkommission um den Fall.

Der Bahnhof wurde am gestrigen frühen Abend nach rund elf Jahren Bauzeit und mindestens 700 Millionen Euro Baukosten eröffnet. Die Eröffnung nahmen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bahnchef Hartmut Mehdorn mit einem symbolischen Knopfdruck vor. Um 18:04 Uhr lief der erste Zug aus Leipzig kommend ein. Am Sonntag läuft der reguläre Fahrbetrieb an.

Einer der ersten Menschen, die durch den 16-Jährigen niedergestochen wurden, ist laut Polizei-Angaben mit HIV infiziert. Es sei daher nicht auszuschließen, dass sich andere Opfer angesteckt haben. Alle Opfer mit Schnittwunden sollen sich in den Notaufnahmen der Charité oder des Virchow-Klinikums melden, um eine ärztliche Untersuchung zu ermöglichen.

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May 26, 2006

Berliner Amokläufer kommt in Haft

Berliner Amokläufer kommt in Haft – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Berliner Amokläufer kommt in Haft

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Artikelstatus: Fertig 12:39, 28. Mai 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 26.05.2006 – Der Amokläufer, der am Freitag, den 26. Mai im Berliner Regierungsviertel 28 Menschen mit einem Messer teilweise schwer verletzt hatte, kommt in Haft. Der Haftbefehl gegen den 16-Jährigen wurde Samstagabend ausgestellt und lautet auf gefährliche Körperverletzung und versuchten Mord in 24 Fällen. Da der Messerstecher einigen Opfern von hinten in den Rücken gestochen hat, wertet die Oberstaatsanwältin Ute Segelitz die Tat als besonders schwerwiegend und ist davon überzeugt, dass der juristische Tatbestand der Heimtücke erfüllt ist. Die weiteren Ermittlungen hat das Morddezernat des Landeskriminalamtes übernommen. Der junge Mann ist unter anderem wegen einer Körperverletzung und Sachbeschädigung polizeibekannt.

Der 16-Jährige hatte als Teilnehmer die Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofes besucht. Der Schüler war stark betrunken. Welches Motiv er für seine Tat gehabt hat, ist bisher nicht bekannt. Es gibt nach der Aussage des Berliner Polizeivizepräsidenten über 60 Augenzeugen, die die Täterschaft des Jugendlichen bestätigen könnten. Der Junge selbst bestreitet, die Tat begangen zu haben. Der Teenager aus dem Berliner Stadtteil Neukölln soll laut LKA-Angaben gesagt haben, dass er sich nicht an die Tat erinnern könne, weil er betrunken gewesen sei.

15 Opfer wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Einige mussten notoperiert werden. Keines der Opfer schwebt mehr in Lebensgefahr. Nach der Tat war bekannt geworden, dass eines der ersten Opfer mit dem AIDS-Virus infiziert ist. Auf diesen Hinweis hin waren alle Opfer aufgefordert worden, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Ein Polizeisprecher bestätigte, eine Infektion der Verletzten sei „nicht zwingend die Folge, kann aber nicht ausgeschlossen werden“. Unterdessen haben Experten vor übertriebener Panik gewarnt: Die Gefahr einer Ansteckung mit AIDS sei sehr gering; sie liege im „Promillebereich“, so der Infektiologe Norbert Suttorp von der Uni-Klinik Charité.

Der Vater des Messerstechers reagierte geschockt auf den Vorfall und sagte, er habe keine Erklärung für die Tat.

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December 17, 2005

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

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London (Großbritannien) / Santa Fe (New Mexico) (Vereinigte Staaten), 17.12.2005 – Der britische Milliardär, Unternehmer und Gründer des Plattenlabels Virgin, Richard Branson, möchte im US-Bundesstaat New Mexico den ersten privaten Bahnhof für Weltraumtouristen errichten.

Branson (52) rechnet mit mehreren hundert Millionen Euro Kosten für den Bau des Bahnhofes. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2008 geplant.

Bisher stehen bereits 38.000 Kunden aus 126 Ländern auf einer Warteliste. Sie möchten mit Raumshuttles für suborbitale Flüge von Bransons Bahnhof aus ins Weltall starten. Für diesen Zweck hat seine Firma Virgin Galactic (VG) bereits fünf Raumschiffe vom Typ „SpaceShipTwo“ in Auftrag gegeben, die von der Firma Scaled Composites hergestellt werden. Diese Firma hatte bereits auch das Vorgängermodell „SpaceShipOne“ hergestellt, das einen hochdotierten Wettbewerb gewann.

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