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February 19, 2011

Der Fall Guttenberg: Der Minister ließ auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für sich arbeiten

Der Fall Guttenberg: Der Minister ließ auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für sich arbeiten

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Veröffentlicht: 16:19, 19. Feb. 2011 (CET)
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Freiherr von und zu Guttenberg (Pressefoto)

Berlin (Deutschland), 19.02.2011 – Die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Doktorarbeit des jetzigen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg weiten sich aus. Jetzt wurde bekannt, dass der Minister für die Erstellung seiner Dissertation mit dem Titel „Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU“ auch den wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages in Anspruch genommen haben soll.

Im Jahr 2004 beauftragte zu Guttenberg den Dienst mit einer Ausarbeitung zum Thema „Die Frage nach einem Gottesbezug in der US-Verfassung und die Rechtsprechung des Supreme Court zur Trennung von Staat und Religion“. Das Ergebnis war ein Text von Ministerialrat Dr. Dr. Ulrich Tammler, wie jetzt Spiegel Online berichtet. Die Verwendung von Texten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages unterliegt strengen Regeln. Eine Veröffentlichung ist nur mit Genehmigung des Dienstes erlaubt. Die Ausarbeitung Tammlers umfasste zehn Seiten und wurde dem Büro des Ministers am 13. Mai 2004 zugeleitet, der zu dieser Zeit Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages war. Wie der Spiegel herausfand, verwendete zu Guttenberg den Text Tammlers nahezu vollständig. Er änderte daran nur ein paar Formulierungen. Nicht einmal als Quellenangabe tauchte die Arbeit Tammlers im Literaturverzeichnis von Guttenbergs Dissertation auf. Es gab lediglich eine Fußnote des Inhalts: „Vergleiche auch eine im Auftrag des Verfassers entwickelte Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages vom 13. Mai 2004.“

Um weitere Klarheit in den Umfang der Nutzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zu bekommen, richtete der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka (vertritt den Wahlkreis 70, Magdeburg, im Bundestag) schon am 17. Februar eine briefliche Anfrage an „Bundesminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg und Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert“, in denen um Auskunft darüber gebeten wird, „welche Ausarbeitungen oder Literaturlisten durch den Wissenschaftlichen Dienst für Freiherr zu Guttenberg“ zwischen 2002 und 2007 erstellt wurden (zitiert lt. einer Pressemitteilung des Abgeordneten vom 17. Februar). Der SPD-Abgeordnete erklärte weiter, es sei nicht hinnehmbar, wenn der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages für Privatzwecke missbraucht werde: „Es ist nicht tolerierbar, wenn auf Steuerzahlerkosten der Wissenschaftliche Dienst extra für die Doktorarbeit eingespannt worden sein sollte, um komplexe Fragestellungen vorzufiletieren.“

Der Wissenschaftliche Dienst beschäftigt rund 60 Gutachter, die im Auftrag der Parlamentarier Nachforschungen zur Unterstützung der Arbeit der Abgeordneten anstellen. In den Richtlinien des Dienstes heißt es: „Der Deutsche Bundestag behält sich sämtliche Rechte an den Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste vor. Veröffentlichung und Verbreitung bedürfen grundsätzlich der Zustimmung der Abteilungsleitung.“

Die Online-Ausgabe der ARD-Tagesschau führte ein Interview mit dem Plagiatsjäger Stefan Weber, in dem dieser die von zu Guttenberg angewandte Methode beschreibt: „Im Falle von zu Guttenberg sieht es so aus, dass Textbausteine aus dem Internet übernommen, nicht unter Anführungszeichen gesetzt und nur minimal verändert wurden. Das ist das glasklare ‚Copy-Paste-Plagiat‘, sozusagen das Internetplagiat neueren Typs, wie es seit ungefähr zehn Jahren an Universitäten verbreitet ist.“ Weber fügt hinzu, Guttenberg habe „wissenschaftliche Grundregeln in einer geradezu unglaublichen Quantität verletzt. Für mich ist er die Speerspitze dieser neuen ‚Copy und Paste‘-Generation, die eigentlich eine Textkultur ohne Hirn betreibt. Mit dieser Arbeit hätte zu Guttenberg nicht einmal ein Seminar mit Auszeichnung bestehen dürfen. Geschweige denn einen Doktortitel.“

Grafik aus de.guttenplag.wikia.com zur Veranschaulichung der Seiten in Guttenbergs Dissertation, die nicht gekennzeichnete Zitate anderer Autoren enthalten.
Quelle: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

Laut einem im Internet angelegten Wiki (de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate), das eigens für den Plagiatsnachweis bei der Dissertationsschrift zu Guttenbergs erstellt wurde, wurden inzwischen auf 238 von insgesamt 408 Seiten Text (Inhaltsverzeichnis und Anhänge nicht mitgerechnet) nicht gekennzeichnete Textstellen nachgewiesen, die von anderen Autoren stammen.[1]

Themenverwandte Artikel

Fußnoten

  1. de.guttenplag.wikia.com

Quellen

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May 4, 2006

Stadtwikis immer erfolgreicher – Nun auch Köln am Netz

Stadtwikis immer erfolgreicher – Nun auch Köln am Netz

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Artikelstatus: Fertig 21:47, 4. Mai 2006 (CEST)
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Köln (Deutschland), 04.05.2006 – Die Stadtwikis werden immer erfolgreicher. Nach dem Projekt Wikipedia etablieren sich nun auf regionaler Ebene immer mehr Stadtwikis. Das jüngste Beispiel ist Köln. Die „Colonipedia“ hat es dort innerhalb kurzer Zeit auf fast 200 Artikel gebracht.

Vorbilder sind dabei die Stadtwikis „Karlsruhe“ und „Kassel“. „Karlsruhe“ hat schon über 5.000 Artikel.

Das Karlsruhe-Wiki bietet auch regionale Nachrichten in Stichworten, ebenfalls gibt es dort eine Art Chronik.

Quellen

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November 14, 2005

Hamburg: „Mikromedien“-Workshop – Journalisten diskutieren über Blogs, Wikis und Podcasting

Hamburg: „Mikromedien“-Workshop – Journalisten diskutieren über Blogs, Wikis und Podcasting

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Artikelstatus: Fertig 14. Nov. 2005 (CET)
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Thomas Wanhoff, im Workshop zum Thema Wissenschaftsjournalismus, Gründer des deutschen „Podcastverbands“, sieht im Podcasting die Zukunft der Audio-Medien.

Hamburg (Deutschland), 14.11.2005 – Im Workshop „Mikromedien: Meinen Journalismus mache ich mir selbst“, wurden die Diskussionen aus der „Elefantenrunde“ des Hamburger jonet-Tags (Wikinews berichtete) über Blogs und neue Formen des Journalismus fortgesetzt. Als Vertreter der traditionelleren Online-Medien argumentierte Julius Endert, Redaktionsleiter von „Handelsblatt online“, Blogger müssten für Tatsachenbehauptungen einstehen. Für die Blogs sprang erneut Johnny Haeusler in die Bresche, diesmal mit Unterstützung durch Thomas Wanhoff, erster Vorsitzender des neu gegründeten Podcasting-Verbandes. Beide argumentierten, Blogs hätten dank der Kommentarfunktion und der Reaktion aus anderen Blogs bei falscher Berichterstattung sogar ein schnelleres und effektiveres Feedback als klassische Medien. Johnny Haeusler argumentierte, es sei darüber hinaus zum Beispiel unglaublich schwer, bei der „Bild“-Zeitung eine Gegendarstellung abzudrucken.

Erik Möller, Hauptinitiator des Wikinews-Projekts und Autor des Buches “Die heimliche Medienrevolution”, forderte, dass Blogger sich nicht durch den Verweis auf die Korrektur durch den Leser aus der Verantwortung ziehen sollten: „An der Bild-Zeitung sollten sich Blogger nicht unbedingt messen.“ Außerdem sei es dem Blogger dank seiner technischen Kontrolle möglich, kritische Leserkommentare zu löschen, was mitunter auch geschehe. Er bemängelte das Fehlen von echtem investigativem Journalismus in Blogs.

Moderator Mario Sixtus erwiderte, er habe in dieser Hinsicht auch im Wikinews-Projekt nur wenig gesehen. „Das war aber von Anfang an eines unserer Ziele“, erwiderte Möller. In der englischen Ausgabe gebe es mittlerweile häufig mehrere Artikel mit Originalberichterstattung pro Woche, und auch in der deutschen Ausgabe seien bereits einige schöne Beispiele von lokalem „Bürgerjournalismus“ zu finden.

Möller fragte, wie viele Teilnehmer mit Wikis vertraut seien, wobei zahlreiche Hände in die Höhe schossen. Er erklärte das Wiki-Prinzip nur kurz und zählte als Vorteile von Wikinews die Quellenzitate, die Neutralitätspflicht und die freie Lizenzierung auf. Da Artikel frei „für jeden Zweck“ nutzbar seien, bilde Wikinews auch in vielen Jahren noch ein nützliches Archiv, während traditionelle Medien diese Archive oft nur kostenpflichtig zugänglich machten.

Thomas Wanhoff stellte die provokante Frage, ob bei Wikinews nicht viele Artikel „von Agenturen geklaut“ würden. Möller argumentierte, die in einer Nachricht enthaltene Information sei nicht urheberrechtlich schützbar. Außerdem wehrte er sich prinzipiell gegen den Begriff des „Diebstahls“ im Kontext des Urheberrechts, konnte aber eine diesbezügliche Grundsatzdebatte gerade noch abwenden.

Janko Röttgers, in Los Angeles lebender Journalist und Autor („Netzpiraten“), ergänzte, dass das Abschreiben und Umformulieren von Meldungen im traditionellen Journalismus gang und gäbe sei. So würden 90 Prozent der Nachrichten im deutschen IT-Journalismus schlicht der US-Presse entnommen und eine Woche später veröffentlicht.

Thomas Wanhoff bekräftigte die Rolle des Podcasting als Technologie, die alten Medien gefährlich werden könne. So sei es für Wissenschaftsredakteure ärgerlich, dass er mit geringem Aufwand Sendungen ähnlicher Qualität produzieren könne. Im Podcastverband, der von den Teilnehmern mit gewisser Skepsis diskutiert wurde, sieht Wanhoff vor allem die Möglichkeit der besseren Vernetzung. Doch das Medium sei noch sehr jung, und bisher könne man sich kaum mehr als 20.000 Zuhörer erhoffen (Podcast der Tagesschau), so dass etwa Werbung und Sponsoring nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Janko Röttgers erhofft sich mehr bidirektionale Nutzungen des Mediums. So gebe es bereits erste Experimente der BBC zur Annotierung von Audio-Daten. Johnny Haeusler möchte seine Spreeblick-Podcasts demnächst per Telefon kommentierbar machen.

Auch der Einsatz von Blogs durch klassische Medien wurde diskutiert. Hier erhofft sich Röttgers mehr Experimente, etwa die Dokumentation einer kommenden Geschichte mit Teasern im Blog.

Aus dem Publikum kam die Frage, wie wichtig RSS als Technik für Blogger sei, und ob etwa die Integration von RSS in Windows Vista der Blogosphäre zu einem weiteren Boom verhelfen könne. Johnny Haeusler meinte dazu, er wolle von der Technik hinter Blogs nichts merken. Wenn alles nach dem iTunes-Prinzip mit wenigen Knöpfen bedienbar sei, werde es akzeptiert, diese Technologie müsse noch entwickelt werden. Erik Möller ergänzte, dass viele Suchmaschinen und Web-Browser bereits RSS in komfortabler Form integrieren, die dem Benutzer wenig Technikverständnis abverlangt.

Weblinks

Quellen

Originäre Berichterstattung
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July 13, 2005

Wikipedia-Artikel bei web.de

Wikipedia-Artikel bei web.de – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Karlsruhe (Deutschland), 13.07.2005 – Die deutsche Suchmaschine Web.de ermöglicht ab sofort die bequeme Suche nach Artikeln des freien Enzyklopädieprojekts Wikipedia.

Wikipedia entwickelt sich neuerdings immer mehr zum begehrten Kooperationspartner für Suchmaschinen. Nachdem die Suchmaschinen Yahoo und Google Wikipedia-Inhalte in ihre Angebote integrieren, begann jetzt web.de eine erweiterte Wikipedia-Suche, die sogar die Wikipedia-eigene Suchfunktion übertrifft.

Die neue Wikipedia-Suche ist nicht in das allgemeine Suchportal von web.de integriert worden, sondern über eine spezielle Einstiegsseite unter der Internetadresse erreichbar.

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June 1, 2005

Die Grünen starten mit eigenem Wiki in den Wahlkampf

Die Grünen starten mit eigenem Wiki in den Wahlkampf

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Artikelstatus: Fertig 1. Jun. 2005 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.06.2005 – Bündnis90/Die Grünen starten mit Ihrem Mediawiki-Projekt „GrünesWiki“ in den Wahlkampf.

Bis Samstag um 18:00 Uhr kann jeder Internetnutzer aktiv zum Entwurf des Wahlprogramms „Digitale Gesellschaft“ beitragen. Die Grünen haben Ihren ersten Entwurf in einem Wiki zum öffentlichen Weiterbearbeiten bereitgestellt. Hier werden Vorschläge für Themen wie die „elektronische Krankenkarte“ oder der „Digitale Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz“, sowie die Förderung freier Software diskutiert und erweitert. Das fertige Wahlprogramm wird anschließend von einer Wahlkampfkommission in den Wahlprogramm-Entwurf übernommen.

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  • Internet-Nutzer können Wahlprogramme mitgestalten (01.06.2005)

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Internet-Nutzer können Wahlprogramme mitgestalten

Internet-Nutzer können Wahlprogramme mitgestalten

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Artikelstatus: Fertig 1. Jun. 2005 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.06.2005 – Neben der FDP mit ihrem „Deutschlandprogramm 2005“ haben nun auch die Die Grünen einen Internetservice namens „Grünes Wiki“ gestartet, bei dem Interessierte einen Teil des Wahlprogramms durch die Mitarbeit an einem Entwurf beeinflussen können. Während die FDP eine Forensoftware verwendet, nutzen die Grünen ein Wiki. An dem Programmteil „Digitale Gesellschaft“ kann sich jeder bis zum 4. Juni um 18:00 Uhr beteiligen.

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May 30, 2005

„Deshalb frei!“ startet

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„Deshalb frei!“ startet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Deshalb frei!“ startet

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Bocholt (Deutschland), 30.05.2005 – Auf den Seiten des Wikis Deshalb frei! kann sich jeder Internet-Anwender neuerdings über Freie Software informieren.

Die Texte sollen vor allem Nutzern von Open-Source-Software helfen, anderen gegenüber die Nutzung dieser eher wenig verbreiteten Programmen zu begründen. Für ständig wiederkehrende Themen wie Instant Messenger, Büroprogramme oder IE-optimierte Internetseiten werden offene Briefe erstellt, die über den Unterschied von proprietärer und freier Software aufklären.

Neben dieser Hauptaufgabe arbeiten die Anwender auch an Hilfeseiten für die Nutzung freier Programme zum Beispiel in Schulen.

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May 23, 2005

Forscher lobt: Wikipedia ergänzt Wissenschaftsjournalismus

Filed under: Wiki,Wikimedia,Wissenschaftsjournalismus — admin @ 5:00 am

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Koblenz (Deutschland), 23.05.2005 – Die Wissenschaftsberichterstattung der Medien wird zunehmend durch freie Internet-Enzyklopädien wie Wikipedia ergänzt. Das erklärte der Sprachwissenschaftler Wolf-Andreas Liebert, Professor am Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Nach Ansicht von Liebert steht der Wissenschaftsjournalismus unter bestimmten Zwängen der Kommerzialisierung. “Hiervon ist die Wikipedia noch frei”, betonte der Sprachwissenschaftler. Dort hätten noch Dinge Platz, die im normalen Journalismus nicht mehr verkauft oder auch nicht mehr gesagt werden könnten.

In der Wikipedia und in anderen freien Internet-Enzyklopädien kommt sehr viel stärker der Diskussionscharakter von Wissenschaft heraus, lobte der Koblenzer Sprachwissenschaftler. Wissenschaft erscheine dort nicht wie häufig im Wissenschaftsjournalismus als ein einheitliches System, das Wahrheit produziere. Bei Wikipedia arbeiteten Laien und Experten an Texten, die aktuell seien und verschiedene Positionen enthielten. Deshalb decke Wikipedia eine ganz bestimmte Nische ab.

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Wikimedia Commons: Glückwunsch! 100.000ste Datei wurde hochgeladen

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Das Commons-Logo

Berlin (Deutschland), 23.05.2005 – In die freie Mediendatenbank Wikimedia Commons wurde die einhunderttausendste (100.000ste) Datei hochgeladen.

Das am 7. September 2004 gestartete internationale Projekt dient als zentrale Mediendatenbank der Wikimedia-Projekte, unter anderem auch Wikipedia und Wikinews. Bilder, Videos, Musik, Texte sowie gesprochene Texte können auf Wikmedia Commons hochgeladen werden. „Die Wikimedia Commons ist von entscheidender Bedeutung für alle Wikimedia-Projekte und darüber hinaus ist sie von entscheidender Bedeutung für die gesamte freie Kulturbewegung“, zitiert die Pressemitteilung der Wikimedia Foundation Jimmy Wales, den Präsidenten der Foundation.

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April 21, 2005

Encarta möchte Wiki werden

Encarta möchte Wiki werden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Seattle (Vereinigte Staaten), 21.04.2005 – Nach dem erfolgreichen Konzept der Wikipedia hält nun auch die Firma Microsoft das Ergänzen und Verändern ihrer Artikel durch den Leser für lohnenswert. Encarta-Chefredakteur Gary Alt spricht von dem kostenlosen Erschließen vom Wissen zahlloser Menschen. Die Änderungen sollen nicht wie in den Wikimedia-Projekten üblich direkt veröffentlicht, sondern durch Redakteure geprüft werden, welche das Unternehmen extra für diese Erweiterung ihres Lexikons eingestellt hat.

Ein Interview mit Jimmy Wales mit einigen Fragen zu kommerziellen Wikis und einer möglichen Entwicklung kann in der englischen Version dieser Thematik nachgelesen werden.

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