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October 22, 2011

Bundeskriminalamt: Mutmaßliche russische Spione festgenommen

Bundeskriminalamt: Mutmaßliche russische Spione festgenommen

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Veröffentlicht: 16:21, 22. Okt. 2011 (CEST)
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Marburg / Balingen (Deutschland), 22.10.2011 – Laut Informationen des „Spiegels“ wurde am Dienstagabend in Baden-Württemberg und in Hessen ein Ehepaar unter dem Verdacht der Spionage festgenommen. Als das BKA und die GSG 9 die Wohnung stürmten, soll die Frau gerade verschlüsselte Botschaften über ein Funkgerät abgehört haben. Die beiden mutmaßlichen Spione sollen sich unter deutschem Namen und mit österreichischen Pässen in Deutschland aufgehalten haben. Die mutmaßlichen Spione sollen schon seit 20 Jahren in Deutschland für den russischen Geheimdienst SWR aktiv sein. Die Ermittler seien durch einen Hinweis aus Amerika auf das Ehepaar aufmerksam geworden. Das FBI hat letztes Jahr einen russischen Agentenring ausgehoben. Das Ehepaar soll die Vorwürfe bestreiten.

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June 9, 2008

Blindenfußball: Deutsche Nationalmannschaft und der SSG Marburg trennen sich 0:0

Blindenfußball: Deutsche Nationalmannschaft und der SSG Marburg trennen sich 0:0

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Veröffentlicht: 22:10, 9. Jun. 2008 (CEST)
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Marburg (Deutschland), 09.06.2008 – Das Aufeinandertreffen der deutschen Blindenfußballnationalmannschaft und des ersten deutschen Blindenfußballmeisters der Blindenfußball-Bundesliga aus Marburg endete nach einem hochklassigen Spiel 0:0. Der SSG Marburg ist es gelungen, dem haushohen Favoriten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ein Remis abzutrotzen, und war dabei mindestens ebenbürtig. Die in der Halle anwesenden Zuschauer und die Hörer des Live-Streams bekamen eine Partie auf hohem Niveau geboten mit vielen Torchancen auf beiden Seiten.

Um 11:00 Uhr gab das Schiedsrichterduo Mankel/Lürding die Partie zwischen der deutschen Blindenfußballnationalmannschaft und dem Gastgeber, der SSG Marburg, frei. Bundestrainer Pfisterer hatte seinen Männern von Beginn an Offensive verordnet: So kam die Nationalmannschaft in den Anfangsminuten oft gefährlich nah vor das von Markus Moj gehütete Marburger Tor. Franzka, Fangmann und Schwarze entfachten viel Druck und bereiteten der Marburger Defensive um Beck und Warzecha zunächst einige Probleme. Nach etwa fünf gespielten Minuten kam es zu einer guten Torchance der Gäste durch Fangmann, welche Moj aber zunichte machen konnte. Dadurch schien die Marburger Offensivabteilung aufzuwachen, und Hoß sowie vor allem Pektas machten nun ihrerseits Druck auf die Defensive der Nationalmannschaft, ohne jedoch zu wirklichen Torchancen zu kommen. Mit der Einwechselung von Koparan auf Marburger Seite entwickelte sich bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch mit ansehnlichen Offensivaktionen auf beiden Seiten, aber auch die Defensive stand bei beiden Teams sicher, so dass es zu keinen klaren Torchancen mehr kam.

In der zweiten Halbzeit schlug die Stunde des neuen Marburger Offensivjokers Felix Johnson. Er entfachte auf seiner Angriffsseite viel Druck, und die Abwehr der Nationalmannschaft konnte ihn kaum durch faire Mittel bremsen. Davon angetrieben machte die Marburger Sturmreihe viel Druck auf das Tor von Nationaltorwart Müller. Einen Schuss von Johnson konnte dieser nur durch eine Blitzreaktion entschärfen. Die Nationalmannschaft kam nur noch gelegentlich vor das Marburger Tor, aber die Defensive der Gastgeber stand sicher, und so kam es zu keinen wirklich gefährlichen Situationen für Markus Moj. Die starken Offensivaktionen der Marburger sorgten einige Fouls der Nationalmannschaft. Johnson hatte dreimal die Möglichkeit, sein Team mit einem Achtmeter in Führung zu bringen, aber außer einem Pfostentreffer passierte nichts. Auch die Nationalmannschaft bekam einen Achtmeter zugesprochen, konnte diesen aber ebenfalls nicht nutzen.

Am Ende blieb ein 0:0 der besseren Sorte, und Marburg konnte sich als Gewinner fühlen, da sie dem Favoriten durch eine starke spielerische Leistung ein Unentschieden abgenommen hatten. Insbesondere Johnson hatte in seinem ersten Spiel für das Marburger Team eine sehr gute Vorstellung geboten. Abschließend kann man sagen, dass das Spiel Werbung für den Blindenfußball darstellte und die Akteure eine starke Vorstellung abgeliefert haben.

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April 16, 2008

Nia Künzer und die mittelhessischen Ballsport-Erstligisten: „Botschafter der Region“

Nia Künzer und die mittelhessischen Ballsport-Erstligisten: „Botschafter der Region“

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Veröffentlicht: 18:53, 16. Apr. 2008 (CEST)
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Läuft jetzt für Mittelhessen: Nia Künzer

Marburg (Deutschland), 16.04.2008 – Botschafter der Region auf II. Parlamentarischen Abend von MitteHessen e.V. gekürt.

Der Vorsitzende des Regionalmanagementvereins MitteHessen, Regierungspräsident Wilfried Schmied hat vorgestern im VILA VITA Hotel & Residenz Rosenpark Marburg sechs neue „Botschafter der Region Mittelhessen“ ernannt: Nia Künzer, der BC Pharmaserv Marburg – Blue Dolphins, die HSG Wetzlar, die LTi Gießen 46ers, der RSV Lahn-Dill und der TTV Gönnern werden ab diesem Jahr als Multiplikatoren für die Region fungieren und die bisherigen Botschafter Friedhelm Loh, Dr. Dagobert Kotzur sowie Prof. Dr. Werner Seeger unterstützen.

„Sympathische und erfolgreiche Gesichter für Mittelhessen sprechen zu lassen, ist der Hintergrund, warum wir eigene Botschafter für die Region ernennen“, erläutert Wilfried Schmied. „Weltmeisterin Nia Künzer und die Ballsport-Erstligisten stehen mit ihren sportlichen Erfolgen maßgeblich für Mittelhessen“, ergänzt Dr. Matthias Leder, Geschäftsführer von MitteHessen e.V. „Und sie haben gerne zugesagt, diese Funktion ehrenamtlich auszuüben.“

Die Botschafter sind Teil des Marketing-Konzeptes für Mittelhessen. „Nach den drei Erstbotschaftern im Jahr 2006 aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft wollen wir diesmal bewusst eine breitere Zielgruppe ansprechen“, erklärt Jens Ihle, Regionalmanager für Mittelhessen.

„Die Familie, das Fußballspielen hier, bis ich 17 war, und das Studium in Gießen – das macht für mich Mittelhessen aus. Mir gefällt es und ich bin glücklich hier“, formulierte Nia Künzer, die Gratulationen für ihre Botschafter-Rolle und ihr frisch bestandenes Pädagogik-Examen entgegennehmen konnte.

Als Botschafter ernannt wurden außer Nia Künzer als Einzelsportlerin folgende mittelhessische Teams: Die Basketballbundesligisten BC Pharmaserv Marburg – Blue Dolphins, die LTi Gießen 46ers und der RSV Lahn-Dill, der Handballbundesligist HSG Wetzlar und der Tischtennisbundesligist TTV Gönnern. Die Urkunden wurden von den Managern und Vereinsvorsitzenden entgegengenommen. Norbert Mai, „Macher“ des TTV Gönnern und hauptamtlicher Bürgermeister von Angelburg beschrieb auch die Schwierigkeiten seines Vereins aus dem Hinterland: „Um guten Nachwuchs zu entwickeln, ist finanzielle Sicherheit nötig.“ Alle Vereinsvertreter bekannten sich aber zur Region und dem sportlichen Potential.

Der in Biedenkopf aufgewachsene Staatssekretär Dr. Thomas Schäfer aus dem Hessischen Justizministerium hatte die Begrüßung für die Hessische Landesregierung übernommen und formuliert: „Dieser parlamentarische Abend ist ein guter Baustein, um ins Gespräch zu kommen, sich enger zu vernetzen und damit die Region weiter voranzubringen. Wo die Landesregierung das unterstützen kann, tut sie das gerne.“ Der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel begrüßte die Bundestags- und Landtagsabgeordneten der Region sowie die Mitglieder von MitteHessen im größten mittelhessischen Oberzentrum. Der Parlamentarische Abend dient der Vertiefung der Netzwerke in Mittelhessen und dem Austausch zwischen den Mitgliedern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie den Abgeordneten.

Quellen

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November 24, 2005

Japanische Wissenschaftler befürchten deutlich mehr Tote durch Vogelgrippe

Japanische Wissenschaftler befürchten deutlich mehr Tote durch Vogelgrippe

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Hinweis: Inhalte des Artikels wurden teilweise von Masato Tashiro dementiert, siehe Diskussion:Dementi Masato Tashiro


Marburg (Deutschland) / Tōkyō (Japan), 24.11.2005 – Der japanische Virusforscher Masato Tashiro hat bei einer medizinischen Fachtagung in Marburg am vergangenen Wochenende von neuesten Erkenntnissen bezüglich der Vogelgrippe in Asien berichtet. Tashiro kam vor wenigen Tagen von einer Reise aus China zurück. Dort hatte er sich im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Überblick über die derzeitige Situation verschafft.

Die Tagung war mit hochrangigen Wissenschaftlern besetzt. Teilnehmer waren unter anderem Professor Hans-Dieter Klenk. Klenk ist an der Marburger Philipps-Universität geschäftsführender Direktor des Instituts für Virologie. Ebenso nahm unter anderem der anerkannte Virologe Dr. Stephan Becker teil.

Tashiro berichtete in Marburg von mindestens sieben Personen, bei denen die Übertragung des Vogelgrippevirus möglicherweise nicht vom Tier aus erfolgte, sondern von Mensch zu Mensch. Die WHO wollte mit ihrem Auftrag an Tashiro überprüfen, ob ihre Annahme richtig sei, dass die Anzahl der betroffenen Personen in China höher sei als von den chinesischen Behörden öffentlich zugegeben wurde. China hatte bis zum Besuch von Tashiro immer nur von drei Vogelgrippe-Toten gesprochen.

Die sieben Personen gehörten zu der Gruppe von rund 300 Toten, die aufgrund des Vogelgrippe-Virus gestorben waren. Weltweit sind bei der WHO insgesamt nur 67 Vogelgrippe-Tote gemeldet worden.

Klenk sieht den Bericht von Tashiro kritisch. Seine Meinung zu den Ergebnissen des Japaners: „Es ist sehr schwer, das genau zu überprüfen.“ Wegen der politischen Lage in China musste sich Tashiro bei seinen Ermittlungen auf einen Informanten berufen, der nicht benannt werden durfte. Klenks Kollege, Dr. Stephan Becker sagte: „Man kann aus dem Bericht nicht schließen, dass eine Pandemie unmittelbar bevorsteht.“

Nicht nur Klenk und Becker reagierten auf den Bericht Tashiros mit Vorsicht, auch andere Wissenschaftler äußerten Bedenken. Letztendlich sei es nicht erwiesen, dass die Übertragung tatsächlich von einem Menschen zum anderen erfolgt ist. Allerdings ist allen Wissenschaftlern klar, dass die Gefahr einer Pandemie besteht, wenn die Aussagen Tashiros zutreffen sollten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vogelgrippe

Quellen

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July 2, 2005

Jury gibt „Spiel des Jahres 2005“ bekannt

Jury gibt „Spiel des Jahres 2005“ bekannt

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Berlin / Marburg (Deutschland), 02.07.2005 – Die Preisträger für den weltweit bedeutendsten Spielepreis sind gekürt. Der in Marburg beheimatete Verein „Spiel des Jahres e.V.“ hat am 27. Juni in Berlin die „Spiele des Jahres“ bekannt gegeben.

„Spiel des Jahres 2005“ für Erwachsene ist demnach das Spiel „Niagara“, den Preis für das „Kinderspiel des Jahres 2005“ erhielt „Das kleine Gespenst“.

„Niagara“, ein abenteuerliches Bootsrennen für drei bis fünf Mitspieler, wurde von dem gebürtigen Nürnberger Thomas Liesching erfunden. Es ist sein erstes veröffentlichtes Spiel und erhielt sofort diesen Kritikerpreis. Auf dem Spielbrett wird dreidimensional ein täuschend echt wirkender Fluss nachempfunden, der in den Niagarafällen endet. Die Spieler veranstalten mit Kanus auf dem vermeintlich fließenden Wasser ein Wettrennen über den Fluss. Der Spielespaß für die Teilnehmer ist vorprogrammiert. Neben einigen Zufallskriterien wie beispielsweise das jeweilige Wetter an den Niagarafällen sind auch Taktik und Überlegung angesagt.

In dem Kinderspiel des Jahres 2005, „Das kleine Gespenst“ von Kai Haferkamp, befinden sich zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren mitten in einer bewegten Geisterstunde. Es orientiert sich an dem bekannten Kinderbuch von Otfried Preußler.

Das Spiel hat nach Ansicht der Juroren jede Menge Spielspaß zu bieten. Darüberhinaus berge es einen guten Lerneffekt in sich. Das Gedächtnis werde trainiert, spielerisch lernten die Kinder den Zahlenbereich von 1 bis 13. Durch eine Feinmotorik im Spiel zählt es auch als Geschicklichkeitsspiel. Die Kinder, die sich während des Spiels mitten in der Geisterstunde befinden, müssen vorab eine Uhr zusammenbasteln. Rund um die Uhr sind Fenster angebracht, hinter denen sich verschiedene Motive verstecken, eine Ähnlichkeit zum beliebten Memory ist nicht von der Hand zu weisen.

Während das Erwachsenenspiel mittlerweile schon zum 27. Mal gekürt wurde, wurde der Kinderpreis in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Die Jury für diesen Kritikerpreis setzt sich aus elf Personen zusammen, die aus Deutschland und der Schweiz stammen und die ihren Beruf – sie sind zumeist Journalisten und Autoren – zum Hobby gemacht haben.

Themenverwandte Artikel

Weblinks

Quelle

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May 13, 2005

Die Kandidaten für das „Spiel des Jahres“ stehen fest

Die Kandidaten für das „Spiel des Jahres“ stehen fest

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Adel verpflichtet – Spiel des Jahres 1990

Marburg (Deutschland), 13.05.2005 – Am 8. Mai hat die Jury des Vereins „Spiel des Jahres e.V.“ nach einer mehrtägigen Klausurtagung in Marburg an der Lahn die Nominierungsliste für die Spiele 2005 und eine Empfehlungsliste für die besten Spiele des Jahrgangs veröffentlicht.

Pro Sparte wurden jeweils fünf Spiele nominiert. Die Kandidaten für den wichtigsten Kritikerpreis sind im einzelnen:

Nominierungen – Spiel des Jahres:

  • „Himalaya“ von Régis Bonnessée
  • „In 80 Tagen um die Welt“ von Michael Rieneck
  • „Jambo“ von Rüdiger Dorn
  • „Niagara“ von Thomas Liesching
  • „Verflixxt“ von Wolfgang Kramer & Michael Kiesling

Nominierungen – Kinderspiel des Jahres:

  • „Daddy CoolL“ von Heinz Meister
  • „Das kleine Gespenst“ von Kai Haferkamp
  • „Mago Magino“ von Reiner Knizia
  • „Schildi Schildkröte“ von Ronald Hofstätter
  • „Schildkrötenrennen“ von Reiner Knizia

Die Preisträger des Jahres 2005 werden am 27. Juni 2005 in Berlin bekannt gegeben.

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Montegoblue / Gewährsfrau

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April 17, 2005

Endspurt für das „Spiel des Jahres“

Endspurt für das „Spiel des Jahres“

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Marburg

Marburg (Deutschland), 17.04.2005 – In Marburg an der Lahn läuft derzeit der Endspurt für die Auswahl des „Spiels des Jahres“. Alljährlich werden im Frühsommer die Spiele des Jahres für Erwachsene sowie für Kinder von dem Verein „Spiel des Jahres e.V.“ bekannt gegeben.

Die Hauptarbeit der Jurymitglieder besteht derzeit aus Spielen, Spielen, Spielen. Die Jury für die Erwachsenenspiele setzt sich aus elf Journalisten und Rundfunkredakteuren zusammen, für die Kinderspiele wurden noch einmal vier Beiräte ernannt. Sie alle arbeiten sich derzeit durch Berge von neuen Spielen.

Sie haben nur noch kurz Zeit, denn bereits in zwei Wochen müssen alle aktuellen Spielerscheinungen gesichtet sein. Anfang Mai findet dann eine Klausurtagung in Marburg statt, auf der über die Neuheiten beraten und abgestimmt wird.

Das Ergebnis dieser Abstimmung veröffentlicht der Verein „Spiel des Jahres e.V.“ am 8. Mai gegen 18:00 Uhr MESZ auf seiner Homepage. Danach steht fest, welches die nominierten Spiele in beiden Sparten sein werden und welche Spiele auf die Empfehlungsliste 2005 kommen.

Die Preisträger des Jahres 2005 werden am 27. Juni 2005 in Berlin bekannt gegeben.

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Quellen

Montegoblue / Gewährsfrau

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April 7, 2005

Marburger Tollwutpatient gestorben

Marburger Tollwutpatient gestorben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Marburger Tollwutpatient gestorben

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Alte Universität Marburg, heute Sitz des Fachbereichs Evangelische Theologie

Marburg (Deutschland), 07.04.2005 – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist der dritte mit Tollwut infizierte Patient gestorben. Der 45-jährige Mann starb im Marburger Universitätsklinikum.

Der Patient hatte die Infektion bei einer Übertragung von Tollwut-infizierten Spenderorganen bekommen. Ihm wurden eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse von einer infizierten Spenderin eingepflanzt. Die Frau hatte Symptome gezeigt, die erst nach der Transplantation als möglicher Hinweis auf Tollwut gedeutet wurden.

Die behandelnden Ärzte hatten große Hoffnung, den Patienten am Leben zu erhalten, nachdem bei ihm vor mehr als sieben Wochen mit einer neuartigen Behandlungsform begonnen worden war. Dabei wurde eine Kombination aus antiviralen Medikamenten und einem künstlich hervorgerufenen Koma eingesetzt, die im vergangenen Jahr bei einer 15 Jahre alten Patientin in den USA erstmals erfolgreich war. Ziel ist es dabei, das künstliche Koma so lange zu halten, bis der Körper die Infektion eventuell unterdrücken kann. Die Tollwuterkrankung galt bisher als tödlich, wenn sie ausgebrochen ist.

Bereits mehrere Wochen zuvor waren zwei weitere Organempfänger in Hannover und Hann. Münden gestorben, die ebenfalls infizierte Organe erhalten hatten. Die drei Übertragungen von Tollwut hätten vermieden werden können, wenn die Organspenderin nach den Richtlinien beurteilt worden wäre, die für Blutspender gelten. Dies hat ein Arzt vom Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf auf einer englischsprachigen Mailingliste für Infektionskrankheiten festgestellt und gefragt, wieso bei der bekannten Reise der Spenderin nach Indien die Transplantationen stattfanden.

Themenverwandte Artikel

  • Patientin an Tollwut gestorben
  • Tollwutübertragung bei Organtransplantation
  • Tollwutverdacht bestätigt

Quellen

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February 16, 2005

Tollwutübertragung bei Organtransplantation

Tollwutübertragung bei Organtransplantation

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Neu-Isenburg (Deutschland), 16.02.2005 – Mehrere Empfänger von Organen, die einer Spenderin an der Universitätsklinik Mainz entnommen wurden, sind schwer erkrankt. Wahrscheinlich war die Organspenderin mit Tollwut (Rabies) infiziert, Gewebeproben vom Hirn der Spenderin zeigen für Tollwut typische Veränderungen. Untersuchungsergebnisse, die diesen Verdacht endgültig bestätigen, werden für den morgigen Donnerstag erwartet, teilen die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und Sprecher der Krankenhäuser, an denen die Transplantationen stattgefunden haben, heute mit.

Die 26 Jahre alte Spenderin war im Dezember nach Drogenmissbrauch an Herzversagen verstorben, ihre Organe waren an sechs Empfänger transplantiert worden, drei von ihnen, denen in Hannover, Marburg und Hann. Münden Lunge, Niere bzw. Bauchspeicheldrüse übertragen worden waren, sind jetzt lebensbedrohlich an Tollwut erkrankt und befinden sich in einem kritischen Zustand. Alle Kontaktpersonen wurden vorsorglich geimpft.

Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik Mainz, Manfred Thelen, teilte mit, alle bei Organentnahmen in Deutschland vorgeschriebenen Tests seien durchgeführt worden. Weil es keinen Schnelltest auf Tollwut gibt und die Erkrankung in Mitteleuropa ausgesprochen selten geworden ist, sei die Spenderin nicht auf Tollwuterkrankung hin untersucht worden. Zum Zeitpunkt der Transplantation sei nicht bekannt gewesen, dass sich die Frau im Oktober letzten Jahres in Indien aufgehalten habe, wo an dieser Krankheit jährlich mehrere Tausend Menschen sterben. Es habe auch keinen weiteren Hinweis gegeben, der gegen die Organverpflanzungen gesprochen hätte. Ein Transplantationszwischenfall dieser Art sei in Deutschland bisher noch nicht vorgekommen.

Aufenthalte im Ausland, insbesondere in tropischen Ländern, können von Angehörigen eines Spenders erfragt werden, hier war dies anscheinend zu spät geschehen, Angehörige hatten offenbar erst Gelegenheit, von der Indienreise zu erzählen, nachdem der Verdacht einer Infektionsübertragung durch die Organe aufgekommen war.

Bei einem ähnlichen Fall in den USA, der im Juli vergangenen Jahres bekannt geworden war, waren laut dem CDC drei Transplantierte verstorben. Es wurde auch damals betont, dass so etwas zum ersten Mal vorgekommen sei. Als wahrscheinliche Ursache des Todes des Spenders wurde nachträglich Tollwut festgestellt, zum Zeitpunkt der Organentnahme in Texarkana, Texas war man noch von einem Hirnschlag ohne infektiöse Vorerkrankung ausgegangen.

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December 20, 2004

SPIEGEL-Ranking weiterhin in der Kritik

SPIEGEL-Ranking weiterhin in der Kritik – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Universität Marburg

Marburg (Deutschland), 20.12.2004 – Psychologiestudierende der Philipps-Universität Marburg veröffentlichten heute einen 15-seitigen Bericht, der sich kritisch mit dem aktuellen Elite-Ranking von AOL, McKinsey & Company und DER SPIEGEL auseinandersetzt. Sie werfen dem SPIEGEL unter anderem vor, die Rankingtabelle auf falsch gerechneten Mittelwerten aufzubauen. Dadurch würden sich die Rangplätze von 28 der 41 Hochschulen deutlich verändern.

Neben falschen Berechnungen kritisiert die Arbeit, dass dem Fragebogen jede theoretische Basis fehle und das methodische Vorgehen zahlreiche Mängel aufweise. Alle Kritikpunkte werden anhand konkreter Beispiele aus dem Fragebogen erläutert. Die Studenten erhielten bei dieser Arbeit Unterstützung von Professoren für Statistik und Diagnostik an ihrem Fachbereich.

Die Arbeit wurde heute in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem AStA Marburg und Professoren des Fachbereichs der Öffentlichkeit vorgestellt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wirtschaft

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