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April 14, 2012

Bildbericht: Brückenabriss auf der A5 erfolgreich beendet

Bildbericht: Brückenabriss auf der A5 erfolgreich beendet

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Veröffentlicht: 04:55, 14. Apr. 2012 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 14.04.2012 – Nachdem am zurückliegenden Karsamstag ein 55-jähriger Lastwagenfahrer mit seiner Ladung, einem Bagger, die zulässige Höhe überschritt und auf der A5 bei Heidelberg in eine Doppelbrücke raste, wurde diese nun knapp eine Woche später abgerissen. Bei der Havarie entstand ein Sachschaden von mindestens einer halben Million Euro, jedoch kam es zu keinen weiteren Unfällen.

Der Fahrer des Lastwagens muss sich zumindest wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten. Hätte er eine Ladung in dieser Höhe angemeldet, wäre die Kollision jedenfalls vermieden worden. Seit dem Unfall war die A5 im Bereich der Brücke in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Am Donnerstagabend ab 19 Uhr wurde die A5 dort komplett gesperrt und unmittelbar mit dem Abbruch der Brücke begonnen. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden, um 2 Uhr waren die Fahrbahndecken der Brücken bereits verschwunden. Nachdem der Schutt beseitigt und die Fahrbahn gereinigt wurde, konnte die Autobahn am Freitagmorgen gegen 9 Uhr wieder freigegeben werden.

Die beiden Brücken verbanden die Gemeinden Heidelberg-Pfaffengrund und Eppelheim. Die Stadt Heidelberg dringt nun auf einen Neubau sowie ein Brückenprovisorium damit etwa 200 Schüler täglich mit dem Fahrrad sicher zur ihrer Schule gelangen können.

Bilder vom Brückenabbruch

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Um die Fahrbahn zu schützen, wurde Sand aufgeschüttet

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Eine der zwei nebeneinanderstehenden Brücken diente als Fahrradweg.

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Durch den Anprall eines Baggers wurden die Stahlträger massiv verschoben.

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Die Brücken stammten aus dem Jahr 1938

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Mit grossen Kneifzangen rückte man zuerst dem Beton zu Leibe.

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Die Stahlträger mussten mit Schneidbrennern zerteilt werden, bevor sie in Containern abtransportiert werden konnten.

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Der letzte von insgesamt 8 Stahlträgern.

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1 Uhr 30: Das letzte Stück des Trägers liegt noch halb auf. Die Stützen wurden nicht abgerissen.

Alle Bilder
(wird noch ergänzt. Hier wird zukünftig eventuell auch Videomaterial zum Brückenabriss zu finden sein)

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehr

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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October 12, 2011

Vico Merklein vom Team Sopur siegt beim Heidelberger Rollstuhlmarathon

Filed under: Behindertensport,Heidelberg,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Vico Merklein vom Team Sopur siegt beim Heidelberger Rollstuhlmarathon

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Veröffentlicht: 15:10, 12. Okt. 2011 (CEST)
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Nach spannendem Sprintfinale fahren Vico Merklein (Team Sopur) gefolgt von Tobias Knecht (Otto Bock Team) und David Franek (Stade Francais) beim Heidelberger Rollstuhlmarathon ins Ziel ein.

Heidelberg (Deutschland), 12.10.2011 – Beim Finallauf der diesjährigen Handbike Citymarathon Trophy (HCT) am 9. Oktober 2011 in Heidelberg siegte Vico Merklein vom Team Sopur. Der 33-jährige Athlet benötigte 1:05:40,7 Stunden für die 44 Kilometer lange Strecke, die im Rahmen des 11. Heidelberger Rollstuhlmarathons entlang dem Neckar für insgesamt 429 Teilnehmer aus 17 Nationen zur Rennstrecke wurde. Bei den Frauen fuhr die derzeitige Weltmeisterin Ursula Schwaller aus der Schweiz mit 1:15:07,3 Stunden als Schnellste ins Ziel.

Auch im siebten und letzten der HCT-Rennen in der Saison 2011 präsentierten sich die nach ihrem Behinderungsgrad in drei Klassen eingeteilten Handbiker mit viel Biss, um noch letzte Punkte für die Jahresgesamtwertung zu sammeln.

Das vom Rollstuhlhersteller Sunrise Medical gemeinsam mit Audi und Schwalbe gesponserte Team Sopur war mit 14 Athleten am Start. Neben dem Weltrekordhalter in der Marathon-Distanz und Vizeweltmeister im Zeitfahren Vico Merklein schafften es auch seine Teamkollegen, der Pole Arkadiusz Skrzypynski (5. Platz) und der Holländer Mischa Hielkema (7. Platz), auf die vorderen Ränge in der Gesamtwertung. Dabei stellte Hielkema, der das erste Mal in Heidelberg startete, in seiner Klasse (H2) sogar eine neue Weltbestzeit über die Marathondistanz auf. Erstmals bei einem Handbike-Marathon am Start war das jüngste Team-Sopur-Mitglied, die 18-jährige Alpinsportlerin Anna Schaffelhuber. Das Ausnahmetalent im Monoski erlangte in der Gesamtwertung der Frauen auf Anhieb den achten Platz.

Team Sopur-Manager Errol Marklein zeigte sich nach dem Rennen nicht nur aufgrund der starken Leistung seines Teams, sondern auch über die gelungene Premiere des neuen Sopur Rennbikes erfreut. Zwei seiner Athleten, darunter Sieger Vico Merklein, waren erstmals in dem mit knapp 13 Kilogramm Gewicht besonders leichten Handbike gestartet. Sunrise Medical hatte die Produktneuheit gerade rechtzeitig zum Heidelberger Rollstuhlmarathon auf den Markt gebracht. „Durch den Einsatz neuer Technologien konnten wir das Gewicht beim neuen Shark RS um zweieinhalb Kilogramm reduzieren – und das bei hervorragendem Fahrverhalten. Das heutige Ergebnis bestätigt unsere Entwicklung auf eindrucksvolle Weise“, erläutert Marklein, der das neue Handbike maßgeblich mitentwickelt hatte.

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July 18, 2011

Koch-Mehrin legt Widerspruch gegen Aberkennung des Doktortitels ein

Koch-Mehrin legt Widerspruch gegen Aberkennung des Doktortitels ein

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Veröffentlicht: 23:16, 18. Jul. 2011 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 18.07.2011 – Die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin hat Widerspruch gegen die Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Heidelberg eingelegt. Dies teilte ein Sprecher Koch-Mehrins mit. Der Universität liegt bislang jedoch noch keine Begründung des Widerspruches vor. Die Widerspruchsfrist endet Ende des Monats.

Manfred Berg, der Dekan der Philosophischen Fakultät und Vorsitzende des Promotionsausschusses, hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ mitgeteilt, dass sich die Hochschule in Falle eines Widerspruchs gegen die Entziehung des Doktortitels noch einmal mit der Angelegenheit befassen werde und wohl erneut auf einen Entzug des Doktortitels entscheiden werde, sofern Koch-Mehrin keine neuen Angaben zum Sachverhalt vorlegen werde, die über ihre schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen hinausgehen, wie sie von Koch-Mehrin gegenüber der Hochschule gemacht wurden.

Sie wisse, dass ihre Arbeit „nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft“ sei, hatte Koch-Mehrin damals gesagt und auf die Beurteilung der Arbeit durch ihren Doktorvater verwiesen, doch „zur guten wissenschaftlichen Praxis gehört es … auch, eine vorgelegte Arbeit ordentlich zu prüfen“.

Falls die Universität an ihrer Entscheidung festhält, steht Koch-Mehrin die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht offen. Dekan Berg sieht einen eventuellen Rechtsstreit gelassen. Von den Plagiatsvorwürfen habe man vor elf Jahren nichts gewusst und deswegen auch nicht im Gutachten zur Arbeit darauf eingehen können. Außerdem habe die Überprüfung der Arbeit ergeben, dass die festgestellten Plagiate nicht unerheblich seien.

Die Universität hatte die Aberkennung des Doktortitels damit begründet, dass aus mehr als 30 verschiedenen Texten mehr als 120 Wortpassagen abgeschrieben wurden, zwei Drittel davon seien im Literaturverzeichnis nicht genannt gewesen. Zusammen hätten diese Plagiate rund 80 Druckseiten umfasst.

Koch-Mehrin war nach dem ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die zweite prominente Person aus der Politik, der der Doktortitel entzogen wurde. Inzwischen wurde auch Koch-Mehrins Fraktionskollegen im Europaparlament, Jorgo Chatzimarkakis, der Titel aberkannt. Ins Rollen gebracht hatte die Angelegenheit die Internetplattform VroniPlag Wiki. Auch der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) soll nach Angaben von VroniPlag Wiki bei seiner Dissertation abgeschrieben haben und steht unter Druck, von seinem Amt zurückzutreten.

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June 16, 2011

Silvana Koch-Mehrin verliert Doktortitel

Silvana Koch-Mehrin verliert Doktortitel

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Veröffentlicht: 19:43, 16. Jun. 2011 (CEST)
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Silvana Koch-Mehrin (2009)

Heidelberg (Deutschland), 16.06.2011 – Der Promotionsausschuss der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg hat beschlossen, der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin den Doktortitel abzuerkennen. Der Ausschuss sah es als erwiesen an, dass die Arbeit „in substanziellen Teilen aus Plagiaten besteht“. Aufgrund der 120 abgeschriebenen Passagen aus insgesamt 30 Quellen, von denen zwei Drittel nicht im Literaturverzeichnis der Arbeit aufgeführt seien, müsse davon ausgegangen werden, dass keine „selbstständige wissenschaftliche Arbeit“ vorgelegt wurde.

„Angesichts der Vielzahl und des systematischen Charakters der Plagiate kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich Frau Koch-Mehrin in ihrer Dissertation fremdes geistiges Eigentum angeeignet und als das eigene ausgegeben hat“, teilte der Dekan Manfred Berg mit. Der Ausschuss habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sei sich bewusst, „dass der Entzug des Doktortitels eine schwerwiegende Maßnahme darstellt“. Die Entscheidung sei aufgrund der genannten Umstände „zwingend“.

Koch-Mehrin hatte sich zu den Plagiatsvorwürfen bisher nicht geäußert, war jedoch nach den Enthüllungen durch die Internet-Plattform „VroniPlag Wiki“ von ihren Parteiämtern zurückgetreten. Sie bezeichnete ihre Arbeit mit dem Titel „Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik: Die Lateinische Münzunion 1865–1927“ nach dem Bekanntwerden der Entscheidung der Universität in einer schriftlichen Stellungnahme als „nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft“, sie sei jedoch das Ergebnis ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit. Dies sei auch der Universität Heidelberg seit elf Jahren bekannt. Bereits der Erstgutachter der Arbeit hätte in seiner Bewertung der Arbeit bemängelt, dass Aussagen ohne Beleg gemacht wurden. Der Zweitgutachter habe die Bewertung des Doktorvaters bestätigt.

„Der Promotionsausschuss hat mir im Jahr 2000 in voller Kenntnis aller eklatanten Schwächen meiner Arbeit den Doktortitel verliehen. Heute sieht der Promotionsausschuss das anders“, stellte Koch-Mehrin fest. Sie kündigte an, die Entscheidung der Universität überprüfen lassen zu wollen.

Die FDP-Politikerin ist die vierte prominente Person, der in den letzten Monaten durch anonyme Internet-Benutzer vorgeworfen wurde, ihre Dissertation abgekupfert zu haben.

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May 11, 2011

Klimawandel: Exotische Mücken in Deutschland gesichtet

Klimawandel: Exotische Mücken in Deutschland gesichtet

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Veröffentlicht: 15:01, 11. Mai 2011 (CEST)
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Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke)

Hamburg / Heidelberg (Deutschland), 11.05.2011 – Der Klimawandel bringt es in Verbindung mit der Globalisierung mit sich, dass auch in Deutschland Tiere heimisch werden, die hier zuvor nicht beobachtet wurden. Zu diesen Neuankömmlingen gehören auch exotische Stechmücken, beispielsweise der japanische Buschmoskito (Ochlerotatus japonicus). Mit den exotischen Stechmücken kommen auch neue Infektionserreger nach Deutschland, die möglicherweise auch bisher unbekannte Krankheiten beim Menschen auslösen können.

Eine Forschergruppe identifizierte jetzt einige bisher nur in Afrika und Asien vorkommende Erreger: die Sindbis-, Batai- und Usutu-Viren, die bei Menschen teilweise schwerwiegende Erkrankungen verursachen können. Zur Abschätzung des von den neu auftretenden Erregern und Mückenarten ausgehenden Risikos etabliert sich zurzeit ein neues Forschungsprojekt. Anfang 2011 wurde das interdisziplinäre Projekt ins Leben gerufen, das den Namen trägt: „Vorkommen und Vektorkompetenz von Stechmücken in Deutschland“. Zwei wissenschaftliche Einrichtungen sind hier federführend: Das Senckenberg Deutsches Entomologische Institut (SDEI) in Müncheberg (Brandenburg) und das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI).

Als ein erstes Ziel der Forschungsarbeit wird die Erstellung einer Mückenkarte für Deutschland angestrebt. „Innerhalb weniger Jahre wollen wir einen Überblick über die Artenverteilung der Mücken haben und wissen, was an Viren in ihnen steckt“, so Professor Sven Klimpel, Leiter des SDEI und des Projektbereichs Medizinische Biodiversität und Parasitologie des „Biodiversität und Klima Forschungszentrums“ (BiK-F) in Frankfurt. Das Projekt wird von der Leibniz-Gemeinschaft mit 762.000 Euro gefördert.

Das Bernhard-Nocht-Institut ist eine international anerkannte Forschungseinrichtung, die eine langjährige Erfahrung in der Virendiagnostik in das Projekt einbringen kann. Es verfügt über Laboratorien der höchsten Sicherheitsstufe, die erforderlich sind, um neue Viren mit unbekanntem Gefährdungspotential zu untersuchen. Das „Senckenberg Deutsche Entomologische Institut“ in Müncheberg kann auf eine weltweit einmalige Insektensammlung verweisen, die die taxonomische Bestimmung neuer Mückenarten sehr erleichtert. In ganz Deutschland werden nun Mücken gefangen – von wissenschaftlichen Einrichtungen und sogar der Bundeswehr. Jedes gefangene Insekt erhält einen Punkt auf einer Deutschlandkarte.

Mit der neu entdeckten, aus Asien stammenden Mückenart konnten in Deutschland bisher 48 Stechmückenarten von den Entomologen nachgewiesen werden. Seit einigen Jahren breitete sich die Malaria-Mücke Anopheles plumbeus in Südwestdeutschland aus. Auch die Asiatische Tigermücke, die unter anderem das gefährliche Denguefieber verbreitet, schaffte es 2008 in die Schlagzeilen, weil sie am Rhein gefunden wurde.

Am 30. und 31. Mai 2011 werden auf einer Veranstaltung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der European Mosquito Control Association (EMCA) Erkenntnisse aus der bisherigen Arbeit der Forscher vorgestellt. Ziel ist die Koordinierung von Forschungen und Überwachungsmaßnahmen auf europäischer Ebene.

Zur Panik besteht indes „zurzeit“ kein Anlass. Beruhigend erklärte Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am BNI: „Alle Untersuchungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass andere von Stechmücken übertragenen Viren, die weltweit von großer medizinischer Relevanz sind, wie etwa das West-Nil- oder das Dengue-Virus, bisher in Deutschland nicht nachgewiesen werden konnten und daher Erkrankungsfälle mit diesen Viren zur Zeit unwahrscheinlich sind.“

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Klimaerwärmung
  • Schädlingsbekämpfer am Rhein gehen gegen die Asiatische Tigermücke vor (07.04.2008)

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April 18, 2011

München mit den höchsten Mietpreisen Deutschlands

München mit den höchsten Mietpreisen Deutschlands

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Veröffentlicht: 21:17, 18. Apr. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 18.04.2011 – 12,64 Euro je Quadratmeter zahlt der Mieter durchschnittlich bei der Neuvermietung einer Wohnung in München. Der höchste Preis deutschlandweit. Das Immobilienportal Immoscout24 hat 1,4 Millionen Wohnungsangebote ausgewertet und ein Ranking erstellt.

Frankfurt am Main folgt mit 10,93 Euro auf Platz zwei, Platz drei Hamburg mit 9,89 Euro und Platz vier Heidelberg mit 9,68 Euro. Erheblich günstiger geht es auch. In Plauen und Hof zahlt man 4,21 Euro für den Quadratmeter, billiger bekommt man eine Wohnung nirgendwo in Deutschland. Das ist ein Drittel des Mietpreises von München.

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November 29, 2010

PH Heidelberg: Studenten unzufrieden mit Studienbedingungen

PH Heidelberg: Studenten unzufrieden mit Studienbedingungen

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Veröffentlicht: 21:39, 29. Nov. 2010 (CET)
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Heidelberg (Deutschland), 29.11.2010 – Die Studiengänge für den Lehrerberuf an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verzeichnen großen Zulauf. Zum Beginn des Wintersemesters bewarben sich 5.500 Bewerber auf insgesamt 700 Studienplätze. Das größte Interesse verzeichnete der Studiengang „Lehramt an Grundschulen“ mit 1626 Bewerbungen.

Studentenvertretungen wiesen jedoch auf die unzureichenden Studienbedingungen an der PH Heidelberg hin. Auf einer studentischen Vollversammlung wurde dazu ein Arbeitskreis gegründet, der sich besonders mit der Studiensituation von Erstsemestern beschäftigt. In Online-Foren hatten Studienanfänger über die ihrer Ansicht nach unzureichenden Verhältnisse in der Lehre berichtet. So stünden nicht genügend Praktikumsplätze für angehende Lehrer zur Verfügung und in den Fächern Deutsch und Pädagogik könnten aufgrund des zu geringen Lehrangebots nicht alle Studienanfänger in das erste Semester starten.

Die Pädagogische Hochschule war bereits letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, da sie tief in den roten Zahlen stand und nur mit Mühe eine Pleite abwenden konnte. Anfang dieses Jahres hatte die Rektorin Anneliese Wellensiek einen strikten Sparkurs eingeschlagen.

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July 30, 2010

Heidelberg: Schwere Schäden durch Starkregen

Heidelberg: Schwere Schäden durch Starkregen

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Veröffentlicht: 14:26, 31. Jul. 2010 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 30.07.2010 – Am Abend des 28. Juli 2010 führten heftige Niederschläge in den nördlichen Stadtteilen Heidelbergs zu erheblichen Schäden. Insbesondere in Handschuhsheim, Neuenheim, Schlierbach und Ziegelhausen, aber auch südlich des Neckars in der Altstadt kam es zu zahlreichen Überschwemmungen. Die Feuerwehr Heidelberg zählte bis gestern Mittag zunächst 60 Einsätze mit einer hohen Dunkelziffer, da ein Teil der Einsätze zu diesem Zeitpunkt noch nicht statistisch erfasst war. Allein bei der Polizei gingen rund 150 Notrufe ein. So musste unter anderem die parallel zum Neckar verlaufende B 37 wegen Überflutungen an zwei Stellen gesperrt werden, auch an der Alten Brücke.

Um die noch nicht bezifferbaren Schäden zu beseitigen, waren neben der Berufsfeuerwehr auch alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg im Einsatz. Diese musste vor allem Kanaldeckel reinigen und Keller auspumpen. Am neuen Justizgebäude in der Bahnhofstraße drohten Teile eines Baugerüstes einzustürzen und wurden Isoliermaterialien vom Dach geweht, so dass eine weiträumige Absperrung eingerichtet werden musste. Am Ochsenkopf schlug zudem ein Blitz in einen Kamin ein. Am Stift Neuburg stürzte in Ziegelhausen eine unterspülte Klostermauer ein, wodurch allein hier ein Schaden von rund 90.000 Euro entstand. An der Theodor-Heuss-Brücke am Neckar wurde eine komplette Tiefgarage überspült.

Nachdem die Feuerwehr bis in die Morgenstunden mit den Schäden durch das abendliche Unwetter beschäftigt war, kam es gegen 11 Uhr erneut zu Starkregen. Dieser hob in Ziegelhausen und Handschuhsheim zahlreiche Kanaldeckel aus. Generell konzentrierten sich die Schäden vor allem auf den Ortskern von Handschuhsheim, wo ganze Straßenzüge überflutet waren.

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June 12, 2010

Heidelberg: Situation an der Pädagogischen Hochschule auch noch nach einem Jahr kritisch

Heidelberg: Situation an der Pädagogischen Hochschule auch noch nach einem Jahr kritisch

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Veröffentlicht: 22:12, 12. Jun. 2010 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 12.06.2010 – Auch ein Jahr nach dem erstmaligen Bekanntwerden der finanziellen Probleme der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg hat sich die Situation dort nicht gebessert. Durch Sparmaßnahmen bedingt hätten viele Dozenten die Hochschule verlassen müssen, wodurch Lehrveranstaltungen (vor allem Seminare und Tutorien) extrem überfüllt seien und die Öffnungszeiten von Bibliotheken und Lernwerkstätten stark reduziert würden. Studierende forderten nun ein „Rettungspaket“ von 1,2 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg für ihre Hochschule. Außerdem solle die Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen abgeschafft werden; Kritiker befürchten hingegen, dass dies zu einem „Schmalspurstudium“ führen könnte.

Die Ursachen für die Krise der Pädagogischen Hochschule ist immer noch nicht eindeutig geklärt. So ist nach Ansicht des Unabhängigen Studierendenausschusses der alten Leitung der Hochschule unter Michael Austermann durchaus eine Teilschuld zuzuschreiben, andererseits liege die letztendliche Ursache in der Unterfinanzierung von Hochschulen durch das Land Baden-Württemberg. Das so entstehende Haushaltsloch, dem mit einer Haushaltssperre begegnet werden sollte und wird, hat bereits vor einem Jahr zu etlichen Protestaktionen und Streiks der Heidelberger Studenten geführt. Seit dem informiert die Website des Unabhängigen Studierendenausschusses regelmäßig über Aktionen und Vorgänge an der PH Heidelberg.

Unterdessen wurden in Leserbriefen zur Onlineausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung Forderungen laut, das Land Baden-Württemberg solle sich vom System der Pädagogischen Hochschulen trennen und, wie die übrigens Bundesländer auch, die Lehramtsstudiengänge in die allgemeinen Hochschulen integrieren. Schließlich sei der Vorteil der stark praktisch und pädagogisch orientierten Ausbildung durch die Bologna-Reform weggefallen, während die Pädagogischen Hochschulen aufgrund geringerer Zahlen von Fachdozenten keine zu den Universitäten gleichwertige fachliche Ausbildung leisten könnten.

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May 27, 2010

Heidelberg: Brand in Produktionshalle von Firma Eternit

Heidelberg: Brand in Produktionshalle von Firma Eternit

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Veröffentlicht: 23:14, 27. Mai 2010 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 27.05.2010 – Zu einem Produktionshallenbrand mussten die Berufsfeuerwehr Heidelberg, die Freiwillige Feuerwehr Heidelberg-Rohrbach sowie die Freiwillige Feuerwehr Leimen während eines Gewitters in der Nacht zum 26. Mai ausrücken. Aus bislang ungeklärter Ursache entstand gegen 1 Uhr in einer Fertigungshalle der Firma Eternit im heidelberger Industriegebiet “Rohrbach-Süd” ein Feuer an einem Produktionsband. Die 40 Feuerwehrleute mussten den Brand unter schwerem Atemschutz bekämpfen, zu Schaden kam niemand. Der Einsatz endete gegen 3 Uhr, die Schadenshöhe dürfte laut Schätzungen der Polizei im fünfstelligen Bereich liegen.

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