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September 26, 2005

Erste Details zur Notlandung in Hamburg bekannt

Erste Details zur Notlandung in Hamburg bekannt

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Maschine des Typs „Fokker 100“

Hamburg Airport

Hamburg (Deutschland), 26.09.2005 – Zwei Tage nach der Notlandung einer „Fokker 100“ mit 95 Passagieren an Bord auf dem Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel wurden erste Details bekannt gegeben.

Die Maschine der niederländischen Fluggesellschaft KLM mit Flug-Nummer KL 1779 war etwa gegen 10:00 Uhr MESZ vom Amsterdamer Flughafen gestartet, ihre Ankunft war für 11:10 Uhr MESZ am Terminal 1 des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel geplant. Kurz nach dem Start vernahm der Pilot jedoch Gummigeruch im Cockpit, was auf einen Schaden an den Reifen oder an den Bremsen hindeuten könnte. Gegen 11:00 Uhr MESZ informierte der Pilot vorsichtshalber den Tower in Hamburg. Der Flughafen löste daraufhin Großalarm aus, Dutzende Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr sowie 120 Feuerwehrmänner hielten sich in der Nähe der Landebahn bereit. Die Erleichterung war groß, nachdem die Fokker um 11:19 Uhr MESZ problemlos und sicher aufsetzte.

Nach der Landung verließen die 90 Passagiere das Flugzeug über die regulären Treppen, Busse transportierten sie zum Terminal. Nach einer ersten visuellen Kontrolle der Fokker konnte nicht geklärt werden, woher der Gummigeruch kam. An den Reifen oder Bremsen konnte die Besatzung ebenfalls keinen Schaden feststellen. Gutachter werden die Maschine im Anschluss genauer untersuchen.

Themenverwandte Artikel

  • Notlandung auf dem Hamburger Flughafen (24.09.2005)
  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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September 24, 2005

Notlandung auf dem Hamburger Flughafen

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Notlandung auf dem Hamburger Flughafen

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Maschine des Typs „Fokker 100“

Hamburg Airport

Hamburg (Deutschland), 24.09.2005 – Auf dem Hamburger Flughafen ist heute Mittag eine niederländische Maschine des Typs „Fokker 100“ mit 95 Passagieren an Bord wegen eines Schadens am Bugrad notgelandet. Die Maschine gehört der niederländischen Fluggesellschaft KLM.

Der Pilot meldete dem Tower zuvor per Funk einen Schaden am Fahrwerk, so dass auf dem Flughafen gegen 12:00 Uhr MESZ ein Großalarm ausgelöst wurde. Der gesamte Hamburger Flughafen wurde stillgelegt, die Flughafenfeuerwehr und Einsatzkräfte rückten an und bereiteten alles für die Notlandung vor. Die Fokker landete anschließend sicher auf der Landebahn.

Es gab keine Verletzten und nur geringen Schaden am Flugzeug. Die Passagiere wurden von den Angestellten der Hamburger Flughafengesellschaft verpflegt. Technische Gutachter kamen herbei, um die Ursache für den Defekt an der Maschine zu ermitteln.

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July 5, 2005

EU-Kommission gibt Lufthansa grünes Licht für Übernahme der Swiss

EU-Kommission gibt Lufthansa grünes Licht für Übernahme der Swiss

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Brüssel (Belgien) / Frankfurt am Main (Deutschland), 05.07.2005 – Die EU-Kommission erteilte der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa die Genehmigung zur Übernahme der schweizerischen SWISS, allerdings mit der Auflage verbunden, an den großen europäischen Flughäfen (vor allem Zürich und Frankfurt) den Konkurrenzunternehmen Start- und Landezeiten einzuräumen. Die amerikanische Kartellbehörde hatte bereits ohne Auflagen zugestimmt.

Ähnliche Bedingungen waren von der EU-Kommission auch an die Erlaubnis zur Fusion der AIR France mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM im Jahre 2004 geknüpft worden.

Die schweizerische Swiss sieht den Zusammenschluss als „die Chance, die Luftverkehrsanbindung des Wirtschaftsstandortes Schweiz dauerhaft zu sichern“, sagte Christoph Franz, Vorstand der Swiss.

Der Kauf der Swiss kostet die Lufthansa bis zu 310 Millionen Euro. Die Übernahme soll jedoch schrittweise erfolgen. Zur Zeit hält die Kranich-Linie elf Prozent an der AirTrust, der Eigentümergesellschaft der Swiss. Eine Aufstockung dieses Anteils auf 49 Prozent ist in den nächsten Wochen geplant. Die vollständige Übernahme ist frühestens für das Jahr 2006 geplant.

Hintergrundinformation Wikipedia

  • Wikipedia:SWISS – Die Swiss wurde im Oktober 2001 als Folge der Insolvenz der damaligen nationalen Fluggesellschaft Swissair gegründet.

Quellen

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May 11, 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

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Boeing 747 der KLM

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 11.05.2005 – Die niederländischen Behörden fordern von den USA eine Klärung des Vorfalls am 9. April 2005. Damals wurde einem Jumbo 747 der niederländischen Gesellschaft KLM mit der Flug-Nummer KL-685 auf dem Weg von Amsterdam nach Mexiko-Stadt der Flug über die USA verweigert. Die Maschine musste daraufhin umkehren und zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren. Die holländische Maschine hatte wegen der Weigerung der USA einen 16-stündigen Irrflug hinter sich gebracht, an Bord befanden sich 278 Passagiere.

Grund für diese Entscheidung der USA waren damals die Namen zweier saudischer Passagiere in der KLM-Maschine. Beide standen auf der US-Liste terrorverdächtiger Personen und sollen Kontakt zur Terrororganisation al-Qaida haben. Einer der beiden Saudis hatte in den USA vor Jahren Flugstunden zusammen mit Hani Hanjour absolviert. Hanjour war einer der Terroristen, der am 11. September 2001 ein gekidnapptes Flugzeug in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte.

Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hat nach dem Vorfall bekräftigt, zukünftig die Passagierlisten aller Flugzeuge zu kontrollieren, die den Luftraum der USA durchqueren, aber nicht landen. Flugzeuge, die auf einem US-Flughafen möchten, müssen bereits seit geraumer Zeit im Voraus Listen mit den Flugpassagieren an die USA übermitteln. Dort werden dann die Namen mit dieser Liste abgeglichen. Sollten Fluggesellschaften mit dieser neuen Regelung nicht einverstanden sein, so müssen sie nach US-Angaben einen Umweg um das US-Territorium fliegen.

Seitens der ausländischen Fluggesellschaften gibt es erheblichen Widerstand gegen diese Offenlegung ihrer Passagierlisten. Trotzdem rücken die USA von ihrem Vorhaben nicht ab. Nachdem auf die Fluggesellschaften durch eine Umkehr enorme Zusatzkosten zukommen, rechnen die USA mit deren Kooperation.

Die KLM war nach dem Vorfall über gesperrten US-Luftraum sehr verärgert. Geschäftsleute haben Schadensersatzklagen wegen entgangener Termine angekündigt. Nun verlangt die holländische Fluglinie Aufklärung über die Sperrung des US-amerikanischen Luftraums und darüber, wie die USA an die Daten der Fluggäste kam. Nach Angaben der KLM hätten die US-Behörden die Namen der Passagiere nie erhalten dürfen. Normalerweise dürfen sich US-Behörden ausschließlich Daten über Passagiere von Flugzeugen besorgen, die auf einem US-Flughafen landen wollen.

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  • Luftraum über den USA gesperrt (10.04.2005)
  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Boeing

Quellen

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April 11, 2005

Luftraum über den USA gesperrt

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Luftraum über den USA gesperrt

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Boeing 747 der KLM

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 11.04.2005 – Die USA haben am Samstag, den 09.04.2005, einem anfliegenden Flugzeug aus den Niederlanden den Luftraum gesperrt.

Die Boeing 747 der niederländischen Gesellschaft KLM kam aus Amsterdam und war auf dem Flug nach Mexiko. In den USA sollte eine Zwischenlandung stattfinden. Im kanadischen Luftraum wurden die Piloten über die Sperrung des Luftraumes informiert.

Als Begründung gaben die USA an, vermutlich halten sich in der Maschine zwei verdächtige Passagiere auf. Daraufhin musste das Flugzeug zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren, da auf kanadischem Gebiet kein geeigneter Flughafen für eine Zwischenlandung vorhanden ist.

Die holländische Fluggesellschaft KLM versicherte am darauffolgenden Tag, sie würden die Passagierlisten der Überlandflüge selbst auch kontrollieren. Gegen die beiden verdächtigen Personen läge jedoch in den Niederlanden nichts vor. Ein Flug in die USA wäre demnach durchaus vertretbar gewesen.

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