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February 22, 2009

Demonstration „Auch wir sind Schaeffler“ in Herzogenaurach

Demonstration „Auch wir sind Schaeffler“ in Herzogenaurach

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Veröffentlicht: 15:46, 22. Feb. 2009 (CET)
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Herzogenaurach (Deutschland), 22.02.2009 – Bei einer Demonstration von – laut Polizeiangaben – rund 8.000 Beschäftigten am Stammsitz des Unternehmens der Schaeffler Gruppe am Mittwoch in Herzogenaurach forderten die Teilnehmer die Gewährung einer zeitlich begrenzten Überbrückungshilfe des Staates für das durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten geratene Unternehmen. Die zur Schaeffler Gruppe gehörenden Unternehmen INA (Industriewerk Schaeffler Nadellager), LuK und FAG (Fischers Aktien-Gesellschaft) sind Zulieferer der Automobilindustrie und Wälzlagerhersteller (FAG). Das Unternehmen beschäftigte 2007 nach eigenen Angaben weltweit 66.000 Mitarbeiter an 180 Standorten, davon rund 29.000 in Deutschland. Der Umsatz betrug damals 8,9 Milliarden Euro. Durch die Übernahme des Reifenherstellers Continental im Sommer 2008 hatte sich das Unternehmen jedoch offenbar übernommen. Medien sprachen in diesem Zusammenhang von der „größten Übernahmeschlacht des Jahres“. Kurz darauf ging die US-Bank Lehman Brothers in Insolvenz. Plötzlich lastete auf der Schaeffler Gruppe ein Schuldenberg in Höhe von zehn Milliarden Euro. Dafür fallen monatlich allein 70 Millionen Euro Zinsen an, die das Unternehmen kaum noch bezahlen kann, rechnet die IG Metall vor und warnt vor einer drohenden Insolvenz des Unternehmens.

Der Demonstrationszug, an dem sich auch die Gesellschafterin Maria-Elisabeth Schaeffler beteiligte, bewegte sich vom Werkstor zur Marktplatz der mittelfränkischen Kleinstadt. Bei der Kundgebung forderte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Mölkner unter dem Beifall der Demonstranten: „Wir brauchen die Staatshilfe, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben.“ Zugleich forderte er das Unternehmen zu mehr Transparenz auf. Wenn staatliche Finanzhilfen gegeben würden, müssten diese an eine Beschäftigungsgarantie für die Schaeffler-Mitarbeiter gebunden sein. Vom Überleben der Unternehmensgruppe Schaeffler hingen in Bayern viele Arbeitsplätze ab. „Schaeffler ist nach Siemens und BMW der drittgrößte Arbeitgeber in Bayern.“ Die Gesellschafterin Elisabeth Schaeffler erklärte angesichts der Großdemonstration, sie sei „ergriffen und dankbar für den Einsatz. Ich fühle mich darin bestärkt, weiterhin zu kämpfen.“

Die Forderungen nach staatlichen Hilfen an die Politik werden zurzeit vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Hinweis beantwortet, zunächst müsste ein tragfähiges Finanzierungskonzept des Unternehmens für die Zukunft vorgelegt werden, bevor man über staatliche Finanzhilfen entscheiden könne. Der SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Franz Maget, erklärte, die SPD würde finanzielle Hilfen unterstützen, wenn der Staat sowie Vertreter der Arbeitnehmer im Gegenzug Sitze im Aufsichtsrat des Unternehmens erhielten und außerdem eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen würde.

Weblinks

Quellen

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March 25, 2006

Die Puma AG und die deutsche Fluggesellschaft „dba“ kooperieren ab sofort

Die Puma AG und die deutsche Fluggesellschaft „dba“ kooperieren ab sofort

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Artikelstatus: Fertig 14:25, 25. Mrz. 2006 (CET)
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Boeing 737-300 der dba mit „Willkommen zum Fussball“-Titeln (Puma-Werbung)

Herzogenaurach / München (Deutschland), 25.03.2006 – Der Sportartikelhersteller Puma AG aus Herzogenaurach und die deutsche Fluggesellschaft dba mit Sitz in München kooperieren ab sofort. Die beiden Vorstandvorsitzenden der beiden Firmen, Jochen Zeitz von Puma und Hans Rudolf Wöhrl von dba, haben am Montag, den 20. März 2006 einen Vertrag unterzeichnet.

Nach dem neuen Vertrag wird dba ab Mai 2006 mit einem Puma-Logo auf 27 Flugzeugen aus der Flotte fliegen. Auf den Flugzeugen wird in ganz großen Buchstaben das Puma-Motto „WILLKOMMEN ZUM FUSSBALL“ zu lesen sein. Das Motto zieht sich auf dem Flugzeugrumpf über die gesamte Länge hinweg.

Puma verfolgt mit dieser Maßnahme sein Marketingkonzept, an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 präsent zu sein. Zeitz betonte, dass beide Firmen besonders gut zusammenpassten. Wöhrl bestätigte dies mit den Worten: „PUMA und dba sind frische und innovative Unternehmen – unsere Marken passen hervorragend zusammen. Ich freue mich deshalb sehr über unsere Kooperation, denn sie sorgt im Fußballsommer 2006 für große Aufmerksamkeit bei den dba-Fluggästen und allen Sportbegeisterten in Deutschland.“

Beide Firmen sind kein offizieller Sponsor für die Fußball-WM. Trotzdem wollen sie ihr Geschäft durch diese Kooperation im Vorfeld der WM bereits ausweiten.

Quellen

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December 6, 2005

Adidas-Chef wurde „Öko-Manager des Jahres“

Adidas-Chef wurde „Öko-Manager des Jahres“

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Artikelstatus: Fertig 11:17, 6. Dez. 2005 (CET)
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Berlin / Herzogenaurach (Deutschland), 06.12.2005 – Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer wurde am 23. November 2005 in Berlin zum „Öko-Manager des Jahres 2005“ gekürt. Vergeben wurde der Preis von der Umweltorganisation WWF gemeinsam mit der Zeitschrift „Capital“ an insgesamt drei Firmen.

Der 51-Jährige Hainer hat bei der adidas-Salomon AG im fränkischen Herzogenaurach eine neue Umweltkultur hineingebracht. Die Juroren begründeten ihre Entscheidung mit den Ökorichtlinien der Firma, die weit strenger sind, als die weltweit geltenden Gesetze. Hainer achtet insbesondere bei den Zulieferfirmen von adidas-Salomon auf ökologische und soziale Aspekte. Viele dieser Firmen kommen aus den so genannten „Schwellenländern“.

Auf sozialer Ebene ist Hainer wichtig, dass die von adidas gekauften Produkte wie beispielsweise Textilien und Schuhe nicht durch Kinderarbeit hergestellt würden. Er setzt eine faire Bezahlung voraus und überwacht die Einhaltung der Vorschriften sehr genau. Die Herstellung der Produkte muss nach umweltschonenden Gesichtspunkten vertretbar sein. Für alle Kriterien hat Hainer mit den Zulieferfirmen verpflichtende Verträge abgeschlossen.

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  • Adidas-Salomon bald schuldenfrei (15.02.2005)
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August 3, 2005

Adidas kauft Reebok

Adidas kauft Reebok – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Adidas kauft Reebok

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Herzogenaurach (Deutschland), 03.08.2005 – Wie der deutsche Sportartikelhersteller Adidas-Salomon am Morgen bekannt gab, wird er den US-Konkurrenten Reebok im kommenden Jahr für einen Preis von etwa 3,1 Milliarden Euro übernehmen.

Die Reebok-Aktionäre sowie die Kartellbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen. Für die Übernahme erhalten die Aktionäre pro Aktie 59 US-Dollar in bar. Dieser Betrag liegt 34,2 Prozent über dem Schlusskurs der Reebok-Aktie vom Dienstag.

Europas größter Hersteller von Sportartikeln verdoppelt damit seinen weltweiten Marktanteil auf etwa 20 Prozent. Marktführer Nike hält derzeit einen Anteil von rund 30 Prozent. Adidas-Vorstand Erich Stamminger, zuständig für das US-Geschäft, hatte bereits im Juni angekündigt, sein Geschäft in den Vereinigten Staaten stärken zu wollen. Im Mai wurde bekannt, dass die Wintersportsparte Salomon an die finnische Amer Sport verkauft und das Unternehmen in 2006 wieder in Adidas AG umbenannt werden soll.

Gleichzeitig überraschte Adidas-Salomon mit einem Gewinn im zweiten Quartal von 67 Millionen Euro gegenüber 44 Millionen im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahre. Die Analysten hatten mit 62 Millionen Euro gerechnet.

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May 2, 2005

Adidas verkauft Outdoor-Sparte Salomon

Adidas verkauft Outdoor-Sparte Salomon – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Adidas verkauft Outdoor-Sparte Salomon

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Artikelstatus: Fertig 2. Mai 2005 (CEST)
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Herzogenaurach (Deutschland) / Helsinki (Finnland), 02.05.2005 – Adidas Vorstandschef Herbert Hainer gab heute überraschend auf der Bilanz-Pressekonferenz den Verkauf der schwächelnden Wintersport- und Outdoor-Sparte Salomon bekannt.

Käufer ist die finnische Amer Sports Corporation mit Sitz in Helsinki. Der Verkauf wird mit 485 Millionen Euro bewertet. Ende September 2005 soll der Verkauf abgeschlossen sein.

Adidas möchte sich in Zukunft stärker auf sein Kerngeschäft in den Bereichen Sportschuhe, Bekleidung und Golf konzentrieren. Von Januar bis März 2005 konnte Adidas-Salomon einen unerwartet hohen Gewinnsprung erzielen. Während der Umsatz von Adidas stark anstieg, brach der Umsatz bei Salomon um neun Prozent ein.

Noch fehlt die Zustimmung der Kartellbehörden zu dem Verkauf. Der neue Name des Unternehmens lautet dann wieder „adidas AG“. Nach dieser heutigen Nachricht machte die Aktie an der deutschen Börse einen Kurssprung von acht Prozent nach oben.

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February 15, 2005

Adidas-Salomon bald schuldenfrei

Adidas-Salomon bald schuldenfrei – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Adidas-Salomon bald schuldenfrei

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Artikelstatus: Fertig 15. Feb. 2005 (CET)
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Herzogenaurach (Deutschland), 15.02.2005 – Der größte europäische Sportartikelhersteller Adidas-Salomon wird nach der Prognose des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer bald schuldenfrei sein. Zum Jahresende 2004 wurden die Schulden auf deutlich unter 900 Millionen Euro abgebaut, sagte Hainer in einem Interview mit dem Anlegermagazin „Börse Online“. Weiter meinte er: „Bei unserem hohen Free Cash-Flow sind wir in zwei bis zweieinhalb Jahren schuldenfrei.“

Auch die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 soll erhöht werden. „Statt 15 bis 20 Prozent wollen wir künftig bis zu 25 Prozent des Gewinns auszahlen.“ Der Gewinn ist 2004 um 21 Prozent gestiegen. Um mindestens diesen Wert soll auch die Dividende angehoben werden. „Ich schließe nicht aus, dass sogar das eine oder andere Prozent mehr drin ist“, so der Vorstandsvorsitzende. Weitere Einzelheiten werden auf der Bilanzpressekonferenz am 9. März 2005 bekanntgegeben.

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