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December 21, 2010

Nordkorea reagiert zurückhaltend auf Militärübung Südkoreas

Nordkorea reagiert zurückhaltend auf Militärübung Südkoreas

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Veröffentlicht: 21:36, 21. Dez. 2010 (CET)
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Seoul (Südkorea) / Pjöngjang (Nordkorea), 21.12.2010 – Trotz eines von nordkoreanischer Seite angekündigten „Selbstverteidigungsschlages“ für den Fall einer südkoreanischen Militärübung in den Gewässern des Gelben Meeres in der Nähe der nordkoreanisch-südkoreanischen Grenze, reagierte die nordkoreanische Führung heute nicht auf eine anderthalbstündige Artillerieübung der südkoreanischen Streitkräfte auf der Insel Yeonpyeong.

Am 24. November 2010 hatten nordkoreanische Artillerieeinheiten Ziele auf der Insel Yeonpyeong beschossen. Dabei waren vier Menschen ums Leben gekommen.

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October 18, 2005

Nach Schreinbesuch: China sagt Besuch des japanischen Außenministers ab

Nach Schreinbesuch: China sagt Besuch des japanischen Außenministers ab

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Artikelstatus: Fertig 22:23, 20. Okt. 2005 (CEST)
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Junichirō Koizumi

Tōkyō (Japan), 18.10.2005 – Nachdem der Besuch des Ministerpräsidenten Junichirō Koizumi am umstrittenen Yasukuni-Schrein gestern bereits für Unstimmigkeiten und Proteste gesorgt hatte, verschärfte sich der Ton heute weiter.

Das chinesische Außenministerium sagte den Besuch des japanischen Außenministers ab, der für diesen Monat geplant war. China sei wegen der ernsten Situation der Beziehungen nicht in der Lage, ihn zu empfangen. Auch das halbjährliche Gipfeltreffen zwischen Koizumi und dem südkoreanischen Präsidenten Roh Moo-hyun ist nach Angaben eines Mitarbeiters des Präsidenten „unwahrscheinlich“.

Japans Verteidigungsminister Yoshinori Ohno verteidigte Koizumis Besuch am Schrein. Der Ministerpräsident sei als japanischer Bürger dort gewesen. Es sei nachvollziehbar, dass er die japanischen Kriegsopfer betrauern und ihnen versprechen wollte, nie wieder einen Krieg zu beginnen. Allerdings sah er in den heftigen Reaktionen ein Zeichen, die Beziehungen mit Südkorea und China verbessern zu müssen.

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October 17, 2005

Japan: Koizumi verärgert China und Südkorea mit Schreinbesuch

Japan: Koizumi verärgert China und Südkorea mit Schreinbesuch

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Artikelstatus: Fertig 21:26, 20. Okt. 2005 (CEST)
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Der Yasukuni-Schrein in Tōkyō

Junichirō Koizumi

Tōkyō (Japan), 17.10.2005 – Japans Ministerpräsident Junichirō Koizumi hat heute den umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tōkyō besucht. Der shintōistische Schrein gilt im Ausland als Symbol des japanischen Imperialismus und Militarismus. Dort werden alle japanischen Kriegstoten verehrt, darunter auch Kriegsverbrecher.

China und Südkorea reagierten scharf auf diese „Provokation“, wie der chinesische Botschafter Wang Yi den Besuch bezeichnete. Südkoreas Außenminister Ban Ki Moon äußerte gegenüber dem japanischen Botschafter seine „tiefe Ablehnung“. Experten befürchten, der Konflikt könnte auch wirtschaftliche Folgen haben. 13 Prozent der japanischen Exporte (212 Milliarden US-Dollar) gehen nach China.

Mit dem Besuch stellt sich Koizumi gegen ein Gerichtsurteil des Hohen Gerichtshofs von Ōsaka. Das Gericht hatte im September die traditionellen Besuche des Regierungsschefs als Verstoß gegen die Trennung von Staat und Religion eingestuft. Allerdings hielt er sich bei diesem Besuch etwas zurück. Er erschien nicht in traditioneller japanischer Kleidung und betrat den Schrein auch nicht. Er betete nur einen Moment davor.

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June 5, 2005

Die USA zählen Südkorea zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner

Die USA zählen Südkorea zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner

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Washington (D.C.) (USA) / Seoul (Südkorea), 05.06.2005 – Die USA zählen nach Angaben des südkoreanischen Handelsverbandes Südkorea zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner.

Maßgeblich sind für die USA die Exportzahlen zwischen den beiden Ländern. In einem Bericht über die Exportstrategien der USA kam Südkorea kürzlich auf die Liste der so genannten „Spotlight-Märkte“. Zu den sieben wichtigsten Märkten zählen für die US-Regierung neben Südkorea China, Japan, die EU, Russland, Indien und Brasilien.

Desweiteren möchten die USA einen so genannten „Nordostasien-Aktionsplan“ ins Leben rufen. Dadurch sollen künftig zusätzliche Produkte für Gesundheit, medizinische Ausrüstungen und Dienstleistungen im Bildungsbereich exportiert werden. Die USA versprechen sich durch diesen Aktionsplan eine Beeinflussung des geplanten Abschlusses eines Freihandelsabkommens zwischen Südkorea und den USA.

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