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February 14, 2010

Neun Tote bei Anschlag auf Szene-Café im westindischen Pune

Neun Tote bei Anschlag auf Szene-Café im westindischen Pune

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Veröffentlicht: 14:16, 14. Feb. 2010 (CET)
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Lage von Pune im indischen Bundesstaat Maharashtra

Pune (Indien), 14.02.2010 – Bei dem gestrigen Anschlag auf ein Szene-Café im westindischen Pune (Bundesstaat Maharashtra) starben nach Behördenangaben neun Menschen. Das Innenministerium Indiens geht von einem terroristischen Hintergrund aus. Der Sprengsatz soll in einem Rucksack versteckt gewesen sein. In dem Lokal namens „German Bakery“ wurden außerdem 60 Menschen verletzt, darunter vier Iraner, zwei Nepalesen, ein Mann aus Taiwan und eine Deutsche. Die meisten Opfer sollen junge Menschen gewesen sein, die in dem Ort arbeiteten. Ein Opfer war ein Kellner.

Über die Hintergründe des Anschlags herrscht noch Unklarheit. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Sprengsatz gezündet, als ein Bediensteter des Lokals eine unbekannte Tasche öffnen wollte. Durch die Detonation wurde ein großes Loch in eine Außenwand des Lokals gerissen. Innenminister Palaniappan Chidambaram sagte: „Alle uns vorliegenden Informationen deuten auf einen Plan, einen Sprengsatz an einem Ort zu zünden, der sowohl von Ausländern als auch von Indern besucht wird.“ Das Lokal war ein beliebter Treffpunkt für Menschen mit einem westlichen Lebenshintergrund.

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November 30, 2006

Die Volkswagen AG baut in Indien eine neue Produktionsstätte

Die Volkswagen AG baut in Indien eine neue Produktionsstätte

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Artikelstatus: Fertig 01:41, 30. Nov. 2006 (CET)
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Lage von Pune in Indien

Wolfsburg (Deutschland) / Pune (Indien), 30.11.2006 – Volkswagen will in Pune, im indischen Bundesstaat Maharashtra, ein neues Werk bauen. Ein entsprechendes Investitionsabkommen wurde am Mittwoch in Neu-Delhi unterzeichnet. Beteiligt waren neben dem VW-Mutterkonzern die Volkswagentochter Škoda Auto sowie von indischer Seite Industrieminister V.K. Jairath.

Am Standort Chakan, in der Nähe von Pune, will VW nach den bisherigen Planungen ab dem Jahr 2009 bis zu 110.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen lassen. Auf dem 230 Hektar großen Gelände sollen 410 Millionen Euro in den Bau eines Presswerks, den Karosseriebau, eine Lackiererei und eine Montagehalle investiert werden. 2.500 Arbeitsplätze sollen hier neu entstehen. Außerdem ist die Gründung einer eigenständigen indischen Vertriebsgesellschaft geplant. In Indien soll unter anderem der „Passat“ gebaut werden. Außerdem ist geplant, importierte Modelle auf dem indischen Markt anzubieten. Als Beispiele nennt VW die Modelle „Touareg“ und „Phaeton“. „In absehbarer Zeit“, so VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch, wird VW „auch ein Fahrzeug entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse des indischen Marktes maßgeschneidert sein wird“.

Pötsch beschrieb die Bedeutung des indischen Marktes für den Konzern mit den Worten: „Die Wachstumsperspektiven sind aus unserer Sicht sehr positiv. Als größter Automobilhersteller Europas werden wir dieses dynamische Wachstum entscheidend mitgestalten.“

Mit seinem Werk in Aurangabad konnte Skoda bereits Erfahrungen auf dem indischen Markt sammeln. Von der Zusammenarbeit beider Standorte, dem neuen geplanten Standort in Pune und dem Skodastandort Aurangabad, verspricht sich der Konzern Synergieeffekte.

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