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May 26, 2016

Aly Tradros auf Deutschland-Tournee

Aly Tradros auf Deutschland-Tournee – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Aly Tradros auf Deutschland-Tournee

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Veröffentlicht: 22:36, 26. Mai 2016 (CEST)
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Das „Moments“ in Bremen

Austin (Texas) (Vereinigte Staaten), 26.05.2016 – Die als Europa-Tournee deklarierten Auftritte der US-amerikanischen Sängerin Aly Trados begannen in Belgien, doch danach hatte sie alle Termine in Deutschland, davon den letzten am 1. Mai im „Moments“, einem Veranstaltungsort im Bremer Viertel. Begleitet wurde sie von einer Bassgitarre und einem Schlagzeug. Einzelne Stücke trägt sie auch solo vor, teilweise sogar ganz ohne Instrument. Die Musik hat zahlreiche Elemente aus der Pop-Musik, obwohl sie sich eher dem Genre Indie-Folk zurechnet. So kann sie innerhalb eines Liedes verschiedene Stile einbauen, die bei dem Zuhörer immer wieder für Überraschung sorgen.

Die begleitenden Instrumente wirken eher zurückhaltend, obwohl sie doch für den Rhythmus und den Sound prägend sind. Aly spielt seit ihrem 18. Lebensjahr Gitarre und hat im Laufe der Zeit ihren eigenen Stil entwickelt. Dazu gehört auch, dass sie zwischen den einzelnen Stücken die Stimmlage ändert. Kleine Geschichten aus ihrem Leben lockern die Stimmung zwischen den Liedern auf, die in Text und Melodie teilweise sehr emotional sind. Ihre Stimme und ihr Ausdruck kann sich durchaus mit bekannten Sängerinnen wie Madonna oder Jennifer Rush messen. In Musikerkreisen gilt sie als großes Talent, obwohl sie gerne vor kleinem Publikum und bei privaten Parties auftritt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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March 18, 2010

Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas

Christlich-konservative Neuausrichtung des Lehrplans in Texas

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Veröffentlicht: 23:05, 18. Mär. 2010 (CET)
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Austin (Texas) (USA), 18.03.2010 – Der staatliche Erziehungsausschuss des Bundesstaates Texas in Austin hat nach erbitterten Debatten eine umfassende Neuausrichtung des Lehrplans beschlossen. Die konservativ-evangelikale Mehrheit im Ausschuss verfolgt damit die Absicht, die republikanische politische Philosophie darzustellen und die Rolle des Christentums in der Geschichte der Vereinigten Staaten in ein positiveres Licht zu rücken.

Zu den konkreten Änderungen in den Fächern Geschichte, Wirtschaft und Soziologie zählt beispielsweise, dass Thomas Jefferson nicht mehr behandelt wird. Jefferson war maßgeblich an der politischen Entwicklung innerhalb der Vereinigten Staaten im 18. und 19. Jahrhundert beteiligt und forderte eine Trennung von Kirche und Staat. Die Streichung des 3. Präsidenten der USA aus dem Lehrplan ist Teil des Versuchs der Gründung der Vereinigten Staaten nicht mehr säkulare, sondern christliche Motive zu unterstellen. Dass „die Verfassung die US-Regierung daran hindert, eine Religion über andere zu stellen“ wird nicht mehr vermittelt. Dies wird auch dadurch unterstützt, dass Reformator Johannes Calvin behandelt wird und Ronald Reagan eine stärkere Berücksichtigung erfährt. Der Einfluss anderer kultureller Einflüsse dagegen wird deutlich weniger berücksichtigt. So sollen die „gewalttätige Weltanschauungen“ in der schwarzen Emanzipationsbewegung hervorgehoben und Hip-Hop nicht mehr als Beispiel kultureller Entwicklung gewürdigt werden. Der Kapitalismus soll positiver dargestellt werden, indem man ihn beispielsweise zukünftig unter dem Begriff der freien Marktwirtschaft behandelt.

Die Änderungen wurden von der nicht-republikanischen Minderheit und Mitgliedern der Demokratischen Partei stark kritisiert. So sei der Beschluss Geschichtsfälschung im Dienste einer politischen Agenda. Auch wurden bei der Erstellung des Lehrplans keinerlei Fachleute wie Historiker oder Wirtschaftswissenschaftler konsultiert. Die fehlende Fundiertheit zeigt sich auch darin, dass das Buch „Brown bear, brown bear, what do you see?“ vom Lehrplan entfernt wurde, weil der Autor angeblich auch das Buch „Ethischer Marxismus“ geschrieben habe. Es handelt sich jedoch um zwei verschiedene Autoren, die lediglich den selben Namen haben.

Es wird befürchtet, dass die Änderungen weitreichende Folgen für die Schüler in den USA haben. Der Lehrplan beeinflusst die schulische Ausbildung in allen öffentlichen Schulen des Bundesstaates von der ersten Klasse bis zur Highschool. Er dürfte auch einen starken Einfluss auf zukünftige Schulbücher der USA haben, da Texas einer der größten Käufer von Schulbüchern ist.

Der Ausschuss hatte sich in der Vergangenheit mehrfach landesweit dafür eingesetzt, dass kreationistisches Gedankengut Einzug in die Lehrpläne hält.

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Quellen

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March 3, 2008

Morgen finden Vorwahlen in Texas und Ohio statt

Morgen finden Vorwahlen in Texas und Ohio statt

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Veröffentlicht: 23:57, 3. Mär. 2008 (CET)
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Austin / Columbus (Vereinigte Staaten), 03.03.2008 – Am morgigen Dienstag sollen in den Vereinigten Staaten von Amerika weitere Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2008 abgehalten werden.

Dabei wird den Wahlen insofern eine hohe Bedeutung zugemessen, als dass die Ergebnisse bei den Wahlen morgen, insbesondere in den Bundesstaaten Texas und Ohio, eine Vorentscheidung betreffend die Nominierung eines Präsidentschaftskandidaten der Demokraten sein könnte. Die Staaten Texas und Ohio gelten dabei als besonders wichtig, da bei den dortigen Wahlen relativ viele Delegierte für den diesjährigen Nominierungsparteitag der Demokratischen Partei vergeben werden. Es werden jedoch auch Vorwahlen in Vermont und Rhode Island stattfinden.

Politische Beobachter werten die Wahlen dabei als Schicksalsentscheidung für Hillary Clinton, die zuletzt elf Vorwahlen gegen ihren Rivalen Barack Obama verlor. Clinton wurde zu Anfang des Wahlkampfes oftmals noch als deutliche Favoritin auf Seiten der Demokratischen Partei angesehen.

Dabei ist in beiden erwähnten großen Staaten derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Clinton und Obama um die Wählergunst in Texas zu erkennen: So ist nach einer gestern bekannt gewordenen Umfrage von Reuters, C-SPAN und dem „Houston Chronicle“ Obama mit ungefähr 47 Prozent vor Clinton, die aber auch an die 44 Prozent erreicht. Jedoch betonte John Zogby im „Chronicle“, alles sei „im Fluss und sehr nahe beieinander“. Zogby ist Meinungsforscher und Gründer des bedeutenden Meinungsforschungsinstituts Zogby International, das auch indirekt an oben genannter Umfrage beteiligt war.

Für Ohio dagegen sieht eine andere Umfrage – durchgeführt von der University of Cincinnati – Clinton mit circa 51 Prozent recht weit vor Obama mit ungefähr 42 Prozent. Aber auch hier schwankten die Werte in der letzten Zeit recht stark. So geht eine weitere aktuelle Umfrage auch hier wiederum von einer Führung Obamas aus.

So nahe die Kandidaten beieinander liegen, so aggressiv wird auch der Wahlkampf geführt. So war durch die Nachrichtenagentur AP bekannt geworden, dass der kanadischen Regierung durch einen Obama-Vertrauten zugesagt wurde, dass die derzeitige öffentliche Ablehnung des North American Free Trade Agreement (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen, kurz „NAFTA“) „kein klarer Ausruck politischer Pläne“ Obamas sei. Das Freihandelsabkommen, welches die USA, Kanada und Mexiko beinhaltet, ist in der US-amerikanischen Bevölkerung stark umstritten, insbesondere in Staaten wie Ohio, in denen die Industrie stark ausgeprägt ist, hatte es viele Arbeitsplätze gekostet.

Clinton kritisierte Obama darauf stark deswegen. NAFTA war bereits in der Vergangenheit ein wichtiges Wahlkampfthema gewesen. Mitarbeiter von Obamas Kampagne stritten die Vorwürfe jedoch vehement ab.

Auch der Irakkrieg dürfte bei der Wahl eine wichtige Rolle spielen, da viele gestorbene US-Soldaten aus den beiden Bundesstaaten stammten.

Auf republikanischer Seite zeichnet sich immer mehr eine Nominierung John McCains zum Kandidaten dieser Partei ab, auch wenn sein Rivale Mike Huckabee das Rennen noch nicht aufgegeben hat.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

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February 27, 2008

Die beiden demokratischen Bewerber um die US-amerikanische Präsidentschaft streiten sich um NAFTA

Die beiden demokratischen Bewerber um die US-amerikanische Präsidentschaft streiten sich um NAFTA

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Veröffentlicht: 23:48, 27. Feb. 2008 (CET)
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Das Rennen der Vorwahlen: Staaten mit rötlicher Farbe gingen eher an Clinton, in blau eher an Obama. Weiß: noch nicht gewählt.

Austin / Columbus (Vereinigte Staaten), 27.02.2008 – Angesichts der näher rückenden Vorwahlen der Demokratischen Partei in Ohio und Texas um die Präsidentschaftskandidatur hat ein parteiinterner Disput zwischen den beiden Kandidaten Hillary Clinton und Barack Obama begonnen.

Dabei geht es unter anderem um das North American Free Trade Agreement (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen, kurz „NAFTA“). Dieses ist eine Vereinbarung der Vereinigten Staaten mit Mexiko und Kanada, das einen offeneren Markt in Nordamerika schaffen soll. Nun werden diesem Abkommen zahlreiche Verluste von Arbeitsplätzen zugeschrieben, denn es erleichterte deren Verlagerung nach Mexiko. Auch in Ohio, wo demnächst gewählt wird, waren die Auswirkungen des Abkommens spürbar. Entsprechend unbeliebt ist es dort.

Zwischen den Kandidaten herrscht Uneinigkeit: einerseits darüber, inwieweit Clintons Ehemann, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, am Zustandekommen des NAFTA beteiligt gewesen sei, andererseits darüber, inwieweit Hillary Clinton es unterstützt habe. Beide Punkte sind gleichermaßen umstritten. So trat das Abkommen zwar erst während Bill Clintons Amtszeit in Kraft, wurde jedoch bereits unter dem Republikaner George Bush sen. vorbereitet. Auch inwieweit Hillary Clinton sich für das Abkommen aussprach, ist zwischen beiden Lagern umstritten. So hat Clinton laut Obama, der in einer Rede in einer Fabrik in Ohio nochmals seine starke Kritik erneuerte, das Abkommen auch Jahre nach dessen Inkrafttreten noch gelobt. Sie habe ihre Meinung erst geändert, als sie Präsidentschaftskandidatin geworden sei.

Clinton dagegen ließ in einer Pressemitteilung noch einmal betonen, sie sei falsch zitiert worden und habe NAFTA zudem vor ihrer Kandidatur kritisiert, und zwar bereits im Jahr 2000.

In Ohio hat derzeit Clinton mit 49 Prozent trotz der Auseinandersetzung die besseren Umfragewerte, in Texas dagegen führt Obama mit 50 Prozent.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

Quellen

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February 22, 2008

Wichtige TV-Debatte vor den Vorwahlen in Texas fand statt

Wichtige TV-Debatte vor den Vorwahlen in Texas fand statt

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Veröffentlicht: 21:19, 22. Feb. 2008 (CET)
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Austin (Texas) (USA), 22.02.2008 – Im texanischen Austin hat am Donnerstag Abend (Ortszeit) eine Fernsehdebatte zwischen den beiden demokratischen Bewerbern um das US-Präsidentenamt, Hillary Clinton und Barack Obama, stattgefunden.

Beobachter werteten diese Debatte, die von CNN übertragen wurde, als eine äußerst wichtige für Clinton, da es eine der letzten Möglichkeiten für sie sein könnte, sich gegen ihren parteiinternen Mitbewerber Obama zu profilieren, der in den letzten Wochen fast alle Vorwahlen gegen Clinton gewinnen konnte.

Laut Beobachtern wählte Clinton dabei eine Taktik, die einerseits ein hohes Maß an Fairness und Respekt gegenüber Obama ausstrahlen und unter anderem dadurch Sympathien gewinnen sollte, andererseits aber Obama zu bezichtigen, mit vielversprechenden Plänen ohne adäquates Konzept zu werben. Analysten betrachten dabei die Vorwahlen in New Hampshire als einen Schlüsselpunkt, denn bei diesen konnte Clinton durch ein sehr persönliches und emotionales Auftreten überzeugen. Clinton wolle nun weiter durch Emotionalität überzeugen, ohne dabei ihr Gesicht als seriöse und erfahrene Politikerin zu verlieren.

Die Themen der Debatte waren weitgehend nicht neu, sondern schon lange Gegenstand des Wahlkampfes, so eine Krankenversicherung für die gesamte Bevölkerung, die es in den USA noch nicht gibt, der Irakkrieg und, nach den politischen Entwicklungen dort, auch die Kubapolitik. Dabei schrieben die Analysten den sachlichen Auseinandersetzungen bei dieser Debatte nicht den höchsten Stellenwert zu, da Obama und Clinton eine sehr ähnliche Politik verfolgen. Inhaltliche Reibungen werden eher im zwischenparteilichen Wahlkampf von Demokraten und Republikanern erwartet.

In den Medien wird die Debatte insgesamt eher Obama zugeschrieben, wobei jedoch stets betont wird, dass auch Clinton sich beachtlich geschlagen habe und diese Debatte ein Wendepunkt zum Guten in ihrem Wahlkampf werden könnte – wenn dieser noch rechtzeitig kommt. Nach der bereits erwähnten Siegesserie Obamas in den letzten Wochen gilt Clinton als dringend auf die Vorwahlen in Ohio und Texas im März angewiesen. Dort gibt es eine erhebliche Zahl an Parteitagsdelegierten zu gewinnen.

Während Obama in Ohio mit 50 Prozent und damit 7 Prozentpunkten nach Umfragen recht klar vorne liegt, ist das Rennen in Texas äußerst eng: Eine Umfrage, veröffentlicht durch ABC News und die Washington Post, sieht Clinton bei 48 und Obama bei 47 Prozent. Eine Umfrage von der American Research Group sieht Obama klar vorne, eine Umfrage von Rasmussen Reports dagegen Clinton noch weiter vorne. Die Ungewissheit der Umfragen wird durch eine Rekord-Wahlbeteiligung erklärt. Somit könnte eine Debatte wie diese eine äußerst wichtige Rolle spielen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

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