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March 30, 2005

Amokschütze von Red Lake hatte eventuell einen Komplizen

Amokschütze von Red Lake hatte eventuell einen Komplizen

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Die Lage des Bundesstaats Minnesota

Red Lake / Minnesota (USA), 30.03.2005 – Nach neuesten Erkenntnissen der US-Behörden hat der Amokschütze, Jeffrey Weise, im Indianerreservat Red Lake im US-Staat Minnesota die Tat nicht allein geplant.

Als mutmaßlichen Kompagnon hat die Polizei den 16-jährigen Sohn des Stammesführers verhaftet. Weitere beteiligte Personen schlossen die Behörden nicht aus.

Die Bundesanwaltschaft gab am Montagabend (Ortszeit) überraschend eine Pressekonferenz, in der die Festnahme bestätigt wurde. Er soll als Mitverschwörer der Tat vor Gericht gestellt werden. Der Junge steht im Verdacht, Weise bei der Planung geholfen zu haben. Er hatte anscheinend auch erwartet, selbst an dem Amoklauf teilnehmen zu können.

Die Behörde gab den Namen des Jugendlichen nicht bekannt, US-Presseberichte ließen jedoch bereits verlauten, es würde sich um den Sohn des Führers des Ojibwa-Stammes handeln. Dieser Indianerstamm ist im Reservat beheimatet. Die offizielle Namensbestätigung steht jedoch noch aus.

Der Stammesführer, Floyd Jourdain, hatte das Blutbad nach der Tat als den „schwärzesten Tag“ in der Geschichte der Ojibwa bezeichnet.

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Quellen

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March 22, 2005

Erneuter Amoklauf an einer US-amerikanischen Schule

Erneuter Amoklauf an einer US-amerikanischen Schule

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Die Lage des Bundesstaats Minnesota

Red Lake / Minnesota (USA), 22.03.2005 – An einer High School in Red Lake, Minnesota, hat der amerikanische Schüler Jeffrey Weise neun Menschen getötet und sich nach einem Feuergefecht mit der Polizei selbst erschossen. Zuvor hatte er bereits im Vorfeld seinen Großvater – einen Ex-Polizisten – und dessen Freundin erschossen, von denen er vermutlich auch die Waffen – ein Gewehr und zwei Pistolen – sowie eine kugelsichere Weste gestohlen hatte. Außerdem wurden 14 Schüler verletzt.

Über das Tatmotiv ist nichts bekannt. Die Stadt Red Lake gehört zu einem Indianerreservat im Norden des ärmsten Bundesstaates der USA. In ihm leben die Hälfte der rund 10.000 Ojibwa-Indianer, zu denen auch der Täter gehörte. Alle 355 Schüler dieser High School sind indianischer Abstammung.

Laut Medienberichten soll sich der Täter in rechtsextremen Internet-Foren als Hitler-Bewunderer bezeichnet haben. Der Vater des Amokläufers hatte vor vier Jahren Selbstmord begangen und seine Mutter lebt seit einem Autounfall, bei dem sie einen schweren Hirnschaden erlitt, in einem Pflegeheim in Minneapolis.

Es handelt sich um den folgenschwersten Amoklauf an einer US-Schule seit dem Schulmassaker von Littleton an der Columbine High School in Colorado am 12. April 1999. Damals haben zwei Schüler zwölf Menschen und sich selbst erschossen.

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