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June 1, 2016

Dreister Diebstahl aus einem PKW in Bremen

Dreister Diebstahl aus einem PKW in Bremen

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Veröffentlicht: 18:04, 1. Juni 2016 (CET)
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Das vermutliche Tatfahrzeug

Bremen (Deutschland), 01.06.2016 – Am Abend des 19. Mai ereignete sich ein dreister Diebstahl in Bremen. Während der Fahrer eines schwarzen Mercedes an einer Ampel zur Bundesstraße 75 in Bremen halten musste, wurde plötzlich die Scheibe seiner Beifahrertür eingeschlagen. Eine unbekannte Person stahl die Aktentasche, die auf dem Beifahrersitz lag. Zum Einschlagen der Scheibe benutzte der Täter einen Hammer mit Holzgriff und ließ diesen im Innenraum des bestohlenen Fahrzeugs zurück. Nach der Tat fuhr der Täter in einem grauen Audi A 1 mit dem Kennzeichen M – MG 5112 davon, dessen Fahrer auf einem nahegelegenen Parkplatz gewartet hatte. Bei dem Audi handelte sich nach Angaben der Polizei um ein Mietfahrzeug.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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April 8, 2013

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

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Veröffentlicht: 09:56, 8. Apr. 2013 (CEST)
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Streifenwagen bei einer Kontrolle auf der Autobahn

Malsch (Deutschland), 08.04.2013 – Am frühen Sonntagmorgen wurde in Malsch ein 17-jähriger Jugendlicher von einem unbesetzten Streifenwagen überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Vorausgegangen war ein Anruf beim Notruf der Polizei. Es wurde mitgeteilt, dass drei Jugendliche mit Steinen Fensterscheiben einwerfen würden. Kurz darauf erhielt die Polizei eine weitere Mitteilung. Jetzt hieß es es würden Pflastersteine auf die Fahrbahn geworfen und Leitpfosten aus dem Boden gerissen. Eine Streife entdeckte die mutmaßlichen Täter auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle. Als sich ein 17-Jähriger auf den Boden kniete um, wie von einem der Beamten gefordert, Gegenstände abzulegen, wurde er von dem führerlosen Streifenwagen umgestoßen und mit dem linken Vorderreifen überrollt und blieb unter diesem liegen. Mehrere zufällig vorbeikommende Passanten und die anwesenden Polizeibeamten konnten den Wagen anheben, um den Schwerverletzten zu retten. Ein Notarzt brachte den jungen Mann ins Krankenhaus. Die Ermittlungen sind aufgenommen, die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen eingeschaltet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

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July 5, 2012

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

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Veröffentlicht: 03:16, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Psychatrische Klinik Eichberg in Eltville am Rhein

Eltville am Rhein (Deutschland), 05.07.2012 – Im Gebäude 8 der psychatrischen Klinik in Eltville am Rhein brach in dem Zimmer einer 55-jährigen, offensichtlich stark alkoholisierten Frau ein Brand aus. Die Patientin bekam das Feuer nicht mehr unter Kontrolle, so dass das Feuer auch auf andere Zimmer überging. Die Frau und vier weitere Patienten mussten von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet werden. Alle geretteten Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Ein 54-jähriger Feuerwehrmann erlitt während der Rettungsmaßnahmen einen Herz-Kreislaufstillstand und musste von einem anwesenden Notarzt reanimiert werden.

Im Bezug auf die Brandursache wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Wiesbaden aufgenommen. Der alkoholisierten Patientin wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 55-Jährige wird nun wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt. Wie hoch der Sachschaden ist, ist derzeit noch unklar. Heute wird die Arbeit der Brandermittler an der Brandstelle aufgenommen.

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July 2, 2012

Autofahrer rast in Polizeigebäude

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Veröffentlicht: 19:44, 2. Jul. 2012 (CEST)
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Polizeidirektion Braunschweig, Friedrich Voigtländerstrasse

Braunschweig (Deutschland), 02.07.2012 – Am frühen Sonntagmorgen ist ein 37-jähriger Autofahrer ungebremst in eine Außenwand des Polizeikommissariats Süd in Braunschweig gerast. Am Montag wurde gegen den Mann ein Haftbefehl wegen versuchten mehrfachen Mordes erlassen. Nach Aussage eines Polizeisprechers gehe der Haftrichter davon aus, dass der Autofahrer die Polizeibeamten umbringen wollte. Der schwer verletzte Raser musste mit hydraulischen Geräten aus dem Auto gerettet werden. Das Auto prallte an der schräg verlaufenden Hauswand der Polizeistation ab.

Der 37-Jährige hatte bereits im Mai seinen Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verloren. Nur wenige Stunden vor der Unfallfahrt hatten Polizisten den Mann auf sein unbeleuchtetes Fahrrad angesprochen und bemerkten dabei eine Alkoholfahne. Auf der Dienststelle entnahmen die Beamten dem Mann eine Blutprobe und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Die Polizisten im Polizeikommissariat kamen nochmal mit dem Schrecken davon. Die Außenwand des Polizeigebäudes wurde bei dem Aufprall des Autos stark beschädigt. Der Polizeibetrieb konnte weitergehen, da ein Statiker keine Hinweise für eine eventuelle Einsturzgefahr fand. Nach Polizeiaussagen soll sich der Schaden auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.

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  • Portal:Tötungsdelikte

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February 23, 2012

München: Streit zwischen Senioren im Pkw führt zu Verkehrsunfall

München: Streit zwischen Senioren im Pkw führt zu Verkehrsunfall

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Veröffentlicht: 21:40, 23. Feb. 2012 (CET)
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Ismaning – Polizeiinspektion 26

Ismaning (Deutschland), 23.02.2012 – Am Mittwochabend kam es in Ismaning zu einem Frontalzustammenstoß eines Suzuki Jimny und eines Audi A 6. Eine 63-jährige Rentnerin war mit ihrem 62-jährigen Beifahrer in einen Streit geraten. Der Beifahrer zog dann plötzlich die Handbremse, so dass die Fahrerin die Kontrolle über den Pkw verlor und in die Gegenfahrbahn rutschte. Ein 54-jähriger Audifahrer kollidierte frontal mit dem Suzuki.

Die „Streithansel“ wurden leicht verletzt, wobei die Frau lediglich ambulant, ihr Beifahrer stationär in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Beide Kfz wurden erheblich beschädigt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Unfälle

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January 4, 2012

Berlin-Reinickendorf: Vereinsheim des Rockerclubs Bandidos beschossen

Berlin-Reinickendorf: Vereinsheim des Rockerclubs Bandidos beschossen

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Veröffentlicht: 21:41, 4. Jan. 2012 (CET)
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Vereinsheim des Rockerclubs Bandios in Berlin (Archivaufnahme)

Berlin (Deutschland), 04.01.2012 – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde das Vereinsheim des Rockerclubs Bandidos in Berlin in der Provinzstraße beschossen. Die Polizei hatte am Vormittag mehrere Einschusslöcher in der Wand und in den Fenstern entdeckt. Gegen Mitternacht, hatten Anwohner mehrere Schüsse gehört.

Für mehrere Stunden wurde die Straße vor dem Clubhaus gesperrt, so konnte der Erkennungsdienst die Spurensicherung durchführen. Das Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Verletzt wurde niemand, vermutlich war zum Zeitpunkt der Schussabgabe niemand in den Räumlichkeiten.

Möglicherweise ist das Motiv der Tat in dem seit Jahren schwelenden Streit zwischen den Rockerclubs Hells Angles und Bandidos zu finden. Im August 2007 hatte der Boss der Bandidos einem Mitglied der Hells Angles ein Messer in den Oberschenkel gerammt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren
  • Portal:Recht in Berlin

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November 27, 2011

Blockierer verhindern Weiterkommen des Castor-Transports nach Gorleben

Blockierer verhindern Weiterkommen des Castor-Transports nach Gorleben

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Veröffentlicht: 16:03, 27. Nov. 2011 (CET)
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Castoren auf dem Transport (Archivbild)

Harlingen (Deutschland), 27.11.2011 – Der Castortransport von der französichen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Gorleben steht still. In der Nacht musste die Polizei hunderte von Blockierern von den Gleisen tragen. Somit verzögert sich der Transport massiv.

In der Nacht zu heute hatten rund 3.500 Menschen die Gleise blockiert, zwei von ihnen hatten sich an Bäumen an der Strecke festgebunden. Vier weitere machten sich zwischen Lüneburg und Dannenberg an den Gleisen fest. Zudem wurde ein etwa zehn Meter langes Gleisstück von Atomkraftgegnern entfernt. Dies konnte jedoch rechtzeitig repariert werden. Hauke Nissen, ein Sprecher der Gruppe „WiderSetzen“, sagte, dass die Räumung durch die Polizei größtenteils friedlich verlaufen sei. Die Polizei hatte jedoch 1.300 Demonstranten in Außengewahrsam genommen. In der Gefangenensammelstelle Lüchow werden sie einem Richter vorgeführt, der die Dauer des Gewahrsams festlegt. Aktivisten kritisierten das Vorgehen, da sie durch das Fehlen von Decken unter freiem Nachthimmel frieren mussten. Sie kündigten rechtliche Schritte an.

Abseits der Bahnstrecke musste die Polizei Bäume, Reifen, Sand und Kartoffelkisten von den Straßen räumen, welche als Straßenblockaden dienten. Der Polizeisprecher reagierte gelassen: „Wir lassen uns durch die Aktionen nicht aus der Ruhe bringen.“ Des Weiteren sagte er: „Wir haben schließlich schon ein bisschen Routine mit den Demonstrationen beim Castor“, womit er auf die Blockaden der letzten Jahre anspielte.

Der Castor-Transport muss mit seinen elf hochradioaktiven Behältern zunächst nach Lüneburg gelangen. Von dort aus muss er über eine 60 Kilometer lange, eingleisige Strecke nach Dannenberg fahren. Dort werden die Castorbehälter auf Lastwagen umgeladen, welche den Transport über eine Straße die letzten 19 Kilometer zum Zwischenlager Gorleben bringen sollen. Für diesen Abschnitt haben die Castorgegner weitere Blockaden angekündigt.

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November 18, 2011

Reken: 23-jähriger Raser sprengt Radaranlage

Reken: 23-jähriger Raser sprengt Radaranlage

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Veröffentlicht: 15:37, 18. Nov. 2011 (CET)
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Geschwindigkeits-Überwachungs-Anlage

Reken (Deutschland), 18.11.2011 – Mit Tempo 134 fuhr ein 23-jähriger Autofahrer auf der B67 bei Reken in eine fest aufgestellte Radaranlage. Zu Recht befürchtete er den Führerschein abgeben zu müssen. Um die Beweismittel zu vernichten, holte er einen Freund. Zusammen rückten sie mit Schwarzpulver an und sprengten die Geschwindigkeits-Überwachungsanlage.

Der rüde Umgang mit der Technik löste einen Alarm bei der Polizei aus. Diese konnte die Täter noch am Ort ergreifen. Die Beiden müssen nun den entstandenen Schaden von 45.000 Euro begleichen. Das Foto, auf dem die Raserei festgehalten war, blieb erhalten. So muss der Autofahrer auch mit dem Bußgeld rechnen und wird einige Monate auf das Autofahren verzichten müssen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ist eingeleitet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehr

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March 30, 2011

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt

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Veröffentlicht: 19:20, 31. Mär. 2011 (CEST)
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Lingen (Deutschland), 30.03.2011 – Der Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen ist nach der Explosion eines Tankschiffes und anschließenden Löscharbeiten wegen Aufräumarbeiten an der Unfallstelle bis Ende der Woche gesperrt. Bereits am Montagabend war das Tankschiff beim Beladevorgang des Raffinerie-Betreibers British Petroleum an der Raffinerie Lingen (Landkreis Emsland) aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten, nachdem sich drei Verpuffungen (einige Quellen sprechen fälschlicherweise von Explosionen) ereignet hatten. Das 80 Meter lange und 8,20 Meter breite Schiff mit einer zulässigen Zuladung von 1.100 Tonnen hatte 900.000 Liter Superbenzin an Bord, bevor es in Flammen aufging. Ein Übergreifen der Flammen auf zwei benachbarte Tankschiffe und die nahe Raffinerie konnte durch massiven Feuerwehreinsatz verhindert werden. Das Schiff ist mittlerweile auf den Grund des 3,50 tiefen Hafenbeckens gesunken und entließ einen Teil seiner Ladung in die Umwelt. Bei dem Einsatz wurde der komplette Raffineriehafen mit einem Schaumteppich aus Löschschaum bedeckt. Dieser und das restliche, zunächst brennende und nun erfolgreich gelöschte Benzin müssten als Benzin-Wasser-Gemisch von einer Spezialfirma aus dem Hafenbecken abgesaugt werden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Lingen. Ob und wie der Havarist geborgen werden könne, sei weiterhin unklar. Der Kanal sei noch nicht für die Schifffahrt freigegeben. Damit fehlt die Anbindung des östlichsten Teils Niedersachsens an den Mittellandkanal. Die Schleuse wurde gesperrt und Ölsperren gesetzt. Bernd Hermes vom Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen zufolge warteten aus Richtung Süden acht und aus nördlicher Richtung fünf Schiffe vor den Kanalschleusen zum Hafen. Auch eine nahe Bundessstraße 70 war über Nacht gesperrt. Die Ursache des Brandes sei weiterhin unklar, es werde laut Staatsanwaltschaft Osnabrück hinsichtlich einer möglichen fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Fünf Arbeiter an Bord konnten erfolgreich gerettet werden, einer davon wurde leicht verletzt.

Der Konzern British Petroleum (BP) war erst kürzlich lange in den Schlagzeilen, weil er ein Leck an der Steigleitung der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon nicht in den Griff bekommen hatte.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verkehr

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January 30, 2011

Vandalismus im Ägyptischen Museum Kairo

Vandalismus im Ägyptischen Museum Kairo

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Veröffentlicht: 12:52, 30. Jan. 2011 (CET)
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die Maske Tutenchamuns aus dem ebenfalls von Vandalismus betroffenen Schatz des Pharaos

Kairo (Ägypten), 30.01.2011 – Wie die ägyptische Tageszeitung المصرى اليوم‎ meldete, war auch das Ägyptische Museum in Kairo während der Unruhen in Ägypten Ende Januar 2011 in Mitleidenschaft gezogen worden. Es gilt als das größte und bedeutendste Museum für ägyptische Archäologie der Welt und beherbergt 120.000 Objekte aus der gesamten Geschichte Ägyptens, darunter etliche Mumien.
Wie die Tageszeitung meldete, seien am Freitag, dem 28. Januar neun Personen in das Museum eingedrungen, hätten mehrere Kunstwerke beschädigt und versucht, Teile zweier Mumien zu stehlen. Dabei seien unter anderem mehrere Glasvitrinen zerbrochen, aber nicht ausgeraubt worden, ferner wurden Statuen zerstört und Sarkophage von ihrem Platz entfernt. Laut Zahi Hawass, dem Leiter der ägyptischen Antikenbehörde, seien keine Objekte aus dem Museum entfernt worden, jedoch wurden etliche zerstört. Er ging davon aus, dass alle Objekte rekonstruiert werden können, wies jedoch darauf hin, dass zahlreiche weitere Museen in Ägypten nach Evakuierungen ungeschützt seien. Gihane Zaki, Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit der Ägyptischen Antikenbehörde, erklärte, dass auch der Schatz Tutanchamuns betroffen sei.
Neben dem Museum selbst wurde vor allem der zugehörige Souvenir-Laden geplündert; hier hätten sich rund 1.000 Menschen bedient. Die neun Personen, die versuchten die Mumienteile zu stehlen, konnten beim Versuch, mit Mumienköpfen, die zuvor von den Körpern abgerissen wurden, durch Notausgänge zu entkommen, festgenommen werden.
Der Leiter der Antikenbehörde zeigte sich darüber hinaus besorgt, dass das benachbarte Gebäude der Nationaldemokratischen Partei (NDP) am At-Tahrir-Platz immer noch brannte und daher die Gefahr bestünde, dass das 1900 errichtete Gebäude des Ägyptischen Museums durch das Feuer oder herabstürzende Teile beschädigt werden könnte.

Wie der amerikanische Nachrichtensender BBC meldete, habe sich die Polizei später vom Al-Tahrir-Platz zurückgezogen. Deshalb schlossen sich dort Bürger zusammen, um das Museum mit einer Art Bürgerwehr vor weiteren Plünderungen zu schützen und ein Desaster wie bei der Plünderung des Irak-Museums in Baghdad 2003 zu verhindern.

Das Ägyptische Museum Kairo war erst jüngst in den Schlagzeilen, da der Leiter der ägyptischen Antikenbehörde die Rückgabe der Nofretete-Büste von der Stiftung preußischer Kulturbesitz forderte.

Themenverwandte Artikel

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