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June 13, 2010

Erneut blutige Unruhen in Kirgisistan

Erneut blutige Unruhen in Kirgisistan – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erneut blutige Unruhen in Kirgisistan

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Veröffentlicht: 23:24, 13. Jun. 2010 (CEST)
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Lage von Kirgisistan

Karte Kirgisistans

Bischkek (Kirgisistan), 13.06.2010 – Kirgistan kommt nicht zur Ruhe: Rund zwei Monate nach schweren Unruhen, die zum Sturz der Regierung führten, wurden im Süden des innerasiatischen Staates mindestens 65 Personen bei Unruhen getötet. Mehrere hundert weitere Menschen – manche Berichte sprechen von mindestens 630 Personen – wurden bei den gewaltsamen Protesten in der Stadt Osch verletzt.

Übergangspräsidentin Rosa Otunbajewa erklärte, die Lage sei angespannt, und setzte alle verfügbaren Mittel ein, um Demonstranten aus Bischkek daran zu hindern, nach Osch zu fahren. Es wurde eine Ausgangssperre verhängt und den Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser wurde später auch für Dschalalabat verhängt. In Bischkek versammeln sich Tausende, um nach Süden aufzubrechen. Sie hätten Minibusse und Taxis gekapert, meldete die Nachrichtenagentur Kabar.

In der Stadt, in der im Jahr 2005 rund 230.000 Einwohner lebten, werde geschossen, teilte Regierungssprecher Asimbek Beknasarow im Rundfunk mit. Die Unruhen hätten eine ethnische Motivation. Dies wird von Augenzeugen bestätigt. Demnach seien Kirgisen und Usbeken aneinander geraten. An den Unruhen sollen zwischen 1.000 und 3.000 Personen beteiligt sein. Jugendliche Männer zündeten Autos an und warfen Scheiben ein. Es wird gemutmaßt, dass der Konflikt aufgrund von Reibereien in einem Spielclub ausgebrochen sei. Die Regierung hat Truppen und gepanzerte Fahrzeuge in die Stadt entsandt.

Die Lage in der Stadt scheint chaotisch. Hubschrauber kreisen über dem Stadtgebiet, immer wieder fallen Schüsse. Männer kämpfen mit Knüppeln, Eisenstangen und anderen improvisierten Waffen. Andrea Berg, die bei der New Yorker Organisation Human Rights Watch (HRW) für Zentralasien zuständig ist, sagte, sie könne die Stadt nicht verlassen. Es verkehrten keine Busse, der Flugverkehr sei unterbrochen. Strom und Gas seien abgestellt, um Brände zu verhindern. Nach HRW-Angaben würden viele Usbeken die Stadt aus Angst vor Übergriffen verlassen und sich zur usbekischen Grenze aufmachen.

Die Usbeken sind mit einem Bevölkerungsanteil von 14 Prozent die zweitgrößte ethnische Gruppe in Kirgisistan, die Kirgisen stellen mit 70 Prozent der Bewohner die Bevölkerungsmehrheit. Doch im Süde des Landes ist das Verhältnis ausgeglichener, in Osch ist etwa jeder zweite Einwohner ein Usbeke.

Kirgisistan ist ein strategisch wichtiges Land. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Russland unterhalten hier Militärstützpunkte. Russlands Präsident Dmitri Medwedew forderte ein Ende der Gewalt. Der chinesische Präsident Hu Jintao rief zu „einer raschen Stabilisation der Situation“ auf. Beide Politiker hielten sich anlässlich einer Konferenz der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zur regionalen Sicherheit in Usbekistan auf.

Russland lehnte jedoch ein Hilfeersuchen Usbekistans ab. „Das ist ein interner Konflikt, und Russland sieht die Voraussetzungen noch nicht gegeben, sich an einer Regelung zu beteiligen“, hieß es in einer von russischen Medien am Samstag, dem 12. Juni, veröffentlichten Erklärung von Medwedews Pressesprecherin. Man werde allerdings humanitäre Unterstützung gewähren. Kirgisistans Übergangspräsidentin Otunbajewa hatte zuvor den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin um Hilfe gebeten.

Der gestürzte Präsident Kurmanbek Bakijew hat in Südkirgisistan starken Rückhalt. Anhänger des im April ins Exil gestürzten Ex-Präsidenten sollen nach Otunbajewas Worten die Unruhen organisiert haben, um eine für den 27. Juni geplante Volksabstimmung zu torpedieren. Diese soll eine neue Verfassung mit mehr Demokratie bestätigen.

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Krise in Kirgisistan 2010“.

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April 8, 2010

Opposition in Kirgisien verkündet Sturz der Regierung

Opposition in Kirgisien verkündet Sturz der Regierung

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Veröffentlicht: 22:31, 8. Apr. 2010 (CEST)
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Lage von Kirgisistan
Karte Kirgisistans

Bischkek (Kirgisien), 08.04.2010 – Die Opposition in Kirgisien hat nach eigenen Angaben die Macht im Land übernommen. Demnach soll der Präsident Kurmanbek Bakijew geflohen sein und das Land verlassen haben. Später hieß es dann, er sei in seine Heimatstadt Dschalalabad gereist, um dort seine Anhänger zu mobilisieren.

Die Opposition teilte auch mit, dass bei den Unruhen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien. Zuvor wurde das Anwesen des Präsidenten gestürmt. Die Regierung soll nun durch die ehemalige Außenministerin Rosa Otunbajewa geführt werden. Der ehemalige Parlamentspräsident Omurbek Tekebajew sagte zudem im staatlichen TV-Kanal NTRK, dass die Macht „vollständig in die Hände des Volkes übergegangen“ sei. Nach den bisher bekannten Plänen soll die Übergangsregierung eine Verfassung ausarbeiten; danach soll es Neuwahlen geben.

In einer ersten Stellungnahme des US-Verteidigungsministers hieß es am 7. April, dass man den Machtwechsel bisher nicht bestätigen könne. Die Flüge zu ihrer Luftwaffenbasis nahe der Hauptstadt Bischkek setzten die US-Amerikaner inzwischen aus. Russland versetzte unterdessen seine Truppen auf einer im Land befindlichen Militärbasis in Alarmbereitschaft. Wladimir Putin sagte zu, die entstandene Übergangsregierung in Form von „humanitäter Hilfe“ zu unterstützen. Die Vereinten Nationen reagierten mit einer Entsendung des ehemaligen slowakischen Außenminister Jan Kubis als Sondergesandten.

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April 7, 2010

Verwirrung um den Tod des kirgisischen Innenministers

Verwirrung um den Tod des kirgisischen Innenministers

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Veröffentlicht: 21:31, 7. Apr. 2010 (CEST)
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Lage von Kirgisistan
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Talas / Bischkek (Kirgisistan), 07.04.2010 – In Kirgisistan ist es gestern und heute zu schweren Unruhen gekommen. Im Zuge der Ausschreitungen ist angeblich der kirgisische Innenminister Moldomussa Kongantijew getötet worden. Unter Berufung auf die Nachrichtenagenturen dpa und afp wurde diese Meldung auch durch das Nachrichtenportal heute.de bestätigt, auf dem Menschenrechtler sowie „Polizei-und Ministeriumskreise“ als Quellen zitiert werden. Demnach sei der Politiker auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Das Innenministerium hat diese Meldungen zidoch eihrenr swee-hurch dane in Secher Asvner i, unsoestchtenpdie VoAntur KaIerfacexBeideen Unruhen me der Stuptstadt Bischkek setd midem imitere Mezwölfenschen ums Leben gekommen s,egierungsspgegr Enwolen sin UngierungssprteSz ürmt.. Die Vegierung soef zur den Häptstadt Bid Mir den 27Nden. irgisistans Ün Ausnahmezustand ausgeIn Bssandmtprechen vooffizilen tellunevon mi17ote b dieh eiben.

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Veröffentlicht: 2115:552015.ugen.01008CEST)
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