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August 17, 2012

Pazifik: Hyperschallflugzeug bei Test abgestürzt

Pazifik: Hyperschallflugzeug bei Test abgestürzt

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Veröffentlicht: 11:02, 17. Aug. 2012 (CEST)
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Edwards Air Force Base

Edwards Air Force Base (Vereinigte Staaten), 17.08.2012 – Am Dienstag, dem 14. August, startete von der Edwards Air Force Base ein B-52-Bomber mit einem besonderen Auftrag. An seiner Tragfläche befand sich das Demonstrationsflugzeug X-51A Waverider (Wellenreiter). Über dem Pazifik löste sich wie geplant das Hyperschallflugzeug für einen Testflug von der B-52. 15 Sekunden später war er vorbei, der Waverider geriet außer Kontrolle und stürzte ab.

Die Boeing X-51A Waverider ist ein unbemanntes Scramjet-Demonstrationsflugzeug, das eine Geschwindigkeit von Mach 6+ erreichen soll. Das entspricht etwa 7.000 Kilometern in der Stunde. Die X-51 ist der direkte Nachfolger der X-43 und wird im Air Force Research Laboratory der Firmen Boeing, Pratt & Whitney, Rocketdyne und der DARPA entwickelt. In Zukunft sollen damit Ziele angegriffen werden können, die zeitnah zerstört werden sollen. Auch Aufklärungseinsätze in Krisenfällen über große Entfernungen hinweg sollen ermöglicht werden. Des Weiteren soll die Technik für den Raumtransport eingesetzt werden.

Ursache für das Scheitern des Testfluges war ein Kontrollruder, bei dem Probleme aufgetreten waren. Nachdem man die Kontrolle über den Waverider verloren hatte, wurde das Fluggerät gezielt gesprengt, bevor es in den Pazifik stürzte. Zur Zündung des Überschallverbrennungs-Staustrahltriebwerk, das für die enorme Beschleunigung verantwortlich ist, kam es nicht mehr. Air-Force-Sprecher Charlie Brink sagte: „Alle unsere Daten zeigten, dass wir die richtigen Bedingungen für die Zündung des Triebwerks geschaffen hatten. Wir waren guter Hoffnung, unsere Testziele zu erreichen.“ Die genaue Ursache des Scheiterns muss noch untersucht werden. Das Waverider-Programm kostet bislang 140 Millionen Dollar. Ob es einen weiteren Testflug geben wird, ist noch nicht bekannt.

Hyperschallflugzeug X-51A Waverider (Wellenreiter)

X-51A Waverider an der Tragfläche eines B52 Bombers

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September 12, 2009

Space Shuttle Discovery nach Mission STS-128 in Kalifornien gelandet

Space Shuttle Discovery nach Mission STS-128 in Kalifornien gelandet

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Veröffentlicht: 20:20, 12. Sep. 2009 (CEST)
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Landung der Discovery in Kalifornien am 12. September 2009

Edwards Air Force Base (Vereinigte Staaten), 12.09.2009 – Die Raumfähre Discovery ist nach ihrer Mission STS-128 sicher auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien gelandet. Die Landung wurde wetterbedingt mehrmals verschoben. Eigentlich versucht die NASA, Landungen an der Westküste der Vereinigten Staaten zu vermeiden, da damit hohe Kosten (etwa 1,7 Millionen US-Dollar) für den Transport der Raumfähre zur Ostküste nach Florida verbunden sind.

Aufgabe der Astronauten bei der Mission STS-128 war der weitere Ausbau der Raumstation ISS sowie der Transport von Versorgungsgütern und wissenschaftlichen Geräten in den Orbit. Insgesamt drei Außeneinsätze absolvierten die Astronauten. Am 12. November ist ein weiterer Flug zur ISS geplant, dann mit der Raumfähre Atlantis.

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June 25, 2007

Space Shuttle Atlantis sicher gelandet

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Space Shuttle Atlantis sicher gelandet

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Veröffentlicht: 13:08, 25. Jun. 2007 (CEST)
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Die Atlantis landete in Kalifornien

Edwards Air Force Base / Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 25.06.2007 – Nach fast 14 Tagen im All ist das Space Shuttle „Atlantis“ am Freitag, dem 22. Juni 2007, um 12:49 Uhr Ortszeit (21:49 MESZ) auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien sicher gelandet. Damit fand eine durch mehrere kritische Ereignisse gekennzeichnete Mission ein glückliches Ende. Erstmalig in ihrer Existenz war im Laufe der Mission eine Evakuierung der Internationalen Raumstation ISS angedacht worden.

Ziel der Mission mit der Nummer STS-117 war der weitere Ausbau der Station durch die Installation des Solarmoduls S4 (4. Modul an Steuerbord). Außerdem musste der Steuerbord-Flügel des zur Zeit in Stationsmitte montierten Solarmoduls P6 eingefahren werden. Dieses wird später an Backbord neben dem bereits montierten P4-Modul seinen Dienst tun. Während der letzten Space-Shuttle-Mission STS-116 hatte das Einfahren des backbordseitigen Flügels des P6-Moduls erhebliche Probleme verursacht. Mit den beiden aktiven Modulen S4 und P4 hat die Station jetzt die Hälfte der geplanten Solarfläche.

Der Start des Space Shuttles Atlantis in Florida

Bereits der für den 15. März 2007 geplante Start der STS-117 musste wegen eines Unwetters Ende Februar verschoben werden. Hagel hatte den Isolierschaum des Außentank so stark beschädigt, dass die Raumfähre zurück in die Wartungshalle gefahren werden musste. Erst am 8. Juni 2007 konnte die Atlantis dann vom Kennedy Space Center in Florida abheben. Durch die erfolgreiche Reparatur der Tankhülle konnte jedoch der Austausch des Tanks mit dem für den Start der nächsten Mission (STS-118) vorgesehenen Tank verhindert werden. Das hätte diese Mission erheblich verzögert.

Nachdem der Orbiter seine Umlaufbahn um die Erde erreicht hatte, wurde bei der jetzt routinemäßigen Untersuchung des Hitzeschildes und der Außenhülle ein „Eselsohr“ an einer Matte am hinteren Ende der Fähre festgestellt und die Reparatur vorbereitet. Eine Landung mit dieser Beschädigung wäre zwar gefahrlos möglich gewesen, hätte jedoch den Schaden erheblich vergrößert und höhere Reparaturkosten verursacht, lautete die Entscheidung.

Nach dem Ablegen der Atlantis: Die ISS mit dem neu installierten Solarmodul links, in der Mitte oben die kurzen Stummel der eingefahrenen Solarpanel.

Die Montage des neuen S4-Moduls verlief problemlos. Erst beim Einfahren des Steuerbord-Flügels des P6-Moduls kam es zu Schwierigkeiten mit der filigranen Technik, die jedoch aufgrund der Erfahrungen mit dem Backbord-Flügel behoben werden konnten.

Während dieser Arbeiten fielen im russischen Teil der Station drei Computersysteme aus, darunter auch die Lageregelung der ISS. Ohne Lageregelung dreht sich die Station, wodurch die Solarpanele und Steuerdüsen ihre Wirkung verlieren und die Station ihre Bahn nicht mehr halten kann. Für wenige Tage kann das Space Shuttle die ISS stabilisieren, doch dann hätte die Station evakuiert werden müssen. Den russischen Technikern gelang es jedoch, die Systeme wieder hochzufahren. Es stellte sich heraus, dass eine statische Entladung bei der Montage des Solarmoduls die Ursache war, größerer Schaden steht aber nicht zu befürchten.

Das „Eselsohr“ in der Außenverkleidung

Die Atlantis blieb dennoch einen Tag länger als vorgesehen an der Raumstation angedockt. Während eines zusätzlichen Außeneinsatzes wurde das „Eselsohr“ an der Außenhülle gesichert. Als der Raumgleiters sich bereits auf dem Rückweg zur Erde befand, musste die Landung um einen weiteren Tag verschoben werden, da das Wetter über dem Landeplatz am Kennedy Space Center in Florida eine Landung nicht zuließ.

Die Alternative, die Edwards Air Force Base in Kalifornien, hat zwar aufgrund ihrer Lage in der Wüste meist besseres Wetter, eine Landung dort verursacht aber hohe Kosten, weil das Shuttle von Kalifornien nach Florida Huckepack per Flugzeug transportiert werden muss. Da jedoch auch nach einem Tag des Abwartens das Wetter über Florida nicht besser wurde, wurde die Landung in Kalifornien eingeleitet.

Da bei der Landung in der Wüste auch das gesicherte „Eselsohr“ der Belastung standhielt, kam diese turbulente Mission so zu einem glücklichen Abschluss.

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August 22, 2005

Discovery ist wieder zu Hause

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Discovery auf dem Rücken der Boeing 747

Edwards Air Force Base / Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 22.08.2005 – Am Sonntagmorgen ist die Raumfähre Discovery nach Florida zum Raumfahrtzentrum Cape Canaveral zurückgekehrt.

Eigentlich war die Rückkehr bereits für Samstag geplant gewesen, sie hatte sich jedoch wegen des schlechten Wetters verzögert. Die Rückreise, die am Freitag auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 erfolgte, verlief problemlos. Auf dem Rückweg von der Edwards Air Force Base wurden zwei Zwischenlandungen eingelegt.

Der aufwendige Rücktransport war nötig geworden, da die Raumfähre auf Grund der schlechten Wetterbedingungen nicht auf der Heimatbasis in Cape Canaveral, sondern im 3500 Kilometer entfernten Kalifornien landen musste.

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August 20, 2005

Rückflug der Discovery nach Florida kostet eine Million Dollar

Rückflug der Discovery nach Florida kostet eine Million Dollar

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Discovery auf dem Rücken der Boeing 747

Edwards Air Force Base / Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 20.08.2005 – Gestern startete die US-Raumfähre „Discovery“ ihren Rückflug nach Cape Canaveral in Florida, wo sie heute ankommen soll. Die Verlegung der Landung auf die Edwards Air Force Base am 9. August 2005 kommt die NASA jedoch relativ teuer zu stehen, sie muss rund eine Million US-Dollar zusätzlich ausgeben.

Die NASA entschloss sich bei der Rückkehr der Mission STS-114 – so hieß die offizielle Bezeichnung des letzten Fluges der Discovery –, auf Grund der ungünstigen Wetterbedingungen in Cape Canaveral auf der 3.600 Kilometer entfernten Luftwaffenbasis in Kalifornien zu landen.

Die Rückkehr zur Heimatbasis dauert zwei Tage und geschieht auf dem Rücken einer speziell dafür ausgerüsteten Boeing 747. Sie wird während des ganzen Fluges dabei von Kampfjets der US-Luftwaffe begleitet. Das Flugzeug schafft die Reise aber nicht an einem Stück und muss einmal in Oklahoma sowie ein zweites Mal in Louisiana zwischenlanden.

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August 9, 2005

Landung der Discovery

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Die Discovery bei der Landung

Edwards Air Force Base / Houston (Vereinigte Staaten), 09.08.2005 – Die US-Raumfähre Discovery ist sicher um 14:11 Uhr MESZ auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien gelandet. Es war die fünfzigste Landung in der Mojave-Wüste. Das letzte Mal endete dort die Mission STS-111 im Juni 2002. Außerdem ist es die erste Nachtlandung seit der STS-48 im September 1991 und die sechste überhaupt im Spaceshuttle-Programm.

Die ersten beiden Zeitfenster für den heutigen Landeversuch der Discovery sind ungenutzt geblieben. Die Raumfähre sollte dabei entweder um 11:07 Uhr oder um 12:43 Uhr MESZ im Kennedy Space Center landen, doch die Wetterbedingungen ließen das erneut nicht zu.

Da der Spaceshuttle in Kalifornien gelandet ist, muss er nun Huckepack auf einem Flugzeug des Typs Boeing 747 nach Cape Canaveral (Florida) gebracht werden. Dieser Transport kostet die NASA fünf Millionen US-Dollar. Darüber hinaus könnte sich der Start der Atlantis am 22. September verzögern, da die Discovery in Florida vorher noch nach Schäden untersucht werden soll, um dann als Ersatzshuttle zur Verfügung zu stehen.

Für die NASA waren die Verzögerungen Routine, voller Zuversicht rechnete die Kommandantin Eileen M. Collins mit gutem Wetter für eine sichere Landung, womit sie Recht behalten sollte.

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