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November 26, 2009

Lebensspuren im Mars-Meteoriten wieder in der Diskussion

Lebensspuren im Mars-Meteoriten wieder in der Diskussion

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Veröffentlicht: 23:34, 26. Nov. 2009 (CET)
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Pasadena (Vereinigte Staaten), 26.11.2009 – Die Entdeckung eines Mars-Meteoriten in der Antarktis ist mittlerweile 13 Jahre alt. Nun aber sind die Funde im Meteoriten ALH 84001 aus dem Jahr 1996 wieder im Gespräch. Damals hatte die NASA in einer groß angelegten Pressekonferenz verkündet, möglicherweise Leben auf dem Mars entdeckt zu haben. Das Gestein wurde nun mit einem weiterentwickelten Elektronenmikroskop untersucht. Die Ergebnisse sollen in der Novemberausgabe der angesehenen Zeitschrift „Geochimica et Cosmochimica Acta, the Journal of the Geochemical and Meteoritic Society“ veröffentlicht werden. Die Autoren sind Kathie Thomas-Keprta, Simon Clement, David McKay, Everett Gibson und Susan Wentworth, alle vom Johnson Space Center.

Was wurde nun entdeckt? Die untersuchten kleinen Kristalle zeigen eine starke Übereinstimmung mit Magnetitkristallen von der Erde. Diese Magnetitkristalle wiederum können von magnetischen Bakterien produziert werden. Aufgrund des Reinheitsgehaltes schließen die Wissenschaftler auf einen biologischen Ursprung.

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November 24, 2009

Internetnutzer sollen Mars-Forscher werden

Internetnutzer sollen Mars-Forscher werden

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Veröffentlicht: 23:58, 24. Nov. 2009 (CET)
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Marsoberfläche, Viking 1976

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 24.11.2009 – Ginge es nach dem Willen der NASA, so könnte zukünftig jeder ganz normale Internetnutzer ein Mars-Forscher werden. Vor kurzem hat die US-Weltraumbehörde einen öffentlichen Aufruf gestartet, an der Auswertung von Satellitenbildern mitzuwirken. Und das Ganze funktioniert so: Jeder kann die Homepage „Be a Martian“ („Sei ein Marsmensch“) besuchen, sich dort kostenlos registrieren und danach anfangen, Krater zu zählen oder Landschaften zu untersuchen. Ziel der Aktion ist eine beschleunigte Auswertung der Fotos, da die Wissenschaftler die Fülle der Fotos nicht in einem überschaubaren Zeitraum auswerten können. Auch wird der Spieltrieb von jungen Internetnutzern angesprochen; ein entsprechendes Spiel wurde online gestellt. Möglich sind außerdem Fragen an die Wissenschaftler, die dann für die Allgemeinheit mit einer Video-Präsentation beantwortet werden sollen. Der NASA-Manager Doug McCuistion begründete die Aktion mit den Worten: „Wir sind an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem jeder ein Entdecker sein kann.“

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September 30, 2009

Wassermoleküle auf Mond und Mars entdeckt

Wassermoleküle auf Mond und Mars entdeckt

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Veröffentlicht: 14:32, 30. Sep. 2009 (CEST)
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Der Mond enthält Wassermoleküle

Washington, D. C. (Vereinigte Staaten), 30.09.2009 – Wie golem.de unter Berufung auf einen Artikel in der Fachzeitschrift Science meldet, wurden auf dem Mond Wassermoleküle gefunden. An den Polen des Erdtrabanten fanden Raumsonden Wasser- und Hydroxyl-Moleküle.

Ebenso wurde auf dem Mars von einer Raumsonde außergewöhnlich südlich und tiefer als zuvor ebenfalls Wasser gefunden, was neue Schlüsse über das frühere Klima des roten Planeten zulasse.

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June 1, 2008

Spekulationen über Eisfund durch Raumsonde „Phoenix“ auf dem Mars

Spekulationen über Eisfund durch Raumsonde „Phoenix“ auf dem Mars

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Veröffentlicht: 11:31, 1. Jun. 2008 (CEST)
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Tucson (Vereinigte Staaten), 01.06.2008 – Möglicherweise steht die von der Universität of Arizona geleitete US-Marssonde Phoenix vor einer großen Entdeckung. Auf der Website der Weltraumbehörde NASA ist zu lesen: „Scientists have discovered what may be ice that was exposed when soil was blown away as NASA’s Phoenix spacecraft landed on Mars last Sunday, May 25.“ Mit anderen Worten: Bodenbestandteile, die durch das Aufwirbeln des Marsstaubes bei der Landung freigelegt wurde, könnten möglicherweise Eis sein. Ob es sich dabei tatsächlich um Eis handelt oder ob es doch „nur“ Gestein ist, wollen die Experten nun untersuchen.

Ray Arvidson von der Washington Universität in St. Louis hält beide Varianten für möglich. Wenn es Eis wäre, müsste der freigelegte Gegenstand heller werden, da es das in der Mars-Atmosphäre befindliche Wasser als neue Frostschicht sichtbar machen würde.

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  • Portal:Marsmissionen

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December 30, 2007

Wahrscheinlichkeit für Asteroideneinschlag auf dem Mars erneut gestiegen

Wahrscheinlichkeit für Asteroideneinschlag auf dem Mars erneut gestiegen

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Veröffentlicht: 23:38, 30. Dez. 2007 (CET)
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Houston (Vereinigte Staaten), 30.12.2007 – Laut einer vom ORF veröffentlichten Meldung wird der Einschlag eines Asteroiden mit dem Namen „2007 WD5“ auf dem Mars immer wahrscheinlicher. Demnach beträgt sie nun 1:25, nachdem zuvor noch von einer Wahrscheinlichkeit von 1:75 die Rede gewesen war. Diese Zahl sei nach Auswertung von Archivdaten durch NASA-Wisschenschaftler genannt worden. Ein möglicher Einschlag des 50 Meter großen Brockens wird für den 30. Januar 2008 erwartet und könnte einen ein Kilometer großen Krater reißen. Die Auswirkungen sind mit einem mutmaßlichen Meteroiteneinschlag über Sibirien im Jahr 1908 vergleichbar, nur mit dem Unterschied, dass er aufgrund der dünnen Marsatmospäre nicht auseinanderbrechen wird.

Dass eine solch hohe Wahrscheinlichkeit für einen Einschlag angegeben werden kann, ist gemäß dem Astronomen Steve Chesley ungewöhnlich. Chesley beobachtet mit seinem Team ungefähr 5.000 Objekte in erdnaher Umgebung. Seit November haben sie „2007 WD5“ im Visier.

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  • Portal:Astronomie

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December 6, 2006

NASA findet Anzeichen von fließendem Wasser auf dem Mars

NASA findet Anzeichen von fließendem Wasser auf dem Mars

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Artikelstatus: Fertig 23:23, 6. Dez. 2006 (CET)
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Washington, D. C. (Vereinigte Staaten), 06.12.2006 – Die NASA gab heute auf einer Pressekonferenz in Washington bekannt, dass sie deutliche Hinweise von fließendem Wasser auf dem Mars gefunden habe. Die Entdeckung gelang mit der Raumsonde „Mars Global Surveyor“. Die Sonde machte eine Aufnahme, auf der zwei etwa ein Kilometer lange Erdrinnen zu sehen sind. „Sie haben fingerartige Verzweigungen am unteren Ende, die sich leicht um kleine Objekte herumwinden“, erklärte der Forscher Michael Meyer. Dabei handele es sich um Sedimentablagerungen, die in den letzten sieben Jahren von Wasserflüssen dorthin transportiert wurden.

Der entscheidende Unterschied zu den Aufnahmen von ähnlichen Strukturen zuvor ist der Zeitraum. Bei den alten Fotos konnte man nur darauf schließen, dass es vor Milliarden Jahren einmal Wasser gegeben hat, nun ist von einem Zeitraum von sieben Jahren die Rede. Der Forscher Ken Edgett wird von der Nachrichtenagentur „dpa“ mit den Worten zitiert: „Heute reden wir von flüssigem Wasser, das jetzt da ist.“ Auf die Spur kamen die Wissenschaftler durch ältere Aufnahmen der Sonde. Bereits vor einigen Jahren zeigten andere Aufnahmen Gräben und Rinnen. Also ließen die Wissenschaftler die Sonde aktuelle Vergleichsaufnahmen anfertigen.

Anschaulich ist der Unterschied auf der Homepage der NASA zu betrachten. Dort sind zwei Aufnahmen nebeneinander abgebildet. Die linke ist aus dem August 1999, die rechte aus dem September 2005. Dieses ist gemäß dem Forscher Michael Meyer der bisher stärkste Beweis, dass es vor kurzem noch fließendes Wasser auf der Oberfläche gegeben habe.

Damit steht eine Frage wieder auf der Tagesordnung, die vor einigen Jahren nach dem Fund eines Mars-Meteoriten gestellt wurde: „Gibt es Leben auf dem Mars?“

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  • Portal:Unbemannte Raumfahrt
  • Portal:Marsmissionen

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June 2, 2005

Erste Sternschnuppe am Mars-Nachthimmel gesichtet

Erste Sternschnuppe am Mars-Nachthimmel gesichtet

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Lyon (Frankreich), 02.06.2005 – Durch die „Augen“ des NASA-Erkundungsrovers „Spirit“ konnte ein Forscherteam am Nachthimmel des „Roten Planeten“ Mars erstmals eine Sternschnuppe sichten. Die Sternschnuppe wurde dadurch erzeugt, dass der Mars die Bahn eines Kometen streifte.

Dies teilten die Astronomen Franck Selsis aus Lyon und Jérémie Vaubaillon aus Paris sowie Mark T. Lemmon aus Texas und James F. Bell aus Ithaca, New York, im Wissenschaftsmagazin „Nature“ mit. Für das Team sind solche Mars-Sternschnuppen nicht nur ein exotisches Himmelsschauspiel. Die vier Wissenschaftler hoffen, Aussagen über den Einfluss von Meteoriten auf die Atmosphäre des Planeten Mars machen zu können. Die kohlendioxidreiche Gashülle des Mars gleicht der Atmosphäre der Erde in ihrem Frühstadium.

Das Forscherteam um Franck Selsis ist sich – nach Messung von Lage und Aussehen sowie Ortsveränderungen – ziemlich sicher, dass es sich um eine Sternschnuppe aus dem Meteoritenschauer des Kometen „Wiseman-Skiff“ handelt.

Meteoritenschauer entstehen, wenn Planeten wie der Mars oder die Erde die Umlaufbahn eines Kometen kreuzen. Dabei verglühen Staubteilchen in der Atmosphäre, die ein Komet entlang seiner Bahn hinterlässt.

Auf der Erde sind jeweils im November viele Sternschnuppen zu sehen, wenn unser Planet die Bahn des Kometen „Tempel-Tuttle“ kreuzt.

Der Mars-Erkundungsrover „Spirit“ hatte bereits am 7. März 2004 den Lichtstreif am Nachthimmel des „Roten Planeten“ aufgezeichnet. Die Studie „Extraterrestrial meteors: A martian meteor and its parent comet“ erschien in der Ausgabe vom 2. Juni 2005 von „Nature“ (Band 435, Seite 581).

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  • Portal:Marsmissionen

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