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March 28, 2012

US-Vorwahlen: Santorum setzt sich in Louisiana durch

US-Vorwahlen: Santorum setzt sich in Louisiana durch

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Veröffentlicht: 20:27, 29. Mär. 2012 (CEST)
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Baton Rouge / Washington D.C. / San Diego (Vereinigte Staaten), 28.03.2012 – Bei der Primary (Vorwahl) der Republikanischen Partei im US-Bundesstaat Louisiana setzte sich der erzkonservative Rick Santorum deutlich durch. Er lag mit Ausnahme des Orleans Parish in allen Parishs vorne und erreichte 49 Prozent der Stimmen. Auf den zweiten Platz gelangte Mitt Romney mit 26,7 Prozent. Newt Gingrich wählten 15,9 Prozent und Ron Paul 6,2 Prozent der eingetragenen republikanischen Wähler, die an der Vorwahl abstimmten.

Die Republikanische Partei des Bundesstaates entsendet 46 Delegierte zur Republican National Convention in Tampa. 20 davon werden in einer einzigen Auszählung für den ganzen Bundesstaat in der Primary ermittelt, weitere 18 durch Caucus in den Kongresswahlbezirken. Auf einem Parteitag der Bundesstaatsrepublikaner werden fünf weitere Delegierte ermittelt, hinzu kommen drei Superdelegierte, die nicht an Kandidaten gebunden sind. Die bei der Primary zu ermittelten Delegierten werden proportional an die Kandidaten gebunden, die mindestens einen Stimmenanteil von 15 Prozent erhalten haben. Die proportional den Stimmenanteilen aller weniger als 15 Prozent erhaltenden Kandidaten entsprechenden Delegierten sind nicht an einen Kandidaten gebunden.

Newt Gingrich will seine Kampagne bis zum bitteren Ende fortführen.

Foto: Gage Skidmore

Aus der Primary ergaben sich somit zehn Delegierte für Santorum und fünf für Romney. Der Caucus zur Ermittlung der 18 Delegierten in den Kongresswahlbezirken findet erst am 28. April statt. Nach den Berechnungen der Associated Post führt im Rennen um die republikanische Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten weiterhin Mitt Romney, der ehemalige Gouverneur Massachusetts′. Er hat derzeit 568 Delegierte hinter sich. Rick Santorum folgt mit 273 Delegierten. Newt Gingrich mit 135 Delegierten und Ron Paul mit 50 Delegierten folgen auf dem dritten und vierten Platz ohne realistische Chance auf die Nominatur. 1.144 Delegierte sind notwendig, um die Nominatur zu gewinnen.

Unterdessen hat Newt Gingrich seinen Wahlkampfstab verschlankt, um Geld zu sparen. Etwa ein Drittel der Vollzeitangestellten wurde entlassen. Dennoch will Gingrich bis zum Ende der Vorwahlen seine Kandidatur nicht vorzeitig zurückziehen. „Wenn wir den 26. Juni haben und Gouverneur Romney über keine Mehrheit verfügt, dann denke ich, werden wir eine der interessantesten offenen Parteitage in der amerikanischen Geschichte haben“, sagte Gingrich am Dienstag (27. März).

Rick Santorum gerät zunehmend unter Druck

Foto: Gage Skidmore

Schwierigkeiten im Gang seiner Kampagne hat auch der Rick Santorum. Er verwickelt sich in Widersprüche. So sagte er am Montag über seinen Rivalen Romney, „er ist der schlechteste Kandidat gegen Barack Obama beim wichtigsten Tagesproblem.“ Santorum spielte dabei auf ein Gesetz zur Gesundheitsvorsorge an, das Romney als Gouverneur von Massachusetts 2006 unterschrieben hat und in etwa dieselbe Regelung enthält wie ein Gesetz der Obama-Administration, das auf dem Prüfstand des Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten steht. Vor dem Gerichtsgebäude sagte Santorum über Romney: „Dies ist das wichtigste Problem in diesem Wahlkampf. Es gibt einen Kandidaten, der eindeutig unqualifiziert ist, das zu seiner Sache zu machen. Das ist der Grund, warum ich hier bin und er nicht.“ Wörtlich bezeichnete Santorum Romney schon früher als „den schlechtesten Republikaner im Land“. Doch in einem anderen Interview an selber Stelle kurz darauf antwortete Santorum auf die Frage, ob er als Vizepräsidentschaftskandidat unter Mitt Romney um das Weiße Haus kämpfen wolle, „natürlich“.

Als Jeff Zeleny, ein Reporter der New York Times, am Sonntag Santorum auf seine Aussage zu Romney ansprach, reagierte er unwirsch. „Würdet ihr Jungs aufhören, das zu verdrehen, was ich sage? Hört auf, unsere Worte zu verdrehen. So wie ich es sehe, ist das Bockmist. Kommt, Leute. Was soll das eigentlich?“ Einen Tag später spielte er den Ausbruch herunter. „Es tut mir nicht leid, was ich dem New-York-Times-Reporter angekreidet habe, der sich schlecht benommen hat. Wenn man ein Konservativer ist und nicht einem New-York-Times-Reporter etwas ankreidet, dann ist man nicht sein Salz wert, soweit es mich betrifft.“ Und in einem Spendenaufruf zu seiner Kampagne schrieb er: „Ich glaube, es ist höchste Zeit, dass die Konservativen die Courage finden, die Medien bloßzustellen als das, was sie sind: diejenigen, die Obamas liberale Agenda verteidigen und ermöglichen.“ Unterstützung bekam Santorum von Sarah Palin: „Es war gut und es war stark und es war Zeit, weil wie er sagt, genug ist genug des Wendens der konservativen Aussagen durch die liberalen Medien“, sagte die frühere Gouverneurin Alaskas.

Mitt Romney hat die Nominierung nicht sicher.

Foto: Jessica Rinaldi

Doch auch bei Mitt Romney läuft es nicht rund. Zwar haben bereits einige der Superdelegierten erklärt, Mitt Romney zu unterstützen, und nach der Vorwahl in Puerto Rico, bei der Romney eine große Mehrheit erreichte, schwenkte der bis dahin Gingrich unterstützende Vorsitzende der Republikanischen Partei auf Puerto Rico, Carlos Méndez um und sprach Romney seine Unterstützung aus, doch noch zögern viele der Superdelegierten noch, sich öffentlich für einen der Kandidaten zu erklären. Die Republikanische Partei entsendet drei Superdelegierte aus jedem Bundesstaat und den Außengebieten sowie Washington D.C. zum Parteitag nach Tampa. Diese sind nach den Statuten der „Grand Old Party“ zwar ungebunden, doch in einzelnen Bundesstaaten und Gebieten verlangen die dortigen Regeln eine Orientierung am dortigen Caucus oder Primary. Nach einer Bestandsaufnahme von CNN sind 117 Superdelegierte nicht an ein Vorwahlergebnis gebunden. Von diesen haben sich bislang nur 39 öffentlich für einen der Kandidaten entschieden, 34 davon für Romney, drei für Gingrich und zwei für Santorum.

Ein Grund für diese Zurückhaltung dürfte das Fehlen eines klaren Trends sein. „Es ist nicht so, dass die Ergebnisse mir einen Anhaltspunkt gegeben hätten, wie die Dinge stehen“, sagte Joe Nosef, der Vorsitzende der Republikanischen Partei des Bundesstaates Mississippi. Bei der Vorwahl in dem Bundesstaat erhielt Santorum 35 Prozent der Stimmen, Gingrich und Romney folgten gleichauf mit 29 Prozent.

Eine Äußerung bei einem Wahlkampfauftritt im kalifornischen San Diego provozierte nun eine heftige Reaktion der National Federation of Federal Employees. Romney hatte darüber geklagt, dass seit der Amtseinführung von Barack Obama die Zahl der Angestellten der US-Bundesregierung um 140.000 gestiegen sei. „Nicht nur, dass wir diese bezahlen müssen, aber die müssen jeden Tag auch etwas tun, weswegen sie nach Dingen suchen, die sie tun können, an Punkten, an denen sie stören können,“ sagte Romney. Er führte die Food and Drug Administration an, die nach seiner Auffassung Arzneimittel und medizinische Geräte viel langsamer genehmige als es in Europa üblich sei.

„Gouverneur Romneys neueste Kommentare über Angestellte der Bundesbehörden geben zur Sorge Anlass. Jemanden, der vielleicht bald der Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte, ein solches Fehlverständnis von der schwierigen Aufgabe auszudrücken, die die Angestellten der Bundesbehörden für das Wohl unserer Nation spielen, ist zutiefst störend“, erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft, William R. Dougan, in einer Pressemitteilung. Diese Aussagen seien erniedrigend und völlig wirklichkeitsfern. Die Angestellten der Bundesregierung seien mit Aufgaben der Landesverteidigung, der Sorge um Kriegsveteranen, der Inspektion von Lebensmitteln und Medikamenten, der Grenzüberwachung und vielen anderen wichtigen Aufgaben betraut. „Das nächste Mal, wenn Gouverneur Romney in eine Stadt fliegt und zu einer Station seines Wahlkampfes fährt, sollte er den Fluglotsen danken, die seinen Flug flüssig machen, die Bearbeiter der Subventionen, die die Finanzmittel verteilen, dank derer jene Straßen geteert werden und die Abteilung des Secret Service, die rund um die Uhr sein Recht schützen, seine Meinung zu äußern. Und wenn er das tut, sollte er wissen, dass er zwar das Recht auf eine eigene Meinung zu Bundesangestellten hat, nicht aber auf seine eigene Wirklichkeit.“ Die Gewerkschaft vertritt 110.000 Bundesangestellte.

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May 2, 2008

Steigende Zahlen von Maserninfektionen beunruhigen US-Mediziner

Steigende Zahlen von Maserninfektionen beunruhigen US-Mediziner

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Veröffentlicht: 17:28, 2. Mai 2008 (CEST)
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San Diego (Vereinigte Staaten), 02.05.2008 – Ein Sprecher des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hatte im April gewarnt: „Wir exportieren unsere Masernepidemie in die benachbarten Länder.“ Der Masern-Virus ist nun auch auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans wieder aufgetaucht. Die Los Angeles Times berichtete heute über die höchsten Infektionszahlen der hochansteckenden Krankheit in den Vereinigten Staaten seit 2001. Ausgangspunkt der neuen Infektionswelle war unter anderem eine Maserninfektion in San Diego. Ein nichtgeimpfter siebenjähriger Junge, der sich im Januar in der Schweiz aufgehalten hatte, brachte den Virus in seine Schule. Dort infizierte er fünf Mitschüler sowie weitere vier Kinder in der Praxis des ihn behandelnden Arztes und seine zwei Geschwister. Keines der Kinder war geimpft. Auch ein anderer Masernausbruch in Tucson (Arizona) konnte auf einen Kontakt zu einem Erwachsenen zurückgeführt werden, der im Februar in der Schweiz wegen einer Maserninfektion stationär behandelt worden war. Diese Zusammenhänge wurden vom CDC in Atlanta bestätigt. Das CDC wies auch Verbindungen zu Virusvarianten nach, die zuvor in Israel und Indien aufgetreten waren. In Israel sind seit August 2007 ungefähr 1000 Menschen an den Masern erkrankt. In der Schweiz haben sich in den letzten zwei Jahren 2000 Menschen mit dem Virus infiziert.

Nach dem Stand vom 25. April sind gegenwärtig in den USA 64 Maserninfektionen registriert worden, davon zwölf in San Diego, 22 in Brooklyn (New York). Fachleute der Gesundheitsbehörden führen das ansteigende Infektionsrisiko durch Masern auf eine abnehmende Bereitschaft in der US-amerikanischen Bevölkerung zur Impfung zurück. Von den 64 Infizierten hatten 63 keine Impfungen erhalten. Eine impfkritische Haltung hat sich in den USA insbesondere nach einer später widerlegten wissenschaftlichen Studie verstärkt, die einen Zusammenhang zwischen einer Masernimpfung und dem Auftreten von Autismus bei Kindern postuliert hatte. Diese falsche Auffassung wird auch auf Webseiten und von einigen Hollywood-Berühmtheiten weiterverbreitet, was den Gesundheitsbehörden Kopfschmerzen bereitet.

Das CDC weist insbesondere auf das hohe Ansteckungsrisiko in Gesundheitseinrichtungen hin. Masern werden durch Tröpfcheninfektion weiter verbreitet. Die Krankheit kann mit schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenentzündung und Enzephalitis (Gehirnentzündung) einhergehen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen sieben und 18 Tagen. Vor der Einführung eines Masernimpfstoffes in den USA im Jahr 1963 wurden jährlich bis zu vier Millionen Krankheitsfälle registriert mit bis zu 500 Todesfällen pro Jahr.

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Quellen

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December 13, 2007

DivX Pro 6.8 über kostenlose Geschenkaktion

DivX Pro 6.8 über kostenlose Geschenkaktion

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Veröffentlicht: 20:06, 13. Dez. 2007 (CET)
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San Diego (Vereinigte Staaten), 13.12.2007 – Die Firma DivX Inc. nimmt die Vorweihnachtszeit zum Anlass, die „Pro-Version“ („Professional Version“) ihres MPEG-4-Codecs DivX 6.8 vorzustellen. Vorübergehend werden Windows- und Mac-Benutzern kostenlos Seriennummern zur Freischaltung geschickt.

Um das Paket zu installieren, muss der Benutzer eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Danach erhält er die Seriennummer und kann danach den Codec zum Komprimieren seiner Videos verwenden. Von der Aktion unbeeinflusst bleiben der integrierte DivX-Converter und das MPEG-2/DVD-Plug-in, die weiterhin nur 15 Tage als Probeversion getestet werden können. Ebenfalls ist die Yahoo Toolbar enthalten, die sich gezielt während der Installation herausnehmen lässt. Für die Encodingaufgaben ist die Toolbar nicht erforderlich. Die neue Version bringt eine verbesserte Unterstützung für Mehrkernprozessoren mit sich. Auch weiterhin sind Profileinstellungen bis hin zu HDTV 1080p möglich.

Wie lange diese Aktion genau dauern wird und wie viele Registrierungsschlüssel ausgeliefert werden, wurde nicht mitgeteilt.

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Soul-Legende Ike Turner ist tot

Soul-Legende Ike Turner ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Soul-Legende Ike Turner ist tot

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Veröffentlicht: 16:36, 13. Dez. 2007 (CET)
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Ike Turner († 12. Dezember 2007)

San Diego (Vereinigte Staaten), 13.12.2007 – In seinem Haus in Kalifornien ist Ike Turner, amerikanische Musiklegende und langjähriger Ehemann von Tina Turner, im Alter von 76 Jahren am gestrigen Mittwoch gestorben.

Seine erste Rock’n-Roll-Platte produzierte er 1951. Jahre später traf der Künstler die damals 18-jährige Tina, die Turner 1959 heiratete und mit der er zwei Kinder hat. Beide zusammen erlangten mit mehreren Hits Weltruhm, trennten sich aber später wieder – auch privat. Den Vorwurf, seine Frau geschlagen zu haben, bestritt er gegenüber der Presse. Seinen Drogenkonsum aber musste Turner 1998 mit 17 Monaten Gefängnis bezahlen.

Noch in diesem Jahr erhielt Ike Turner für sein Album „Risin’ With the Blues“ eine Grammy-Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Traditionelles Bluesalbum“ verliehen.

„In meinem Herzen weiß ich, was ich bin. Und ich weiß, egal was ich getan habe, ob gut oder schlecht, alles zusammen machte mich zu dem, was ich heute bin.“

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September 8, 2005

Hurrikan Katrina: Rotes Kreuz erhält wichtige Rufnummer zugesprochen

Hurrikan Katrina: Rotes Kreuz erhält wichtige Rufnummer zugesprochen

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Artikelstatus: Fertig 16:28, 8. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. / San Diego (Vereinigte Staaten), 08.09.2005 – Die staatliche Fernmeldebehörde FCC hat am 02.09.2005 entschieden, die gebührenfreie Vanity-Rufnummer „1-800-RED-CROSS“ mit sofortiger Wirkung dem bisherigen Inhaber zu entziehen und stattdessen dem Amerikanischen Roten Kreuz zuzuteilen. Als Begründung für diese Entscheidung wird angegeben, dass dies eine wichtige Maßnahme in der Bewältigung der durch den Hurrikan Katrina verursachten Schäden sei.

Diese Rufnummer war dem Unternehmen „800ideas.com“ zugeteilt. Die Firma gibt an, dass die Rufnummer bereits vor mehreren Jahrzehnten für eine neugegründete Firma „Red Arms“ beantragt wurde. Dass „1-800-RED-ARMS“ der selben Rufnummer wie „1-800-RED-CROSS“ entspräche, sei ein reiner Zufall, auf dem man erst später aufmerksam geworden sei. Man habe dann begonnen, gegen Entgelt den Regionalgruppen des Amerikanischen Roten Kreuzes Anrufe aus ihrer Region zuzuleiten. Dieses Angebot sei aber nur von etwa einem halben Dutzend der über 1.000 Gruppen angenommen worden. Während größeren Unglücksfällen habe man aber freiwillig und kostenlos die Rufnummer im ganzen Land freigeschaltet.

Dem Roten Kreuz habe man angeboten, die Rufnummer gegen Übernahme der in den letzten 15 bis 20 Jahren entstandenen Gebühren im unteren sechsstelligen Bereich abzutreten. Das Amerikanische Rote Kreuz bezeichnete die Forderungen als lächerlich und wandte sich stattdessen hilfesuchend am Freitag an die Fernmeldebehörde FCC. Am selben Tag entschied diese, „800ideas.com“ die Rufnummer zunächst für die Dauer von einem Jahr zu entziehen und stattdessen dem Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen. In ihrer Entscheidung verweist die FCC darauf, dass nach ihren Regularien die Anhäufung und Zurückhaltung von Rufnummern sowie der Rufnummernhandel verboten seien. Weiteren Verstößen dieser Art wolle man auf dem Rechtsweg begegnen.

Quellen

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