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January 19, 2006

Doppelgrab aus der Steinzeit entdeckt

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Doppelgrab aus der Steinzeit entdeckt

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Karsdorf (Deutschland), 19.01.2006 – Einen Aufsehen erregenden Fund machten Archäologen in Karsdorf (Burgenlandkreis). Bei ihren Ausgrabungen stießen sie auf ein gut erhaltenes steinzeitliches Doppelgrab, in dem eine Frau und ein höchstens zehnjähriger Junge bestattet waren. Bei dem Frauenskelett fanden sich ungewöhnliche Grabbeigaben: tausende durchlöcherte Schmuckplättchen aus feinen Unstrut-Muschelplättchen und rund 300 gelochte Zähne von Hunden, Wölfen oder Füchsen. Die Forscher vermuten, dass die Plättchen als Verzierungen auf einem nicht mehr erhaltenen Umhang befestigt waren. Aus Tierzähnen wurden in der Steinzeit u.a. auch Schmuckketten gefertigt. Möglicherweise handelte es sich bei der Frau um eine ranghohe Person, beispielsweise eine Schamanin.

Vier dem Grab beigefügte Gefäße in unterschiedlicher Größe weisen die für die so genannte „schnurkeramische Epoche“ (ca. 2800 bis 2200 v. Chr.) typische Ornamentik auf, damit lässt sich für das Grab ein ungefähres Alter von 4.700 Jahren bestimmen. Die Datierung wird durch die Grablegung bestätigt; beide Toten wurden mit angezogenen Beinen, auf der Seite hockend begraben. Die Frau lag in Richtung Osten geneigt, der Junge in Richtung Westen. Die Blickrichtung der beiden zeigte nach Süden, wie bei allen Schnurkeramikern.

DNA-Analysen sollen jetzt ergeben, ob die beiden Toten Mutter und Sohn waren. Als gesichert gilt, dass sie zeitgleich gestorben sind.

Die Grabungen in der Steinzeitsiedlung bei Karsdorf laufen seit dem Jahr 2004. Eine ebenfalls außergewöhnliche Grabanlage der schnurkeramischen Epoche war erst vor wenigen Wochen im knapp 20 Kilometer entfernten Eulau, einem Ortsteil von Naumburg, ergraben worden. In zehn Kilometern Entfernung hatten im Sommer 1999 Raubgräber die so genannte „Himmelsscheibe von Nebra“ ausgegraben. Knapp 15 Kilometer entfernt befindet sich das kürzlich eröffnete „Sonnenobservatorium von Goseck“.

Die Fundstücke werden voraussichtlich ab 2007 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ausgestellt.

Themenverwandte Artikel

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  • Im Hügelgrab lagen zehn Steinzeit-Menschen (28.05.2005)
  • Steinzeit-Sonnenobservatorium wird rekonstruiert (29.05.2005)
  • Urmenschen litten unter vielen Krankheiten (23.04.2005)

Quellen

  • mainpost.de: „Archäologen entdecken 4700 Jahre altes Doppelgrab“ (09.01.2006 13:40) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • glaubeaktuell.net: „Rätselhaftes 4700 Jahre altes Doppelgrab in Karsdorf entdeckt“ (10.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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January 11, 2006

Streit um Montezumas Kopfschmuck

Streit um Montezumas Kopfschmuck – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Streit um Montezumas Kopfschmuck

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Mexiko-Stadt (Mexiko) / Wien (Österreich), 11.01.2006 – Eine aus dem frühen 16. Jahrhundert stammende, mit über 450 Queztzalfedern und Goldplättchen verzierte aztekische Federkrone könnte für Spannungen im diplomatischen Verhältnis zwischen Mexiko und Österreich sorgen. Seit Jahren fordert der mexikanische Staat die Rückgabe des Kunstwerks. 1996 hatte der 2004 verstorbene Bundespräsident Thomas Klestil eine Rückgabe von Kulturgütern, darunter auch dieses so genannten „penacho“, an den mexikanischen Staat in Aussicht gestellt. Zuletzt hatte im Mai 2005 der mexikanische Präsident Vicente Fox um die Herausgabe des Schmucks gebeten; seinerzeit hatte Österreich mit der Begründung abgelehnt, eine solche Forderung könne nur vom mexikanischen Parlament gestellt werden. Am 10.01.2006 forderte das Parlament in Mexiko-Stadt die Aushändigung der in Wien befindlichen „Krone Montezumas“.

Der Kopfschmuck wurde im 16. Jahrhundert vom spanischen Conquistador Hernán Cortés an Kaiser Karl V. geschickt. Der Habsburger war 1516 König von Spanien geworden und herrschte seit 1519 auch als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, zu dem auch Österreich gehörte. Die Federkrone wurde im Jahr der Kaiserkrönung nach Wien gebracht und gehört seit dem 19. Jahrhundert – als eines der bekanntesten Stücke – zum Bestand des dortigen Museums für Völkerkunde. 2002 hatten Experten des Kunsthistorischen Museums Wien zusammen mit mexikanischen Spezialisten die „Federkrone Montezumas“ untersucht. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass es keinerlei Beweise dafür gäbe, dass sie jemals den vorletzten Herrscher des Aztekenreiches geschmückt habe.

Quellen

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November 6, 2005

Sensation in der Archäologie: Vermutlich älteste christliche Kirche der Welt gefunden

Sensation in der Archäologie: Vermutlich älteste christliche Kirche der Welt gefunden

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Megiddo (Israel), 06.11.2005 – Es ist das, was man einen Sensationsfund nennt: Archäologen in Israel haben unter Leitung von Jotam Tepper die vermutlich älteste christliche Kirche der Welt gefunden. Sie entdeckten ein Fußbodenmosaik mit drei Inschriften in griechischer Sprache, geometrische Verzierungen sowie Zeichnungen von Fischen. Die Wasserlebewesen waren das Symbol der ersten Christen. Die Funde datieren die Forscher auf Ende des dritten bis Anfang des vierten Jahrhunderts.

Die Ausgrabungen wurden in den letzten eineinhalb Jahren auf dem Gelände des Gefängnisses auch mit Hilfe der Insassen durchgeführt. Aus Sicht der Religionsforscher ist der Ort auch interessant, weil sich in der Nähe des Fundortes die Stätte der Schlacht bei Megiddo der Ägypter befindet, die vermutlich auch dem Ort der biblischen Endzeitschlacht, dem sprichwörtlichen Armageddon, entspricht.

Bisher galten als älteste Kirchen die Grabeskirche in Jerusalem und die Geburtskirche in Betlehem. Beide stammen sie ungefähr aus dem Jahre 330. Die Wissenschaft erhofft sich nun neue Erkenntnisse über die Anfänge des Christentums. Die Funde würden nach einer ersten Analyse darauf hindeuten, dass die Feier des Abendmahls der ersten Christen an einem Tisch und nicht etwa an einem Altar stattfand.

Quellen

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June 20, 2005

Ägypten: Menschenopfer für den toten Pharao

Filed under: Abydos,Archäologie,Themenportal Afrika — admin @ 5:00 am

Ägypten: Menschenopfer für den toten Pharao

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Abydos (Ägypten), 20.06.2005 – Im Alten Ägypten war es zeitweise üblich, dass dem verstorbenen Pharao junge Menschen in den Tod folgen mussten, um dem dahingeschiedenen König im Jenseits zu dienen. Hinweise für solche Menschenopfer wurden von Wissenschaftlern in Abydos entdeckt. Dort lagen in vielen Nebengräbern die sterblichen Überreste von gewaltsam ums Leben gekommenen jungen Leuten. Nachzulesen ist dies in der Juli-Ausgabe des Magazins „National Geographic Deutschland“.

Diesem Bericht zufolge deuten neue archäologische Indizien auf einen Opfertod der jungen Menschen hin. Wie sie sterben mussten, weiß man noch nicht genau. Vielleicht wurden sie erdrosselt oder vergiftet. Man kennt aber auch Fälle, in denen sich die bedauernswerten Opfer nach ihrer Bestattung noch bewegt haben.

Auch andere Grabbeigaben – wie Tiere, Schiffe und Nahrung – lassen darauf schließen, dass dem toten Pharao im Jenseits nichts fehlen sollte. Solche Menschenopfer wurden einige hundert Jahre lang praktiziert, ehe man sie irgendwann in der so genannten „Zweiten Dynastie“ aufgab.

Aus ganz anderen Motiven als im Alten Ägypten erfolgten Menschenopfer bei Indios im Alten Mesoamerika. Dort sollten mit blutigen Opfern die Götter besänftigt oder von diesen bestimmte Leistungen erbeten werden.

Quellen

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May 29, 2005

Steinzeit-Sonnenobservatorium wird rekonstruiert

Steinzeit-Sonnenobservatorium wird rekonstruiert

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Goseck (Deutschland), 29.05.2005 – Das 1991 beim Erkundungsflug eines Luftbildarchäologen zufällig am Ortsrand von Goseck (Landkreis Weißenfels) in Sachsen-Anhalt entdeckte älteste Sonnenobservatorium der Welt wird rekonstruiert und soll künftig als Touristenattraktion dienen. Der erste Spatenstich für diese imposante Anlage der jungsteinzeitlichen stichbandkeramischen Kultur (etwa 4.900-4.500 v. Chr.) soll am 1. Juni 2005 erfolgen. Die Kosten für die aufwändige Holzkonstruktion werden auf rund 100.000 Euro veranschlagt

Das kreisförmige Sonnenobservatorium von Goseck hat einen Durchmesser von etwa 75 Metern, besaß drei Tore und wurde von einem Erdwall und zwei jeweils schätzungsweise zwei Meter hohen Palisadenzäunen umgeben. Es liegt auf einem Plateau oberhalb des Flusstales der Saale. Untersuchungen des Astronomen Wolfhard Schlosser haben bewiesen, dass zwei südliche Tore und Zugangswege der Anlage von Goseck – vom Mittelpunkt der Anlage aus gesehen – mit einer Genauigkeit von drei bis vier Tagen auf den Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende um 4.800 v. Chr. ausgerichtet sind. Ein anderes Tor weist ziemlich genau nach Norden. Das Sonnenobservatorium bzw. Heiligtum von Goseck wurde rund 2.000 Jahre früher als die weltberühmte Steinkreisanlage Stonehenge in England errichtet. Bei Ausgrabungen in Goseck entdeckte man Keramikreste der Stichbandkeramischen Kultur, Reste eines Langhauses mit lehmverputzten Flechtwänden, zahlreiche Rinderschädel und Menschenknochen, von denen man sorgfältig das Fleisch abgeschabt hatte. Die erwähnten Menschenknochen deuten auf blutige Menschenopfer oder geheimnisvolle Begräbnisrituale hin. In der Religion der stichbandkeramischen Ackerbauern und Viehzüchter spielten kreisrunde Plätze mit Durchmessern von 60 bis 150 Metern, die von einem Graben oder zwei Gräben umgeben waren, eine wichtige, aber in Einzelheiten noch ungeklärte Rolle. Solche Erdwerke oder Grabenrondelle wurden häufig von in allen vier Himmelsrichtungen liegenden Erdbrücken unterbrochen, über die man Zugang zum Inneren dieser imposanten Anlagen hatte. Stichbandkeramische Grabenanlagen kennt man aus Tschechien (Mähren), Niederösterreich, Bayern und Sachsen-Anhalt. Ihre Funktion als Schauplatz von Kulthandlungen ist durch Funde tönerner Menschenfiguren im Innern solcher Anlagen in Mähren und Niederösterreich gesichert. Deshalb spricht man von Tempelanlagen unter freiem Himmel. Als ein den Stichbandkeramikern zugeschriebenes Heiligtum gilt auch die Anlage bei Quenstedt (Kreis Hettstedt) in Sachsen-Anhalt. Dieses auf einem Bergsporn namens Schalkenburg angelegte Heiligtum besaß fünf im Abstand von wenigen Metern hintereinander gestaffelte, im Grundriss eiförmige Palisadenringe. Der äußerste Palisadenring hatte einen Durchmesser von etwa 90 bis 100 Metern, der innerste etwa von 35 Metern. Dieses Ringpalisadensystem wurde durch drei Durchlässe unterbrochen. Der Bau des Heiligtums auf der Schalkenburg stellte eine faszinierende Gemeinschaftsleistung dar. Denn für die fünf Palisadenringe musste man schätzungsweise etwa 5.000 Baumstämme mit einem Durchmesser von 10 bis 20 Zentimetern fällen – und dies mit einfachen Steingeräten. Hinzu kamen das Ausheben des Grabens, in den die Palisaden gestellt wurden, sowie dessen Auffüllung. Solche Mühen nahm man wohl nur auf sich, weil eine eindrucksvolle Idee damit verbunden war.

Quellen

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May 28, 2005

Im Hügelgrab lagen zehn Steinzeit-Menschen

Im Hügelgrab lagen zehn Steinzeit-Menschen

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Nebra (Deutschland), 28.05.2005 – Archäologen aus Sachsen-Anhalt haben etwa fünf Kilometer vom Fundort der „Himmelsscheibe von Nebra“ (Kreis Merseburg-Querfurt) entfernt in einem Wald ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit um 2.200 v. Chr. entdeckt. Das Grab wurde zunächst in der Jungsteinzeit vor etwa 4.200 Jahren und später in der Bronzezeit vor rund 3.000 Jahren benutzt. Im Hügelgrab lagen insgesamt 20 Skelette von Menschen; jeweils die Hälfte davon stammte aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Dies berichtete die Archäologin Mechthild Klamm.

Die in der Jungsteinzeit bestatteten Menschen waren – nach den Grabbeigaben zu schließen – Angehörige der Schnurkeramischen Kultur, deren Tongefäße häufig mit Abdrücken von Schnüren verziert wurden. Man hatte ihnen Tongefäße mit ins Grab gelegt.

Zusammen mit den in der Bronzezeit bestatteten Menschen fand man einige bronzene, spiralförmig gedrehte Ohrringe, ein wertvolles Bronzemesser und eine ca. zwölf Zentimeter lange bronzene Schmucknadel.

Das Hügelgrab besitzt einen nach Süden ausgerichteten Eingang mit einem dreieckigen Schwellenstein aus Sandstein. Darunter befand sich ein in Hockerstellung mit zum Körper hin angezogenen Beinen bestatteter Mensch, der vielleicht als Türwächter dienen sollte.

Das Hügelgrab wird seit März 2005 von Archäologen ausgegraben. Neben ihm befinden sich – etwa 20 Meter entfernt – zwei weitere Grabhügel, die ebenfalls untersucht werden sollen.

An dem gegenwärtig untersuchten Hügelgrab wurden Spuren von Raubgräbern beobachtet. Die sensationelle Entdeckung der rund 3.600 Jahre alten bronzezeitlichen „Himmelsscheibe von Nebra“ hat in letzter Zeit zahlreiche Raubgräber in diese Gegend gelockt.

Auf Raubgräber sind Archäologen schlecht zu sprechen. Nach ihrer Ansicht zerstören ungebetene private Ausgräber den Zusammenhang, in dem die Fundstücke angetroffen wurden. Für Archäologen ist es nämlich wichtig, zu erfahren, wie die Objekte im Boden gelegen haben, in welcher Schicht sie sich befanden und ob alle Funde von einem Ensemble stammen. Nach einer Raubgrabung könnten diese Fragen selten noch präzise beantwortet werden.

In Deutschland gelten für archäologische Entdeckungen – je nach Bundesland – unterschiedliche Bestimmungen. In Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen gehört ein von Laien entdeckter archäologischer Fund zur Hälfte dem Entdecker und zur Hälfte dem Grundeigentümer, während der Staat leer ausgeht. In den übrigen Bundesländern dagegen existiert das so genannte „Schatzregal“, demzufolge alle im Boden aufgespürten „Schätze“ dem Staat zufallen. Aus diesem Grund geben Raubgräber gerne falsche Fundorte aus Bundesländern mit für sie günstigeren Bestimmungen an.

Kenner der Materie vermuten, dass die meisten bedeutenden archäologischen Funde von Laien entdeckt wurden und werden. Sie warnen davor, vernünftigen und zur Zusammenarbeit mit den Archäologen bereitwilligen Laien das behutsame Suchen völlig zu verbieten. Ohne diese freiwilligen Helfer blieben unzählige wichtige Funde unentdeckt.

Nach Ansicht dieser Kenner gibt es sowohl unter den Archäologen als auch unter den Laien „schwarze Schafe“. Manche Archäologen wollen partout mit Laien oder Antiquitätenhändlern, die ihnen interessante Funde melden, nichts zu tun haben, und manche Raubgräber entwickeln beim Bergen von archäologischen Funden geradezu kriminelle Energien.

Quellen

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May 19, 2005

Früheste komplette Europäer sind 31.000 Jahre alt

Früheste komplette Europäer sind 31.000 Jahre alt

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Wien (Österreich) / Litovel (Tschechien), 19.05.2005 – Die bereits 1881 und 1882 in einer der Tropfsteinhöhlen beim südmährischen Dorf Mladec (deutsch: Lautsch) bei Litovel (Littau) in Tschechien entdeckten menschlichen Schädel, Zähne und Knochen sind etwa 31.000 Jahre alt. Damit gelten diese Fossilien als älteste Komplettreste der Art Homo sapiens (vernunftbegabter Mensch) in Europa. Dies berichtet die Direktorin der anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien (NHM), Maria Teschler-Nicola, in der renommierten Wissenschaftszeitschrift “Nature”.

Noch älter als die Schädel und Skelettreste von Mladec sind – nach Angaben von Maria Teschler-Nicola – nur noch sehr dürftige Funde aus Rumänien, wo man vor allem Kieferfragmente barg. Teile von Gliedmaßen und archäologische Begleitfunde fehlen dort.

Die Funde von Mladec wurden im 19. Jahrhundert von Forschern der Akademie der Wissenschaften und des damaligen Naturhistorischen Hofmuseums (heute NHM) in der Höhle „Bockova dira“ (früher: “Fürst-Johanns-Höhle”) entdeckt. Dabei kamen Reste mehrerer Menschen zusammen mit archäologischen Artefakten zum Vorschein.

Nach Ansicht von Maria Teschler-Nicola haben sich in der Höhle von Mladec, in der die menschlichen Reste lagen, vielleicht Jäger aufgehalten. Es sei aber nicht auszuschließen, dass wilde Tiere die Menschenknochen dorthin verschleppt hätten.

Die Funde von Mladec gelten als typische Hinterlassenschaften aus der Kulturstufe des Aurignacien (vor etwa 35.000 bis 29.000 Jahren), die nach einem französischen Fundort benannt ist. Das Aurignacien war die erste Kulturstufe des modernen Menschen oder Jetztmenschen (Homo sapiens sapiens) in Europa im Gegensatz zur Kulturstufe des Moustérien (vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren) der Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis), die ebenfalls nach einem französischen Fundort bezeichnet wurde.

In Mladec nahm im Juni 1881 und im Juni 1882 der Wiener Archäologe Josef Szombathy (1853-1943), der 1882 die urgeschichtliche Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien gründete, Ausgrabungen vor. Später grub dort der mährische Lehrer und Archäologe Jan Knies (1860-1937). Von 1954 bis 1960 erfolgten Ausgrabungen des Mährischen Museums. Zum Fundgut gehören menschliche Gebeine und fragmentarische Schädel, Tierknochen, knöcherne Werkzeuge (Pfrieme) und Waffen (Lanzenspitzen) sowie eine Halskette aus Tierzähnen.

In den Höhlen von Mladec stieß man sogar auf Bemalungen der Wände, deren exaktes Alter allerdings in der Fachwelt umstritten ist. Unter den zahlreichen typischen Artefakten jener Zeit lagen die so genannten knöchernen „Lautscher Spitzen“, bei denen es sich um Speerspitzen handelt.

Die Jäger und Sammlerinnen aus dem Aurignacien trugen Kleidung aus Tierfellen und -leder etwa nach der Art der nordamerikanischen Indianer des 19. Jahrhunderts. Sie lebten zumeist im Freiland, wo sie Zelte oder Hütten errichteten, lagerten aber auch in Höhlen und Halbhöhlen. Sie jagten Wildpferde, Rentiere, Mammute, Fellnashörner und Höhlenbären und schufen mit Höhlenmalereien und Schnitzereien die ersten Kunstwerke in der Geschichte der Menschheit.

Einige der menschlichen Knochen von Mladec zeigen archaischere Merkmale als andere: beispielsweise eine für heutige Menschen ungewöhnliche Form des Hinterhaupts, große Zähne und breite Gelenke. Laut Maria Teschler-Nicola könnten sie von Neandertalern stammen, die abwechselnd mit modernen Menschen (Jetztmenschen) in Mladec lebten.

Die Menschenreste von Mladec beleben den endlosen Streit der Wissenschaftler über die Herkunft der Jetztmenschen in Europa. Nach der so genannten „Out of Africa 2“-Theorie soll Homo sapiens sapiens vor etwa 40.000 bis 30.000 Jahren aus dem Nahen Osten nach Europa eingewandert sein und den dort seit langem lebenden Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis) mehr oder weniger brutal verdrängt haben. Nach der „multiregionalen Theorie“ dagegen soll sich der moderne Mensch in mehreren Regionen parallel entwickelt haben.

Die Wiener Anthropologin Maria Teschler-Nicola vermutet eher eine größere Variabilität der Merkmale des Homo sapiens. Sexuelle Vermischung von Jetztmenschen mit Neandertalern könnte zwar stattgefunden haben, meint sie, jedoch ohne fruchtbare Nachkommen.

Quellen

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May 12, 2005

Ägypten: Pharao Tutenchamun war kein schöner Mann

Filed under: Archäologie,Kairo — admin @ 5:00 am

Ägypten: Pharao Tutenchamun war kein schöner Mann

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Totenmaske des Tutenchamun

Kairo (Ägypten), 12.05.2005 – Der junge ägyptische Pharao Tutenchamun (auch Tutanchamon), der im 14. Jahrhundert v. Chr. kurze Zeit regierte, war nicht so schön wie seine goldene Totenmaske, die heute von vielen Menschen in aller Welt bewundert wird. Er hatte einen Vorbiss, volle Lippen, leicht abstehende Ohren und einen ausgeprägten, überlangen Hinterkopf.

Diese Erkenntnis verdankt man der Rekonstruktion des Gesichtes von Tutenchamun, die auf einer Computertomografie der mehr als 3.300 Jahre alten Mumie basiert. Drei Wissenschaftlerteams aus Frankreich, den USA und Ägypten haben mit modernen Methoden der Forensik unabhängig voneinander das Antlitz des rätselhaften ägyptischen Königs rekonstruiert. Alle drei Rekonstruktionen ähneln sich sehr, was für die Qualität der angewandten forensischen Methoden und letztlich dafür spricht, dass dieser Pharao sehr wahrscheinlich so ausgesehen hat. Kleine Abweichungen gab es lediglich bei der Form der Nasenspitze und der Ohren.

2004 hatte ein Team unter Leitung von Zahi Hawwas, Generalsekretär der Kairoer Altertümerverwaltung, die Mumie von Tuntenchamun im Tal der Könige für die Computertomografie aus ihrem Sarkophag geholt. Die Untersuchung zeigte, dass dieser Pharao im Alter von nur etwa 19 Jahren starb.

Der österreichische Publizist Egon Friedell (1878-1938) schrieb in seinem Werk “Kulturgeschichte Ägyptens”, die königliche Familie, der Tutenchamun angehörte, wirke “mit sonderbar entarteten Schädeln” wie eine “Kollektion von Missgeburten”. Er spekulierte, ob die “überlangen Hinterköpfe” eine Modetorheit aus jener Zeit gewesen sein könnten.

Prunkvolle Grabbeigaben aus Gold

Das Königsgrab von Tutenchamun in Biban Al Muluk wurde am 26. November 1922 von dem englischen Archäologen Howard Carter (1873-1939) und seinem Mäzen Earl George Edward Stanhope Molyneux of Carnavon (1866-1923) geöffnet. Die letzte Ruhestätte des Pharao war fast unversehrt und enthielt prunkvolle Grabbeigaben wie Thronsessel, Goldsarg, Goldmaske, den goldenen Brustschmuck der Mumie und Einrichtungsgegenstände. Im Grab lagen auch zwei Föten mit Deformationen der Wirbelsäule, die als Totgeburten der Königin Anchesamun diskutiert werden. Bald nach der Entdeckung der letzten Ruhestätte von Tutenchamun ereigneten sich angeblich mysteriöse Todesfälle, die dem “Fluch des Pharao” zugeschrieben werden.

In der Fachliteratur wird Tutenchamun als mutmaßlicher Sohn des Pharao Echnaton (vorher Amenophis IV.) und einer babylonischen Nebenfrau sowie als dessen Schwiegersohn bezeichnet. Sicher ist, dass er dessen Tochter Ancheseaton (später Anchesamun) heiratete und somit Echnatons Schwiegersohn war.
Amenophis VI. schaffte die alte Religion des Gottes Amun (Amon) ab, führte den Sonnengott Aton als alleinigen Gott ein und verlegte etwa 1360 v. Chr. seine Residenz von Theben nach Amarna. Die neue Residenz bezeichnete er als Achet-Aton (“Lichtberg des Aton”).
Tutenchamun (“Lebendiges Abbild des Amun”) hieß ursprünglich Tutenchaton (“Lebendiges Abbild des Aton”). Im Alter von etwa neun oder zehn Jahren bestieg er 1347 v. Chr. den Thron. Er regierte kurze Zeit zusammen mit seinem Schwager Semenchkare (Smenkhare), der schon zur alten Amunreligion zurückgekehrt war. Nach dem Tod von Semenchkare glaubten die Anhänger der Aton-Religion, gesiegt zu haben. Doch schon im vierten Jahr seiner Regierung verließ der junge Pharao die neue Residenz Amarna und kehrte in die alte Residenz Theben zurück.
Die genaue Todesursache von Tutenchamun ist umstritten. Einerseits heißt es, er sei an einer tuberkuloseartigen Krankheit gestorben, andererseits deutet eine Kopfverletzung auf ein Attentat hin, dem er zum Opfer gefallen sein könnte. Doch die Verletzung könnte auch beim Einbalsamieren entstanden sein. Als Mörder des Pharao verdächtigt werden zuweilen “Finanzminister” Maja, dem die Verschwendung des Pharao missfallen haben soll oder Haremheb, der für den Minderjährigen regiert hatte.
Nach dem Tod des kinderlosen Tutenchamun heiratete der bereits unter Echnaton fungierende Aton-Priester Eje (Eye) die Witwe Anchesenamun und legitimierte sich damit als Thronfolger Tutenchamuns. Ejes Nachfolger Haremheb (Haremhab) tilgte alle Spuren der Armarna-Zeit und machte Memphis zur Residenz.

Schön war übrigens auch Kleopatra VII. die Große (69-30 v. Chr.), Ägyptens bedeutendste Königin und letzte Herrscherin der Ptolemäer-Dynastie, nicht. Nach Münzporträts zu schließen trug sie eine Hakennase. Chronisten zufolge machte sie diesen Nachteil aber durch ungewöhnlichen Charme und Geist wett. Immerhin verliebten sich die Römer Caesar und Marcus Antonius in sie.

QUELLEN

Hintergrundinformation Wikipedia

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Uralte Steinzeit-Hüte aus Süddeutschland

Uralte Steinzeit-Hüte aus Süddeutschland

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Pestenacker / Landsberg am Lech (Deutschland), 12.05.2005 – Der älteste Hut Bayerns kam bei archäologischen Ausgrabungen im Ortsteil Pestenacker von Weil (Kreis Landsberg) in Oberbayern zum Vorschein. Er wird in die Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. datiert. Dieser Hut gilt als das älteste Textilstück Bayerns. Das teilte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege mit. Der rund 5.500 Jahre alte Fund wird jetzt restauriert.

Der Archäologe Dr. Guntram Schönfeld berichtete im Internet, die seltene Kopfbedeckung sei eine runde, zipfelmützenartige, steife Kappe mit Lederfleck als Zipfel. Sie sei “in damals zeitgemäßer Technik” aus Leinen geflochten worden. Besonders apart sähen die langen Baststreifen aus frühlingsfrischem Eichenbast aus. An dem Bast perlten einst Regentropfen gut ab.

Aus der Feuchtbodensiedlung Pestenacker ließ bereits 1992 ein uraltes Kleidungsstück aus der Jungsteinzeit aufhorchen. Damals hatte man einen großen Fetzen eines umhang- oder jackenartigen Kleidungsstückes freigelegt. “Das gemusterte, recht dekorative Fragment lässt Ötzi richtig alt aussehen”, witzelte der Archäologe Dr. Schönfeld.

In Pestenacker hatte man schon 1934 bei Bachkorrekturen eine durch einen Brand zerstörte Siedlung aus der Zeit der Altheimer Kultur (etwa 3900 bis 3500 v. Chr.) entdeckt, die nach dem Fundort Altheim (Kreis Landshut) in Niederbayern bezeichnet ist. An sie erinnerten Reste hölzerner Hüttenböden und beträchtliche Mengen an Hüttenlehm. Das Holz war meistens durch Feuer verkohlt. Vielleicht ist diese Siedlung bei einem Kampf vernichtet worden, schrieb Ernst Probst in seinem Buch “Deutschland in der Steinzeit”.

Die ältesten Hüte der Welt stammen aus der Jungsteinzeit um 4000 v. Chr. Diese etwa 6.000 Jahre alten Kopfbedeckungen wurden in der Seeufersiedlung Hornstaad-Hörnle I bei Gaienhofen-Hemmenhofen (Kreis Konstanz) am Bodensee in Baden-Württemberg entdeckt. Von ihnen blieben an diesem Fundort kegelförmige Vliesgeflechte erhalten, die als spitzhutartige Kopfbedeckungen gedeutet werden. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch “Rekorde der Urzeit”.

Die älteste Darstellung einer Kopfbedeckung ist aus dem Gravettien, einer Kulturstufe der Altsteinzeit vor mehr als 21.000 Jahren, in Frankreich bekannt. Dabei handelt es sich um ein aus Mammutelfenbein geschnitztes Köpfchen aus der Grotte du Pape von Brassempouy in Frankreich, das eine kapuzenartige Kopfbedeckung trägt.

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Quellen

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May 3, 2005

Neandertaler konnte bereits weit gehen

Neandertaler konnte bereits weit gehen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Neandertaler konnte bereits weit gehen

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Bordeaux (Frankreich), 03.05.2005 – Die Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis) in der mittleren Altsteinzeit (Mittelpaläolithikum) waren schon fähig, längere Wegstrecken zu bewältigen. Das belegt ein rund 41.000 Jahre alter Oberschenkelknochen (Femur), der in der Höhle Rochers-de-Villeneuve in Westfrankreich entdeckt wurde. Denn seine Form hat ein Bau- und Belastungsmuster, das typisch für erhöhte und stetige Mobilität ist. Dies ergab eine Analyse von Wissenschaftlern um Cédric Beauval von der Universität Bordeaux.

Zu Lebzeiten dieses Neandertalers existierten noch keine anatomisch modernen Jetztmenschen (Homo sapiens sapiens) in Europa. Nachzulesen ist dies im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Zum Forscherteam gehörte auch Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.

Die Höhle, in welcher der menschliche Oberschenkelknochen lag, war abwechselnd von Neandertalern und Höhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) aufgesucht worden. Der Unterschlupf lag wenige Meter über dem Fluss Les Grands Moulins und besaß zwei Ausgänge.

Wenn Neandertaler nach Höhlenhyänen von der Höhle Besitz ergriffen, herrschte dort ein unerträglicher Gestank. Denn Hyänen wälzen sich im verwesenden Protein und Fett von Kadavern ihrer Beutetiere, um deren Geruch anzunehmen. Je bestialischer eine Hyäne riecht, desto höher steht sie im Rang des Rudels und darf sich öfter paaren.

An den in der Höhle geborgenen Knochen vom Bison, Wildpferd und Rentier waren Kratzspuren menschlicher Werkzeuge und Bissspuren von Hyänen sichtbar. Demnach sind diese Beutetiere von Menschen und Hyänen verzehrt worden. Zum Fundgut der Höhle gehörten auch Feuersteinwerkzeuge und Feuerspuren.

Am erwähnten Oberschenkelknochen eines Neandertalers befanden sich Bissspuren von Höhlenhyänen. Man kann darüber spekulieren, ob dieser Urmensch von einer Höhlenhyäne getötet oder erst nach seinem natürlichen Tod angenagt wurde.

Die Neandertaler wohnten nicht nur in Höhlen, wie von Laien oft angenommen wird. Sie errichteten zudem Hütten im Freiland, wie unter anderem Funde aus Frankreich, Deutschland und der Ukraine belegen. Als Baumaterial für solche Behausungen dienten Mammutreste.

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Quellen


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