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February 28, 2007

Explosion bei Truppenbesuch von US-Vizepräsident

Explosion bei Truppenbesuch von US-Vizepräsident

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Artikelstatus: Fertig 23:18, 28. Feb. 2007 (CET)
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U.S.-Vizepräsident Dick Cheney

Bagram (Afghanistan), 28.02.2007 – Ein Selbstmordanschlag am afghanischen Flughafen von Bagram hat nach Medienberichten am 27. Februar 2007 um 10:30 Uhr Ortszeit mindestens 19 Menschen das Leben gekostet. Das Büro von Hamid Karzai sagte, dass es 23 Tote und 20 Verletzte gegeben habe.

Qary Yousef Ahmadi, der behauptet, ein Taliban-Anführer zu sein, sagte, dass US-Vizepräsident Dick Cheney das Ziel des Angriffs gewesen sei. Cheney hatte der Basis von Bagram einen Überraschungsbesuch abgestattet und saß gerade mit US-Generälen beim Frühstück, als der Sprengsatz am Eingang der Basis gezündet wurde. Kurze Zeit nach der Explosion wurde er in einen Luftschutzbunker gebracht, in dem er wartete, bis die Situation sich entschärft hatte. Nach Berichten des Radiosenders Inforadio (rbb) bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für den US-Vizepräsidenten.

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June 28, 2006

Drei Anschläge auf die Bundeswehr in Afghanistan

Drei Anschläge auf die Bundeswehr in Afghanistan

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Artikelstatus: Fertig 22:17, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Kundus / Bagram (Afghanistan), 28.06.2006 – In Afghanistan wurden innerhalb von kurzer Zeit drei Anschläge auf die Bundeswehr verübt.

Der jüngste Anschlag ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch gegen 01:30 Uhr Ortszeit vier Kilometer südlich der Stadt Kundus. Drei deutsche Soldaten wurden durch Splitter verletzt, als sie bei einer Patrouille mit einer Bombe angegriffen wurden. Die Angreifer verwendeten Panzerfäuste und Schusswaffen, mit der sie ein gepanzertes Fahrzeug attackierten. Danach kam es zu einem Schusswechsel, eine zweite Patrouille wurde zu Hilfe gerufen. Die Soldaten wurden anschließend zur Behandlung in das Feldkrankenhaus von Kundus gebracht.

Der erste Anschlag ereignete sich am Montag Bagram. Dort wurde offenbar gezielt ein gepanzerter Geländewagen der Bundeswehr angegriffen, der mit Verbindungsoffizieren zur US-Armee besetzt war. Das Gefährt war im Rahmen eines US-Konvois unterwegs.

Ein zweiter Anschlag erfolgte einen Tag später in Kundus. Es kamen zwei Zivilisten ums Leben, als sich der Attentäter vor einem deutschen Panzerwagen vom Typ „Dingo“ in die Luft sprengte. Acht weitere Zivilisten wurden verletzt, darunter vier Kinder. Es handelte sich dabei um den ersten Fall, bei dem ein Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten in Kundus verübt wurde.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hatte erst in der letzten Woche angeordnet, dass sich die deutschen Soldaten bei Fahrten außerhalb ihres Lagers nur noch in gepanzerten Fahrzeugen fortbewegen dürfen.

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November 1, 2005

Drei Verletzte bei Hubschrauber-Notlandung in Afghanistan

Drei Verletzte bei Hubschrauber-Notlandung in Afghanistan

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Kabul (Afghanistan), 01.11.2005 – Ein niederländischer Militär-Hubschrauber des Typs „Chinook“ musste am Montag mit 17 Insassen an Bord in einer Bergregion ungefähr hundert Kilometer nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul notlanden, nachdem er in Masar-e Scharif gestartet war. Bei diesem Manöver wurden drei Soldaten der ISAF-Schutztruppe verletzt, die im Luftwaffenstützpunkt Bagram behandelt werden.

Der Grund für die Notlandung war möglicherweise ein technischer Defekt, ein Beschuss gilt gemäß dem niederländischen Verteidigungsministerium als unwahrscheinlich.

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September 25, 2005

US-amerikanischer Militärhubschrauber in Afghanistan abgestürzt

US-amerikanischer Militärhubschrauber in Afghanistan abgestürzt

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Lage der Provinz Zabul

Hubschrauber des Typs „CH-47 Chinook“

Dajtschopan (Afghanistan), 25.09.2005 – In Afghanistan ist ein Militärhubschrauber der US-Armee des Typs „CH-47 Chinook“ abgestürzt. Dabei kamen laut dem Militärsprecher Oberstleutnant Jerry O’Hara alle Besatzungsmitglieder ums Leben.

Später berichtete die US-Armee von fünf Opfern. Der Absturzort des doppelrotorigen Großraumhelikopters lag im Bezirk Dajtschopan in der Südprovinz Zabul. Die Gründe für den Absturz werden noch untersucht. Daher sicherten Bodentruppen die Absturzstelle, die etwa 180 Meilen südwestlich der Hauptstadt Kabul liegt. Anzeichen für einen Beschuss liegen aber nicht vor. Die Gegend war in der Vergangenheit bereits Schauplatz von Kämpfen gegen die Taliban.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ führt auch die beiden letzten Vorfälle auf. Im April 2005 starben 15 US-Soldaten und drei Zivilisten als ein Chinook-Hubschrauber in einem Sandsturm nahe Bagram zu Boden ging. Zwei Monate später schossen Aufständische einen Chinook-Helikopter ab, wobei alle 16 Insassen starben. Insgesamt starben seit Beginn der Besatzung Ende 2001 195 Angehörige der US-Armee in und um Afghanistan.

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