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February 16, 2006

Indonesien: US-Bergbauunternehmen zahlt 30 Millionen US-Dollar an die Regierung

Indonesien: US-Bergbauunternehmen zahlt 30 Millionen US-Dollar an die Regierung

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Jakarta (Indonesien), 16.02.2006 – Das Bergbauunternehmen „PT Newmont Minahasa Raya“ (NMR) mit Hauptsitz in Denver, USA, einigte sich mit der indonesischen Regierung wegen der Verschmutzung eines Küstengebiets mit Arsen und Quecksilber auf Ausgleichszahlungen in Höhe von insgesamt 30 Millionen US-Dollar.

Die Insel Sulawesi

Das Unternehmen und die indonesische Regierung hatten sich am Donnerstag in einem Zivilprozess auf den Ausgleich geeinigt. Nach offiziellen indonesischen Angaben wird der Ausgleich keinen Einfluss auf einen parallel stattfindenden Gerichtsprozess gegen „PT Newmont Minahasa Raya“ und den indonesischen Vorsitzenden des Unternehmens haben. Gleichzeitig verzichtet die Regierung aber auf ihre ursprüngliche Forderung nach Ausgleichszahlungen in Höhe von 135 Millionen US-Dollar. Im Abkommen geht es nicht direkt um die Frage der Verschmutzung der Küstengebiete. Mahendra Siregar, ein Vertreter des indonesischen Wirtschaftsministeriums, sagte, er hoffe, dass sich das Gericht im Prozess gegen PT Newmont nicht von diesem Abkommen beinflussen lasse. Robert Gallagher, ein stellvertretender Vorsitzender von PT Newmont, sagte, er glaube, dass der Ausgleich die Angelegenheit klären werde und es dem Vorteil für die Anwohner der Bucht diene. Im Prozess tritt die indonesische Regierung als Kläger auf und wirft dem Unternehmen vor, Schwermetalle ohne Genehmigung in der Bucht entsorgt zu haben.

Hintergrund der Ausgleichszahlungen sind gesundheitliche Beschwerden von Menschen, die in der Nähe der Buyatbucht im Norden der Insel Sulawesi wohnen, wo das Bergbauunternehmen bis 2004 eine Goldmine betrieb. Die Dorfbewohner führen ihre gesundheitlichen Beschwerden auf Abfälle der Mine zurück. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe, die Bucht mit giftigen Abfällen aus der Mine verschmutzt zu haben. Das Bergbauunternehmen gibt zu, dass es Emissionen gab, diese seien aber aus Sicht des Unternehmens nicht umweltschädlich gewesen. In einer Studie des indonesischen Umweltministeriums aus dem Jahr 2004 steht, dass Arsen und Quecksilber aus der Mine in die Nahrungskette von auf dem Grund des Meeres lebenden Organismen gelangt sei. PT Newmont bestreitet, dass Schwermetalle aus der Mine in die Nahrungskette von Lebewesen gelangt sind, da sie nicht wasserlöslich seien. Auch die Fische in der Bucht wurden nach Angaben des Unternehmens nicht mit Schadstoffen aus der Mine kontaminiert. Auf der Insel Sumbawa betreibt PT Newmont größere und ertragsreichere Goldminen als die, die das Unternehmen acht Jahre lang auf Sulawesi betrieben hat.

Die 30 Millionen US-Dollar werden in einen Fonds eingezahlt. Das Geld wird nicht direkt an die Regierung gezahlt, sondern an eine noch zu gründende Stiftung oder Behörde. Mit den Mitteln soll ein längerfristiges Forschungsprogramm finanziert werden, das die Schadstoffbelastung der Bucht untersucht. Dabei werden je drei Forscher von der Regierung und von dem Unternehmen nominiert.

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January 6, 2006

Drei Tote bei Hubschrauberabsturz in Russland

Drei Tote bei Hubschrauberabsturz in Russland

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Artikelstatus: Fertig 09:24, 7. Jan. 2006 (CET)
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Twer (Russland), 06.01.2006 – In Zentral-Russland sind bei einem Hubschrauberabsturz am Donnerstag, den 5. Januar 2006 ein Pilot und zwei Passagiere ums Leben gekommen. Der „Light-Helikopter“ des Herstellers „Robinson“ des russischen Kohlebergbauunternehmens „Russky Ugol“ berührte eine Hochspannungsleitung und stürzte dann in der Nähe eines Dorfes in einen eisigen Fluss. Der genaue Absturzort wird in dem Bericht nicht angegeben, die Maschine verunglückte aber in der Region Twer (Oblast Twer), Zentralrussland.

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October 24, 2005

Österreichs Finanzminister Grasser heiratet Millionenerbin Swarovski

Österreichs Finanzminister Grasser heiratet Millionenerbin Swarovski

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Artikelstatus: Fertig 21:16, 30. Okt. 2005 (CET)
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Weißenkirchen in der Wachau (Österreich), 24.10.2005 – Am Samstag heirateten in Weißenkirchen in der Wachau die 40-jährige Fiona Swarovski und der 36-jährige Karl-Heinz Grasser. Sie ist die Millionenerbin der Swarovski Kristallwelten, Grasser ist österreichischer Finanzminister. Die Hochzeit wurde im Vorfeld von der österreichischen Presse als eine der geheimnisumwobensten und spektakulärsten Hochzeiten des Jahres bezeichnet.

Anwesend waren bei der standesamtlichen Trauung auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Nationalratspräsident Andreas Khol. Rechtspopulist Jörg Haider, der als politischer „Ziehvater“ Grassers gilt, wurde nicht eingeladen. Eine kirchliche Hochzeit konnte nicht stattfinden. Beide Ehepartner waren zuvor bereits schon einmal verheiratet. Nach der standesamtlichen Trauung fand noch eine Messe in der Ortskirche statt.

Swarovski trat in einem schlichten cremefarbenen Kleid aus Neapel auf. Grasser trug einen eleganten dunkelblauen Anzug mit einer rosafarbenen Rose im Revers. Nach der Messe traf sich die Traugemeinde zum Hochzeitsmahl in einem Restaurant außerhalb Weißenkirchens. Am Abend fand im Wiener Liechtensteinmuseum ein festlicher Empfang statt. Heute verreist das frisch vermählte Paar mit unbekanntem Ziel in die Flitterwochen.

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July 21, 2005

Explosion in chinesischem Bergwerk fordert 26 Tote

Explosion in chinesischem Bergwerk fordert 26 Tote

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Peking (Volksrepublik China), 21.07.2005 – Im Norden Chinas sind bei einer erneuten Explosion in einem Bergwerk 26 Kumpel ums Leben gekommen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur.

Das Unglück erreignete sich als 40 Bergleute unter Tage waren, in der Kohlegrube bei Tongchuan in der Provinz Shaanxi. Drei Tunnel sind eingestürzt, aus denen sich einige Betroffene selbst befreien konnten. Drei Bergleute wurde mit Verletzungen geborgen.

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  • 7.000 Bergwerke in China müssen die Produktion stoppen (31.08.2005)

Quellen

  • Reuters.com: „26 Tote bei Gasexplosion in chinesischem Bergwerk“ (21.07.2005, 08:09 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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December 5, 2004

Grubenunglück in Kasachstan

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Grubenunglück in Kasachstan

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Kasachstan

Karaganda (Kasachstan), 05.12.2004 – Bei der Explosion in einem Kohlebergwerk in Kasachstan kamen nach Behördenangaben 23 Menschen ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt.

Das Unglück ereignete sich am Sonntagmorgen in der zentralkasachischen Region Karaganda. Nach Angaben eines Sprechers des Kasachischen Katastrophenschutzes wurden alle Überlebenden evakuiert. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich über 80 Menschen in dem Bergwerk.

Zur Ursache der Explosion wurden bisher keine Angaben gemacht. Eine Regierungskommission wurde eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen. In der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Unglücken wegen veralteter Technik.

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