WikiNews de

March 4, 2016

Sigmar Gabriel fordert „neues Solidaritätsprojekt für unsere eigene Bevölkerung“

Sigmar Gabriel fordert „neues Solidaritätsprojekt für unsere eigene Bevölkerung“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:11, 4. März 2016 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Vizekanzler Sigmar Gabriel

Berlin (Deutschland), 04.03.2016 – Angesichts der drei bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt versucht die SPD die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, nachdem ihr die Meinungsumfragen einen weiteren dramatischen Verlust an Wählerstimmen verkünden. Zu beobachten sind Abwanderungen der Wählerschaft in so gegensätzlich scheinende Lager der AfD und Linke, aber auch der GRÜNEN. Ob diese Analysen der Wahlforscher zutreffen, mag dahin gestellt bleiben. Sicher ist aber, dass es aus Enttäuschung und Protest viele Wechselwähler gibt. Das sogenannte Stammwählerpotential der einstigen Volksparteien SPD und CDU ist geschrumpft. Gewinner scheint aktuell die AfD zu sein.

Nach den bisherigen Umfragen verliert die SPD vor allem in Baden-Württemberg in Sachsen-Anhalt viele Wähler. In Baden-Württemberg könnte sie bis 10 Prozentpunkte verlieren und zur drittstärksten Partei schrumpfen. In Sachsen-Anhalt landet sie womöglich nur noch auf dem vierten Platz. Bereits bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 hatte sie die bisher schlechtesten Wahlergebnisse seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland bekommen.

Keine rosigen Zeiten für die SPD seit den Bundestagswahlen 2009 und 2013

Parteichef Sigmar Gabriel wendet sich nun an das traditionelle Klientel der Partei. Das sind Menschen mit geringem Einkommen. Und es sind diejenigen, die besonders unter den Folgen der Agenda 2010 des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder zu leiden haben. Insofern scheint sich eine Wende im politischen Denken der SPD anzubahnen.

Der Vizekanzler kritisiert die Flüchtlingspolitik in Europa und beklagt die mangelnde europäische Solidarität: „Von 28 EU-Staaten nehmen 23 keine Flüchtlinge auf.“ Es bestehe die Gefahr einer gesellschaftlichen Spaltung, weil Milliarden Hilfsgelder für die Rettung der Banken ausgegeben worden seien. Jetzt stünden angeblich wieder gewaltige Summen für die Bewältigung der Flüchtlingskrise zur Verfügung. Doch wenn es um Sicherung der Altersrenten ginge, sei angeblich nicht genügend Geld vorhanden, um ein Absinken der Rente auf 41 Prozent des Nettoeinkommens zu verhindern. Hier müsse sich an der Politik etwas ändern.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 31, 2016

B.Z. erklärt: Der typische Berliner Linksradikale wohnt noch daheim bei Mutti

B.Z. erklärt: Der typische Berliner Linksradikale wohnt noch daheim bei Mutti

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:44, 31. Jan. 2016 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Frank Henkel, Berlins Innensenator

Berlin (Deutschland), 31.01.2016 – Der Berliner Verfassungsschutz hat eine neue Studie zu politisch motivierten Gewalttaten aus der linken Szene vorgelegt. Interessant ist dabei das Täterprofil: von 873 Verdächtigen sind 84 Prozent Männer, 72 Prozent sind zwischen 18 und 29 Jahren alt. Der politisch linke Durchschnittstäter ist männlich, 21 bis 24 Jahre alt, und 92 Prozent der Befragten wohnen noch bei den Eltern.

Die Studie trägt den Titel „Linke Gewalt in Berlin 2009-2013“, und die Ergebnisse wurden mit der vorhergehenden Studie „Linke Gewalt in Berlin 2003 bis 2008“ verglichen. Als Schwerpunkte wurden die Stadtteile Nord-Neukölln, Kreuzberg und nördliches Friedrichshain ausgemacht, in denen viele Linksradikale wohnen und auch Taten verüben. Berlins Innensenator Frank Henkel erklärte dazu: „Diese Untersuchung soll einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über linke Gewalt liefern.“ Insgesamt wurden 1.523 Delikte ausgewertet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 19, 2016

Forschungsgruppe Wahlen sieht AfD bei 15 Prozent

Forschungsgruppe Wahlen sieht AfD bei 15 Prozent

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:50, 19. Jan. 2016 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin (Deutschland), 19.01.2016 – Die Ereignisse zu Silvester in Köln haben auch Auswirkungen auf die Ergebnisse von Wahlumfragen. Für die bevorstehenden drei Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wird ein erheblicher Stimmengewinn für die AfD vorhergesagt. Verlierer bei den Wahlen wird voraussichtlich die SPD sein. In Sachsen-Anhalt sagten 15 Prozent der Befragten bei dem Stimmungstest der Forschungsgruppe Wahlen, sie würden AfD wählen.

Bisher ist die AfD in fünf Landtagen mit insgesamt 42 Abgeordneten vertreten. In Bremen traten einige Abgeordnete zu der neugegründeten Allianz für Fortschritt und Aufbruch über, so dass die AfD dort ihren Fraktionsstatus verlor. In den drei Landtagen, die am 13. März neu gewählt werden, ist die AfD bisher nicht vertreten.

Malu Dreyer (SPD), die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, hat angekündigt, sie werde einer Einladung des SWR zu einer Vorstellungsrunde der Spitzenkandidaten nicht folgen, wenn die AfD daran teilnehme. Alexander Schweitzer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz, erklärte dazu: „Malu Dreyer wird nicht hingehen und ich werde sie nicht vertreten – dann bleibt der Stuhl halt leer.“

In Rheinland-Pfalz regiert die SPD in einer Koalition mit den GRÜNEN, hat aber nur einen Sitz mehr als die CDU. Bei der nächsten Landtagswahl werden die Karten möglichweise neu gemischt. Im Landtag Baden-Württemberg hat die CDU 60 Sitze, die SPD hat einen Sitz weniger als die GRÜNEN, nach den Prognosen könnte die SPD hier ein Drittel ihrer Wähler verlieren. In Sachsen-Anhalt hat die SPD zwei Sitze weniger als die LINKE, beide würden nach den Umfragen Wähler verlieren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Wahlen in Deutschland

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 16, 2015

Stadtschloss Berlin: Gigantische Fehlplanung bei Museen

Stadtschloss Berlin: Gigantische Fehlplanung bei Museen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:53, 16. Dez. 2015 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Künftige Ausstellungsflächen, Bauzustand Juni 2015

Berlin (Deutschland), 16.12.2015 – Die Ausstellungsstücke der Museen, die für das Humboldtforum vorgesehen sind, werden drei Jahre lang dem Blick der Öffentlichkeit entzogen sein, da sie während dieser langen Zeit eingepackt und transportiert werden müssen. Auch die Vorbereitung der geplanten Präsentation wird eine Zeit dauern. Ein Kommentator der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bezeichnet dieses Vorgehen nicht nur als gigantische Fehlplanung, sondern als geradezu typisch für die Berliner Szene.

Das Humboldtforum ist ein kulturelles Projekt im Rahmen des Wiederaufbaus des Stadtschlosses in Berlin, das im Jahre 1950 von der damaligen DDR-Regierung abgerissen worden war. 2007 beschloss der Bundestag, drei der vier Außenfassaden samt Kuppel des Berliner Schlosses sowie die drei barocken Fassaden des Schlüterhofes zu rekonstruieren. Im Jahre 2013 wurde der Grundstein gelegt, die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Die Gesamtkosten werden auf 590 Millionen Euro veranschlagt. In das Humboldtform sollen die Sammlungen des Völkerkundemuseums und des Museums für Asiatische Kunst umziehen; damit sollen Sanierungskosten in Höhe von 200 Millionen Euro bei diesen beiden Museen eingespart werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Kultur

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 4, 2015

Flüchtlinge gelten nicht als arbeitslos – Regierung plant getrennte Statistik

Flüchtlinge gelten nicht als arbeitslos – Regierung plant getrennte Statistik

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:34, 9. Dez. 2015 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Andrea Nahles (SPD) steht wiederholt in der Kritik

Berlin (Deutschland), 04.12.2015 – Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen in Deutschland soll die Arbeitslosenstatistik ab 2016 differenzierter dargestellt werden. In der Öffentlichkeit wurde daraufhin der Vorwurf erhoben, die Arbeitslosenzahlen sollten damit verschleiert werden, indem die Flüchtlinge herausgerechnet würden. Gegen diesen Vorwurf wehrt sich die zuständige Ministerin Andrea Nahles und erklärte, es werde weiterhin nur eine Zahlenangabe zur Arbeitslosigkeit geben. Im September 2015 hatte sie in einer Bundestagsdebatte gesagt, dass durch den Zustrom der Flüchtlinge die Arbeitslosenzahlen in Deutschland steigen würden. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote auf einem historischen Tiefstand seit 24 Jahren und beträgt nur 6 Prozent, könnte aber durch die Flüchtlinge auf 9 Prozent ansteigen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die getrennte Erfassung von Untergruppen wie älteren Menschen, Frauen, Schwerbehinderten oder Flüchtlingen, sofern diese eine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Nach dem bisher geltenden Recht dürfen Asylbewerber in den ersten drei Monaten gar nicht in Deutschland arbeiten und werden somit auch nicht als Arbeitslose erfasst.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   GRÜNE fordern vom Bund mehr Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen (18.11.2015)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 17, 2015

GRÜNE fordern vom Bund mehr Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen

GRÜNE fordern vom Bund mehr Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Maike Schaefer fordert Milliardenhilfe vom Bund

Berlin (Deutschland), 17.11.2015 – Zunehmende Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung kommt jetzt von der Partei BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN. Die Länder und Kommunen könnten die finanziellen Lasten nicht mehr tragen und die Zuschüsse vom Bund reichen bei weitem nicht aus. Bisher will der Bund die Länder mit zusätzlich 500 Millionen Euro bei der Flüchtlingsaufnahme unterstützen. Da aber nicht klar ist, wie lange die Flüchtlinge, die zum Teil aus Kriegsgebieten wie Syrien kommen, in Deutschland bleiben werden, müsse nach den Worten grüner Politiker auch für eine Integration gesorgt werden, damit zum Beispiel die Kinder die Schule besuchen können. Nach Aussagen von Maike Schaefer, Fraktionsvorsitzende im bremischen Landtag, sei hierfür in Deutschland ein „zweistelliger Milliardenbetrag“ erforderlich. Bremen ist als kleinstes Bundesland hoch verschuldet und könne das Problem ohne Hilfe des Bundes nicht bewältigen.

Der grüne Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Mathias Wagner, erklärte außerdem: „Die Länder und der Bund haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten auf Maßnahmen geeinigt, die noch nicht einmal ansatzweise umgesetzt sind.“ Er kritisierte, dass immer neue Debatten um den Schutzstatus einzelner Flüchtlingsgruppen entstünden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Artikelname (Datum)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 27, 2015

Gorillas im Zoo Berlin bekommen Futterspender

Filed under: Berlin,Vermischtes,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Gorillas im Zoo Berlin bekommen Futterspender

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:10, 28. Sep. 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin (Deutschland), 27.09.2015 – In jeder der fünf Menschenaffenanlagen des Zoo Berlin wurden Futterspender zur Selbstversorgung mit trockenen Pellets, sogenannte Stocherboxen, aufgestellt. Zoo-Tierarzt André Schüle schildert: „Die Menschenaffen basteln sich aus Stöcken Werkzeuge und transportieren quasi das Pellet Stock für Stock in Richtung Ausgang“. Das Ziel dieser mit Trockenfutter gefüllten Stocherboxen ist vorwiegend, die Menschenaffen zu beschäftigen. Die Pfleger bestimmen, wann in den Boxen Futter liegen soll.

In mehreren anderen Zoos sind solche oder ähnliche Anlangen bereits installiert. Über eine automatische Steuerung soll nicht nur den ganzen Tag Futter zur Verfügung stehen, sondern auch die entnommene Menge von der Tagesration abgezogen werden.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 11, 2015

Göring-Eckardt kritisiert Privilegien der griechisch-orthodoxen Kirche

Göring-Eckardt kritisiert Privilegien der griechisch-orthodoxen Kirche

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 02:55, 11. Juli 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Katrin Göring-Eckardt

Berlin (Deutschland), 11.07.2015 – Angesichts der Finanzkrise in Griechenland haben sich seit längerem verschiedene Politiker auch aus Deutschland mit Vorschlägen und Appellen gemeldet. Ein sehr weitreichender Vorschlag kam vor kurzem von Katrin Göring-Eckardt, eine der beiden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Sie appellierte vor allem an eine notwendige innere Strukturreform des Landes. In einem Interview mit der Tageszeitung DIE WELT sagte sie über die griechische Kirche: „Die ist nach dem Staat der zweitgrößte Immobilienbesitzer, zahlt aber kaum Steuern. Und die Priester werden vom Staat entlohnt.“

Göring-Eckardt war von 2009 bis September 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Dieses Amt legte sie nach ihrer Wahl zur Vorsitzende der Bundestagsfraktion ihrer Partei nieder. Sie sieht sich selbst als wertkonservativ-christlich in gesellschaftlichen und vielfach eher links in sozialpolitischen Fragen. Die Evangelische Kirche hat in Deutschland rund 23 Millionen Mitglieder und ist damit nach der Römisch-katholischen Kirche mit 24 Millionen die zweitgrößte christliche Konfession. Zur griechisch-orthodoxen Kirche gehört in Deutschland nur eine kleine Minderheit von rund 450.000 Gläubigen.

Hieronymos II. von Athen

Staat und Kirche stehen in Griechenland in einem besonderen Verhältnis zueinander. So müssen alle Bischöfe vom Parlament bestätigt und umgekehrt neu gewählte Regierungen vom orthodoxen Erzbischof vereidigt werden. 2008 hatte sich auch das Oberhaupt der Kirche von Griechenland, Erzbischof Hieronymos II. von Athen, bei seiner Wahl für eine Überprüfung des Kirchenstatuts ausgesprochen. Das orthodoxe Christentum ist Staatsreligion in Griechenland. Die Stellung nach Kirche wurde nur durch langsame Reformen verändert. 1982 wurde die Pflicht zur kirchlichen Trauung aufgehoben und die standesamtliche Ehe als gleichwertig anerkannt. Vor drei Jahren plante die Regierung eine Änderung bei der Bezahlung der Geistlichen. Durch stärkere Beteiligung der Kirchen an den Gehältern sollte die Staatskasse jährlich um rund 100 Millionen Euro entlastet werden. Für die rund 20.000 Priester wurden im Jahre 2012 über 200 Millionen Euro bezahlt. 97 Prozent der Griechen gehören zum orthodoxen Christentum, wobei die Kirche von Griechenland die größte Organisation ist. Die zweitgrößte Kirche ist das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Griechenland

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 28, 2015

Pädophile Vergangenheit der Berliner Alternativen Liste aufgedeckt

Pädophile Vergangenheit der Berliner Alternativen Liste aufgedeckt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:12, 28. Mai 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Hans-Christian Ströbele kam 1983 auf die grüne Liste und zwei Jahre später in den Bundestag

Berlin (Deutschland), 28.05.2015 – Im Berliner Bezirk Kreuzberg soll es ein pädophiles Netzwerk über 20 Jahre aus schätzungsweise 15 Tätern gegeben haben, die Zahl der Opfer soll bis 1000 betragen. Zwei der Täter wurden strafrechtlich verurteilt, mussten Gefängnisstrafen verbüßen und kandidierten auf der grünen Liste. Das ist ein Ergebnis aus der Aufarbeitung durch den grünen Landesverband Berlin, das vor kurzem in einem Bericht vorgestellt wurde. Als Grund für die Aufarbeitung im Berliner Landesverband heißt es in Bezug auf die Pädophiliedebatte, dass „anders als in anderen Landesverbänden – auch verurteilte pädosexuelle Straftäter zu den Akteuren der Debatte gehörten und diese zudem bis Mitte der 1990er Jahre andauerte“.

Nach Einschätzung eines Kommentators von BZ Online „hatten Kinderschänder die Arbeitsgruppe der Homosexuellen unterwandert“, um in den 1980er und 1990er Jahren „Jungen aus prekären Milieus in ihre Netzwerke“ zu locken. Hierzu erklärten die grünen Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener, bei den genannten Zahlen handle sich um „eine spekulative Aussage über mögliche Opfer“, die nicht in dem vorliegenden Bericht zu finden sei.

Der 75jährige grüne Bundestagabgeordnete Christian Ströbele, 1978 Mitbegründer der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL), gestand im Interview mit dem Tagesspiegel ein, es sei „ein großer Fehler, dass wir damals in Diskussionen über Strafrecht und Straftäter das Leid der Opfer viel zu wenig berücksichtigt haben.“ An Einzelheiten und Personen könne er sich jedoch nicht mehr erinnern.

Über das bei den Grünen damals herrschende Rotationsverfahren rückte Ströbele als Nachrücker am 31. März 1985 in den Deutschen Bundestag ein. Am 14. Mai 1993 wurde mit dem Zusammenschluss der Alternativen Liste und des Bündnis 90 der Landesverband der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Berlin gegründet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Missbrauch durch linke Pädagogik schlimmer als durch Kirche ? (21.03.2015)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 19, 2015

Cyber-Attacken auf das Intranet des Deutschen Bundestages

Cyber-Attacken auf das Intranet des Deutschen Bundestages

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:34, 19. Mai 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Petra Pau, Vorsitzende der IT-Kommission

Berlin (Deutschland), 19.05.2015 – Seit dem 12. Mai liegen Informationen darüber vor, dass unbekannte Angreifer versuchen, an geschützte Daten im Intranet des Deutschen Bundestages zu kommen. Ferner ist offensichtlich versucht worden, Programme einzuschleusen, um ein weiteres Vordringen in das Netz zu ermöglichen. Einige Speicherbereiche seien aus Sicherheitsgründen runtergefahren worden, damit die Angreifer keinen Zugriff bekommen. Woher die Angriffe stammen und um welche Daten es sich handelt, konnte bisher nicht ermittelt werden. Sowohl IT-Experten des Bundestages als auch des Verfassungsschutzes befassen sich mit der Angelegenheit. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik berichtet, 2014 habe es täglich 15 bis 20 Angriffe auf das Regierungsnetz gegeben, wobei im Durchschnitt einer davon „nachrichtendienstlich“ relevant sei.

Anfang diesen Jahres hatte eine Hacker-Gruppe aus der Ukraine die Internetseiten von Bundeskanzleramt und Bundestag stundenlang blockiert, um damit gegen Deutschlands finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk zu protestieren.

Am 15. Mai erklärte die Vorsitzende der IT-Kommission und Parlaments-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke) zu den neusten seit Tagen andauernden Attacken: „Einen solchen Angriff auf das Netz des Bundestags über mehrere Tage hat es noch nicht gegeben.“ Am selben Tag erhielten die Bundestagsabgeordneten aus Sicherheitsgründen eine Warnung und den Hinweis, dass bestimmte Dienste eingeschränkt seien. Alle Abgeordneten haben über mobile Geräte Zugang zum Intranet des Deutschen Bundestages, können dies aber zum Beispiel an ihre Mitarbeiter delegieren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Hong Kong: Occupy Central Ziel von massivem Hackerangriff (19.06.2014)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
« Newer PostsOlder Posts »