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August 14, 2006

Rentner nach Suchaktion mit Superpuma in Karottenfeld gefunden

Rentner nach Suchaktion mit Superpuma in Karottenfeld gefunden

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Artikelstatus: Fertig 21:36, 14. Aug. 2006 (CEST)
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Oberriet (Schweiz), 14.08.2006 – Ein an Demenz leidender Rentner hat gestern Nachmitag ein Altersheim in Oberriet SG verlassen und wurde seither vermisst. Eine Suchaktion von Polizei, Feuerwehr und Grenzwache blieb zunächst erfolglos.

Erst mit Hilfe einer Wärmebildkamera und eines Superpumas, eines Hubschraubers der Armee, konnte der Rentner gefunden werden. Er war in einem Karottenfeld in der Nähe des Altersheims verschwunden. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Spital eingeliefert, da er schon Anzeichen von Unterkühlung aufwies.

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April 23, 2006

Notlandung einer Alouette III auf dem Stausee Lac des Dix

Notlandung einer Alouette III auf dem Stausee Lac des Dix

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Artikelstatus: Fertig 14:40, 23. Apr. 2006 (CEST)
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Wallis

Sion (Schweiz), 23.04.2006 – Am Mittwoch musste ein Hubschrauber der Schweizer Luftwaffe notlanden. Als Ort für die Landung suchte sich der Pilot im Schweizer Wallis den Stausee Lac des Dix im Val d’Hérémence VS aus. Dies war möglich, da der rund 2.360 Meter hoch gelegene See gefroren war.

Der Pilot, der alleine unterwegs war, blieb unverletzt. Er befand sich auf dem Weg zu einem Einsatz, bei dem er die Vorbereitungen der „Patrouille des Glaciers“ unterstützen sollte. Die „Patrouille des Glaciers“ ist ein Armeewettkampf, der alljährlich stattfindet, in diesem Jahr vom 26. bis zum 30. April.

Der Hubschrauber vom Typ Alouette III setzte sicher auf dem See auf, versank jedoch nach der Landung halb im Wasser. Für die Bergung des etwa 40 Jahre alten Hubschraubers am Mittwoch wurden Experten des nahe gelegenen Militärflugplatzes in Sion hinzugezogen. Die Alouette wurde mit Hilfe eines Super Puma der Schweizer Luftwaffe aus dem Wasser gehievt. Ein weiteres Einsinken der Maschine sollte vermieden werden. Die Gefahr, dass Öl in den See laufen könnte, wäre zu groß gewesen. Am Donnerstag wurde die Alouette zum Flugplatz Alpnach im Kanton Obwalden transportiert.

Welche Gründe zur Notlandung geführt hatten, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) nicht mit. Nach der Notlandung stoppte die Schweizer Luftwaffe die Starts aller Hubschrauber vom Typ Alouette III. Das Startverbot wurde zwei Tage später, am Freitag, wieder aufgehoben.

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September 18, 2005

Dritte Notlandung eines Flugzeuges in Italien innerhalb weniger Wochen

Dritte Notlandung eines Flugzeuges in Italien innerhalb weniger Wochen

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Palermo (Italien), 18.09.2005 – Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen kam es in Italien nach Angaben der italienischen Luftfahrtbehörden Enac zu einer Notlandung.

Eine Fokker 100 hatte am Freitag, den 9. September 2005, Probleme mit dem linken Motor. Daraufhin entschloss sich der Pilot zur Notlandung in Palermo. Die Maschine mit 52 Passagieren an Bord landete trotz der technischen Probleme sicher. Alle Insassen überlebten die Notlandung unverletzt. Die Maschine gehört der italienischen Fluggesellschaft Alpi Eagles.

Die Bevölkerung Italiens macht sich derzeit Sorgen um die Sicherheit der Passagierluftfahrt. Erst am 6. August 2005 war eine Maschine des Typs „Aerospatiale ATR 72“ von der tunesischen Fluggesellschaft Tunisair vor der sizilianischen Küste in der Nähe Palermos nach einer missglückten Notlandung ins Meer gestürzt. Bei dem Unglück starben 16 Menschen, 23 kamen mit Verletzungen davon.

Am Wochenende vor der Fokker-Notlandung musste eine ATR 42 auf Pantelleria notlanden. Pantelleria ist eine Insel im Süden Italiens, sie liegt im Mittelmeer, die Maschine kam aus Sizilien aus der Stadt Trapani. Die ATR gehört der italienischen Fluggesellschaft Italy First. Auch diese Maschine landete wegen Motorproblemen vorzeitig. Hier gab es ebenfalls keine Verletzten.

Nach dieser dritten Notlandung in kürzester Zeit hat die Enac jetzt umfangreiche Inspektionen für alle ATR-Maschinen im Besitz italienischer Fluggesellschaften angeordnet. Die tunesische Fluggesellschaft, der die Maschine gehörte, die am 6. August ins Meer stürzte, hat von der Enac in Italien mittlerweile ein Flugverbot erteilt bekommen.

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September 12, 2005

Ursache für den Flugzeugabsturz vor Sizilien geklärt

Ursache für den Flugzeugabsturz vor Sizilien geklärt

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Palermo (Italien), 12.09.2005 – Die Ursache für den Absturz einer ATR-72 vor Sizilien am 6. August ist geklärt. Eine der von den Ermittlern als mögliche Ursache genannten Fakten war tatsächlich der Grund für das Unglück: Die Triebwerke sind mangels Treibstoff ausgefallen.

Techniker hatten vor dem Abflug der ATR einen defekten Treibstoffanzeigen aus der Maschine ausgebaut. Anstelle dessen wurde ein neues, elektronisches Anzeigesystem eingebaut. Es handelte sich hierbei jedoch um ein Anzeigesystem, das in der ATR 72 nicht funktionsfähig ist. Das Gerät zeigte den Piloten einen falschen Treibstoffstand im Tank an. Die tatsächlich vorhandene Kerosinmenge wich von der Anzeige im Display stark ab. Aufgrund dessen wurde vor dem Abflug auch nur eine minimale Menge an Kerosin aufgefüllt. Im Moment des Absturzes war der Tank definitiv leer, die Tankanzeige wies jedoch einen Kerosininhalt von 3.000 Kilogramm auf.

Die italienische Flugsicherungsbehörde ENAC hat der Fluggesellschaft Tunisair für Italien ein Flugverbot erteilt. Die ENAC hat nun bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Genehmigung angefordert, alle Maschinen der Fluggesellschaft überprüfen zu dürfen.

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August 30, 2005

Nach Notwasserung vor Sizilien Vermisste und Flugschreiber geortet

Nach Notwasserung vor Sizilien Vermisste und Flugschreiber geortet

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Palermo (Italien), 30.08.2005 – Drei Wochen nach der Notlandung eines Passagierflugzeuges im Meer nördlich von Palermo wurden heute die Leichen der drei noch vermissten Passagiere auf dem Meeresgrund geortet. Auch die beiden Flugschreiber der Maschine konnten in 1.440 Metern Tiefe gefunden werden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur „Ansa“ hat das zypriotische Spezialschiff „Edt Ares“ eines der drei Skelette an die Oberfläche gebracht. Auch der erste der beiden Flugschreiber der ATR-72 wurde inzwischen geborgen. Durch die Auswertung der Flugschreiber soll der genaue Unfallhergang geklärt werden.

Die Leichen der geborgenen Opfer sollen nun anhand einer DNA-Analyse identifiziert werden, dies kann jedoch eine Woche dauern.

Als Unglücksursache wird derzeit menschliches Versagen nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen gegen den Flugkapitän sowie gegen die beiden Mitarbeiter des Flughafens von Bari sind bereits in den vergangenen Tagen eingeleitet worden. Sie waren für die Treibstoffversorgung des Flugzeuges verantwortlich.

Die Staatsanwaltschaft von Palermo ermittelt nun auch gegen den zweiten tunesischen Piloten der Maschine wegen fahrlässiger Tötung. Seine Vernehmung ist für die nächsten Tage geplant. Vito Riggio, der Leiter von Italiens ziviler Luftfahrtbehörde, sagte: „Die beiden Piloten haben möglicherweise nicht überprüft, ob genügend Treibstoff im Tank war.“

Mehrere Versionen sind laut Riggio vorstellbar: Neben Treibstoffmangel könnte auch die Treibstoffanzeige nicht richtig funktioniert haben. Des Weiteren wird die Qualität des Treibstoffes genau untersucht, eine Verwässerung des Sprits wird nicht ausgeschlossen.

Bei dem Unglück am 6. August waren 13 der insgesamt 42 Passagiere ums Leben gekommen, der Pilot überlebte verletzt. Nach dem Absturz wurden noch zwei Passagiere und der Bordmechaniker vermisst. Die Maschine war beim Aufprall in drei Teile zerbrochen.

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August 6, 2005

Notlandung misslungen – Air Tunis-Maschine stürzt ins Mittelmeer

Notlandung misslungen – Air Tunis-Maschine stürzt ins Mittelmeer

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Archivbild einer ATR-72

Palermo (Italien), 06.08.2005 – Nahe der sizilianischen Hauptstadt Palermo ist eine Passagiermaschine mit 42 Menschen an Bord ins Meer gestürzt.

Nach Angaben der italienischen Feuerwehr handelt es sich um eine Maschine des Typs ATR-72 der tunesischen Gesellschaft Tunisair. Das Flugzeug startete heute um 14:20 Uhr MESZ mit überwiegend jugendlichen Urlaubern in der süditalienischen Stadt Bari mit dem Zielort Djerba.

Nachdem der Pilot Triebwerksprobleme festgestellt hatte, bat er sofort um Erlaubnis, in Palermo notlanden zu dürfen. Kurz darauf kündigte er an, eine Notlandung im Meer versuchen zu wollen. Dann brach der Kontakt ab, um 15:55 Uhr MESZ stürzte die Maschine rund 30 Kilometer vor Cap Gallo ins Meer. Das Flugzeug schlug mit dem Rumpf zuerst auf und zerbrach in drei Teile.

Ersten Berichten zufolge wurden 24 Passagiere in der Nähe des an der Oberfläche treibenden Flugzeugs gesichtet. Demnach konnten sich mehrere Menschen auf die Tragflügel der Maschine retten und auf Hilfe warten. Etwa 20 Personen konnten bereits lebend gerettet werden, sechs von ihnen sind schwer verletzt. Der Pilot befindet sich unter den Überlebenden. Für 14 Personen, darunter zwei Kinder, kam die Hilfe zu spät. Ihre Leichen wurden im Meer aufgefunden. Sechs Menschen befinden sich noch an Bord des im Meer treibenden Wracks. Es ist noch unklar, ob sie am Leben sind. Einige Menschen werden noch vermisst.

Das Propellerflugzeug ATR 72 wurde erst im März 2005 von der Luftaufsichtsbehörde in Italien überprüft. Damals wurden keine Mängel an der Maschine festgestellt. Die italienischen Behörden haben jetzt ein Ermittlungsverfahren zur Feststellung der Unglücksursache eingeleitet.

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December 23, 2004

Flugzeug der Eurowings sorgt für Chaos auf dem Frankfurter Flughafen

Flugzeug der Eurowings sorgt für Chaos auf dem Frankfurter Flughafen

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ATR-72

Nürnberg / Frankfurt am Main (Deutschland), 23.12.2004 – Ein Flugzeug der in Nürnberg ansässigen Fluggesellschaft „Eurowings Luftverkehrs AG“ hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erhebliche Verspätungen im Flugverkehr verursacht.

Eine Propellermaschine vom Typ „Aerospatiale ATR 72“ war am Abend des 22. Dezember 2004 von Münster/Osnabrück zum Flughafen Frankfurt unterwegs. Beim Landeanflug kam die Maschine kurz nach dem Aufsetzen von der schneebedeckten Landebahn ab und drehte sich. Mit dem Bug in der Grünfläche neben der Landebahn kam sie zum Stehen.

Von den an Bord anwesenden 28 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern wurde niemand verletzt, sie konnten ihre Reise in einem anderen Flugzeug fortsetzen. An der Maschine wurde das Fahrwerk beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Aufgrund des Unfalls wurde eine Start- und Landebahn zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr komplett gesperrt. Zahlreiche ankommende Flugzeuge mussten umgeleitet werden.

Am Morgen des 23. Dezember gab der Flughafenbetreiber Fraport bekannt, dass der Unfall nicht ursächlich mit der Schneeglätte zu tun gehabt habe. Das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig hat umgehend mit Ermittlungen begonnen, um die Unfallursache feststellen zu können.

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