Dritte Notlandung eines Flugzeuges in Italien innerhalb weniger Wochen

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Palermo (Italien), 18.09.2005 – Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen kam es in Italien nach Angaben der italienischen Luftfahrtbehörden Enac zu einer Notlandung.

Eine Fokker 100 hatte am Freitag, den 9. September 2005, Probleme mit dem linken Motor. Daraufhin entschloss sich der Pilot zur Notlandung in Palermo. Die Maschine mit 52 Passagieren an Bord landete trotz der technischen Probleme sicher. Alle Insassen überlebten die Notlandung unverletzt. Die Maschine gehört der italienischen Fluggesellschaft Alpi Eagles.

Die Bevölkerung Italiens macht sich derzeit Sorgen um die Sicherheit der Passagierluftfahrt. Erst am 6. August 2005 war eine Maschine des Typs „Aerospatiale ATR 72“ von der tunesischen Fluggesellschaft Tunisair vor der sizilianischen Küste in der Nähe Palermos nach einer missglückten Notlandung ins Meer gestürzt. Bei dem Unglück starben 16 Menschen, 23 kamen mit Verletzungen davon.

Am Wochenende vor der Fokker-Notlandung musste eine ATR 42 auf Pantelleria notlanden. Pantelleria ist eine Insel im Süden Italiens, sie liegt im Mittelmeer, die Maschine kam aus Sizilien aus der Stadt Trapani. Die ATR gehört der italienischen Fluggesellschaft Italy First. Auch diese Maschine landete wegen Motorproblemen vorzeitig. Hier gab es ebenfalls keine Verletzten.

Nach dieser dritten Notlandung in kürzester Zeit hat die Enac jetzt umfangreiche Inspektionen für alle ATR-Maschinen im Besitz italienischer Fluggesellschaften angeordnet. Die tunesische Fluggesellschaft, der die Maschine gehörte, die am 6. August ins Meer stürzte, hat von der Enac in Italien mittlerweile ein Flugverbot erteilt bekommen.

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Quellen