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October 16, 2005

Malerin Rachel Violeth veröffentlicht erstes Buch

Malerin Rachel Violeth veröffentlicht erstes Buch

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Artikelstatus: Fertig 21:05, 20. Okt. 2005 (CEST)
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Mainz (Deutschland), 16.10.2005 – Die aus Rheinland-Pfalz stammende Autorin und Bildermacherin Rachel Violeth hat ihr erstes Buch veröffentlicht: „Die Meisterin der Träume oder Das geträumte Haus“. Es ist ein philosophischer Roman, Kenner der Buchszene bezeichnen den Roman als „Den Bestseller von morgen“.

Violeth schreibt neben Romanen noch Essays, Kurzgeschichten und Gedichte. Im Bereich der Malerei arbeitet sie als Bildermacherin und Auftragsmalerin. Dabei malt sie auf Wunsch des Auftraggebers in der Farbe, des Landschaftsmotivs und der Größe wie gewünscht Unikate. Ihr Stil ist spirituell meditativ.

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March 15, 2005

Verleger von Bestsellerromanen, Karl Blessing, gestorben

Verleger von Bestsellerromanen, Karl Blessing, gestorben

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München (Deutschland), 15.03.2005 – Karl Blessing ist tot. Der Verleger von zahlreichen Bestsellerromanen und Inhaber des Karl Blessing Verlages, ist am Samstag, den 12.03.2005 in München im Alter von 63 Jahren an einem Krebsleiden verstorben.

Karl Blessing, Sohn des gleichnamigen Vaters Karl Blessing, des Präsidenten der Deutschen Bundesbank und ehemaligen deutschen Wehrwirtschaftsführers, wurde in Berlin geboren. Nach Plänen des Vaters war für den Sohn eine klassische Wirtschaftskarriere vorgesehen. Stattdessen studierte er Germanistik und promovierte über Alfred Döblin. Nach seinem Studium stieg er in das Verlagswesen ein und wurde 1973 Assistent von Werner Schoenicke, einem führenden Verlagsmanager des Holtzbrinck-Konzerns. Ende der 1970-er Jahre arbeitete Blessing kurzzeitig bei Reader’s Digest. 1982 ging er zur Verlagsgruppe Holtzbrinck zurück. Bis 1995 war er dort Verleger und Programmgeschäftsführer der zum Konzern gehörenden Verlage Droemer, Knaur und Kindler.

Im Jahre 1996 gründete Blessing mit der Bertelsmann Buch AG den auf anspruchsvolle Belletristik und Sachbücher spezialisierten Karl Blessing Verlag, einen kleinen, aber qualitätsorientierten Verlag.

Bekannt wurde Blessing unter anderem durch die Herausgabe aller deutschsprachigen Kriminalromane der Bestsellerautorin Kathy Reichs. Ihr letzter in Deutschland erschiener Roman „Totenmontag“ stieg bereits eine Woche nach Erscheinen in die „Top-10-Bestsellerliste“ ein.

Des Weiteren verlegte er Erfolgsbücher von Frank Schirrmacher (Das Methusalem-Komplott) sowie von Noah Gordon, Tom Wolfe und Michael Crichton. Trotzdem dachte er an den Schriftstellernachwuchs und nahm auch unbekannte Autoren in seinen Verlag auf.

Im Jahr 2004 wurde Blessing vom Magazin BuchMarkt zum „Verleger des Jahres“ gewählt. Ihm wurde stets ein untrügliches Gespür für Trends und Qualität zugesprochen. Nach seinem Tod gab die Bertelsmann-Verlagsgruppe Random House bekannt, sie wolle das Verlagsangebot im Sinne Blessings weiterführen.

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March 13, 2005

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

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Artikelstatus: Fertig 13. Mär. 2005 (CET)
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Nürnberg Staatstheater

Nürnberg (Deutschland), 13.03.2005 – Das Nürnberger Staatstheater hat es gewagt, ein Science-Fiction-Stück auf die Bühne zu bringen. In der Sparte Kammerspiele läuft derzeit die Aufführung „Solaris“. Premiere war am 12.02.2005.

Die Konkurrenz am Abend war groß. Gleichzeitig wurde dem Publikum im Staatstheater eine Oper und ein Schauspielstück angeboten. Trotzdem waren die Kammerspiele gut zu zwei Drittel gefüllt.

Viele Zuschauer hatten große Erwartungen an die Bühnenumsetzung. Zum einen weil die Drehbuchvorlage, der Roman „Solaris“ des Polen Stanislaw Lem, in Literaturkreisen den Ruf hat, der beste jemals geschriebene Science-Fiction zu sein. Geschrieben hatte Lem sein Buch im Jahr 1961. Zum anderen kannten viele Besucher den im März 2003 in den deutschen Kinos gelaufenen Film „Solaris“ von Steven Soderbergh mit George Clooney. Bereits im Jahre 1971 hatte der russische Regisseur Andrei Tarkowski das Buch in Japan verfilmt. Die Spannung, wie es heutzutage ein Regisseur schafft, ein Sience-Fiction auf die Bühne zu übertragen, stand den Zuschauern in den Gesichtern geschrieben.

Auf der Bühne wird die virtuelle Welt der Raumstation nur durch Abtrennwände angedeutet. Obwohl Effekte wie in einem Film auf den Brettern der Welt nicht möglich sind, wird durch grelle Farbspiele so etwas wie Atmosphäre dargestellt. Zudem deuteten zwei Monitore die Außenwelt der Raumstation an.

Die Darsteller versuchten, das vorgefundene Chaos auf der Raumstation „Solaris“ einigermaßen durchschaubar auf die Bühne zu bringen. Nicht immer leicht, ob dieser Thematik, es ist ihnen auch zum größten Teil gelungen. Die schauspielerische Leistung war jedenfalls nicht daran schuld, dass während der Aufführung eine handvoll Zuschauer die Kammerspiele verlassen hatte. Trotzdem gab es am Ende der zweieinhalbstündigen Spieldauer freundlichen Beifall vermischt mit einigen Bravorufen.

Das Chaos im Stück hatte sich dennoch nicht ganz lüften lassen. Zuschauer, die weder das Buch noch den Film kannten, traten doch einigermaßen ratlos ihren Heimweg an. Wie sollte man auch Psychologie auf der Bühne enträtseln?

Wer die Gelegenheit noch nicht hatte, das Stück anzusehen, kann dies bis 27.04.2005 nachholen.

Inhalt: Der Psychologe Dr. Chris Kelvin wird zur Raumstation des Planeten Solaris geschickt, er soll dort unerklärlichen Vorkommnissen nachspüren. Auf dem Planeten angekommen, findet Kelvin nur Chaos, verwirrte Forscher und seltsame Phenomäne wieder. Als er seine Frau antrifft, die sich vor zehn Jahren auf der Erde das Leben genommen hatte, verschwimmen für Kelvin Realität und Wahnsinn.

Besetzung: Frank Damerius (Kelvin), Thorsten Menkenhagen (Kris), Thomas Nunner (Snaut), Tanja Kübler (Harey), Rolf Kindermann (Sartorius)

Regie: Katka Schroth
Dramatisierung: Tim Staffel
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ellen Hofmann
Videos: Ellen Hofmann

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March 2, 2005

Dschungelbuch-Premiere in Nürnberg

Dschungelbuch-Premiere in Nürnberg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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„Schlange Kaa“

Nürnberg (Deutschland), 02.03.2005 – Viele kennen Rudyard Kiplings Dschungelbuch als Buch oder Film, in Nürnberg gibt es das Dschungelbuch neuerdings auch als szenische Lesung. In der Theaterwerkstatt des Hubertussaales fand letzte Woche am 23.02.2005 die Premiere statt: Dschungelbuch. Der bekannte Nürnberger Trommler und Bandleader Yogo Pausch (50) und die Radio-Moderatorin Anja Wirtz hatten die Idee zu dem Stück, und beide spielen auch die Hauptrollen.

Im Dschungel-Outfit mit hochgesteckter, blonder Löwenmähne und Tigerlatschen liest und trägt Anja Wirtz 90 Minuten lang die Geschichte von Mowgli, Shir Khan und Akela vor. Durch ihre warme weiche Stimme schafft es Wirtz, die Zuschauer tief in die Welt des Dschungels versinken zu lassen.

Pausch begleitet die Texte durch sein meisterhaftes Perkussionspiel. Seine Instrumente reichen vom Schlagzeug, Triangel, Bongos und Glockenspiel bis hin zum Strohhalm und umgedrehten Kochtopf. Mit leisen Untermalungen bis hin zu Donnern und bedrohlichen Klängen zaubert Pausch eine überzeugende Atmosphäre in diese Werkstatt. Durch seine Geräuschimitationen hört man förmlich, wenn der naive Bär Balu durch den Regenwald stapft und die arrogante Schlange Kaa durch die Blätter zischt. Ab und zu neckt er Wirtz mitten im Vortrag durch Stupser und kleine Schläge mit dem Kochlöffel auf den Hinterkopf, wobei man das Gefühl hat, Balu der Bär hat Mowgli damit gemeint.

Um ein wenig Dschungelfeeling hervorzubringen, wurde die Bühne umrahmt von vielen raumhohen Ficus-Benjamini-Pflanzen, in denen sich eine riesengroße Steiff-Schlange um die Äste schlängelt und sich Plüschgeparden hinter Bäumen verstecken können.

Der Abend vergeht wie im Flug. Nach 90 Minuten gespannten Zuhörens belohnt das Publikum die beiden Akteure mit begeistertem und lang anhaltendem Applaus. Bei der anschließenden Premierenfeier im Café des Hubertussaales sind nicht nur die beiden Künstler, sondern auch zwei echte Pythonschlangen als Gäste anwesend.

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December 24, 2004

Google Zeitgeist 2004 veröffentlicht

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Mountain View (Vereinigte Staaten), 24.12.2004 – Google hat seinen Jahresrückblick, der die Suchmuster und Trends des Jahres zusammenfasst, veröffentlicht.

Die Top Ten der meistgesuchten Begriffe des Jahres 2004 sind demnach: 1. Britney Spears , 2. Paris Hilton, 3. Christina Aguilera, 4. Pamela Anderson, 5. Chat, 6. Games, 7. Carmen Electra, 8. Orlando Bloom, 9. Harry Potter, 10. MP3

Britney Spears hält sich wie bereits im letzten Jahr an der Spitze. Ebenfalls wie im letzten Jahr vertreten ist Harry Potter. Zu den weiteren Bereichen, die ausgewertet wurden, zählen zum Beispiel auch die populärsten Gerichte, die meistgesuchten Elektronikgeräte und auch die Top Ten der TV-Shows.

Zusätzlich zum üblichen Bericht hat Google dieses Jahr auch eine Flash-Animation bereitgestellt, die es erlaubt, die Trends jedes Monats bequem anzuzeigen. Nicht mehr vorhanden sind dieses Jahr aber die Graphen vom letzten Jahr, welche die Anzahl der Suchanfragen einzelner Begriffe im Verlauf des Jahres darstellten.

Der Google Zeitgeist soll das generelle, moralische und kulturelle Klima eines Zeitabschnittes aufzeigen. Erstmals hatte Google die Idee am Anfang des Jahres 2001 und begann mit einer monatlichen, bald auch wöchentlichen Veröffentlichung von Artikeln. Gegen Ende des Jahres wird jeweils ein ausführlicher Bericht erstellt, der die Trends des Jahres aufzeigen soll.

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