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October 31, 2006

Dutzende gestrandete Delfine vor Mosambik gestorben

Dutzende gestrandete Delfine vor Mosambik gestorben

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Artikelstatus: Fertig 22:52, 31. Okt. 2006 (CET)
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Maputo (Mosambik), 31.10.2006 – 47 Delfine verendeten, nachdem sie am Samstagmorgen an der Küste von Mosambik gestrandet waren. Sechs Tiere konnten von Umweltschützern wieder ins Meer zurück gebracht werden. Warum die Meeressäuger an dieser Stelle gestrandet waren ist unklar. Laut der Umweltorganisation „Eyes on the Horizon“ waren die Tiere vermutlich nicht krank und hatten sich auch nicht in Fischernetzen verfangen.

Bei den Tieren handelte es sich um große Tümmler, die fast alle Meere (mit Ausnahme der Polargebiete) bevölkern und seit der Serie „Flipper“ zum Inbegriff der Delfine wurden.

Quellen

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April 2, 2006

Afrika verliert jährlich vier Millionen Hektar Wald

Afrika verliert jährlich vier Millionen Hektar Wald

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Artikelstatus: Fertig 21:52, 2. Apr. 2006 (CEST)
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Nyungw-Nationalpark in Ruanda

Rom (Italien), 02.04.2006 – Nach Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom, ging die Waldfläche Afrikas im Zeitraum zwischen 2000 und 2005 jährlich um vier Millionen Hektar zurück. Damit ist Afrika der Kontinent mit dem zweithöchsten Rückgang der Waldflächen. Der höchste Nettorückgang an Waldflächen findet laut FAO in Südamerika statt.

Die Zahlen der FAO für Afrika wurden auf dem 15. Treffen der „African Forestry and Wildlife Commission“, das vom 29. März bis zum 1. April in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks, stattfand, bekanntgegeben. Die Kommission wurde im Jahr 1959 als eine von sechs regionalen Kommissionen von der FAO gegründet. Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen der Kommission soll die Funktion eines politischen und technischen Forums erfüllen, auf dem Diskussionen über das Thema Wald aus einer regionalen Perspektive geführt werden. Das 15. Treffen der „African Forestry and Wildlife Commission“ trug den Titel „Umsetzung eines nachhaltigen Waldmanagements für Afrika“. An den Treffen der Kommission nehmen Regierungsvertreter, Vertreter internationaler, nationaler und regionaler Organisationen, Unternehmensvertreter und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen teil, die sich mit dem Thema Wald auseinandersetzen. Als Grund für den Rückgang der Waldflächen Afrikas gibt die FAO die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftlich nutzbare Flächen an. Im untersuchten Zeitraum gingen die Waldflächen Afrikas laut FAO von 655,6 Millionen Hektar auf 635,4 Millionen Hektar zurück. In Waldbränden sieht die Sonderorganisation der UNO eine weitere Gefahr für die afrikanischen Wälder. Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es laut FAO die meisten Waldbrände. Für die Waldbrände sei die traditionelle Methode der landwirtschaftlichen Nutzbarmachung von Waldflächen durch Brandrodung verantwortlich. Besonders häufig treten Waldbrände im Norden Angolas, in südlichen Regionen der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik auf.

Trotz dieser Zahlen bescheinigt die FAO vielen afrikanischen Staaten Fortschritte auf dem Bereich des Schutzes der Wälder. So wurden in den letzten 15 Jahren in zwei Drittel aller afrikanischen Staaten nationale Programme zum Schutz der Wälder erlassen. Die FAO bemängelt aber die Umsetzung dieser Richtlinien und Gesetze, was die Sonderorganisation der UNO auf schwache staatliche Institutionen und den Mangel an finanziellen Mitteln zurückführt.

Quellen

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December 23, 2004

Regierungspartei Frelimo Sieger der Wahlen in Mosambik

Regierungspartei Frelimo Sieger der Wahlen in Mosambik

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Flagge

Maputo (Mosambik), 23.12.2004 – Drei Wochen nach den Präsidenschafts- und Parlamentswahlen in Mosambik erklärte die Wahlkommission in Mosambik am Dienstagabend den Präsidentschaftskanditaten des Regierungslagers, Armando Guebuza zum Sieger der Präsidentschaftswahlen.

Guebuza erreichte nach Angaben der Wahlkommission 64 Prozent der Stimmen und wird Nachfolger von Joaquim Chissano, der nach 18 Jahren im Amt nicht mehr antreten durfte. Zudem erhielte die Regierungspartei Frelimo (Mosambikanische Befreiungsfront) mit 160 der 250 Sitze eine deutliche Mehrheit im Parlament. Die Frelimo regiert in Mosambik seit der Unabhängikeit des Landes 1975.

Alfonso Dhlakama, der Präsidentschaftskandidat der Oppositionspartei Renamo (Nationaler Mosambikanischer Widerstand) erzielte ein Ergebnis von 32 Prozent der Stimmen. Renamo ist vor allem in ländlichen Regionen stark.

Nach Bekanntgabe der Ergebnisse durch die Wahlkommision kündigte die Oppositionspartei Renamo, eine ehemalige Guerillabewegung, an, weder ihre Sitze im Parlament einnehmen zu wollen, noch das Wahlergebnis anerkennen zu wollen. Dhlakama wirft dem Regierungslager Wahlbetrug vor und fordert seine Anhänger zu Protesten gegen die Regierung auf.

Von internationalen Wahlbeobachtern werden Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zwar bestätigt, sie hätten jedoch das Ergebnis nicht beeinflusst. Die sehr geringe Wahlbeteiligung von 30 Prozent der neun Millionen Wahlberechtigten lässt auf zunehmendes Desinteresse an Politik schließen.

Frelimo hat einige Erfolge vorzuweisen, wie die Einigung des Landes nach dem Bürgerkrieg sowie die Modernisierung des Landes. Der Regierungspartei wird aber auch massive Korruption vorgeworfen.

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Quellen

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