WikiNews de

February 9, 2005

Dänischer Regierungschef wieder gewählt

Dänischer Regierungschef wieder gewählt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kopenhagen (Dänemark), 09.02.2005 – Gestern wählte die dänische Bevölkerung ein neues Parlament. Bereits gestern abend haben die ersten Hochrechnungen die liberale Partei „Venstre“ des Präsidenten Anders Fogh Rasmussen vorne gesehen. Im Laufe der Nacht hat sich diese Vorhersage bestätigt.

Somit steht der Gewinn der Parlamentswahlen für den bisherigen Ministerpräsidenten fest. Gemeinsam hat das rechtsliberale Drei-Parteien-Bündnis eine Mehrheit von 94 der 175 Stimmen im Kopenhagener Parlament. Klare Verlierer der Wahl sind die einst dominierenden Sozialdemokraten (Socialdemokratiet). Sie kamen nur auf 26 Prozent der Stimmen.

Rasmussen nannte als wichtigste Aufgabe seiner neuen Regierungszeit neben einer Gemeindereform die im Jahr 2006 anstehende Volksabstimmung zur EU-Verfassung.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 8, 2005

Dänen wählen neues Parlament

Dänen wählen neues Parlament – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Dänen wählen neues Parlament

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Dänemark

Kopenhagen (Dänemark), 08.02.2005 – Heute waren vier Millionen Dänen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen hatte den Wahltermin vor drei Wochen bekanntgegeben. Als Grund für das Vorziehen der Wahl, die acht Monate vor Ablauf der Legislaturperiode abgehalten werden muss, gab der Regierungschef die im November anstehenden Kommunalwahlen an.

Die rechtsliberale Regierungskoalition liegt in Umfragen vorn und könnte laut Umfragen zusammen mit der kleinen Christdemokratischen Partei (Kristendemokraterne) eine Mehrheit der 179 Parlamentssitze erzielen.

Derzeit verfügt die Regierungskoalition, bestehend aus Rasmussens Liberaler Partei (Venstre) und der konservativen Fraktion, über keine Mehrheit im Parlament. Es handelt sich um eine Minderheitsregierung, die von der rechtspopulistischen Dansk Folkeparti (DF) toleriert und gestützt wird. Die sozialdemokratische Opposition muss sich dagegen auf Verluste einstellen.

Rasmussen setzte im Wahlkampf auf seine restriktiven Einwanderungs- und Asylpolitikpolitik und Steuersenkungspläne. Seit Beginn der Amtszeit von Rasmussens sank die Zahl derer, die in Dänemark Asyl suchen, um fast 75 Prozent. Äußert umstritten war die Entscheidung der Regierung, Truppen in den Irak zu entsenden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.