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May 4, 2006

Düsseldorf: Trauerfeier für Paul Spiegel

Düsseldorf: Trauerfeier für Paul Spiegel

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Artikelstatus: Fertig 21:54, 4. Mai 2006 (CEST)
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Düsseldorf (Deutschland), 04.05.2006 – In Düsseldorf findet am heutigen Donnerstag in der jüdischen Synagoge die Trauerfeier für Paul Spiegel statt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland war am Sonntag nach langer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben. Spiegel hatte im Zentralrat über 40 Jahre hinweg Ämter bekleidet. Präsident war er sechs Jahre lang. Als Gäste sind unter Anderem anwesend: Horst Köhler, Norbert Lammert, Gerhard Schröder und Wolfgang Clement.

Die Beisetzung findet heute Nachmittag in Düsseldorf im engsten Familienkreis statt.

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April 30, 2006

Zentralratspräsident Paul Spiegel ist tot

Zentralratspräsident Paul Spiegel ist tot

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Artikelstatus: Fertig 20:28, 30. Apr. 2006 (CEST)
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Düsseldorf (Deutschland), 30.04.2006 – Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, ist tot. Wie Reuters berichtete, starb er nach Angaben des Zentralrats am Sonntagmorgen in Düsseldorf. Spiegel wurde 68 Jahre alt.

Anfang Februar erlitt er einen Herzinfarkt, anschließend wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Dennoch waren die Prognosen der Ärzte positiv, dass Spiegel in einigen Monaten wieder hätte arbeiten können.

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March 17, 2006

Paul Spiegel liegt im künstlichen Koma

Paul Spiegel liegt im künstlichen Koma – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Paul Spiegel liegt im künstlichen Koma

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Artikelstatus: Fertig 21:18, 17. Mrz. 2006 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 17.03.2006 – Paul Spiegel, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, wurde gestern auf der Intensivstation der Düsseldorfer Uniklinik in ein künstliches Koma versetzt. Es soll die Therapie des 68-Jährigen unterstützen, der an beginnender Leukämie leidet.

Insgesamt stehen die Prognosen für Spiegel gut. Die Ärzte gehen davon aus, dass der Mann in einigen Monaten wieder arbeiten kann. Erst Anfang Februar 2006 hatte Spiegel einen Herzinfarkt erlitten. Seit dieser Zeit liegt er im Krankenhaus.

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  • Zentralratspräsident Paul Spiegel ist tot (30.04.2006)

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May 13, 2005

SPD empört über die Äußerungen des Historikers Wolffsohn

SPD empört über die Äußerungen des Historikers Wolffsohn

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München / Berlin (Deutschland), 13.05.2005 – Aus deutschen Regierungskreisen wird dem Historiker Michael Wolffsohn eine schlimme Entgleisung in der Kapitalismus-Debatte vorgeworfen.

Wolffsohn hatte den SPD-Chef Franz Müntefering in die Nähe des Antisemitismus gerückt, nachdem dieser Investoren mit Heuschrecken verglichen hatte. Er mahnte an, Müntefering würde „Worte aus dem Wörterbuch des Unmenschen“ benutzen und die alten Denkmuster aus dem Jahr 1933 wieder hervorrufen. Der Aufruf Münteferings, einzelne Firmen zu boykottieren, hätte ihn an den 1. April 1933 erinnert. Wolffsohn forderte eine Entschuldigung von Müntefering.

Der SPD-Chef hat daraufhin angekündigt, Konsequenzen aus seiner Kapitalismuskritik zu ziehen. Trotz allem möchte er seine Kapitalismuskritik weitherin forcieren und mit „einer Hand voll Maßnahmen“ verhindern, dass Deutschland in die „Marktwirtschaft pur“ abrutsche. „Unsozial arbeitenden Unternehmen“ hat er den Kampf angesagt.

Was Wolffsohn anbetrifft, ist die Frage aufgetreten, ob er nach dieser Aussage weiterhin als Professor der Bundeswehr-Universität München tragbar sei. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, nannte es abwegig, Müntefering und der SPD Antisemitismus zu unterstellen.

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Quellen

  • Die Zeit: „Titel unbekannt“ (Datum unbekannt) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • SWR.de: „Titel unbekannt“ (03.05.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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March 9, 2005

Paul Spiegel begrüßt Einschränkung der Versammlungsfreiheit

Paul Spiegel begrüßt Einschränkung der Versammlungsfreiheit

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Holocaustmahnmal Berlin

Berlin (Deutschland), 09.03.2005 – Der gestern von Regierungskoalition und Union getroffene Kompromiss zur Einschränkung der Versammlungsfreiheit, um Aufmärsche neofaschistischer Gruppen an „historisch sensiblen Orten“ zu verhindern, wird vom Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, begrüßt. Er sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, es sei nun garantiert, „dass der braune Mob sich nicht ausgerechnet an den Orten austoben kann, die dem unsäglichen Grauen der Nazizeit gewidmet sind. “ Er geht davon aus, dass das Andenken der Opfer des Nationalsozialismus nun gewahrt sei. Der gefundene Kompromiss bestärkt sein Vertrauen in die demokratischen Parteien Deutschlands sowie in Regierung und Opposition. Seines Erachtens gehe es nicht primär um den Schutz von Minderheiten, sondern um das Ansehen Deutschlands in der Welt, das nicht mehr von rechtsradikalen Kreisen beschädigt werden könne.

Der Innenminister des Freistaates Bayern, Günther Beckstein (CSU), begrüßt ebenfalls die getroffene Regelung. „Der Kompromiss geht in die richtige Richtung, mehr war als Kompromiss nicht zu erreichen“, sagte er im Deutschlandfunk. Er fordert allerdings auch, dass „nicht nur die Billigung von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft, sondern auch die Verharmlosung unter Strafe“ gestellt wird.

Die gestern getroffene Einigung erlaubt es den Behörden, Versammlungen an „historisch bedeutsamen Gedenkstätten“ zu verbieten, wenn die Würde der Opfer des Nationalsozialismus beeinträchtigt wird. Das betrifft Gedenkstätten an ehemaligen Konzentrationslagern und das Holocaustmahnmal in Berlin. Darüberhinaus soll es eine Öffnungsklausel geben, nach der die Bundesländer weitere Orte festlegen können. Bereits am Freitag sollen die Gesetze im Deutschen Bundestag verabschiedet werden.

Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, fordert der Bundesvorstand der SPD einen „Aufstand der Anständigen“. In einem Papier heißt es, dass alle Demokraten dem Rechtsextremismus „entschlossen, mutig und mit Augenmaß rechtsextremen Tendenzen entgegentreten“ müssen. Die SPD will in zahlreichen Aktionen und Bündnissen in die Offensive gegen neofaschistische Tendenzen gehen

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  • Portal:Versammlungsrecht

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February 19, 2005

Paul Spiegel fordert schärferes Versammlungsrecht

Paul Spiegel fordert schärferes Versammlungsrecht

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Berlin (Deutschland), 19.02.2005 – Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert ein schärferes Versammlungsrecht. „Man muss Demonstrationen verhindern, die das Andenken an die Opfer des Nazi-Terrors verhöhnen oder beleidigen“, sagte der Warendorfer der Netzeitung. Es sei nicht nur „im Interesse der Angehörigen der Opfer, sondern auch im Interesse der Bundesrepublik Deutschland.“ Paul Spiegel hält es für richtig, dass sich die demokratischen Parteien mit diesem Thema auseinandersetzen und sich ihrer Verantwortung bewusst würden. Eine NPD-Demonstration am Brandenburger Tor sei schädlich für das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland.

Am gestrigen Freitag hatte der Deutsche Bundestag über eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit debattiert. Regierung und Opposition wollen sich schnell auf ein Konzept einigen, das sie bereits in der nächsten Woche verabschieden wollen. Die bisherigen Vorschläge zielen insbesondere darauf ab, dass die NPD sich am 8. Mai 2005, dem 60. Jahrestag der Kapitulation Hitler-Deutschlands, nicht zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor versammeln kann.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Versammlungsrecht
  • Portal:NPD

Quellen

  • de.news.yahoo.com: „Zentralrat der Juden für schärferes Versammlungsrecht“ B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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February 3, 2005

NPD-Verbot: Paul Spiegel warnt vor Aktionismus

NPD-Verbot: Paul Spiegel warnt vor Aktionismus

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Berlin / Dresden (Deutschland), 03.02.2005 – Nach dem NPD-Eklat im sächsischen Landtag ist die Diskussion um ein neues NPD-Verbotsverfahren wieder aufgekommen. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, ruft zur Besonnenheit auf. Er glaubt nicht, dass Aktionismus eine Lösung für das Problem des Rechtsextremismus in Deutschland darstellt. Stattdessen glaubt er, dass der Wähler dieses Problem lösen müsste.

Trotzdem lehnt Spiegel ein neuerliches Verbotsverfahren nicht prinzipiell ab. Er fordert die Politik allerdings auf, diesen Schritt „sehr sorgfältig“ zu prüfen, damit es nicht zu einem „zweiten Desaster“ komme. 2003 wurde das erste NPD-Verbotsverfahren durch das Bundesverfassungsgericht eingestellt. Trotzdem hat der Zentralratspräsident Verständnis für die Forderung israelischer Politiker, die NPD zu verbieten. Jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt seien durch die Hetzreden der NPD in Dresden entsetzt gewesen.

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  • Portal:NPD

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