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February 20, 2011

Kurioser Banküberfall in Alicante

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Kurioser Banküberfall in Alicante

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Veröffentlicht: 13:48, 20. Feb. 2011 (CET)
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Alicante (Spanien), 20.02.2011 – Mit zwei Fleischmessern bewaffnet stürmte ein 44-jähriger Spanier in die Sparkasse von Alicante. Drei anwesende Angestellte nahm er als Geiseln. Der eintreffenden Polizei teilte er seine Forderungen mit: „Ein Bier und ein Interview im Fernsehen“. Freier Abzug, ein Fluchtwagen, Geld interessiere ihn nicht.

Ein Polizeibeamter verwandelte sich in einen Kameramann, ein weiterer in einen Reporter. Mit Westen eines TV-Senders, einer Kamera und einem Mikrofon gingen sie in die Bank und brachten das geforderte Bier mit. Bei der Übergabe der Flasche wurde der Mann überwältigt und festgenommen. Die Geiseln sind befreit und unverletzt. Bei der Aktion war das Gelände um die Bank weiträumig abgesperrt.

Bei der Vernehmung gab der Täter an, mittellos zu sein. Durch den Überfall hätte er auf seine Lage aufmerksam machen wollen. Der Polizei war der Mann bekannt, er ist mehrfach vorbestraft.

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December 28, 2005

Windows Vista: Linotype legt Einspruch gegen neue Standardschrift ein

Windows Vista: Linotype legt Einspruch gegen neue Standardschrift ein

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Artikelstatus: Fertig 16:13, 28. Dez. 2005 (CET)
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Bad Homburg (Deutschland), 28.12.2005 – Noch nicht auf dem Markt, aber schon gut für einen Einspruch: das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista. Die in Bad Homburg ansässige Firma Linotype hat gegen die Verwendung der Schrift „Segoe“, die die neue Standardschrift werden soll, Einspruch eingelegt. Mit diesem Einspruch beschäftigt sich jetzt die Behörde für Marken und Geschmacksmuster in Alicante, Spanien.

Grund für diesen Einspruch ist die Ähnlichkeit zwischen „Segoe“ und der Linotype-Schrift „Frutiger Next“. Nur bei genauer Betrachtung der beiden Schriften können leichte Unterschiede bei den Zeichen „j“ und „1“ erkannt werden.

In Typographen-Kreisen weckt dieser Vorgang Erinnerungen an einen schon länger zurückliegenden Fall. Auch hier war Microsoft involviert. Es ging um die von Microsoft veröffentlichte Schriftart „Arial“, die wiederum der Schrift „Helvetica“ aus dem Hause Linotype sehr ähnlich sieht.

„Helvetica“ wurde 1957 für den Flughafen Zürich entwickelt, „Frutiger“, die Vorläuferin der „Frutiger Next“, wurde von Adrian Frutiger 1970 für den Pariser Flughafen entwickelt. Während die Zürcher eine Schrift suchten, die für Modernität und Sicherheit stand, benötigte man in Paris eine Schrift, die der Orientierung der Flughafenbesucher diente. Für die Alte Pinakothek in München wurden sie 1997 von Erik Faulhaber zur „Frutiger Next“ weiter entwickelt.

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January 30, 2005

Erneuter ETA-Anschlag in Spanien

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Erneuter ETA-Anschlag in Spanien

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Alicante

Alicante (Spanien), 30.01.2005 – Bei einem Bombenanschlag auf ein spanisches Drei-Sterne-Hotel im Ferienort Dénia in der Nähe von Alicante wurden zwei Urlauber verletzt. Betroffen waren überwiegend britische und deutsche Gäste.

Weitere 160 Hotelbewohner konnten in Sicherheit gebracht werden. Nach dem Anschlag hat sich die spanische ETA zu dieser Tat bekannt.

Zwei Tage nach dem Anschlag sollte im spanischen Parlament eine Debatte über einen „Unabhängigkeitsplan“ der baskischen Regionalregierung stattfinden. Es scheint festzustehen, dass der Plan, der die Schaffung eines „Freistaats“ im Baskenland vorsieht, im Parlament abgelehnt wird.

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December 6, 2004

ETA-Bombenanschläge zum Tag der Verfassung in Spanien

ETA-Bombenanschläge zum Tag der Verfassung in Spanien

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Madrid

Madrid (Spanien), 06.12.2004 – In Spanien gab es heute zum Tag der Verfassung, die das Baskenland als integralen Bestanteil Spaniens verankerte, in sieben Städten (Ávila, Valladolid, León, Santillana del Mar, Alacant, Ciudad Real, Málaga) Bombenanschläge, vermutlich der baskischen Untergrundorganisation ETA. Vor den Anschlägen wurden die Behörden im Namen der ETA gewarnt, die Bomben explodierten während der Evakuierung.

Nach El Mundo ging bei der baskischen Tageszeitung Gara ein Anruf ein, in dem vor den sieben Explosionen um 13:30 Uhr gewarnt wurde. Die bezeichneten Orte wurden geräumt, eine Frau und ein Kind wurden leicht verletzt, als die Bomben zeitgleich explodierten. Nach Angaben der spanischen Zeitung El Pais wurden fünf Personen leicht verletzt.

Erst am Freitag waren in den Außenbezirken Madrids fünf kleinere Bomben an Tankstellen explodiert, ohne allerdings Personenschaden oder größeren Sachschaden anzurichten. Auch hier wurden die Behörden im Namen der ETA vor den Anschlägen gewarnt.

Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero mahnte die ETA, der Gewalt abzuschwören. Er stellte klar, „dass der Rechtsgrundsatz der Demokratie stärker war, stärker ist und sein wird, als jeder Versuch, ihn durch Gewalt zu ändern.“

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