WikiNews de

December 28, 2012

Hochwassergefahr in Deutschland bleibt über den Jahreswechsel hoch

Filed under: Hochwasser,Offenbach am Main,Themenportal Deutschland — admin @ 5:00 am
aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Löschung dieser Seite wurde beantragt.

Über diesen Antrag wird auf Wikinews:Löschkandidaten diskutiert.

Antrag eintragen, falls noch nicht eingetragen! Antragsteller/Datum des Antrags: –Fmrauch (Diskussion) 02:50, 29. Dez. 2012 (CET)

Überflutete Flächen in Düsseldorf-Benrath

Offenbach am Main (Deutschland), 28.12.2012 – Nach vorübergehender Entspannung während der Weihnachtstage steigen die Pegel an Rhein, Mosel und anderen Flüssen wieder. Am Oberrhein war der Schiffsverkehr während der Weihnachtstage eingestellt worden, jedoch am 2. Weihnachtstag zwischen der Schleuse Iffezheim und Germersheim wieder freigegeben worden. Nach den Angaben der Wasserschutzpolizei in Karlsruhe könnte wegen weiterer Regenfälle und fortgesetzten Tauwetters in den nächsten Tagen eine erneute Zwangspause erforderlich werden.

Die Hochwasserschutzzentrale in Köln erwartet für die Domstadt die Scheitelhöhe des Hochwassers für den Silvestertag bei etwa acht Metern.

Warmes Wetter sorgte auch in Sachsen für hohe Wasserstände, doch werden hier nach Angaben der Hochwassermeldezentrale in Dresden die Hochwasseralarmstufen nicht erreicht werden. Aufgrund sinkender Temperaturen ist hier das Ende des Tauwetters in Sicht, und für die Schwarze und Weiße Elster sowie für Nebenflüsse am Oberlauf von Spree und Elbe werden bereits sinkende Pegel vorhergesagt. Die Elbe war am Pegel Dresden bereits von 3,79 Meter am 2. Weihnachtstag auf 3,40 Meter am 27. Dezember zurückgegangen.

Eine 74-jährige Frau, die bei Gräfendorf im Main-Spessart-Kreis seit dem vergangenen Sonntag vermisst wird, wurde vermutlich beim Versuch an einer Brücke das Hochwasser zu durchwaten von der Saale mitgerissen. Die Suche nach der Frau war am Heiligabend ergebnislos geblieben.

Bearbeiten Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter
  • Portal:Hochwasser

Bearbeiten Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 18, 2011

Glimpflicher Verlauf von Orkantief Joachim

Glimpflicher Verlauf von Orkantief Joachim

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:46, 19. Dez. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Windfeld von Orkan Joachim nach dem GFS-Modell der NOAA für den 15. Dezember, 21:00 Uhr UTC

Offenbach am Main (Deutschland), 18.12.2011 – Orkan Joachim, der im Vorfeld von den Meteorologen in den Prognosen mit den Orkanen Kyrill (2007) und Lothar (1999) verglichen worden war, hatte eine schwächeren Verlauf als ursprünglich angenommen, sodass die befürchteten großen Schäden ausgeblieben sind. Doch die mit dem Sturm verbundene Kaltfront und die mitgeführten feuchten Luftmassen sorgten in höheren Lagen der Schweiz, in Süddeutschland und Mitteldeutschland sowie in der Slowakei und in Tschechien für Verkehrsbehinderungen durch starke Schneefälle. Zahlreiche Autobahnen mussten zeitweise gesperrt werden. Unterhalb der Schneefallgrenze fiel teilweise ergiebiger Regen, der an Main und Mosel zu Hochwasserwarnungen führte. Inzwischen ist das Sturmtief nach Polen abgezogen.

Der Kern des Sturmes ist vom Ärmelkanal kommend über Paris hinweggezogen und folgte dann einer Bahn, die ihn über Düsseldorf und Hannover nördlich an Berlin vorbeiführte, doch die stärksten Windgeschwindigkeiten traten teilweise erheblich weiter südlich auf. In Frankreich führte der Sturm zu Stromausfällen in rund 400.000 Haushalten, von denen die meisten auf die Bretagne entfielen. Der Eisenbahnverkehr in der Bretagne war schwer behindert, doch zwischen Rennes und Paris verkehrten die Züge nahezu reibungslos. Schlimmer hingegen war die Situation im Pays de la Loire, wo der Eisenbahnverkehr völlig zusammenbrach. Der Elektrizitätsversorger Électricité de France (EDF) teilte mit, dass man in einem Kernkraftwerk vorsorglich auf Notbetrieb geschaltet habe. Es sei jedoch zu keinen Beeinträchtigungen gekommen.

Europaweit kamen zwei Personen durch die Auswirkungen des Orkantiefs zu Tode. In Bayern starb ein Mann beim Schneeräumen, und in Rheinland-Pfalz erlitt ein Autofahrer schwere Verletzungen, die er sich zugezogen hatte, als sein Fahrzeug von einer Sturmbö erfasst wurde und gegen einen Baum prallte. Das zweite Opfer wurde aus Spanien gemeldet, wo ein einstürzendes Dach den Bewohner eines Hauses erschlug. In Frankreich und Spanien wurden außerdem mehrere Personen durch herunterfallende Dachziegel oder herumfliegende Gegenstände verletzt. In der Schweiz wurden drei Personen verletzt, als ein Nahverkehrszug aus sturmbedingten Gründen entgleiste.

Der starke Wind führte auch in Deutschland zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. In der Südpfalz musste die Deutsche Bahn auf zahlreichen Strecken den Bahnverkehr vorübergehend einstellen. Auch zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern ging nichts mehr. In dieser Gegend waren wegen Sturzfluten durch Starkregen zeitweise mehrere Landstraßen nicht befahrbar.

Die Autobahn A 61 war bei Alzey stundenlang durch einen vom Wind umgestürzten Lastwagen blockiert. Die Autobahnen A 4 und A 45 mussten im Sauerland wegen Schnee- und Eisglätte gesperrt werden. Es entstanden kilometerlange Staus. Starker Schneefall und Schneeverwehungen verursachten auch im baden-württembergischen Schwarzwald, in Thüringen sowie im Erzgebirge Störungen des Verkehrs. Der Grenzübergang Reitzenhain–Hora Svatého Šebastiána im Zuge der Bundesstraße 174 wurde gesperrt, nicht befahrbar war auch auf tschechischer Seite die Autobahn Dresden–Prag.

Der Wind erreichte in Böen über 140 Kilometer pro Stunde, gab der Deutsche Wetterdienst bekannt. In Deutschland wurde auf der Zugspitze eine Spitzenböe von 183 Kilometern pro Stunde verzeichnet, nur wenig darunter blieben die auf dem Wendelstein gemessenen Werte. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke meldeten auch der Feldberg und der Belchen im Schwarzwald. Der höchste Wert einer Bö wurde vom Puy de Dôme bei Clermont-Ferrand in Südfrankreich gemeldet. Nach Angaben von Météo-France zeichnete hier das Anemometer eine Bö mit einer Windgeschwindigkeit von 212 Kilometern pro Stunde auf.

155 Kilometer pro Stunde erreichten die stärksten Böen auf dem Feldberg im Schwarzwald. Auf dem Brocken im Harz, wo das dort befindliche Hotel aus Sicherheitsgründen evakuiert worden war und die Harzer Querbahn nicht verkehrte, wurden Böen von bis zu 133 Kilometer pro Stunde registriert. Wegen Sicherheitsbedenken blieben am Freitag (16.12.2011) an mehreren Orten die Weihnachtsmärkte geschlossen, so etwa in Karlsruhe, wo auch der Zoo seine Pforten nicht öffnete, Friedrichshafen, Straßburg, Kempten und Freiberg in Sachsen. Auch in zahlreichen Skigebieten fand kein Skibetrieb statt.

Östlich der Halbinsel Quiberon in der Bretagne wurde der Frachter „TK Bremen“ durch den Sturm auf den Strand südöstlich der Hafenstadt Lorient geworfen. Die 19 Personen an Bord wurden von einem Hubschrauber aufgenommen. Aus dem Wrack trat Öl aus, weswegen die zuständigen Behörden Umweltalarm auslösten. Marie-Françoise Le Jossec, die Bürgermeisterin des Ortes Erdeven, in dessen Nähe das Schiff auf Grund liegt, sagte den Medien, es gebe im Rumpf des Schiffes ein Loch. Der resultierende „Ölfilm ist mittlerweile einen Kilometer lang und fünf Meter breit“, sagte Le Jossec.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 9, 2011

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Deutschlands

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Deutschlands

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:49, 9. Mai 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Waldbrand

Offenbach am Main (Deutschland), 09.05.2011 – Aufgrund der warmen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Deutschlands hoch. Insbesondere in weiten Teilen Norddeutschlands wird die Gefahr von Waldbränden vom Deutschen Wetterdienst als „sehr hoch“ eingestuft. Das gilt für die gesamte Küstenregion an der Nordsee von der Grenze zu den Niederlanden bis Dänemark im Norden. Große Teile im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns sind ebenfalls stark gefährdet. In diesem im Osten gelegenen Bundesland wird auch in den nächsten Tagen weiterhin von einer hohen Waldbrandgefahr ausgegangen.

Von einer hohen Brandgefahr wird auch aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis berichtet. In Niedersachsen ist es verboten, im Wald zu rauchen oder Lagerfeuer zu entzünden.

Auch in vielen Schweizer Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein wird die Waldbrandgefahr bereits seit Ostern als groß eingeschätzt. Nach Angaben des Schweizer Bundesamts für Umwelt bleibt die Gefahr trotz Niederschlägen bestehen. Daher gelten in Liechtenstein und allen Schweizer Kantonen weiterhin Warnungen oder Feuerverbote.

Das sollten Sie beachten

So sollten Sie vor einem Waldbrand flüchten

Hier stehen einige Tipps zur Vermeidung von Waldbränden und dazu, was man tun sollte, wenn man ein solches Feuer bemerkt.

  • Keine Glasflaschen in den Wald werfen. Das kann durch den Lupeneffekt ein Feuer auslösen.
  • Rauchen Sie auf keinen Fall im Wald.
  • Grillen Sie nicht im Wald oder in der Nähe eines Waldes.
  • Seien Sie wachsam. Melden Sie Feuer und Rauch sofort der Feuerwehr (Telefon: 112).
  • Wenn Sie von einem Feuer bedroht werden, flüchten Sie schräg zur Windrichtung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 24, 2010

Millionenschaden durch Tornado in Hessen

Millionenschaden durch Tornado in Hessen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:01, 24. Aug. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Offenbach am Main (Deutschland), 24.08.2010 – Mindestens ein Tornado ist am Montagabend durch Mittel- und Osthessen gefegt und hat erhebliche Sachschäden angerichtet. In der Ortschaft Lumda bei Gießen wurden gegen 18:30 Uhr zahlreiche Häuser vollständig oder teilweise abgedeckt, insgesamt wurden 84 der rund 200 Gebäude beschädigt. Bäume wurden umgerissen, Ziegel flogen umher, sodass auch zahlreiche Autos beschädigt wurden. Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) nahm am heutigen Dienstag die Verwüstungen vor Ort in Augenschein.

Auch in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis deckte eine Windhose Dächer ab. Hier war auch das Feuerwehrhaus selbst betroffen. Wie auch in Grünberg wird der Sachschaden auch in Schlüchtern auf mindestens eine Million Euro geschätzt. Die Feuerwehr sei in Schlüchtern zu 25 Einsätzen ausgerückt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Feuerwehren und Technisches Hilfswerk waren mit Hunderten von Einsatzkräften mehrere Stunden im Einsatz. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Zwei weitere Tornados haben am Montag auch auf der Insel Usedom und dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern für Schrecken gesorgt. Auf Usedom hatte ein Tornado einen Camping-Platz in Neppermin verwüstet sowie rund 300 Linden in einem Gewerbegebiet in Pudagla umgestürzt. Neppermins Bürgermeister Karl-Heinz Schröder (CDU) teilte mit, dass der Fahrer eines Traktors leichte Verletzungen erlitten habe, als der Tornado den Anhänger umkippte. Auf dem Darß hat ein zweiter Wirbelsturm ein Hausdach abgedeckt und Bäume entwurzelt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 21, 2010

Messflugzeug bestätigte Existenz der Vulkanaschewolke – Deutscher Luftraum blieb bis Mittwoch gesperrt

Messflugzeug bestätigte Existenz der Vulkanaschewolke – Deutscher Luftraum blieb bis Mittwoch gesperrt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:59, 21. Apr. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin / Langen (Hessen) (Deutschland), 21.04.2010 – Ein Messflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das am Montagnachmittag in Köln zu einem Erkundungsflug startete, bestätigte das Vorhandensein der Vulkanaschewolke. Die Fluggesellschaften kritisierten zuvor, dass die Luftraumsperrungen über Deutschland auf Grundlage einer Computersimulation erfolgt seien. Die Deutsche Flugsicherung mit Sitz in Langen habe demnach formal korrekt gehandelt und hat den Luftraum im Bereich der Vulkanaschewolke auf Höhen zwischen 3.000 bis 6.000 Meter weiterhin gesperrt. Diese Sperrung konnte inzwischen wieder aufgehoben werden.

Unterhalb einer Höhe von 3.000 Metern flogen alle Piloten per Interims-Regelung nach Sichtflugregeln, die seitens der Deutschen Flugsicherung nicht genehmigungspflichtig ist. Hier handelten die Piloten auf eigenes Risiko. Zwischen 3.000 und 6.000 Metern Höhe fand ein Kontrollierter Sichtflug statt. Erst in Höhen oberhalb von 6.000 Metern begann den offiziellen Angaben zufolge der durch die Flugsicherung kontrollierte, genehmigungspflichtige Instrumentenflug, der üblicherweise auf allen Flughöhen für Verkehrsflugzeuge gilt. Sichtflugregeln sind im Regelfall bei der Verkehrsfliegerei nicht vorgesehen, sondern eher dem privaten Flugverkehr vorbehalten. Möglich wurde dieses nach DFS-Angaben durch das Vorliegen einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung beim jeweiligen Flugzeugbetreiber.

Bereits während der Luftraumsperrung hatten die Fluggesellschaften ihre Maschinen über Überführugnsflüge im Sichtflugverfahren zurückgeholt. Die Urlaubsreisenanbieter haben damit begonnen, sukzessive alle gestrandeten Urlauber aus den Urlaubsgebieten zurückzuholen. Bereits am frühen Morgen sind einige Maschinen in Frankfurt am Main gelandet, wodurch oftmals eine Odyssee beendet werden konnte. Aber auch an anderen Flughäfen kommen nach Angaben der Tagesschau vermehrt Touristen an, welche aus den Tourismusgebieten zurückgeholt wurden.
Nachdem seitens des Deutschen Wetterdienstes ein Abziehen der Wolke verkündet wurde, hat die Flugsicherung die Flugverbote im Verlauf des Mittwochs sukzessive wieder aufgehoben. Eurocontrol in Maastricht vermeldete die Luftraumfreigabe und die Wiederaufnahme der Instrumentenflüge in allen Flughöhen, was dem Normalzustand entspricht.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 1, 2010

Orkantief Xynthia wütet über Europa

Orkantief Xynthia wütet über Europa – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Orkantief Xynthia wütet über Europa

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:39, 1. Mär. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Satellitenfilm Orkan Xynthia

Offenbach am Main (Deutschland), 01.03.2010 – Ein gigantisches Orkantief, das den Namen Xynthia erhielt, wütet über Südwesteuropa und überquerte gestern Spanien, Frankreich, Belgien und die Niederlande sowie später Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Das Tiefdruckgebiet bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 und 150 Kilometern pro Stunde über Südwesteuropa und erreichte im Laufe des Tages Westdeutschland. Der Orkan soll erst in der Nacht zum Montag die neuen Bundesländer erreichen. Mit einer Wetterberuhigung rechnet der Deutsche Wetterdienst frühestens am Montag.

Zuvor war das Orkantief über die Kanarischen Inseln hinweggefegt und hatte dort erhebliche Zerstörungen angerichtet. Eine Spur der Verwüstung zog sich dann über die Iberische Halbinsel hin. In Spanien deckte der Orkan Dächer ab und entwurzelte Bäume; Strommasten knickten um wie Streichhölzer. Hier starben vier Menschen, an der französischen Atlantikküste kamen durch den Sturm neun Menschen ums Leben. Dort stand das Wasser zeitweise bis anderthalb Meter in den Straßen, die Bewohner der Häuser retteten sich auf Hausdächer. In den Pyrenäen kam es Informationen des Senders France Info zufolge zu Felsstürzen. Der Grenzübergang zu Spanien wurde zeitweise geschlossen. In der Nacht hatten die Orkanböen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde erreicht.

Umstürzende Bäume rissen – wie hier in Darmstadt – Oberleitungen nieder.

Auch in Deutschland kommt es zu Schäden und Einschränkungen. In Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen ist der gesamte Bahn-, in Hessen der gesamte Regionalverkehr zum Erliegen gekommen. In Baden-Württemberg sind ebenfalls einige Strecken gesperrt. Der Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens und der Frankfurter Hauptbahnhof sind geschlossen. Viele Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Dies betraf zeitweise auch die nordrhein-westfälischen Autobahnen A1, A4, A44 und A540. In einigen Regionen kam es zu Stromausfällen.

Insgesamt starben bisher mindestens 52 Menschen an den Folgen des Unwetters, die meisten davon in Frankreich. Besonders betroffen war hier das Department Vendée, wo mindestens 29 Personen in den Gemeinden La Faute-sur-Mer, L’Aiguillon-sur-Mer und La-Tranche-sur-Mer ertranken. Ein Mensch wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auch im Schwarzwald und in der Nähe von Pohlheim wurde jeweils ein Mensch von einem Baum erschlagen.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Orkan Xynthia“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Stürme
  • Portal:Hochwasser

Quellen

„Aktuelle Fas Wikiaw-page-base" clw-normal-catlinks" class="mw-normal-catlinks">Kategorien:
  • 09.05.2011

This textu2:57 Uhr)ynt/Headodules=s/a> (20.10rung ha/ul>ste kaeldete -Mer, L&inks" class="mw-normal-catlinks">WDR4 Uhr)

(2t. Der Fernbahinks" class="mw-normal-catlinks">FAZnet2010 12:57 Uhr)
  • zeit.de: WDR4 Uhr)
  • focus.de: <:l">„Wetter: Orkantief gesperrt. Diese Sprt. Diese Spvier Mwd.de: <500ei nip.

    blictoujou vober n eldesrc="//élechrt In Wikipedia gibt es den weiterführenden9/92/ISO_639_Ing"_frhia45Themenverwandte 9/92/ISO_639_Ing"_frhia6. Kategorien:
    • 21.04.2010
  • This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distributich mit Wi distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
    d3cc971f"16ce11d8f61d58e7655e2cer: Orkantief Xynthia wütet über EuropaHochwasser,Naturkatastrophe allg.,te von einl4, Abach am Main,Orka46a name="generator"Baectornactu.com/?cat=620" rel="category">Verkehr a852scher Luftraum bliB/divauxtu.com/?cat=50" rel="category">Themenportal Europa,Themenportal Umwelt,Themenportal Wetter,5er, scher Luftraum blieb bis Mittwoch gesperrt"/> Unwetter,Verkehr a960nwetter, 6g.,Veröffentlicht,Wikinews:Aufmacher — admin @ 5:00 am

    te von einl4, A/opensearchdescription+xml"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" href="/w/opensearch_desc.php" title="Wikinews (de)" />

    t_ von einl4, Aeading" class="firstHeading" lang="de">Orkantief Xynthia wütet über Europa
    aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
    Wechseln zu: Navigation, Suc="search" typf/div>te von einl4, Abaent-text" lang="de" dir="ltr" class="mw-content-ltr">
    Veröffentlicht: 18:39, 1. Mär. 2010 (CET)
    Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
    Ein Messflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)1:4gory5. Jan.ry-09d_small.gif/220px-Xynthia_animated_small.gif" width="220" height="195" class="thumbimage" srcset="//uploadsachsen. Das Tiefdruckgebiet bewegtehaftBaectorna (dia/comehaftB/divaux (ld und in )ory5.0)" -09ddgeschwi, SucalsKlat:angBer:men2010.40 Lan> t. Bissvg/er ertran Badlueerimodegen lueerimand daszübergan.de:www.do-v2ergstr ür (en. eie Fnd14dem seiitzbeksvg/3richil /www.beiv can claRetttemskwidf147luggesSpantass=ig auch ;skatzchloAbziegcherung dn)e Pilotrng zu Streisukzessisuggeselien 20okinErst inzufolgzspanrrekrkn. Dukzes, SucalsLot.wiink aeldetm Jaurt 1999. P"vaalblworitzrög010.jpg/om/?caurtltnlverA4, A44 undn:relzspaFnddin-pfegen get erhebliche pg/hrsflun Bawirt in Frhen Annkfuischsurückge, Susen wegenass= niv ilugges> AucJanuwuy_ -09_Bay_of_Biscay_statm_.04 et werikipedi, der 00 KLrkasUnwett nzübetenen>kipedia-logo-v2.svg.png" widt, den Beiet werii>
  • www.dWik, A44 und A5en davon in Fran.svg wurn:relete dieitenesdru>blicMeteen F> aurhen . Httemtten damteTrümmg+beöten
    Suckt-Vincwidtde-Tyren F>tenen>ru>ber Wetvdiese Opfege wuranima73-jn. B40. 0)sag die usald und in rhießuelner ene We r geteTu>blnzapheim VuGe0.04kuereitehr vorbehGn dam tten dader Nähe von Pohlheim wurde jew über die Kden BaLrkansWiDsperrung hen wei>bildie seite Sitsaegora_broders FinlzspaFMillr, L&#

    m Sichdiv>gn/org/wiimousi’Ainzübergang zu SauchAur-aalner" slon-nww.nsWikipeSonnen,rselienétéo-idth:22beNseitn

    gan.de: limme Kdeg zu , detetm jpg/om/?cawiese an>Nseitn

    g-Mren de heightnHalzugkimedir. HDukzesHn dayknouss010.jpg/-Mren wiedebnnen, org/ws, die imeddnformaarhen AnnEren Uhrchinen in Fr SNCFdiv>div stHd14l wiedea_brt_28.hGnn/p>og.pg catr" 195 Ft wgidshesteee jeTGVamt st" wiIskarstHetenesi es zugbs>s, die n an den Folgr Vulkanes Mitten B/divaux, dielouse,FPerpignammt stBiarr000 ouss010.war hier d4, A44 undgo-v2 Po wiedebnnen, La Faute-sur-Mer, L&#ren zure neutssen. atraurefei, 4, A>ogrespzeuge girrung hahemenvrzm Déein wiki Auhedten zuage" srcset="//uplipedia/commons/b/b9/Xynthia_animated_small.gif 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Xynthia_animated_s8/81/Baectorneta_statmorg/wikipedBaectorneta_statmorg/armstadt_28.2.2010.jpg/6

    Satellitenfilm Orkan Xynthia

    Themenverwandte Art1/Baectorneta_statmorg/w

    AucBaectorneta_statmorg/eund Einschränkungen. I72 word-spacing:32px; c304land und in Nordrhein-Westfalen ist der gesamte Bahn-, in Hessen ge/b>bil zuMoel"amt stP=Spezitten Baectornactenfalls einige Strecken geIwaS B/aums Llobnnga endliBaectorna inedia/commons/thjpg/ozeuge g übiacthhau vszübergan.de:www.dWiksws, die jedoch niv ispan>gn.

  • Satellitenfilm Orkan Xynthia

    Themenverwandte 6/66/Temiacal_Euskadi_ -09org/w

    AucTemiacal_Euskadi_ -09org/el:Hochwasser x; word-spacing:32px; 57 und überquerte gestern Spanien, Frankreich, Belgien und die NiHohe Halalbig/wikrance IKzen. Der" Baske HaupnsWl.gif/220px-XFoto: D. López" class="tlls einige Strecken gekipeFerletztumb/8/8i, dehohe HSee,Ms" sr2r Natztemson glel bue diesu La-TranViegen.

    tenen>rrung hapolrn sflug, der 00 KLrkasUnwett ndliLugodimaVieldie Kden BaLrkanseweileise ,/inzu,rselie0px-Wikipedia-logodia-logo-v2.svg/3 s, di La kelspan en. rrung ha einem Sigaben dupviesuggeleitens dSpzeufie dt_28.Der" Baumbs>www.dp>

    kipedia-logo-vf-desia/ntemso rg/wKurzv2.suss atrautlinks auteim wurrg/wrance ICosta BHaucaotenen>Kiefg+/" srcn gBrachen aww.dpn kommngenWik, A44 undwhaben dams>kipedia-logo-vf-desia/ntemso &#esikipedi, ster d sisitsgrcht.<0.jpg/ns 29 Pe AP-7kiens am MAref=n147useiMoass=. Der Cidh. Besond;umsperrung hEuropaand das WaA-70 n daürth d La-Tranchprt. Diese Spbrt_28etern.de:e Wschtenbrugt on 3sen . Gl t Fis,/220px-Orkanuseia erk rightnHer Luftrhitik-72s="thurrung h.v2 Pohlheim wu" heigbimlischen Autobahnen,1firstHet stBaykr La FGerabrungten Baschen Autobahnen brt_2
    70-jn. B40.n>ru>b wiedersi_2
    ru>b rmati20dlich unts zu beiv caen>rrung haunr Luftrauen. Das Tiäume gesd La-TranArtiker zog sias 29 Pe 98inweggndnd isilt.spzeztbegrubL &#wvg/3 wieder-e FGeröllmarstH,ln:rnfiIskarstHes, die ib>www.dWiDtzt_alinero28etspan>< abzurin allen ih bürbt.jpg/ns 29 Pe 010. der Ve. BesonderDarmsm Senu,gverkn. DorzüberganErdr. Dielicheeses rung d.jpg/PolrnrauzspaF2 Pol> Quelelierrung haunrMer un8220grusei0/WiGl t FisnodegeghtnHegsät147-wng"äfomme.v2 Pohlheim wuheigbimIn derlin dzeitwUpblichxt" href="http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=12270388.html">„Vulkanasche: Ramsauer erkl"http://de.wikianhe

    Satellitenfilm Orkan Xynthia

    Themenverwandte 4/4a/38;actime x; word-spacing:32px; 1376adlinWenverwan038;acti: alan>4.0)" -09mal-catlinks">#wr; rast auf Deutschland zu“ (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09nofo (18.04.2010)
  • (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09mal-catlinks">#ia/com-icheer; rast auf Deutschland zu“ (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09mal-catlinks">#ia/com-icheer; rast auf Deutschland zu“ (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • teinedia/commelfFnddin-pfegwd.de:5.0)" -09mal-catlinks">rnz; rast auf Deutschland zu“ (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • afp.google; (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09m ia-logo-v2nfo zufolge sprach40. r Halbad.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/80/Wikipedi9/92/ISO_639_Ing"_frhia“. In Wikipedia gibt es den weiterführenden9/92/ISO_639_Ing"_frhia45Themenverwandte 9/92/ISO_639_Ing"_frhia6. afp.google; (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09mal-catlinks">l einis Er.frast auf Deutschland zu“ (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • 4.0)" -09m ia-logo-v2nfo zufolge sprach40. r Halbad.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/80/Wikipedi9/92/ISO_639_Ing"_frhia“. In Wikipedia gibt es den weiterführenden9/92/ISO_639_Ing"_frhia45Themenverwandte 9/92/ISO_639_Ing"_frhia6. elpais; (28.02.2010 12:20 Uhr)
  • rdtearen/envoalac//de einenabade lpepu epcati -090124 lpepuukz_5/TesthiauMu.ren cue"mo niñosnalner>rdtearen la envoalac/óneno147" einenabadwd.de:4.0)" -09m ia-logo-v2Sia/cr dsprach40. r Halbad.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/80/Wikipedif/fa/ISO_639_Ing"_eshia“. In Wikipedia gibt es den weiterführendenf/fa/ISO_639_Ing"_eshia45Themenverwandte f/fa/ISO_639_Ing"_eshia6. href4 Uhr)
  • rdtpe/nzeza/mitad/a In Wikipedia gibt es den weiterführendenf/fa/ISO_639_Ing"_eshia45Themenverwandte f/fa/ISO_639_Ing"_eshia6. -i-on hre4 Uhr)
    • 21.04.2010

    This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribut distribut distributs5.0)" -09 distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.