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September 19, 2008

Erin Brockovich fordert Änderungen an einer Gaspipeline in Irland

Erin Brockovich fordert Änderungen an einer Gaspipeline in Irland

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Veröffentlicht: 20:30, 19. Sep. 2008 (CEST)
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Castlebar (Irland), 19.09.2008 – In die Diskussion über den umstrittenen Verlauf einer Erdgaspipeline des Energiekonzerns Shell im Nordwesten Irlands hat sich heute die Aktivistin Erin Brockovich eingeschaltet, die durch den gleichnahmigen Oscar-prämierten Film bekannt geworden ist.

Lage des irischen Countys Mayo (hellgrün)

Laut „Press Association“ fordert Brockovich, dass sich der Verlauf der Pipeline im County Mayoan an den Stellen ändern müsse, wo die Gesundheit oder das Eigentum der Anwohner beeinträchtigt würde. Wenn die Pipeline über das Land von Familien oder durch Naturschutzgebiete führe, müsste das geändert werden, so Brockovich weiter. Die Umweltaktivistin zeigte sich nach einem Gespräch mit dem irischen Umweltminister und Vorsitzenden der irischen Grünen, John Gormley zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird, mit der sowohl Shell, als auch die Kritiker des geplanten Pipelineverlaufs zufrieden sein könnten. Gleichzeitig bezeichnete sie die Aktion von Maura Harrington, einer ehemaligen Schulleiterin, als „nicht den besten Weg, eine Lösung zu erzielen.“ Harrington wollte mit einem Hungerstreik verhindern, dass die Pipeline gebaut wird.

Die geplante Pipeline soll Erdgas vom Offshore-Feld „Corrib“ zu einer Raffinerie im Landesinneren von Irland befördern. Die Kritik der Gegner des Verlaufs der Pipeline hat der Energiekonzern stets zurückgewiesen. 2006 hatte Shell den ursprünglich vorgesehenen Verlauf geändert, jedoch in einer Weise, die die Kritik nicht verstummen ließ. In dieser Woche wurde nun trotz anhaltender Proteste, bei denen zuletzt am 9. September drei Fischer verhaftet worden waren, mit dem Bau der Pipeline begonnen.

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February 1, 2008

Ölkonzerne mit Rekordgewinnen

Ölkonzerne mit Rekordgewinnen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ölkonzerne mit Rekordgewinnen

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Veröffentlicht: 23:31, 1. Feb. 2008 (CET)
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Houston (Vereinigte Staaten), 01.02.2008 – Die Mineralölkonzerne Exxon Mobil, Chevron und Shell erzielten 2007 Rekordgewinne.

ExxonMobil verbuchte im Jahr 2007 einen Gewinn von 40,6 Milliarden US-Dollar (27,4 Milliarden Euro) bei einem Umsatz von 404,6 Milliarden US-Dollar (273,2 Milliarden Euro).

Chevron erzielte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 18,7 Milliarden US-Dollar (12,6 Milliarden Euro) bei einem Umsatz von 220,9 Milliarden US-Dollar (149 Milliarden Euro).

Der größte europäische Ölkonzern Royal Dutch Shell konnte einen Gewinn von 31,3 Milliarden US-Dollar (21,1 Milliarden Euro) bei einem Umsatz von 356 Milliarden US-Dollar (240,4 Milliarden Euro) verbuchen.

Die Gewinne der Mineralölkonzerne sprudelten insbesondere wegen des hohen Ölpreises, der von durchschnittlich 60 US-Dollar im Jahre 2006 auf über 90 US-Dollar je Barrel im Jahre 2007 angestiegen war. Das Raffineriegeschäft bescherte allen Mineralölgesellschaften rückläufige Gewinne.

Quellen

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November 29, 2006

EU-Kommission: 519 Millionen Euro Strafe für Kautschukkartell

EU-Kommission: 519 Millionen Euro Strafe für Kautschukkartell

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Artikelstatus: Fertig 19:57, 29. Nov. 2006 (CET)
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Brüssel (Belgien), 29.11.2006 – Gegen sechs international tätige Kautschukhersteller verhängte die EU-Kommission heute eine Kartellstrafe in Höhe von 519 Millionen Euro wegen illegaler Preisabsprachen und der Aufteilung von Kunden. Zu dem Kartell, das zwischen 1996 und 2002 existiert haben soll, gehörten der deutsche Chemiekonzern Bayer, der Minerölkonzern Shell mit Sitz in den Niederlanden, der US-Chemiekonzern Dow Chemical, der italienische petrochemische Konzern Eni sowie die Firmen Unipetrol (Tschechien) und Trade-Stomil (Polen).

Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer profitiert von der so genannten Kronzeugenregelung. Mit der ersten Information an die EU-Kommission über das Kartell hatte Bayer den Stein ins Rollen gebracht. Daher geht Bayer straffrei aus. Die höchste Strafe muss der italienische Konzern Eni zahlen: 272,3 Millionen Euro. Der Konzern hat bereits angekündigt, gegen die verhängte Strafe zu klagen. Mit 160,9 Millionen Euro ist Shell dabei.

Die synthetischen Kautschuksorten, deren Markt die genannten Konzerne unter sich aufgeteilt hatten, werden zur Reifenherstellung, für Schuhsohlen, Bodenbeläge und Golfbälle benötigt.

Das verhängte Bußgeld ist die zweithöchste Kartellstrafe, die von der EU-Kommission jemals verhängt wurde. Die zweithöchste Strafe war bisher mit 478,3 Millionen Euro gegen ein Gipsplattenkartell verhängt worden. Die höchste Strafe ereilte ein Vitaminkartell 2001 mit 790,5 Millionen Euro. Damals war ebenfalls der Chemiekonzern Bayer involviert.

Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gab zugleich mit der Bekanngabe der verhängten Strafen eine Warnung aus: „Die Kommission hat in dieser Sache empfindliche Geldbußen verhängt. Sollten Unternehmen sich jedoch weiterhin an Kartellen beteiligen, so müssen sie in Zukunft mit noch höheren Strafen rechnen.“

Zuletzt hatte ein Bußgeld gegen den US-Softwarehersteller Microsoft für Schlagzeilen gesorgt. Gegen Microsoft war im Juli 2006 ein Bußgeld von 280,5 Millionen Euro verhängt worden.

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October 10, 2006

Geiselnahme von Arbeitern auf einer Ölplattform im Nigerdelta

Geiselnahme von Arbeitern auf einer Ölplattform im Nigerdelta

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Artikelstatus: Fertig 23:47, 10. Okt. 2006 (CEST)
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Abuja (Nigeria), 10.10.2006 – Die Nachrichtenagentur dpa berichtet über eine Geiselnahme auf einer Erdölplattform im Nigerdelta. Aufständische Jugendliche sollen die Ölförderanlage, die einer Tochtergesellschaft der britisch-niederländischen Firma Shell gehört, mit Waffen gestürmt und anschließend etwa 40 nigerianische Arbeiter als Geiseln genommen haben. Die Information stammt von einem Shell-Sprecher in Lagos.

Bei den Jugendlichen handelt es sich nach Informationen des „Tagesspiegel“ zum Teil offenbar um abhängig Beschäftigte der Betreiberfirma. Ihre Aktion ist demnach ein Protest gegen gebrochene Versprechungen mit Bezug auf Arbeitsplätze und Sozialleistungen.

Themenverwandte Artikel

  • Neun ausländische Arbeiter in Nigeria entführt (19.02.2006)

Quellen

  • maerkischeallgemeine.de: „Im Nigerdelta etwa 40 Mitarbeiter von Shell als Geisel genommen“ (dpa-Meldung) (10.10.2006, 19:30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • tagesspiegel.de: „Jugendliche setzen 60 Shell-Mitarbeiter fest“ (10.10.2006, 18:38 Uhr)

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February 19, 2006

Neun ausländische Arbeiter in Nigeria entführt

Neun ausländische Arbeiter in Nigeria entführt

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Artikelstatus: Fertig 19:56, 19. Feb. 2006 (CET)
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Port Harcourt (Nigeria), 19.02.2006 – In Nigeria wurde am Samstag erneut eine Gruppe von Ausländern, darunter drei US-Amerikaner, zwei Thailänder, zwei Ägypter, ein Brite und ein phillipinischer Bürger, gekidnappt und eine Ölanlage der US-amerikanischen Firma Wilbros angegriffen, die für den Konzern Royal Dutch Shell Pipelines installiert hat. Die „Bewegung für die Befreiung des Niger-Deltas“, die eine größere Beteiligung der Bevölkerung am Ölreichtum im Delta fordert, bekannte sich zu den Anschlägen.

Außerdem wurde eine Gaspipeline des Konzerns angegriffen.

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September 21, 2005

Hurrikan Rita erreicht Stufe vier

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Hurrikan Rita erreicht Stufe vier

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Hurrikan Rita im Golf von Mexiko, 21.09.2005 01:15 UTC

New Orleans (Vereinigte Staaten), 21.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ hat früher als vermutet die Stärke vier auf der fünfstufigen Hurrikanskala erreicht. Damit hat der Sturm die Kraft des Hurrikans „Katrina“. „Rita“ soll am Wochenende auf Texas treffen, könnte aber auch nach Norden abdrehen und New Orleans heimsuchen.

Rund einer Million Bewohner der Stadt Houston wurde von Bürgermeister Bill White nahegelegt, die Stadt zu verlassen. Der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, rief alle, die sich in der Stadt befinden, auf, sich auf eine neuerliche Evakuierung vorzubereiten. Experten befürchten, dass das Deichsystem von New Orleans, das dem Hurrikan „Katrina“ nicht standhielt, bei den erwarteten heftigen Regenfällen wieder Schaden nimmt und eine erneute Überschwemmung der Stadt bevorsteht.

Die britischen Öl-Konzerne BP und Shell haben große Teile ihres Personals von den Förderanlagen im Golf von Mexiko in Sicherheit gebracht, rund 750 Mitarbeiter wurden von BP, 545 von Shell evakuiert.

Themenverwandte Artikel

  • Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt (21.09.2005)

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August 2, 2005

Juli brachte Rekord-Preise für Benzin

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Juli brachte Rekord-Preise für Benzin

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Hamburg (Deutschland), 02.08.2005 – Wie der deutsche Mineralölwirtschaftsverband (MWV) mitteilt, waren die Benzinpreise im Juli so hoch wie noch nie. Der Tod des saudischen Königs Fahd gestern verunsicherte die Märkte, der Rohölpreis in den USA überstieg dadurch wieder 61 Dollar pro Barrel. Diesen Stand hatte er erstmalig Anfang Juli erreicht.

Nach Angaben des MWV kostete ein Liter Superbenzin durchschnittlich 125,7 Cent, 3,9 Cent mehr als im Juni. Diesel kostete 109,9 Cent, ein Anstieg um 2,9 Cent. Dafür seien die gestiegenen Großhandelspreise am Rotterdamer Markt verantwortlich, die für Super um elf Prozent auf 36,2 und für Diesel um drei Prozent auf 39,5 Cent gestiegen seien.

Auch wenn der neue König Abdullah die saudi-arabische Ölpolitik nicht ändern dürfte, reagierten die Ölmärkte gestern nervös mit einem Anstieg um etwa ein Prozent. Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur und verfügt von allen OPEC-Staaten über die größten Reserven.

Die großen Ölkonzerne wie Exxon, BP und Shell haben derweil ihre Gewinne noch einmal gesteigert. Am Montag meldete die norwegische Statoil für das zweite Quartal 2005 eine Gewinnsteigerung von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr; umgerechnet 859 Millionen Euro.

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June 20, 2005

Nigeria: Deutsche Geiseln sind frei

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Port Harcourt (Nigeria), 20.06.2005 – Drei Tage nach ihrer Entführung wurden am Samstag alle Mitarbeiter einer Ölfirma im Nigerdelta, darunter vier Nigerianer und zwei deutsche Mitarbeiter, wieder freigelassen.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin wollte sich zu den Umständen der Freilassung nicht äußern. Die Geiselnehmer entstammen der Iduwini-Volksgruppe. Sie wollten mit der Entführung den Ölkonzern Shell unter Druck setzen. Die sechs Personen sind Mitarbeiter des Baukonzerns Bilfinger und Berger der in Nigeria als Subunternehmer von Shell tätig ist. Die Entführergruppe Iduwini Nationalunion für Frieden und Entwicklung wirft dem Konzern vor, mit der Bevölkerung getroffene Vereinbarungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen nicht umzusetzen.

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December 5, 2004

Nigeria: Hunderte Demonstranten besetzten Öl-Plattformen

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Nigeria

Kula (Nigeria), 05.12.2004 – Hunderte unbewaffnete Menschen, darunter Frauen und Kinder, haben in Nigeria drei Ölplattformen besetzt. Betroffen sind Plattformen der Konzerne Royal Dutch Shell und ChevronTexaco in Kula im Süden Nigerias.

Auf diesen Plattformen werden täglich 90.000 Fässer (je 159 Liter) Erdöl im Wert von 3,5 Millionen Euro gefördert. Die Besetzer fordern Arbeitsplätze und Anteile am Ölprofit. Die Bevölkerung des Deltas ist, obwohl Nigeria der achtgrößte Ölproduzent weltweit ist, sehr arm. Über Dreiviertel der Nigerianer leben von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. Die Einkommensverteilung ist stärker zu Gunsten der Reichen verzerrt als sonst irgendwo in der Welt. Die oberen zwei Prozent der Nigerianer verdienen das Gleiche wie die ärmsten 55 Prozent. Ein Sprecher von ChevronTexaco sagte, ein Treffen mit dem Gouverneur der Region sei anberaumt worden.

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