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February 4, 2012

Edvard Munchs „Der Schrei“ für 120 Millionen Dollar versteigert

Edvard Munchs „Der Schrei“ für 120 Millionen Dollar versteigert

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Veröffentlicht: 22:55, 4. Mai 2012 (CEST)
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Edvard Munch (1933)

New York (Vereinigte Staaten), 04.02.2012 – Beim Auktionshaus Sotheby’s in New York wurde am Mittwoch eines der weltbekanntesten Gemälde für knapp unter 120 Millionen US-Dollar versteigert. Das ist der höchste Preis, der je bei einer Kunstauktion für ein Bild erzielt wurde. Das Onlinesystem des Auktionshauses brach wegen des großen Bieterandrangs zeitweise zusammen.

Im Jahr 1910 hatte der norwegische Maler Edvard Munch (1863–1944) mehrere Versionen seines Motivs „Der Schrei“ in verschiedenen Techniken geschaffen, darunter auch eine Reihe von Lithographien und vier Gemälde. Drei davon sind in Osloer Museen ausgestellt. Bei dem jetzt unter den Hammer gekommenen Bild, dem einzigen in Privatbesitz, traten zunächst sieben Bieter als Konkurrenten um den Zuschlag auf. Am Ende blieben zwei anonyme Telefonbieter übrig, bis bei der Summe von 119.922.500 US-Dollar der Zuschlag erfolgte. Seit 70 Jahren war „Der Schrei“ im Besitz des norwegischen Unternehmers Petter Olsen. Er sagte, das Bild werde die „wichtige Kraft in meinem Leben bleiben“. Von dem Erlös will er ein neues Museum für Munch in Hvitsten errichten. Sein Vater war Nachbar und Förderer des Malers Munch.

Das Bild übertrumpft hinsichtlich der Höhe des Kaufpreises das Gemälde „Akt mit grünen Blättern und Büste“ von Pablo Picasso, das vor zwei Jahren für 95 Millionen US-Dollar versteigert worden war. Es war bis dato das teuerste Bild, das je bei einer Auktion einen Käufer fand. Noch höhere Preise wurden nur bei Privatverkäufen erzielt. 140 Millionen Dollar soll das Gemälde „No. 5“ von Jackson Pollocks vor sechs Jahren eingebracht haben, und im Jahr 2011 soll das Bild „Die Kartenspieler“ von Paul Cézanne für 250 Millionen US-Dollar den Eigentümer gewechselt haben.

Bei dieser Auktion von Sotheby’s erzielten 76 Kunstwerke insgesamt einen Erlös in Höhe von 330,56 Millionen Dollar, darunter viele weitere bekannte Werke des Impressionismus, etwa der Picasso „Femme assise dans un fauteuil“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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August 22, 2006

Edvard Munch: Räuber bot Gemälde an

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Edvard Munch: Räuber bot Gemälde an

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Artikelstatus: Fertig 20:46, 22. Aug. 2006 (CEST)
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Oslo (Norwegen), 22.08.2006 – Am 22. August 2004 wurden im Osloer Munch-Museum die Gemälde „Madonna“ und „Der Schrei“ des norwegischen Expressionisten Edvard Munch gestohlen. Jetzt hat sich nach Angaben der norwegischen Tageszeitung „Dagbladet“ vom Montag der norwegische Räuber gemeldet. Er gab bekannt, angeblich die beiden Gemälde zurückgeben zu wollen.

Grund für seinen Sinneswandel ist die Hoffnung auf eine mildere Strafe im Berufungsprozess. Die Urteile wurden im Mai 2006 gesprochen.

Themenverwandte Artikel

  • Munch-Ausstellung im Museum of Modern Art (09.01.2006)
  • Munch-Ausstellung in Dortmund (29.01.2005)
  • Oslo: Prozessbeginn um Raub der Munch-Gemälde (14.02.2006)
  • Oslo: Urteile im Munch-Prozess verkündet (02.05.2006; auch Quelle)

Quellen

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May 2, 2006

Oslo: Urteile im Munch-Prozess verkündet

Oslo: Urteile im Munch-Prozess verkündet

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Artikelstatus: Fertig 23:00, 2. Mai 2006 (CEST)
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Oslo (Norwegen), 02.05.2006 – Vor dem Amtsgericht Oslo ging heute der Prozess gegen die Diebe der Munch-Bilder zu Ende. Im August 2004 wurden im Osloer Munch-Museum die Gemälde „Madonna“ und „Der Schrei“ des norwegischen Expressionisten Edvard Munch gestohlen. Die Urteile für drei Männer lauteten auf vier und acht Jahren wegen Bilderraubs, einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Angeklagt waren fünf Norweger wegen Raubes, ein sechster Mann wegen Hehlerei.

Die beiden Bilder wurden bisher nicht gefunden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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February 14, 2006

Oslo: Prozessbeginn um Raub der Munch-Gemälde

Oslo: Prozessbeginn um Raub der Munch-Gemälde

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Artikelstatus: Fertig 23:39, 14. Feb. 2006 (CET)
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Oslo (Norwegen), 14.02.2006 – Am 22. August 2004 wurden im Osloer Munch-Museum die Gemälde „Madonna“ und „Der Schrei“ des norwegischen Expressionisten Edvard Munch gestohlen.

Heute begann in Oslo der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter. Wegen Raubes sind fünf Norweger angeklagt, ein sechster Mann wegen Hehlerei. Die fünf Männer waren während des Überfalles bewaffnet und maskiert. Die Höchststrafe für diesen Raub beträgt in Norwegen 17 Jahre, für Hehlerei sechs Jahre. Die Gemälde sind bis heute verschwunden. Die Staatsanwaltschaft Oslo gab heute bekannt, dass den Tätern eventuell ein Strafnachlass bis zu einem Drittel der Gesamtstrafe zugebilligt wird, falls sie den Aufenthaltsort der Bilder bekannt geben. Beide Bilder zusammen haben schätzungsweise einen Marktwert von rund 86 Millionen Euro.

Der Prozess dauert voraussichtlich bis zum 14. März 2006, das Urteil sprechen die Richter erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • Kleine Zeitung Online: „Prozess um Raub von Munchs ‚Der Schrei‘ beginnt“ (14.02.2006, 10:30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • MDR.de: „Prozessauftakt in Oslo gegen Munch-Diebe“ (14.02.2006, 10:30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • ORF.at: „Strafnachlass soll geraubte Munch-Bilder zurückbringen“ (14.02.2006, 10:30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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January 9, 2006

Munch-Ausstellung im Museum of Modern Art

Munch-Ausstellung im Museum of Modern Art

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Artikelstatus: Fertig 15:58, 9. Jan. 2006 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 09.01.2006 – Vom 19. Februar bis zum 8. Mai 2006 findet im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) eine Munch-Ausstellung “Edvard Munch: The Modern Life of the Soul” statt. Gezeigt werden Werke aus der Zeit von 1880 bis 1944. Dies ist die erste Munch-Retrospektive auf amerikanischem Boden seit fast 30 Jahren.

Im Rahmen der Ausstellung wird unter anderem auch das Gemälde “Die vier Söhne des Dr. Max Linde” zu sehen sein. Das Kunstwerk ist eine Leihgabe aus dem Lübecker Behnhaus/Drägerhaus, dem Edvard Munch vor seinem internationalen Durchbruch zwischen 1902–1907 immer wieder einen Besuch abstattete. Auf dem Bild sind die Kinder des Arztes und Mäzens Max Linde zu sehen.

Themenverwandte Artikel

  • Oslo: Prozessbeginn um Raub der Munch-Gemälde (14.02.2006)
  • Munch-Ausstellung in Dortmund (29.01.2005)

Quellen

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January 29, 2005

Munch-Ausstellung in Dortmund

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Munch-Ausstellung in Dortmund

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Dortmund (Deutschland), 29.01.2005 – Ab dem morgigen Sonntag sind in Dortmund 56 Werke des norwegischen Expressionisten Edvard Munch zu sehen. Demgegenüber werden 50 Werke von 36 zeitgenössischen Künstlern ausgestellt. Der Titel der Ausstellung lautet „Munch revisited“. Die Ausstellung wird in der großen Halle des Dortmunder Museums für Kunst und Kulturgeschichte sein, weil die Räumlichkeiten im Museum am Ostwall nicht groß genug sind.

Die Bilder sind Leihgaben aus verschiedenen europäischen Museen und Sammlungen. Unter anderem stellten die Nationalgalerie Oslo, das Pariser Musée d´Orsay und das Museo Thyssen-Bornemisza aus Madrid. Die Ausstellung endet am 1. Mai.

Nachdem es im Osloer Munch-Museum im August 2004 zu Diebstählen der Gemälde „Madonna“ und „Der Schrei“ gekommen ist, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Museumsdirektor Wolfgang Weick ist optimistisch. „Unsere Sicherheitsvorkehrungen entsprechen allen internationalen Standards. Wir sind gut vorbereitet“.

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