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December 27, 2006

Ex-US-Präsident Gerald Ford ist gestorben

Ex-US-Präsident Gerald Ford ist gestorben

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Artikelstatus: Fertig 19:57, 27. Dez. 2006 (CET)
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Gerald Ford

Rancho Mirage (Vereinigte Staaten), 27.12.2006 – Der frühere US-Präsident Gerald Ford ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren in der kalifornischen Stadt Rancho Mirage. Dies gab die Witwe Betty am Dienstag bekannt. Ford war der 38. Präsident der Vereinigten Staaten und der einzige US-Präsident, der nicht in sein Amt gewählt wurde. Er löste 1974 Präsident Richard Nixon ab, der wegen der Watergate-Affäre zurückgetreten war. Bei der Wahl Ende 1976 unterlag der Republikaner dem Demokraten Jimmy Carter, der das Amt Anfang 1977 übernahm.

In seine Amtszeit fielen die Niederlage der USA im Vietnamkrieg 1975, eine durch die Ölkrise geschwächte US-Wirtschaft und die bis auf sieben Prozent angestiegene Inflation. Ford musste sich in jüngster Zeit immer wieder wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus behandeln lassen. 2000 erlitt er einen oder mehrere leichte Schlaganfälle. Im Januar 2006 lag er wegen einer Lungenentzündung knapp zwei Wochen im Krankenhaus und erhielt im August einen Herzschrittmacher. Ford war ältester US-amerikanischer Präsident aller Zeiten. US-Präsident George W. Bush und seine Frau Laura sprachen der Familie ihr Beileid aus.

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August 29, 2006

Ehemaliger US-Präsident Ford am Herzen operiert

Ehemaliger US-Präsident Ford am Herzen operiert

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Artikelstatus: Fertig 14:34, 29. Aug. 2006 (CEST)
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Rochester (Minnesota) (USA), 29.08.2006 – Der ehemalige US-Präsident Gerald Ford erhielt am Dienstag, den 22. August einen Herzschrittmacher. Die Operation fand in der Mayo-Klinik in Rochester im Bundesstaat Minnesota statt. Zwei Tage später, am Donnerstag, wurde Ford in der gleichen Klinik am Herzen operiert. Durch die Operation soll der Blutfluss durch zwei Herzkranzarterien verbessert werden.

Nach Angaben von CNN hat der 93-jährige Ford beide Eingriffe gut überstanden.

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January 19, 2006

Ex-US-Präsident Gerald Ford im Spital

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Ex-US-Präsident Gerald Ford im Spital

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Artikelstatus: Fertig 22:36, 19. Jan. 2006 (CET)
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Rancho Mirage (Vereinigte Staaten), 19.01.2006 – Der ehemalige US-Präsident Gerald Ford befindet sich seit letztem Samstag im Krankenhaus der kalifornischen Kleinstadt Rancho Mirage.

Der 92-Jährige wird wegen einer Lungenentzündung behandelt. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und kann vermutlich noch in dieser Woche nach Hause entlassen werden.

Ford regierte als Nachfolger von Richard Nixon von 1974 bis 1976. Dann wurde er in dem Amt des US-Präsidenten von Jimmy Carter abgelöst.

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December 7, 2005

Timor-Leste: Erinnerung an den Beginn der indonesischen Besatzung vor 30 Jahren

Timor-Leste: Erinnerung an den Beginn der indonesischen Besatzung vor 30 Jahren

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Artikelstatus: Fertig 21:41, 7. Dez. 2005 (CET)
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Karte von Timor-Leste

Dili (Timor-Leste) / Jakarta (Indonesien), 07.12.2005 – Heute vor 30 Jahren begann mit der „Operasi Seroja“ die indonesische Besetzung der Osthälfte der Insel Timor, nachdem nur Tage zuvor der damalige US-Präsident Gerald Ford mit seinem Aussenminister Henry Kissinger in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ihr Einverständnis gegenüber dem indonesischen Machthaber General Suharto gegeben hatten. Kurz nach dem Ende des Vietnamkriegs 1975 wollten die Amerikaner keinerlei Machtgewinne kommunistischer Gruppen in der Region hinnehmen.

In der ersten freien Wahl im Frühjahr 1975 hatte die linksorientierte FRETILIN die absoluten Mehrheit erreicht und nach gewalttätigen Zusammenstössen schliesslich Ende November des Jahres nach über 400-jähriger portugiesischer Kolonialherrschaft die Unabhängigkeit des Landes erklärt. Eine Woche später marschierten indonesische Truppen in das Gebiet und 1976 wurde Osttimor trotz mehrerer UN-Resolutionen, die den Abzug der Soldaten forderte, als 27. Provinz in den Inselstaat eingegliedert. Es begann eine blutige Zeit für die vorwiegend christliche Bevölkerung mit Mord, Folter und Vergewaltigungen. Einer der traurigen Höhepunkte war 1991 das Santa Cruz Massaker mit über 270 Toten und fast 300 verschwundenen Menschen.

Demonstration 1999 für ein freies Osttimor

Der indonesische Präsident Habibie stimmte Anfang 1999 überraschend einer Volksabstimmung zu, in der die Osttimoresen über den Verbleib in der indonesichen Gemeinschaft wählen konnten. „Satuan Anti Teror“, der Geheimdienst der indonesischen Spezialeinheit KOPASSUS, begann verstärkt damit die Milizen zu gründen und zu trainieren, die im September des Jahres nach dem Ausgang der Abstimmung über 1.000 Menschen mit Macheten und anderen Waffen hinmetzelten und über 200.000 Menschen nach Westtimor vertrieben hatte. Die von australischen Truppen angeführte Friedenstruppe INTERFED landete Ende September in Osttimor und stellte Sicherheit und Ordnung wieder her. Seit Mai 2002 ist Timor-Leste unabhängig und vollwertiges Mitglied der UNO.

In der ost-timoresischen Hauptstadt Dili versammelten sich heute zum Gedenken 300 Menschen und forderten ein internationes Tribunal, dass die Menschenrechtsverletzungen untersuchen soll und die Verantwortlichen bestraft. Osttimors Präsident Xanana Gusmão erhielt Ende Oktober ein 2.500 Seiten umfassenden Bericht der „Commission for Reception, Truth and Reconciliation in East Timor“ über die Verbrechen der 24-jährigen Besatzung, die mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete.

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