WikiNews de

August 18, 2016

Viel Regen in Louisiana, USA

Viel Regen in Louisiana, USA – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Viel Regen in Louisiana, USA

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Verlassener Sattelzug auf der Autobahn I-12

Louisiana (USA), 18.08.2016 – Seit einigen Tagen regnet es schon vielerorts an der amerikanischen Golfküste. Im Fokus des Regens steht Louisiana, aber auch das südliche Mississippi ist betroffen. Am Freitag, 12. August, wurde der nationale Notstand in Louisiana ausgerufen. Teilweise stehen ganze Städte unter Wasser, Flüsse haben bereits oder sind dabei Rekordpegel zu erreichen, über 1000 Menschen wurden alleine in der Stadt Livingston aus Wohnsiedlungen gerettet, 2 Menschen sind bisher in den Regenmassen ums Leben gekommen. Mancherorts sind bereits über 400 l/qm Regen gefallen. Im Vergleich dazu fällt zum Beispiel in Berlin in einem ganzen Jahr rund 580 l/qm Regen. Verantwortlich ist ein Tief im Golf von Mexiko. Es saugt jede Menge Feuchtigkeit aus den Tropen auf und pumpt sie geradewegs in Richtung Golfküste, wo sie sich ausregnet. Problem ist, dass sich das Tief kaum von der Stelle bewegt. Am heftigsten betroffen ist das südliche Louisiana, westlich von New Orleans. In Baton Rouge sind in 48 Stunden 412 l/qm Regen gefallen: bis Freitagmorgen 112,3 l/qm und bis Samstagmorgen 299,5 l/qm. Am Flughafen Lafayette fielen 333 l/qm, in Opelousas 325 l/qm und davon allein 314 l/qm in den letzten 24 Stunden bis zum Morgen des 13. August. Da nicht überall eine Wetterstation steht, sind die Informationen über die Situation in den einzelnen Gebieten nur lückenhaft.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Im Tagesverlauf verbreitet Schauer und kurze Gewitter (Datum)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 8, 2015

Villach: Verletzte und Sachschäden durch Hagel

Villach: Verletzte und Sachschäden durch Hagel

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 00:00, 10. Juli 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Villacher Innenstadt kurz nach dem Hagel

golfballgroße Hagelkörner

Villach (Österreich), 08.07.2015 – Am Mittwochnachmittag wurde Villach durch zwei Unwetterfronten mit Hagel und Starkregen heimgesucht. Mindestens zehn Menschen erlitten Kopfverletzungen und wurden zur Behandlung ins Landeskrankenhaus Villach gebracht. Verletzt wurde ein Autofahrer, der durch einen umgestürzten Baum in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Hagelkörner, teilweise golf- und tennisballgroß, beschädigten Dächer, Hausmauern, Autos und Ampelanlagen. Nach Hagelschäden wurde ein Pflegeheim evakuiert, und die Berufsschüler durften sich über einen schulfreien Donnerstag freuen.

Entwurzelte Bäume behinderten den Straßen- und Schienenverkehr, beispielsweise auf der Tauern Autobahn A10, andere Straßen und Unterführungen wurden überflutet. In einigen Teilen Villachs fiel zeitweise der Strom aus.

Betroffen war nicht nur Villach, sondern weite Gebiete des Bundeslandes Kärnten, vom unteren Gailtal, bis ins Zollfeld und zum Packsattel. Der Hagelschaden der Kärntner Landwirtschaft beträgt 3,5 Millionen Euro, der Sachschaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt, 6000 Haushalte waren ohne Strom, insgesamt 1200 Feuerwehrleute rückten zum Einsatz aus. Die Versicherungsunternehmen haben Hotlines eingerichtet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Starkes Unwetter in Villach vom 08.07.2015

Starkes Unwetter in Villach vom 08.07.2015

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Bild der Innenstadt kurz nach dem Hagel

Villach (Österreich), 08.07.2015 – In Villach gab es eines der stärksten Unwetter der letzten Jahre. Neben den unzähligen Sachschäden (kaputte Dächer, Hausmauern, Autos, Ampelanlagen etc.) wurden auch mehrere Menschen durch Hagelkörner verletzt. Mindestens zehn Menschen erlitten Kopfverletzungen durch den Hagel und wurden zur Behandlung ins Landeskrankenhaus Villach gebracht.

Umgestürzte Bäume behinderten den Straßen- und Schienenverkehr, beispielsweise auf der Tauern Autobahn A10, andere Straßen und Unterführungen wurden überflutet. In einigen Teilen Villachs fiel zeitweise der Strom aus. Mancherorts waren die Hagelkörner fast golfballgroß.

Betroffen war nicht nur Villach, sondern weite Gebiete des Bundeslandes Kärnten, vom unteren Gailtal, bis ins Zollfeld und zum Packsattel. Der Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt, 6000 Haushalte waren ohne Strom, insgesamt 1200 Feuerwehrleute rückten zum Einsatz aus.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 10, 2014

Wetterwarnung: Es wird stürmisch

Wetterwarnung: Es wird stürmisch – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wetterwarnung: Es wird stürmisch

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 01:33, 10. Dez. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Ab Mittwoch Sturmlage möglich

Altenstadt (Hessen) (Deutschland), 10.12.2014 – Derzeit bewegt sich im Seegebiet zwischen Island, den Britischen Inseln und Norwegen ein Orkantief, das mit besonders tiefem Luftdruck aufwartet. Der zentrale Luftdruck beträgt dort 940 Hektopascal, möglicherweise sinkt er noch weiter, sagt die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA. Typischerweise hat man es bei so einer Wetterlage mit einem kräftigen Islandtief und einem kräftigen Azorenhoch zu tun. Zwischen den beiden Druckgebilden entsteht unter einem Jetstream ein großer horizontaler Druckgegensatz, was sich mit entsprechendem Wind bemerkbar machen wird. So ist schon in der Nacht zu Mittwoch im Nordwesten von Deutschland mit einer deutlichen Windzunahme zu rechnen, wobei auch schon starke, teils stürmische Böen zu erwarten sind.

Wetterlage auf dem Nordatlantik nach der Prognose der NOAA für den 10. Dezember 2014, 13 Uhr MEZ

Das Windfeld weitet sich im Verlauf des Mittwoch auf den gesamten Nordwesten, Norden und Westen Deutschlands aus, und es treten starke bis stürmische Böen auf. Lokal können Sturmböen nicht ausgeschlossen werden. An den deutschen Küsten und im deutschen Mittelgebirge kommt es zu Sturmböen. Das Tief verlagert sich noch ein wenig in Richtung Westeuropa. Damit kann sich das Starkwindfeld weiter ausbreiten.

Am Donnerstag bleibt es bei dem windigen bis stürmischen Wetter. Am Freitag deutet sich eine Randtiefentwicklung an. Dieses Tief könnte entlang des Ärmelkanals nordostwärts ziehen. Dabei würde vor allem im Westen und Nordwesten der Gradient steigen, was erneut zu Wind führt. Damit wären in den Niederungen sogar schwere Sturmböen möglich; in Lagen oberhalb 400 bis 500 Meter auch orkanartige Böen und Orkanböen.

NOAA und Météociel warnen für das Seegebiet vor bis zwanzig Meter hohen Wellen, und Met Éireann erwartet, dass am Mittwoch bis zu zehn Meter hohe Brecher an die irische Westküste schlagen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 6, 2014

Philippinen: Hunderttausende fliehen vor Supertaifun Hagupit

Philippinen: Hunderttausende fliehen vor Supertaifun Hagupit

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:25, 6. Dez. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Nach den Prognosen des Joint Typhoon Warning Centers zieht Supertaifun Hagupit direkt über die Philippinen hinweg.

Manila (Philippinen), 06.12.2014 – Tausende Bewohner der Philippinen fliehen vor dem Supertaifun Hagupit, der ab Samstagabend Mitteleuropäischer Zeit die Philippinen überqueren wird, doch Ausläufer des tropischen Wirbelsturms wirken sich bereits aus. Der Sturm war vor knapp einer Woche östlich von Palau entstanden und zog in west-nordwestlicher Richtung über die Philippinensee. Am 5. Dezember um 19:00 Uhr MEZ lag der Sturm noch einige hundert Kilometer östlich der Küste und erreichte andauernde Windgeschwindigkeiten von 240 km/h und in Böen 295 km/h, teilte das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Honolulu mit. Allerdings wird angenommen, dass der Sturm bei der Annäherung an die Küste an Kraft verliert.

„Ruby“, wie der Taifun von der PAGASA getauft wurde, ist ein extrem niederschlagsreicher Sturm. Nach Messungen des GPM Microwave Imager (GMI) fallen am Rand der Eyewall 76 mm Niederschlag pro Stunde, an der Südseite des Sturmes noch mehr. Aufgrund von Beobachtungen mit dem Suomi-NPP-Satellit von NASA und NOAA, der über den Sturm hinweggeflogen war, hatte das Auge des Taifuns am 5. Dezember einen Durchmesser von 19 km.

Supertaifun Hagupit am 4. Dezember um 3:12 Uhr MEZ

Etwa 50 philippinische Provinzen sind gefährdet durch den Wirbelsturm, dessen Landfall an der Ostküste der Insel Samar erwartet wird, darunter auch Gebiete, die unter den Auswirkungen von Taifun Haiyan besonders gelitten haben. PAGASA, der nationale Wetterdienst der Philippinen, sagt dann eine Zugbahn durch die zentralen Inselgruppen des Inselstaates voraus, während das JTWC, dessen Warnungen vor allem für Einrichtungen der Vereinigten Staaten in der Region bestimmt sind, eine etwas weiter im Norden liegende Zugbahn prognostiziert, die den Sturm knapp südlich an der Millionenmetropole Manila vorbeiführen könnte.

Nach Angaben des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung wurden bislang eine halbe Million Bewohner in Sicherheit gebracht, doch könnte diese Zahl noch steigen. „Dieses Mal wird niemand etwas riskieren – weder die Regierung, noch die Bevölkerung oder die internationalen Hilfsorganisationen“, sagt Bradley Mellicker von der Internationalen Organisation für Migration. „Alle erinnern sich daran, was letztes Jahr passierte, und bereiten sich vor, soweit es ihnen möglich ist.“ Doch der Vorsitzende des Philippinischen Roten Kreuzes warnt: Zwar sei das Land diesmal besser vorbereitet, doch „hat die Natur die Angewohnheit, zurückzuschlagen und dich in deinen Hintern zu beißen, man muss also vorbereitet sein auf Überraschungen.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 2, 2014

Niederösterreich kämpft mit Eisregen

Niederösterreich kämpft mit Eisregen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Niederösterreich kämpft mit Eisregen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:32, 2. Dez. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Effekt des Eisregens

St. Pölten (Österreich), 02.12.2014 – Seit dem Wochenende wird das österreichische Bundesland Niederösterreich von Raureif und gefrierendem Nebel und Regen heimgesucht. Nachdem bereits über 3500 Haushalte ohne Strom waren, Straßen gesperrt und im Raum Zwettl gut ein Dutzend Schulen geschlossen wurden, wurde in den vergangenen Stunden auch die Hohe Wand behördlich gesperrt und einige Häuser evakuiert. Gefahr droht vor allem durch glatte Straßen und Bäume, die unter der Eislast nachgeben und umknicken können.

Nach Angaben der EVN waren allein im Waldviertel über 100 Störungstechniker im Einsatz, um die Stromversorgung wiederherzustellen.

Verursacht wurde das Wetterphänomen durch eine milde Mittelmeerfront, die warm-feuchte Luftmassen nach Ostösterreich brachte. Der niederfallende Regen gefriert durch niedrige kalte Luftschichten beim Auftreffen auf den unterkühlten Boden sofort.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 26, 2014

Viele Opfer nach Unwetter in Marokko

Viele Opfer nach Unwetter in Marokko – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Viele Opfer nach Unwetter in Marokko

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:04, 27. Nov. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Morocco, region Guelmim-Es Semara, province Guelmim.png

Guelmin (Marokko), 26.11.2014 – Nach heftigem Starkregen sind im Süden von Marokko nach Medienangaben mindestens 32 Menschen zu Tode gekommen. Alleine in der marokkanischen Stadt Guelmin wurden 24 Menschen getötet. In einem Flussbett das schon lange kein Wasser mehr führte, ergoss sich eine gewaltige Wasserflut und riss hier elf Menschen in den Tod. Der Nachrichtensender des Marokkanischen Fernsehens zeigte Bilder wie die Wassermassen mit einer enormen Geschwindigkeit durch das Tal von Guelmin rauschten. Häuser, Bäume und Autos wurden mitgerissen. 214 Bewohner und Urlauber konnten bis jetzt gerettet werden, viele werden noch vermisst, sie werden laut Ministerium zurzeit mit 330 Booten und 130 Geländewagen gesucht. Der Marokkanische König Mohammed VI. kündigte an, er werde für die Kosten der Beerdigung der Toten und der Pflege der Verletzten aufkommen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Australische Millionenstadt Brisbane unter Wasser
Wikinews-logo.svg   Thailand: Chiang Mai überflutet, Menschen werden evakuiert
Wikinews-logo.svg   Überflutungen auf Madeira

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Wetter: Ab 1.Dezember Wintereinbruch möglich

Wetter: Ab 1.Dezember Wintereinbruch möglich

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:54, 26. Nov. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Demnächst möglich: Winterlandschaft

Altenstadt (Deutschland), 26.11.2014 – Seit Wochen begleitete uns ein relativ ruhiges herbstliches Wetter mit für diese Jahreszeit ungewöhnlich milden Temperaturen. Für Winterfans gab es in diesem Jahr noch nicht wirklich viel zu erleben. Die neuesten Wettermodelle zeichnen allerdings ein Ende dieser Wetterperiode ab. Seit Tagen befindet sich ein Hoch über dem östlichen Europa. Gleichzeitig wird in Prognosemodellen ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeerraum berechnet, welches eine Ostströmung verursachen würde. Die kalten Luftmassen fließen ab Montag langsam von Osten her ein und werden voraussichtlich bis Dienstag auch die Mitte von Deutschland erreichen. Das Wettermodell GFS simuliert aktuell ein Hoch bei den britischen Inseln und ein Tief über Skandinavien mit einer Kaltfront, die uns überqueren soll. Dabei soll hinter der Kaltfront die Schneefallgrenze deutlich absinken. Die Tagestemperaturen würden demnach nur noch -2 bis +5 Grad betragen. Dabei käme es im Norden und Nordosten zu Niederschlag und im Westen und Nordwesten anfangs – durch die Nähe zum Hochdruckgebiet – auch zu nasskaltem Schmuddelwetter.


Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 17, 2014

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17.10.2014, 14:10 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Nepal

Blick auf den Thorong La Pass

Kathmandu (Nepal), 17.10.2014 – Oktober ist die Haupttrekkingsaison in Nepal kurz vor dem Einbruch des Winters. Seit Anfang der Woche aber führten ungewöhnlich starker Wind verbunden mit sehr frühem starkem Schneefall entlang von Trekkingrouten und in Weidegebieten zu mindestens 26 Toten, darunter sind auch ausländische Touristen. Besonders betroffen sind Distrikte im Nord-Westen des Landes die sich rund 200 km westlich von Kathmandu und nördlich von Pokhara im Gebiet um den Annapurna befinden. Im Distrikt Manang starben ein indischer und vier kanadische Wanderer beim Abgang einer Lawine. Auch drei nepalesische Hirten starben dort durch den Einfluss des Wetters. Im Distrikt Mustang kamen in einem Schneesturm zwei polnische und ein israelischer Wanderer sowie ihr nepalesicher Begleiter am Thorong La Pass ums Leben. Der Pass liegt im Verlauf der bei Wanderern beliebten Rundstrecke um das Annapurna Massiv. Fünf deutsche, fünf polnische und vier israelische Wanderer wurden von der nepalesischen Armee gerettet, nachdem sie vom Schnee im gleichen Gebiet eingeschlossen worden waren. Ein deutscher Tourist hatte sich ein Bein gebrochen, andere Wanderer wurden mit Erfrierungen nach Kathmandu ins Krankenhaus gebracht. In Mustang starben dazu noch acht Nepalesen in Folge des Wettereinbruchs, der als Folge des Zyklons Hudhud gilt, der zuvor an der Ostküste Indiens gewütet hatte. Klimaexperten weisen aber auch darauf hin, dass durch den Klimawandel die Zahl der Lawinen im Himalaya generell gestiegen ist.

Die Behörden gehen davon aus, dass mit einer Wetterbesserung noch weitere Tote entdeckt werden. So werden nach einem Lawinenabgang, der das Basislager des Dhaulagiri in der Nachbarschaft des Annapurna traf noch zwei slowakische Bergsteiger und drei nepalesische Bergführer vermisst, ohne das Hoffnung besteht. Genaue Zahlen über die Wanderer und Bergsteiger, die sich in den betroffenen Gebieten aufhalten, liegen den Behörden nicht vor, üblicherweise sind tausende an Touristen zu dieser Zeit dort unterwegs. Man geht aber von mindestens 85 noch vermissten Personen aus.

Dies ist bereits das zweite große tödliche Ereignis in den Bergen Nepals in diesem Jahr. Im April waren durch eine Lawine auf der nepalesischen Seite des Mount Everest 16 nepalesische Bergführer getötet worden, dies war die grösste Zahl an Toten, die bisher in einem einzelnen Ereignis im Zusammenhang mit dem Tourismus in den Bergen Nepals verzeichnet wurde. Aus Respekt waren damals viele Touren im Everest Gebiet abgesagt worden, was die lokale Wirtschaft, die vom Tourismus lebt nicht unerheblich getroffen hat.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 7, 2013

Orkan Xaver führt zu Rekordsturmfluten in Europa

Orkan Xaver führt zu Rekordsturmfluten in Europa

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:02, 07.12.2013 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Nach der Sturmflut auf dem Fischmarkt in Hamburg-Altona

Hamburg (Deutschland), 07.12.2013 – Die Vorhersagen zum Orkan Xaver, der über Europa zieht, haben sich großenteils bestätigt. Das 1997 fertiggestellte Sturmflutwehrsystem in den Niederlanden, die Deltawerke, und die Sperrwerke in der Themse vor London wurden geschlossen. In einigen Gebieten begann es pünktlich zum Nikolaustag zu schneien.

In Schottland wurde eine Spitzengeschwindigkeit der Orkanböen mit 229 km/h gemessen, in Schleswig-Holstein 158 km/h, die höchsten Windgeschwindigkeiten lagen bei 130 km/h. Dadurch kam es in ganz Europa zu Sturmschäden. Im Norden des Vereinigten Königreichs war die Stromversorgung für rund 27 000 Haushalte unterbrochen, in Polen für 400 000. Die Höchstwasserstände lagen an einigen Orten etwa einen halben Meter höher als die vorausberechneten Werte.

In Hamburg St. Pauli erreichte der Pegel am Donnerstag morgen um 6 Uhr einen Spitzenwert von 11,2 Meter über Pegelnull – das war 4 Meter höher als das mittlere Hochwasser und 40 cm höher als das Hochwasser bei der Sturmflut 1962. Das Ausmaß der Flut wird auch daran deutlich, dass um 2 Uhr morgens das Niedrigwasser nur etwa 50 cm unter dem mittleren Hochwasser lag und der erneute Anstieg bis zum Erreichen des Tidehochwassers innerhalb von vier Stunden erfolgte. Das Ablaufen des Wassers dauerte dagegen 8 Stunden, und das Tideniedrigwasser um 14 Uhr lag immer noch 3 Meter über dem mittleren Niedrigwasser. Aufgrund des Windstaus lief das darauffolgende Hochwasser innerhalb von weniger als 4 Stunden auf und erreichte kurz vor 18 Uhr einen Stand von 10 Meter. Eine Entspannung der Situation wird erst im Laufe des Sonnabends erwartet.

Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie lag das mittlere Hochwasser 1962 in Hamburg St. Pauli bei 1,67 über Normalnull und 1976 bei 1,78 Meter. Durch die jetzigen Sturmfluten ist das mittlere Hochwasser auf 2,11 Meter über Normalnull gestiegen.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gab inzwischen auch eine Sturmflutwarnung für die deutsche Ostseeküste heraus: „In der Nacht zum Sonnabend werden im gesamten Küstenbereich Wasserstände von 1,00 bis 1,25 m über dem mittleren Wasserstand erwartet.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »