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July 4, 2011

Totaler Sendeausfall beim ZDF

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Totaler Sendeausfall beim ZDF

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Veröffentlicht: 20:00, 4. Jul. 2011 (CEST)
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Die ZDF-Zentrale in Mainz (Bild aus der Wikipedia)

Mainz (Deutschland), 04.07.2011 – Diesen Montag fielen um 17 Uhr der Sender ZDF (inklusive ZDF HD) und seine Ableger ZDFneo, ZDFinfokanal, ZDF.kultur aus. Auch die Programme von 3sat und KI.KA konnten nicht empfangen werden. Der Fernsehzuschauer empfing nur ein Schwarzbild. Um 17:45 ging es unvermittelt mit den letzten Szenen von „hallo deutschland“ weiter, ehe sich Karen Webb mit „Leute heute“ meldete.

Der Internetauftritt funktioniert laut Informationen von dwdl.de schon den ganzen Tag nicht ordnungsgemäß. Eingeschränkt online ist die ZDFmediathek.

Unbekannt ist, ob ein Zusammenhang zwischen dem Ausfall der Internetseite und dem Ausfall der Sender besteht. Der Pressemappe ist zu entnehmen, dass es sich um einen Stromausfall gehandelt haben soll, genaueres ist momentan nicht bekannt.

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January 15, 2007

Canon kauft Toshibas Anteil an Joint Venture SED

Canon kauft Toshibas Anteil an Joint Venture SED

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Artikelstatus: Fertig 09:49, 15. Jan. 2007 (CET)
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SED Prototyp Frontansicht

SED Prototyp Seitenansicht

Tōkyō (Japan), 15.01.2007 – Canon Inc. gab bekannt, in einer eigenen Produktion Flachbildschirmfernseher der neuesten Generation zu bauen. Die eigenständige Produktion wird nach dem Rückkauf von Toshibas Anteilen am Joint Venture SED Inc. aufgenommen.

Offizielle Stellungnahmen betreffend ihres Joint Ventures werden von den Firmen noch erwartet.

Um die Produktion von neuen, auf der SED-Technologie basierenden Flachbildschirmen starten zu können, musste Canon die Situation mit der in Texas ansässigen Firma Nano-Proprietary abklären. Letztere strebte im Jahre 2005 ein Gerichtsverfahren gegen Canon auf Basis der beidseitigen Vereinbarung über ein betreffendedes SED-Patent an. Diese Vereinbarung erlaubte es Canon nicht, andere unternehmerische Tätigkeiten mit dieser Technologie zu durchzuführen, aber Canons Zusammenschluss mit Toshiba war der Grund für diesen Gerichtsprozess.

Der Rechtsstreit mit Nano-Proprietary war der Grund für Canon und Toshiba, den Bau der 1,7 Milliarden US-Dollar teuren Fabrikanlage für auf SED-basierende Flachbildschirme zu verzögern. Vorher vereinbarten die Firmen, sich jeweils mit 100 Milliarden Yen an dem SED-Werk zu beteiligen.

Toshibas Anteil am Joint Venture beträgt ungefähr 10 Milliarden Yen, das sind ungefähr 83 Millionen US-Dollar.

Die neue SED-Technologie (Surface-conduction Electron-emitter Display) soll wegen ihrer geringeren Baumaße und wegen ihres geringeren Energieverbrauches die gegenwärtigen LCD- und Plasma-Flachbildschirmtechnologien ersetzen. Für Ende dieses Jahres planen die Firmen, mit der Massenproduktion dieser neuen Displays zu starten.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 12.01.2007

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December 9, 2004

Digital-TV in Rhein-Main mit Problemen

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Digital-TV in Rhein-Main mit Problemen

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Verlauf des Mains

Frankfurt (Deutschland), 09.12.2004 – Vier Tage nach dem Start des Digital-TV im Rhein-Main-Gebiet schauen einige Nutzer in die Röhre. Nicht überall sind die Sender arte, Phoenix und ARD zu empfangen.

Der Grund: Das DVB-T-Projektbüro hatte den Kanal dieser Sender kurz vor Start geändert. Nun wird vermutet, dass nicht alle für das digitale Programmangebot erforderlichen Geräte diesen Wechsel „verstehen“. Techniker hatten nach Angaben eines Projektbüro-Sprechers etwa 100 verschiedene Digital-TV-Boxen getestet. Es werde auch Hinweisen nachgegangen, dass alte TV-Antennen ein Störsignal aussenden würden. Seit vier Tagen ist in weiten Teilen Hessens kein analoger Fernsehempfang über Zimmer- oder Dachantenne mehr möglich.

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December 6, 2004

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

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Europaturm in Frankfurt

Wiesbaden (Deutschland), 06.12.2004 – Pünktlich zum Nikolaustag wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Rhein-Main-Gebiet eingestellt, um den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T voranzutreiben. Der Fernsehempfang über eine herkömmliche Antenne ist damit nur noch mit einem speziellen DVB-T-Empfangsgerät möglich. Mit Ende des seit dem 4. Oktober laufenden Testbetriebs wird das digitale Programmangebot, das bislang nur acht öffentlich-rechtliche Sender umfasste, auf rund 20 Sender ausgeweitet.

Nach Angaben des Projektbüros DVB-T Rhein-Main sind neben den bisher auf terrestrischem Wege empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sendern wie Das Erste (ARD), ZDF, hr-fernsehen, Südwest Fernsehen Rheinland Pfalz und Bayerisches Fernsehen auch die digitalen Zusatzkanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Darunter fallen der Ereigniskanal Phoenix, der deutsch-französische Kultursender arte sowie EinsFestival. Die digitalen Sender ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat werden halbtägig abwechselnd auf jeweils einem Kanal ausgestrahlt.

Außerdem erweitert sich die Programmpalette um die Privatsender RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. Die Programme Eurosport, Terra Nova und der Ballungsraumsender Rhein-Main-TV sind ebenfalls bereits zu empfangen.

Das Digitale Fernsehen wird von insgesamt drei Sendern in Frankfurt, auf dem Großen Feldberg im Taunus sowie auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden ausgestrahlt. Erste Messungen haben ergeben, dass die Sender stärker sind als ursprünglich angenommen, so dass die Programme in ganz Südhessen DVB-T mit einer Dachantenne empfangbar sind. Das Empfangsgebiet reicht von Gießen bis Ludwigshafen und von Bad Kreuznach bis Aschaffenburg.

Obwohl einige Sendungen sogar mit Mehrkanalton ausgestrahlt werden, werden Besitzer von hochwertigen Fernsehgeräten vorerst enttäuscht: Wie die Computerzeitschrift c’t in ihrer Ausgabe 11/04 berichtete, leide die Bildqualität derzeit unter einer sehr geringen Datenrate pro Kanal, was gerade bei bewegungsreichen Szenen auffalle. Die ebenfalls digitalen Schwesterverfahren DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) bieten dem Magazin zufolge teilweise höhere Datenraten.

Neben dem Rhein-Main-Gebiet, in dem drei Sender 6,5 Millionen Zuschauer versorgen, bieten auch die Regionen Berlin/Brandenburg, Nordwestdeutschland, Hannover/Braunschweig, Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und Köln/Bonn DVB-T an.

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