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September 14, 2006

Niedrigere GEZ-Gebühr für Internet-PCs beschlossen

Niedrigere GEZ-Gebühr für Internet-PCs beschlossen

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Artikelstatus: Fertig 09:21, 14. Sep. 2006 (CEST)
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Schwerin (Deutschland), 14.09.2006 – Die ARD hat auf ihrer Hauptversammlung in Schwerin beschlossen, für internetfähige PCs und UMTS-Handys 5,52 Euro Gebühr (anstatt der vorher beabsichtigten 17,03 Euro) zu erheben. Das ZDF stimmte dem zu. Von der ab 2007 geplanten zusätzlichen GEZ-Abgabe sind nur Privathaushalte betroffen, die bislang weder ein Fernsehgerät noch ein Radio angemeldet haben. Auch die Besitzer gewerblich genutzter Rechner dürfen sich freuen, da sie so 11,51 EUR pro Monat „sparen“. Die endgültige Entscheidung über die Gebühr treffen allerdings die Länder. Einige Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein, kündigten Widerstand an.

Unterdessen kritisierte der IT-Branchenverband Bitkom die Regelung scharf. Durch diesen „faulen Kompromiss“ seien gerade Freiberufler und Kleinbetriebe bestraft. Die Chance, das veraltete Inkassomodell durch eine moderne Gebührenstruktur zu ersetzen, sei vertan worden.

Die Bitkom fordert eine niedrige Abgabe für alle Haushalte und Unternehmen. Dies würde auch die Bürokratie der GEZ vereinfachen und die gängige „Schnüffelpraxis“ überflüssig machen.

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November 21, 2005

Schwerins verstorbene Blumenfrau soll mit einem eigenen Platz geehrt werden

Filed under: Schwerin (regional),Themenportal Europa,Verstorben 2005 — admin @ 5:00 am

Schwerins verstorbene Blumenfrau soll mit einem eigenen Platz geehrt werden

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Schwerin (Deutschland), 21.11.2005 – Die am 7. November verstorbene Schwerinerin Bertha Klingberg wurde am Freitag auf dem Alten Friedhof beigesetzt. Frau Klingberg war unter dem Namen „Blumenfrau“ bekannt. Jetzt soll sie geehrt werden.

Auf Vorschlag vieler Schweriner Bürger soll der Platz am Dom nach Frau Klingberg benannt werden. Der Platz der den Namen “Bertha-Klingberg-Platz” erhalten soll, wurde bereits mit einer Buga-Linde bepflanzt. Die Politiker, der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Hacker sowie der Mecklenburg-Vorpommernische SPD-Innenminister Gottfried Timm unterstützen diesen Vorschlag. Der Schweriner Dr. Armin Jäger hält den Platz auch für ideal.

Der Schweriner Stadtrat hat die Besprechung des Ehrungsvorschlages am 12. Dezember auf Antrag der Grünen auf die Tagesordnung der Stadtratsitzung gesetzt. Der Grünen-Fraktionschef Manfred Strauß sagte: “Die Verdienste von Klingberg sind unbestritten, der Domplatz ist schon jetzt mit ihrem Namen verbunden.” Frau Klingberg hatte auf dem Domplatz ihren Blumenstand. Da der Domplatz bisher noch keinen Namen hat, wäre die Benennug nach Frau Klingberg passend.

In Vertretung des Bürgermeisters sagte Dezernent Wolfgang Schmülling auf der Beerdigung: “Als im Jahre 2000 dort die Kaiserlinde als Symbol der Vorfreude der Schweriner auf die Bundesgartenschau 2009 gepflanzt wurde, griff Klingberg zur Gießkanne und wünschte sich, dass der Baum nicht nur mindestens 100 Jahre alt wird wie sie selbst, sondern er auch die Stadt zusammenhält.”

Die Gestaltung des Dom-Platzes hat bereits konkrete Formen angenommen. Der Geschäftsführer der Buga GmbH, hat bereits einen Vorschlag vorgelegt: Er sagte: “Der Platz sollte mit einer Büste der ,Blumenfrau‘ oder einer Gedenktafel versehen werden.” Wikinews wird nach der Stadtratsitzung am 12. Dezember weiter berichten.

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November 7, 2005

Ehrenbürgerin Schwerins starb kurz nach ihrem 107. Geburtstag

Ehrenbürgerin Schwerins starb kurz nach ihrem 107. Geburtstag

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Schwerin (Deutschland), 07.11.2005 – In einem Pflegeheim in Schwerin verstarb heute, nach Angaben der Stadtverwaltung, Bertha Klingberg. Frau Klingberg war Ehrenbürgerin und Trägerin des Ehrenringes Schwerins.

Vor etwa zwei Wochen wurde Frau Klingberg 107 Jahre alt. Geboren wurde sie am 21. Oktober 1898 in Hamburg. Über Umwege kam sie zu Verwandten nach Schwerin und blieb dort. Von Beruf war Frau Klingberg Blumenbinderin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frau Klingberg in Schwerin unter dem Namen „Blumenfrau“ bekannt, sie stand auf dem Schweriner Markt hinter ihrem Blumenstand stets in alter Mecklenburger Tracht. Zudem hatte sich Bertha Klingberg Zeit ihres Lebens für das Gemeinwohl der Schweriner Bürger engagiert.

Tief bestürzt äußerte sich Norbert Claussen (CDU), Oberbürgermeister von Schwerin auf die Todesnachricht: „Mit unserer ältesten Bürgerin ist ein Stück Schweriner Geschichte von uns gegangen“. Claussen würdigte Frau Klingberg als eine liebenswerte und herausragende Persönlichkeit der Stadt, er verwies auf ihre Bescheidenheit und Menschlichkeit.

Seit der Wende Ende der 1980er Jahre war Frau Klingberg die zweite Ehrenbürgerin Schwerins. Der Ehrenring der Stadt wurde bisher nur ein einziges Mal verliehen. Aufsehen erregte Frau Klingberg, als sie 1990 auf die Straße ging und etwa 17.000 Unterschriften sammelte. Sie warb für die Ernennung Schwerins zur Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Der größte Wunsch Frau Klingbergs ging nicht mehr in Erfüllung. Sie wollte sich noch die Bundesgartenschau 2009 (Buga) in Schwerin ansehen.

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May 15, 2005

Volleyball: Niederlage für Leverkusen zum Saisonabschluss- Schwerin sichert sich 3:1 Sieg in Leverkusen

Filed under: Heidelberg,Leverkusen,Schwerin (regional),Volleyball — admin @ 5:00 am

Volleyball: Niederlage für Leverkusen zum Saisonabschluss- Schwerin sichert sich 3:1 Sieg in Leverkusen

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Leverkusen (Deutschland), 15.05.2005 – Mit einer 1:3 (26:28; 22:25; 25:19; 18:25) Niederlage gegen den Schweriner SC geht der TSV Bayer 04 Leverkusen in die Sommersaison.

Die Tabellenplätze waren bereits belegt. Weder Sieg noch Niederlage würde daran etwas verändern können. Ein Trainingsspiel? Mit Nichten. Bereits die ersten Ballwechsel zeigten dass sich hier ebenbürtige Mannschaften gegenüber standen. Lange Ballwechsel mit tollen Abwehraktionen und kräftigen Angriffen wirbelten die Köpfe der Zuschauer von einer Seite zur anderen. Ein Kopf an Kopf Rennen um den Sieg des ersten Satzes. Am Ende konnten sich die Gäste aus Schwerin nach vier Satzbällen mit 26:28 durchsetzen.

Beim Stand von 08:05 für Bayer ging es in die erste technische Auszeit und auch in der zweiten führten die Gastgeberinnen. Doch am Ende holte Schwerin auf und konnte den Satz noch klar mit 22:25 für sich entscheiden. Die folgenden Sätze waren geprägt von einer schlechten Annahme und vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten.

Bayer Trainerin Gudula Krause wechselte die Zuspielerin und brachte Lina Gorenc ins Spiel. Schwerin konnte nicht mithalten und verlor den Durchgang mit 25:19. Im vierten Satz spielte die für Alexandra Preiß einwechselte Nadja Schaus stark auf und bewies auch nach Ihrem Debüt in Turin als Mittelblockerin Ihre Qualitäten. Doch alles half nichts. Die rund 600 Zuschauer in der Halle Ophoven mussten eine 18:25 Satzschlappe miterleben. Dass das letzte Spiel der Saison nicht mehr mit einem Sieg für Bayer endete konnte jedoch weggesteckt werden, da Tabellenrang Vier schon vor der Begegnung sicher feststand.

Bereits vor dem Spiel wurden Kerstin Wensing und Laura Ludwig von Manager Jürgen Rothe verschiedet. Sie werden in der kommenden Saison nicht mehr in der 1. Bundesliga spielen. Laura Ludwig verlässt den Verein in Richtung Kiel in das Beach-Leistungszentrum wo Sie mit Ihrer Partnerin Sarah Goller das Ziel Peking 2008 vor Augen hat. Aus beruflichen Gründen wechselt Kerstin Wensing in die 2. Damenmannschaft – Regionalliga – von Bayer. Vielleicht schafft Sie den Push und führt das Team in die 2. Bundesliga. Alle anderen Spielerinnen werden wir wohl auch nächste Saison wieder auf dem Parkett der Bayer-Halle begrüßen dürfen.

Jetzt ist Sommerpause – Beachsaison. Einige Spielerinnen vom TSV Bayer 04 Leverkusen wird man sicher bei dem einen oder anderen Beachturnier antreffen. Kathy Radzuweit, Julia Schlecht und Cornelia Dumler jedoch bleiben der Halle treu und bereiten sich mit der Nationalmannschaft bei einem Trainingslager in Heidelberg auf verschiedene Turniere vor.

Zum Abschluss noch Gratulation an den neuen Deutschen Meister – dem USC Münster!

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January 6, 2005

Studentenradio 98eins geht auf Sendung

Studentenradio 98eins geht auf Sendung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Universität Greifswald

Greifswald (Deutschland), 06.01.2005 – Am morgigen Freitag geht in Greifswald ein neuer Sender an den Start. Der Name „radio 98eins“ steht für eine Außenstelle der so genannten NB-Radiotreff 88,0 „Offenen Kanäle in Mecklenburg-Vorpommern“. Sinn dieser offenen Kanäle ist es, allen Bürgern als Medium zu dienen, um selbstverfasste Radiosendungen produzieren und senden zu können. Es sollen dabei alle Belange der Region angesprochen werden. Auch Minderheiten erhalten hierbei die Chance, sich öffentlich äußern zu können.

Das Team von „radio 98eins“ besteht aus Studenten, jedoch soll der Sender keineswegs ein typisches Studentenradioimage bekommen. Sie wollen in ihren Rundfunksendungen die gesamte Entwicklung der Region Hansestadt Greifswald erfassen.

Die Offenen Kanäle in Mecklenburg-Vorpommern gibt es bereits seit 1996. In Rostock und Malchin existieren bereits Sendestudios. Greifswald wird auch nicht lange die letzte Station bleiben: Bereits Ende Januar 2005 wird in Schwerin ein weiterer Sender namens „FISCH“ die Arbeit aufnehmen.

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