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February 23, 2006

Ein Jahr Bewährung für Koran auf Klopapier

Ein Jahr Bewährung für Koran auf Klopapier

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Artikelstatus: Fertig 23:28, 23. Feb. 2006 (CET)
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Lüdinghausen (Deutschland), 23.02.2006 – Ein 61-jähriger Frührentner wurde heute vom Amtsgericht Lüdinghausen zu einer Bewährungstrafe von einem Jahr verurteilt, weil er die Worte „Koran, der heilige Koran“ auf Klopapier gestempelt hat. Das Gericht sah dies als Beschimpfung eines Bekenntnisses an und verurteilte den Mann zusätzlich zu 300 Sozialstunden. Der Richter Carsten Krumm wies in der Urteilsbegründung darauf hin, dass sich die Bedeutung durch die weltpolitische Lage erheblich gesteigert habe.

Der Mann hatte das Klopapier an mehrere Fernsehsender und an 22 Moscheen verschickt. Durch langjährige Aufenthalte im Irak, Saudi-Arabien, Kuwait und anderen islamischen Ländern habe er dort eine starke Antipathie gegenüber dem Islam aufgebaut. Nach eigener Aussage wollte er „ein Mahnmal für Opfer des islamistischen Terrors finanzieren“.

Da er seit Wochen bedroht wird und um sein Leben fürchtet, gewährt ihm die Polizei Coesfeld Personenschutz.

Vor dem Prozess reichte die Islamische Republik Iran eine offizielle Mitteilung beim Auswärtigen Amt ein, in der sie heftig gegen die Verunglimpfung des Koran protestierte.

Quellen

  • Spiegel Online: „Urteil: Ein Jahr Bewährung für Koran auf Klopapier“ (23.02.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • kurier.at: „Koran am Klopapier: Verurteilt“ (23.02.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Tagesspiegel Online: „Bewährungsstrafe für Verunglimpfung des Koran“ (23.02.2006)

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September 30, 2005

Sabotage in Maisfeldern verursacht über 40.000 Euro Schaden

Sabotage in Maisfeldern verursacht über 40.000 Euro Schaden

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Coesfeld (Deutschland), 30.09.2005 – Ein dreifacher Sabotageakt in Maisfeldern in Coesfeld und in Nordkirchen-Capelle verursachte einen Sachschaden von über 40.000 Euro. Eine oder mehrere unbekannte Personen hängten Metallgegenstänge an Maisstängeln auf. Beim Erntevorgang wurden auf diese Art insgesamt drei Maishäcksler beschädigt.

Der erste Fall ereignete sich am 22. September, als ein Metallstück den Maishäcksler eines Lohnunternehmers aus Ascheberg schwer beschädigte. An den Schneidwerken, Messern und einer Presse entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Einen Tag später wurde ein Unternehmen aus Drensteinfurt in gleicher Weise geschädigt. In diesem Fall wurden Teile der Erntemaschine sogar abgerissen und flogen umher. Auch hier entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro. Am 28. September geschah der dritte Vorfall in Nordkirchen-Capelle. Dort verursachte ein 130 Zentimeter langes Metallstück einen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Ähnliche Vorfälle sind bereits aus den vergangenen Jahren bekannt. Gesucht wird eine unbekannte Person, die sich in Maisfeldern auffällig verhalten hat.

Quellen

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