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September 2, 2012

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

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Veröffentlicht: 08:47, 2. Sep. 2012 (CEST)
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Hantaviren

El Capitan im Yosemite-Nationalpark

Kalifornien (Vereinigte Staaten), 02.09.2012 – Weißfußmäuse haben im Curry Village im Yosemite-Nationalpark die gefährlichen Hantaviren an Besucher des Parks übertragen, die in den dortigen Zelten genächtigt hatten. Sechs Personen sind erkrankt, zwei davon an den Folgen der Virusinfektion gestorben.

Gäste, die zwischen Juni und August in „Signature“-Zelten im Curry Village übernachtet haben, müssen fürchten, sich angesteckt zu haben. In Zwischenräumen wurden dort Mäusenester gefunden. Die Parkverwaltung hat 2.600 Personen angeschrieben, um sie über eine mögliche Infektion zu informieren. Die Symptome, Fieber, stecknadelkopfgroße Blutungen kleiner Gefäße der Haut und übermäßige Ausscheidung von Eiweiß über den Urin, zeigen sich erst nach sechs Wochen. Bei einem Drittel der Erkranken zeigen sich grippeähnliche Symptome. Ein tödlicher Verlauf, insbesondere wenn nicht rechtzeitig behandelt wird, ist möglich.

Die Zelte im betroffenen Berich wurde gesäubert und desinfiziert. Für die Übertragung der Viren sorgen verschiedene Nager. Mit dem Speichel, den Fäkalien und dem Urin scheiden sie den Erreger aus. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nur in einem einzigen Fall in Südamerika bekannt geworden. Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen sich Personen mit dem Virus infiziert haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten

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January 13, 2006

Eine Maus wurde zur Brandstifterin

Eine Maus wurde zur Brandstifterin – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Eine Maus wurde zur Brandstifterin

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Artikelstatus: Fertig 19:57, 13. Jan. 2006 (CET)
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Fort Sumner (Vereinigte Staaten), 13.01.2006 – Eine fatale Tat hat einen Mann des US-Staates New Mexico um Hab und Gut gebracht.

Der 81-jährige Besitzer eines Hauses hatte vor längerer Zeit festgestellt, dass Mäuse sein Haus bevölkert hatten. Daraufhin hatte er Mäusefallen aufgestellt.

Anfang Januar verfing sich eine Maus darin, und der Mann warf sie lebend in einen Haufen brennender Blätter, der vor seinem Haus aufgeschichtet war. Das Tier konnte sich aus dem Feuer retten und lief brennend zum Haus zurück. Damit steckte das Tier das Gebäude in Brand. Die Feuerwehr konnte trotz des Kampfes gegen die Flammen das Haus nicht mehr retten: Es brannte komplett aus.

Der zuständige Feuerwehrchef Juan Chavez bestätigte den Vorfall am Sonntag gegenüber der Presse. Einer der 13 beteiligten Feuerwehrmänner sagte: „Ich habe schon viele Hausbrände gesehen, aber noch keinen so Ungewöhnlichen wie diesen.“ Es gibt aber auch Zweifel daran, ob das Haus tatsächlich von der Maus in Brand gesteckt wurde. Der Hausbesitzer machte in Interviews widersprüchliche Aussagen zur Brandursache. Am Montag sagte der 81-jährige in einem Interview mit einem Fersehsender, dass die Maus sofort tot gewesen sei, als sie mit den brennenden Blättern in Kontakt geraten war. Starke Winde hätten die Brandübertragung verursacht. Einen Tag später kehrten der Hausbesitzer und sein Neffe wieder zur ursprünglichen Version zurück, wonach die Maus für den Brand verantwortlich sein soll.

Der Mann steht nun ohne Wohnung da, blieb aber unverletzt. Über das Schicksal der Maus wurde nichts bekannt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

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November 18, 2005

Genmanipulierte Erbsen führen zu Lungenentzündung bei Mäusen – Australisches Forschungsinstitut bricht Versuch ab

Genmanipulierte Erbsen führen zu Lungenentzündung bei Mäusen – Australisches Forschungsinstitut bricht Versuch ab

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Artikelstatus: Fertig
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Sydney (Australien), 18.11.2005 – Das staatliche australische Forschungsinstitut Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) hat Versuche mit gentechnisch veränderten Erbsen abgebrochen, nachdem bei Feldmäusen Lungenerkrankungen auftraten. Wie der stellvertretende Leiter des Forschungsinstitutes, Thomas Higgins, mitteilte, seien bei Feldmäusen heftige Reaktionen auf die Ernährung mit den Erbsen aufgetreten.

Wie aus einem Artikel des Journal of Agricultural and Food Chemistry hervorgeht, an dem Higgins auch als Autor beteiligt ist, sind diese Immunreaktionen anscheinend auf ein Inhibitor-Protein (α-Amylase) zurückzuführen, das die manipulierten Erbsen (Pisum sativum L.) als Reaktion auf die transgenetische Einfügung von Erbgut der gewöhnlichen Bohne (Phaseolus vulgaris L. cv. Tendergreen) in zur der Bohne unterschiedlicher Molekularstruktur herstellen.

Laut Higgins könne die Reaktion der Mäuse auf dieses Protein einen Vorgang widerspiegeln, der eine vergleichbare Reaktion beim Menschen möglich mache. Ob es sich bei dem Versuch um einen Freilandversuch handelt, ist zur Zeit nicht bekannt (die Mäuse wurden als Versuchsmäuse bezeichnet), allerdings ist dies sehr wahrscheinlich, denn australische Farmer zeigten sich enttäuscht über den Abbruch des zehnjährigen Forschungsprogrammes. Dies wäre insbesondere unter dem Aspekt der denkbaren Gefahr einer Auskreuzung interessant, so brachte beispielsweise gentechnisch veränderter Raps einen unerwünschten Wildsenf hervor.

Trotz des Versuchabbruches habe man wichtige Erkenntnisse über das Verfahren gewonnen, die sich durchaus bei anderen Versuchen nützen ließen, sagte Higgins gegenüber dem Sender ABC. Dies entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, geht doch aus einem Dokument im Archiv von SOS – save our seeds – hervor, dass Mitarbeiter von CSIRO auch an der Entwicklung eines Virus zur Kontrolle der Mäusepopulation in Australien mitarbeiten.

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  • Portal:Gentechnik

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October 21, 2005

Forscher: Die Zunge kann auch Fett schmecken

Forscher: Die Zunge kann auch Fett schmecken

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Artikelstatus: Fertig 20:57, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Dijon (Frankreich), 21.10.2005 – Bisher war bekannt, dass die Zunge fünf verschiedene Arten von Geschmackszellen besitzt, die süß, salzig, sauer, bitter und umami – danach schmeckt proteinhaltige Nahrung – schmecken können. Eine Gruppe von Forschern aus Frankreich und den USA hat nun auch Rezeptoren gefunden, die auf Fett reagieren.

Die Wissenschaftler um Fabienne Laugerette von der „Université de Bourgogne“ in Dijon experimentierten mit gentechnisch veränderten Mäusen, denen das Glycoprotein CD36 fehlt. Es befindet sich normalerweise auf der Zunge in der Nähe von Geschmackszellen.

In einem Artikel im „Journal of Clinical Investigation“ zeigen sie, dass unveränderte Mäuse fetthaltige Nahrung bevorzugen, ihre Artgenossen ohne CD36 aber nicht zwischen Nahrung mit und ohne Fett unterscheiden können. Außerdem konnten sie nachweisen, dass nur mit CD36 der Reiz von Fett auf der Zunge für die Produktion von Verdauungssäften sorgt, die auf Fett abgestimmt sind.

Nun vermuten die Forscher, eine übermäßige Reaktion auf den Fett-Geschmack könnte zur Fettleibigkeit beitragen. Bisher wurde die Vorliebe für fettige Speisen auf deren Geruch und Konsistenz zurückgeführt.

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September 28, 2005

Maus an Bord: Pilot lässt 240 Passagiere wieder aussteigen

Maus an Bord: Pilot lässt 240 Passagiere wieder aussteigen

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Manila (Philippinen) / Doha (Katar), 28.09.2005 – Bevor die 240 Passagiere einer Maschine der Qatar Airways ihren Flug von Manila nach Katar antreten konnten, wurden sie auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Erst mit zwölf Stunden Verspätung konnte die Maschine abheben.

Grund für die Verzögerung war eine Maus an Bord ihrer Maschine. Noch auf dem internationalen Flughafen von Manila entdeckte die Besatzung das Nagetier an Bord. Als der Pilot von dem Zwischenfall erfuhr, ließ er alle 240 Passagiere wieder abschnallen und aussteigen. Der Versuch der Mannschaft, das Tier mit Gift zu erlegen oder mit Fallen einzufangen, gelang nicht sofort. Es dauerte zwölf Stunden, erst dann konnten die Passagiere wieder einsteigen und der Flug begann.

Octavio Lina, Chef der Flughafengesellschaft in Manila, erklärte gegenüber der Presse, in seiner 19-jährigen Amtszeit hätte sich noch nie solch ein Zwischenfall ereignet. Und weiter sagte er: „Es gab einmal etwas Ähnliches mit einer Kakerlake.“ Er bestätigte den Entschluss des Piloten, den Flug nicht anzutreten. Schließlich sei die Gefahr zu groß gewesen, dass der Nager wichtige Leitungen im Flugzeug beschädigen könnte. Damit wäre die Sicherheit der Passagiere in Gefahr geraten.

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  • Portal:Luftfahrt

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