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April 14, 2005

Niederlage für Uschi Glas

Niederlage für Uschi Glas – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Niederlage für Uschi Glas

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Berlin (Deutschland), 14.04.2005 – Die Schauspielerin Uschi Glas hat heute vor dem Berliner Landgericht eine Niederlage erlitten. Die Herstellerfirma ihrer Hautcreme „Uschi Glas hautnah Face Cream“ hatte gegen die Stiftung Warentest eine Schadensersatzklage angestrengt. Heute fiel in Berlin das Urteil.

Nach Aussagen des Gerichtes darf die Hautcreme nach wie vor als „mangelhaft“ bezeichnet werden. Bereits vor einem Jahr hatte die Stiftung Warentest in einem Testbericht die Creme negativ bewertet. Damit hat Uschi Glas zusammen mit der Herstellerfirma 4S-Marketing den Prozess verloren, die Klage wurde abgewiesen.

Der zuständige Richter Michael Mauck begründete das Urteil damit, die Firma 4S-Marketing hätte nicht beweisen können, dass die Creme fehlerhaft getestet wurde. Die Anwältin der Firma 4S-Marketing, Tanja Irion, war bei der heutigen Urteilsverkündung nicht anwesend. Sie hat aber angekündigt, höchstwahrscheinlich Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.

Stiftung Warentest zeigte sich erleichtert über das Gerichtsurteil und gab bereits eine erste Erklärung ab. Demnach sieht sich die Testfirma bestätigt, die Neutralität ihrer Tests sei damit bewiesen.

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April 5, 2005

Einstweilige Verfügung gegen Stiftung Warentest

Einstweilige Verfügung gegen Stiftung Warentest

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Berlin / Hamburg (Deutschland), 05.04.2005 – Die Herstellerfirma der umstrittenen Hautcreme von Schauspielerin Uschi Glas hat nach Angaben des Unternehmens eine einstweilige Verfügung erwirkt.

Daraufhin erließ das Landgericht Hamburg einen Beschluss, nach dem es der Stiftung Warentest ab sofort verboten ist, eine genau definierte Passage aus einer Pressemitteilung vom 17.03.2005 weiterhin zu veröffentlichen.

In dieser Passage wurde von der Stiftung Warentest hervorgehoben, die Hautreaktionen wie Brennen, Schuppungen, Rötungen, Trockenheit und Juckreiz wären beim Test der Creme nur bei Testpersonen festzustellen gewesen, welche die Marke „Uschi Glas hautnah Face Cream“ verwendet hätten. Weiter hieß es in der Beschreibung: „Alle anderen 240 Anwenderinnen, die nach den gleichen Kriterien für den Test ausgewählt wurden und die anderen acht Versandkosmetika getestet haben, zeigten diese Hautauffälligkeiten nicht“.

In der Ausgabe vom April 2004 der Zeitschrift „Test“ hatte die Stiftung Warentest dem Produkt in der Bewertung ein „mangelhaft“ zugewiesen. Die Herstellerfirma klagte daraufhin vor dem Berliner Landgericht auf Schadensersatz. Die Firma gab an, wegen des Testurteils Umsatzeinbrüche im sechs-stelligen Euro-Bereich gehabt zu haben.

Das Berliner Landgericht hatte Anfang März 2005 die Verhandlung auf den 14.04.2005 vertagt. Beide Seiten sollten dann Gelegenheit erhalten, Stellungnahmen in obiger Angelegenheit abgeben zu können. Nach wie vor ist unklar, ob an diesem erneuten Termin bereits ein Urteil gefällt wird.

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  • 40. Jahrestag der Gründung von Stiftung Warentest (04.12.2004)
  • Streit um Hautcreme von Uschi Glas eskaliert (10.03.2005)
  • Niederlage für Uschi Glas (14.04.2005)

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March 10, 2005

Streit um Hautcreme von Uschi Glas eskaliert

Streit um Hautcreme von Uschi Glas eskaliert

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Berlin (Deutschland), 10.03.2005 – Heute fand im Berliner Landgericht die Verhandlung wegen einer von der Schauspielerin Uschi Glas vermarkteten Hautcreme statt. Die Stiftung Warentest hatte bei einem ihrer Testergebnisse diese Hautcreme mit Hinweis auf die Qualität als mangelhaft eingestuft. Die Herstellerfirma dieser Creme, die Firma 4S-Marketing GmbH, hat daraufhin Klage gegen die Stiftung Warentest eingereicht und möchte Schadenersatz erhalten.

Prozessbeobachter berichteten nach der Verhandlung von einem heftigen Streit zwischen den Parteien. Die Firma, vertreten durch Frau Anwältin Tanja Irion, wies auf unseriöse Prüfungsmethoden hin. Als Begründung dafür gab sie an, die Pflicht der Stiftung Warentest zur Neutralität sei verletzt worden. Die Stiftung Warentest wiederum wies diesen Vorwurf strikt zurück, denn der Hersteller wäre verpflichtet, nach unverträglichen Stoffen zu suchen, nicht das Testunternehmen.

4S-Marketing gab an, der Verkaufsverlust für die Creme würde sich im sechsstelligen Euro-Bereich bewegen. Der Imageschaden für Uschi Glas wäre noch wesentlich höher. Uschi Glas ist zur Verhandlung nicht persönlich erschienen.

Eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Es wurde für den 14. April ein neuer Termin vereinbart. An diesem Tag wird jedoch nicht weiter verhandelt, sondern das Gericht gibt dann eine Entscheidung bekannt, welche aber kein abschließendes Urteil darstellt.

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