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July 27, 2009

HDTV-Kanäle von Pro7, Sat.1 und Kabel 1 starten auf der HD+ Plattform im Januar 2010

HDTV-Kanäle von Pro7, Sat.1 und Kabel 1 starten auf der HD+ Plattform im Januar 2010

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Veröffentlicht: 19:23, 27. Jul. 2009 (CEST)
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München (Deutschland), 27.07.2009 – Die ProSiebenSat1 Media AG gab bekannt, dass im Januar 2010 die drei Sender Pro7, Sat.1 und Kabel 1 als HDTV-Programme auf der ASTRA-HD+-Plattform ausgestrahlt werden, auf der dann auch RTL und VOX HD ausgestrahlt werden.

Markus-Zahler, Sprecher für SES-Astra, erklärte: „Wir alle mögen unsere HD+-Plattform und haben Sie so weit wie möglich für alle Parteien geöffnet, Content Inhaber und Hersteller. Der Content-Inhaber möchte eine größtmögliche Reichweite seiner Inhalte, und der Hersteller möchte attraktive Produkte, letztendlich entscheidet aber der Verbraucher.“

Andreas Bartl von der German TV Group, in der die vier Hauptsender zusammengefasst sind, sagte: „Unsere drei Vollprogramme nun auf HD+ anbieten zu können, ist ein Meilenstein in Sachen Technik- und Qualitätsangebot an unsere Zuschauer. Das Angebot von HD+ kommt für uns genau zur richtigen Zeit.“ Denn schon heute gebe es über 13 Millionen HD-fähiger Flachbildschirme in Deutschland.

Empfänger für ASTRA HD+ soll es ab Herbst geben. Die ersten Modelle sollen schon zur Internationalen Funkausstellung Berlin (IFA09) in Berlin gezeigt werden.

Astra HD+ (HD-Plus) wird vom Betreiber als neutrale Plattform bezeichnet und wird den Sendern zur Ausstrahlung ihrer HDTV-Programme angeboten. Zum Empfang von HD+-Sendern werden spezielle HDTV-Receiver und Smartcards benötigt. Diese Smartcards müssen gekauft werden und gelten ein Jahr. Beim Kauf eines Receivers wird eine Prepaid-Card für das erste Jahr beiliegen, nach Ablauf des Jahres können von der Smartcard abhängige Sender nicht mehr gesehen werden, aber der Empfang freier Sender bleibt möglich. Astra sieht vor, dass diese Smartcards entweder direkt in den HD+ Receiver eingeschoben werden, man will aber auch den Nachfolger des Common Interface (CI) mit der Bezeichnung CI+ unterstützen.

ProSiebenSat1 Media startete 2005 bereits mit einem fast zwei Jahre dauernden Testbetrieb ihrer HDTV-Sender von Pro7 und Sat.1 und stellte den Testbetrieb im Februar 2008 wieder ein. Das Unternehmen begründete diesen Schritt damit, dass es zu dem Zeitpunkt ca. 150.000 verkaufte HDTV-Receiver für den Empfang in den Haushalten gegeben habe und diese Entwicklung unter den Erwartungen geblieben sei. Aktuell wird sich die Anzahl der HDTV-Receiver über dieser Marke befinden. Mehrere Quellen geben dazu Angaben:

  • Die BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) beziffert die Verbreitung in den Haushalten bei etwa zwei Prozent – die Verbreitung von HD-fähigen Displays wird dort mit 13 Prozent angegeben.[1]
  • Die Multimedia-Illustrierte INFOSAT gibt dazu absolute Zahlen bei Kabelreceiver 150.000 und Satellitenreceiver 500.000 Stück für 2009.[2]
  • SES-Astra gibt selber 530.000 verkaufte Satellitenreceiver bis 2009 an, was 75 Prozent aller verkaufter HD-Receiver entsprechen soll.[3]

Diese aktuell rund 500.000 HDTV-Receiver können aber nicht alle die von Andreas Bartl genannten 13 Millionen Displays mit dem HDTV-Signal der über HD+ ausgestrahlten Sender beliefern. Für Sender, die über HD+ ausgestrahlt werden, werden gänzlich neue Receiver benötigt, und die allerersten Receiver für HD+ wird es zur IFA09 geben.

Für den Empfang der neuen HD-Sender werden also neue Receiver benötigt, die aber nicht nur neue, hochauflösende Inhalte ins Wohnzimmer bringen, sondern auch erweiterte Rechteauswertung. So kann durch CI+ das Aufzeichnen ganz verhindert oder auf eine bestimmte Anzahl an Kopien begrenzt werden. Die Aufnahmen lassen sich verschlüsselt speichern und nach einem Löschsignal oder Ablaufdatum auch wieder komplett von der Festplatte löschen. Wenn TimeShift, also das zeitversetzte Aufnehmen und Abspielen, erlaubt wird, kann aber das Vorspulen über die Werbepausen untersagt werden. Dieses erweiterte Rechtemanagement kann vom Sender und Rechteinhaber mit den neuen Geräten ausgeführt werden.

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Quellen

  1. bitkom.org: „Tipps für hochauflösendes Fernsehen“
  2. infosat.de: „Fachverband Satellit & Kabel im ZVEI: Positive Umsatzentwicklung im Bereich CE“
  3. aps.de: „ASTRA: Absatz digitaler HD-Sat-Receiver verdoppelt“

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July 20, 2007

Nach Ausstieg von ARD und ZDF: Sat.1 überträgt die Tour de France live

Nach Ausstieg von ARD und ZDF: Sat.1 überträgt die Tour de France live

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Veröffentlicht: 20:47, 20. Jul. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 20.07.2007 – Nach dem Ausstieg der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF aus der Übertragung der 94. Tour de France überträgt nun der Sender Sat.1 die Tour live. Die Ankündigung des Privatsenders erfolgte nur einen Tag nach der Bekanntgabe des Ausstiegs. Eine Ausnahme gibt es: Am Samstag, den 21. Juli wird die Übertragung von ProSieben durchgeführt.

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July 18, 2007

Sat.1 streicht Arbeitsstellen in der Nachrichtensparte

Sat.1 streicht Arbeitsstellen in der Nachrichtensparte

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Veröffentlicht: 15:39, 18. Jul. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 18.07.2007 – Der Fernsehsender Sat.1 streicht Arbeitsstellen in seiner Nachrichtensparte. Nach Überprüfung der Leistung und der Rentabilität würden einige Formate ersetzt, sagte Guillaume de Posch, Chef der Sendergruppe ProSiebenSat.1, auf einer Hauptversammlung des Unternehmens. Insgesamt sollen in Berlin 100, in München 80 Stellen abgebaut werden.

Eine Sprecherin der Sendergruppe bestätigte, dass unter anderem die Sendungen „Sat.1 am Mittag“ und „Sat.1 am Abend“ betroffen sind. Diese seien vorgestern, am 16. Juli 2007, zum letzten Mal ausgestrahlt worden. Auch die Sendung „Sat.1 News – Die Nacht“ solle eingestellt werden, und zwar zum 31. August 2007. Die Nachrichtensendung „Sat.1 News“ um 18.30 Uhr werde jedoch weiterhin ausgestrahlt.

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December 13, 2006

Irritationen nach Olmerts Äußerungen zu israelischen Atomwaffen

Irritationen nach Olmerts Äußerungen zu israelischen Atomwaffen

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Artikelstatus: Fertig 23:20, 13. Dez. 2006 (CET)
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Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert

Jerusalem (Israel), 13.12.2006 – Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in einem Interview mit Sat.1/N24 am 11. November wurden von verschiedenen Vertretern der Politik teilweise so interpretiert, dass der Ministerpräsident den Besitz von Atomwaffen zugegeben habe. Teile der israelischen Opposition sind über die Äußerungen empört. So forderte etwa der Abgeordnete Juval Steinitz von der Likud-Partei den Rücktritt von Olmert. Bei der Äußerung habe es sich um einen unverantwortlichen Lapsus gehandelt. Unterdessen forderte die finnische Ratspräsidentschaft Olmert zu weiteren Erläuterungen auf, wie er seine Äußerungen gemeint habe.

In dem Interview hatte Olmert auf die Frage, ob es die Argumentation des Westens gegenüber dem Iran nicht schwäche, wenn Israel seinen Atomwaffenbesitz zugäbe, geantwortet, dass es einen großen Unterschied zwischen zivilisierten, über Atomwaffen verfügende Länder gebe, die anderen Ländern nicht damit drohen würden, sie mit Atomwaffen zu zerstören, wie Amerika, Russland, Frankreich und Großbritannien, und dem Iran, der damit drohe, Israel auszuradieren. Weiterhin sieht Olmert dabei Israel als demokratisches Land, das kein einziges Land bedrohe. Olmerts Vergleich Israels mit den oben genannten Atommächten wurde von Teilen der israelischen Opposition in diesem Zusammenhang als Eingeständnis für den Besitz von Atomwaffen bewertet.

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  • Portal:Israel

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August 4, 2006

ProSiebenSat.1 demnächst auch verschlüsselt

ProSiebenSat.1 demnächst auch verschlüsselt

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Artikelstatus: Fertig 00:07, 4. Aug. 2006 (CEST)
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Unterföhring (Deutschland), 04.08.2006 – Nachdem gestern bereits die Fernsehkonzerne RTL und MTV angekündigt hatten, ab 2007 nur noch verschlüsselt zu senden, ließ heute die Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 – unter anderem gehören ProSieben und Sat.1 zu diesem Konzern – die Katze aus dem Sack. Nach Angaben des Online-Medienmagazins „DWDL“ werden auch sie ab dem ersten Halbjahr 2007 verschlüsselt über Astra senden, sofern das Kartellamt nicht einschreitet.

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  • RTL-Sender demnächst kostenpflichtig? (03.08.2006)

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November 3, 2005

Achte Nacht in Pariser Vorstädten bringt weitere Randale

Achte Nacht in Pariser Vorstädten bringt weitere Randale

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Paris (Frankreich), 03.11.2005 – Auch in der achten Nacht seit Beginn der Ausschreitungen gibt es schwere Randalen in den Pariser Vorstädten. Ein Reporter des Fernsehsenders n-tv berichtete von 50 brennenden Autos und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendgruppen und der Polizei. Laut den Spätnachrichten von Sat.1 wurden in der Nacht auch mehrere Geschäfte und Schulen in Brand gesetzt.

Nachdem in der vergangenen Nacht von Aufständigen Polizisten und Feuerwehrleute beschossen, Gebäude in Brand gesteckt und im Großraum Paris 315 Autos angezündet wurden, kündigte Premierminister Dominique de Villepin an: „Ordnung und Gerechtigkeit werden das letzte Wort in unserem Land haben.“

Die Unruhen selbst wurden durch den Tod zweier Minderjähriger in der letzten Woche ausgelöst.

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  • Portal:Unruhen in Frankreich 2005

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October 26, 2005

ProSiebenHD und Sat.1HD senden seit heute hochauflösend im Simulcastbetrieb und in modernster Technik

ProSiebenHD und Sat.1HD senden seit heute hochauflösend im Simulcastbetrieb und in modernster Technik

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München (Deutschland), 26.10.2005 – Ministerpräsident Edmund Stoiber startete heute Mittag im Rahmen der Medientage München durch einem symbolischen Druck auf einem roten Knopf den HDTV-Simulcastbetrieb von ProSiebenHD und Sat.1HD wie es der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland Willy Brandt anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) 25. August 1967 für das deutsche Farbfernsehen im PAL-Standard vorgemacht hatte.

Nach mehreren vereinzelten Testaustrahlungen von Filmen und Eigenproduktionen im hochauflösendem Format, unter anderem ein „Galileo Spezial“ und mehrere US-Blockbustern wird nun den Regelsendebetrieb über Satellit übergegangen und simultan zum herkömmlich aufgelösten Programm ausgestrahlt.

Das Programmangebot wird in der Anfangszeit zu einem hohen Anteil aus dem standardaufgelöstem Material hochskaliert und nur ein kleinerer Anteil wird aus echtem, nativem HighDefinition-Material bestehen.

Für ProSiebenHD sind bereits für den 30. Oktober Steven Spielbergs „Minority Report“ angekündigt und am 20. November wird das Gangster-Drama „Gangs of New York“ folgen. Ohne Datumsnennung sind die HDTV-Highlights „Spider-Man“, „Men in Black II“ und „Terminator 3“ und auch der Serien-Neustart von „Grey’s Anatomy“ vorgesehen.

Auf Sat.1HD sollen „Manhattan Love Story“, „Star Trek X: Nemesis“, „Mona Lisas Lächeln“ und die Indiana-Jones-Trilogie gezeigt werden. Auch einige nicht näher genannte Eigenproduktionen aus „Der große Sat.1-Film“ und die für den Frühjahr 2006 anlaufende dritte Staffel von „Navy CIS“ werden in nativem HDTV gezeigt werden.

Das Angebot an nativem HD-Material soll stetig erweitert werden und es wird versucht für alles in HDTV verfügbare eine Sendelizenz zu erhalten. Um rechtzeitig im Voraus erkennen zu können welche Programmanteile in HDTV gesendet werden wird in Zusammenarbeit mit den Fernsehprogrammzeitschriften ein spezielles HD-Icon entwickelt, welches dann diese Sendungen markieren wird. Das HD-Icon ist aber noch nicht fertig erstellt.

Aber auch die restlichen Programmanteile werden hochauflösend ausgestrahlt, allerdings wird dabei als Quelle auf die Standardübertragung zurückgegriffen. Aber diese hochskalierten Sendungen sollen annähernd DVD-Qualität erreichen und hochwertiger als die parallel laufende Ausstrahlung in digitalem PAL, allerdings muss dann das Seitenverhältnis von 4:3 auf 16:9 erweitert werden, indem schwarze Balken (Pillarbox) links und rechst neben das Bild hinzugefügt werden.

Hochauflösendes Fernsehen in Bezug auf aktuelles PAL und NTSC in Standardauflösung

Die ProSiebenSat.1 Medien AG setzt bei HDTV auf modernste Übertragungsverfahren. Anders als noch bei den HDTV-Tests im Frühjahr 2005 wird für den Regelbetrieb nicht MPEG-2 und DVB-S genutzt, sondern auf das effizientere MPEG-4 Kodierungsverfahren und auf das Modulationsverfahren DVB-S2 gesetzt. Beide sind nicht Rückwärtskompatibel zu schon gekauften Satellitenreceivern, so dass Neuanschaffung dieser Geräte zwingend erforderlich ist. Aufgrund mangelnder Receiver für diese Technik werden beide neuen Sender nur von Wenigen empfangen und gesehen werden können. Receiverhersteller, wie Humax, Pace und Philips, haben die ersten fähigen Receiver für Ende 2005 angekündigt. Aber wie auch beim Übergang zum Farbfernsehen konnte nur eine Minderheit vom Start an mit Ihren Geräten empfangen und in Farbe anzeigen lassen.

Zurzeit sendet noch eine für alle empfangbare Testübertragung von Sat.1HD auf Eutelsat 16° Ost unter der irreführenden Kennung „Pro7-Test“ in MPEG-2 und DVB-S, aber wie lange diese noch aufgeschaltet bleibt ist ungewiss.

Die ProSiebenSat.1 Media AG ist somit der erste deutsche Sender und der erste europäische Sender mit einem 24-Stunden wechselnden HD-Programmangebot. Der Skandinavische Sender Canal+ hatte Mitte September seinen HD-Bezahlkanal „C More HD“ gestartet, strahlt aber nur drei Filme pro Tag aus. Den Rest der Sendezeit werden Werbetrailer gezeigt.

Sendedaten von ProSiebenHD und Sat1.HD
Sender ProSiebenHD Sat1.HD Sat1.HD
Satellit ASTRA 19,2° Ost EUTELSAT W2 16° Ost
Transponder 102
Frequenz 12,441 GHz 11,148 GHz
Polarisation vertikal
FEC 9/10 3/4
Symbolrate 27500 MSymbols/sec 13020 MSymbols/sec
Modulation DVB-S 2 DVB-S
Video-Encoding MPEG4/AVC MPEG2
Auflösung 1080i/50 (50 Halbbilder oder 25 Voll- gesendet als 50 Halbbilder/Sek.)
Audio-Encoding AC3 – Dolby Digital
Service Name ProSieben HD Sat.1 HD Pro7-Test
Service Provider ProSiebenSat.1

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October 11, 2005

Trauer um die Fernsehserie „Friends“

Filed under: New York,ProSieben,Sat.1,Themenportal Europa,TV-Serie — admin @ 5:00 am

Trauer um die Fernsehserie „Friends“

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Was bleibt für die Fans? Erinnerungen und Werbeartikel

New York (Vereinigte Staaten), 11.10.2005 – Am heutigen Dienstag endet mit einer Doppelfolge von „Friends“ eine der weltweit erfolgreichsten Serien. Joey, Ross, Chandler, Monica, Rachel und Phoebe sorgten in mehr als 150 Ländern für Lachen, Tränen und jede Menge Unterhaltung.

Aus der Teenagerclique wurden Erwachsene, aus Freundschaft wurde Liebe, und die Partner wurden untereinander ausgetauscht. Nachdem alle möglichen Zweierkombinationen bereits durchgespielt wurden, scheint es nicht weiter verwunderlich, dass nun ein Ende der Serie naht.

Im deutschen Fernsehen gilt es in den letzten zwei Folgen nun vor allem noch eines zu klären: Werden Rachel und Ross ein Paar oder etwa doch nicht? Die Antwort gibt es beim „Friends“-Finale um 20:15 Uhr auf ProSieben.

Sie hatten schwere und gute Zeiten gemeinsam zu bestehen und meisterten etliche Beziehungen und das dazu gehörige Gefühlschaos. Im deutschen Fernsehen begann der Erfolg der Sitcom 1996 auf Sat.1. Seit 2000 sind die Protagonisten bei ProSieben zu Hause.

Trotz des Erfolgs war die zehnte Staffel in Gefahr, weil die Darsteller sich aus ihren Rollen herausgewachsen fühlten. Deshalb gab es nur 18 statt der sonst üblichen 24 Folgen in der Staffel. In den USA endete die Sitcom am 6. Mai 2004 mit rekordverdächtigen 52,5 Millionen Zuschauern. Auf alle Fans der „Friends“ warten am Tag des Abschiednehmens noch einmal zahlreiche Überraschungen.

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September 5, 2005

TV-Duell: Schröder siegt – Merkel besser als erwartet

TV-Duell: Schröder siegt – Merkel besser als erwartet

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Umfrageergebnisse der vier Fernsehsender

Berlin (Deutschland), 05.09.2005 – Das einzige TV-Duell der Spitzenkandidaten der großen Parteien vor den vorgezogenen Wahlen zum Deutschen Bundestag am 18. September fand am gestrigen Abend in Berlin statt.

Der amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und seine Herausforderin Angela Merkel (CDU) stellten sich Fragen der vier Journalisten Sabine Christiansen (ARD), Maybrit Illner (ZDF), Thomas Kausch (Sat.1) und Peter Klöppel (RTL).

Umfragen zufolge sahen die Bürger Gerhard Schröder in den meisten Punkten klar vorn. In der von RTL beauftragten Forsa-Umfrage sahen 54 Prozent der Befragten Schröder als Sieger, 31 Prozent stimmten für Merkel. Die ARD- und ZDF-Umfragen ergaben im Grunde ähnliches, Schröder kam hier auch auf knapp 50 und Angela Merkel auf rund 30 Prozent der Stimmen.

Wie auch schon die letzten Tage zuvor, wurde erneut heftig über Paul Kirchhofs Steuerkonzepte debattiert. Unter anderem hielt Merkel an einer Erhöhung der Mehrwertsteuer fest. Schröder kommentierte, ihr Finanzkonzept sei „wahrscheinlich auf Sand gebaut“. Schröder beteuerte, er schließe eine Mehrwertsteuererhöhung aus. Überhaupt dominierte das Thema Steuern den 90-minütigen Schlagabtausch. Schröder ließ darin verlauten, die Vereinheitlichung der Einkommensteuer auf 25 Prozent, wobei jegliche Ausnahmen gestrichen würden, sei ungerecht. „Man kann ja nicht ein ganzes Volk zum Versuchskaninchen machen.“

Für die hohen Benzinpreise machte Schröder die Mineralölkonzerne verantwortlich. Sie sollten „ein Stück weit ethische Verantwortung übernehmen und nicht nur ans Geldverdienen denken.“ In diesem Punkt zeigten sich beide einig.

Anders hingegen, als es um die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland ging. Während Schröder meinte, die Reformen würden langsam wirken, Deutschland sei „auf dem richtigen Dampfer“, rief Merkel zu mehr Engagement bei dem Reformprozess auf: „Wir können uns jetzt nicht einfach hinsetzen und warten, bis die Reformen greifen.“

Ebenso gegensätzlich waren die Meinungen bei der nur kurz angesprochenen Frage über einen EU-Beitritt der Türkei. Merkel sprach sich weiter gegen eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei aus, was Schröder als einen „außenpolitischen Fehler sondergleichen“ bezeichnete. Er hob erneut die wichtige geopolitische und geostrategische Bedeutung der Türkei hervor.

Insgesamt brachte das Rededuell inhaltlich keine neuen Erkenntnisse. Von vielen Seiten wurde bedauert, dass es kein zweites TV-Duell geben wird. Viele Punkte seien noch nicht oder noch nicht ausreichend angesprochen worden.

Das auf vier Sendern parallel übertragene TV-Duell hatte insgesamt einen Marktanteil von 59,7 Prozent und knapp 21 Millionen Zuschauer.

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  • Portal:Deutsche Bundestagswahl 2005

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December 6, 2004

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

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Europaturm in Frankfurt

Wiesbaden (Deutschland), 06.12.2004 – Pünktlich zum Nikolaustag wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Rhein-Main-Gebiet eingestellt, um den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T voranzutreiben. Der Fernsehempfang über eine herkömmliche Antenne ist damit nur noch mit einem speziellen DVB-T-Empfangsgerät möglich. Mit Ende des seit dem 4. Oktober laufenden Testbetriebs wird das digitale Programmangebot, das bislang nur acht öffentlich-rechtliche Sender umfasste, auf rund 20 Sender ausgeweitet.

Nach Angaben des Projektbüros DVB-T Rhein-Main sind neben den bisher auf terrestrischem Wege empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sendern wie Das Erste (ARD), ZDF, hr-fernsehen, Südwest Fernsehen Rheinland Pfalz und Bayerisches Fernsehen auch die digitalen Zusatzkanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Darunter fallen der Ereigniskanal Phoenix, der deutsch-französische Kultursender arte sowie EinsFestival. Die digitalen Sender ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat werden halbtägig abwechselnd auf jeweils einem Kanal ausgestrahlt.

Außerdem erweitert sich die Programmpalette um die Privatsender RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. Die Programme Eurosport, Terra Nova und der Ballungsraumsender Rhein-Main-TV sind ebenfalls bereits zu empfangen.

Das Digitale Fernsehen wird von insgesamt drei Sendern in Frankfurt, auf dem Großen Feldberg im Taunus sowie auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden ausgestrahlt. Erste Messungen haben ergeben, dass die Sender stärker sind als ursprünglich angenommen, so dass die Programme in ganz Südhessen DVB-T mit einer Dachantenne empfangbar sind. Das Empfangsgebiet reicht von Gießen bis Ludwigshafen und von Bad Kreuznach bis Aschaffenburg.

Obwohl einige Sendungen sogar mit Mehrkanalton ausgestrahlt werden, werden Besitzer von hochwertigen Fernsehgeräten vorerst enttäuscht: Wie die Computerzeitschrift c’t in ihrer Ausgabe 11/04 berichtete, leide die Bildqualität derzeit unter einer sehr geringen Datenrate pro Kanal, was gerade bei bewegungsreichen Szenen auffalle. Die ebenfalls digitalen Schwesterverfahren DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) bieten dem Magazin zufolge teilweise höhere Datenraten.

Neben dem Rhein-Main-Gebiet, in dem drei Sender 6,5 Millionen Zuschauer versorgen, bieten auch die Regionen Berlin/Brandenburg, Nordwestdeutschland, Hannover/Braunschweig, Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und Köln/Bonn DVB-T an.

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