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January 17, 2016

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

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Veröffentlicht: 15:55, 17. Jan. 2016 (CET)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 17.01.2016 – Am 15. Januar 2001 ging die Wikipedia erstmals online. Zum 15. Geburtstag der freien Online-Enzyklopädie fanden sich die „Wikipedianer“ weltweit zu Feiern ein.

WikiMedia Proejkts1.jpg

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December 3, 2014

Hannover, Heidelberg und Mannheim sind jetzt „UNESCO Creative Cities“

Hannover, Heidelberg und Mannheim sind jetzt „UNESCO Creative Cities“

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Veröffentlicht: 21:22, 3. Dez. 2014 (CET)
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Bonn (Deutschland), 03.12.2014 – Die Städte Hannover, Heidelberg und Mannheim wurden am Montag von der UNESCO zu sogenannten „Creative Cities“ ernannt.

Nachdem Berlin im Jahr 2005 als erste deutsche Stadt in das UNESCO-Projekt „ Creative Cities“ aufgenommen wurde, wird es nun von den drei Kommunen zum Quartett ergänzt. Heidelberg wurde als „Stadt der Literatur“, Hannover und Mannheim jeweils als „Stadt der Musik“ ausgezeichnet. Neben Kunstschaffenden sollen auch Unternehmen und Touristen in die Creative Cities gelockt werden, die finanzielle Zuschüsse erhalten.

Hannover, Opernhaus

Die Städte des Netzwerks werden jeweils für eines von sieben Themenfeldern ausgezeichnet: Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk und Literatur. Die so ausgezeichneten Städte sollen sich als Vorbilder auch untereinander austauschen und ihre Erfahrungen weitergeben, auch in Entwicklungsländer. Weltweit gibt es mittlerweile 69 Creative Cities.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   UNESCO nimmt Limes in Liste des Weltkulturerbes auf (15.07.2005)

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May 19, 2014

WHO rechnet mit 75 Prozent mehr Krebstoten innerhalb von zehn Jahren

WHO rechnet mit 75 Prozent mehr Krebstoten innerhalb von zehn Jahren

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Veröffentlicht: 19:05.2014, 00:50 (CEST)
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Die Weltgesundheitsorganisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen

Das Rauchen ist eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen

1984 – vor 30 Jahren wies eine Briefmarke der Deutschen Bundespost auf die Gefahren des Rauchens hin

Genf (Schweiz), 19.05.2014 – Chris Wild, Direktor des Internationalen Zentrums für Krebsforschung Weltgesundheitsorganisation (WHO), erklärte gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC die Ergebnisse des neuen UN-Krebsreports. 2012 gab es weltweit schätzungsweise 8,2 Millionen Krebstote. Diese Zahl wird in den nächsten beiden Jahrzehnten voraussichtlich auf fast 25 Millionen ansteigen. Das entspricht einer Steigerung um 75 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Das Ziel der WHO besteht darin, allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen. Die größten Erfolge hat die WHO bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten erzielt. Der bisher einzige unter Federführung der WHO erarbeitete völkerrechtliche Vertrag ist das WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs. Das Rahmenübereinkommen ist entstanden aus der Erkenntnis, dass die weltweite Ausbreitung des Tabakkonsums schwerwiegende Folgen für die öffentliche Gesundheit hat. Zu diesen Folgen gehören auch Krebserkrankungen wie etwa Lungenkrebs. 1987 wurde der Weltnichtrauchertag von der WHO ins Leben gerufen, und in den Folgejahren wurden wiederholt Kampagnen gestartet.

Weltweit sind 25 Prozent aller bösartigen Tumore Bronchialkarzinome, wobei Männer am häufigsten betroffen sind. Hauptursache ist der Tabakrauch. Demgegenüber habe die Atomkatastrophe in Japan das Krebsrisiko für die dortige Bevölkerung nicht erhöht. Der erste UN-Krebsreport erschien 2003, der zweite 2008. Die drei Länder mit den weltweit höchsten Krebsraten sind Dänemark, Frankreich und Australien. Deutschland steht an 18. Stelle der Weltliste.

Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai steht in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto Gesundheit auf der Kippe. International appelliert die WHO an ihre Mitgliedsstaaten, die Tabaksteuer zu erhöhen. Weltweit sterben jährlich 6 Millionen Menschen durch den Konsum von Tabak, worunter 600.000 Nichtraucher sind, die den Qualm unfreiwillig einatmen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Gesundheit

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March 27, 2014

G8 der Industrie schließen Russland aus und sorgen damit für Diskussionen auch beim Atomgipfel

G8 der Industrie schließen Russland aus und sorgen damit für Diskussionen auch beim Atomgipfel

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Veröffentlicht: 14:16, 28. Mär. 2014 (CET)
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Sperre aufgrund des G8 in Den Haag.

Den Haag (Niederlande), 27.03.2014 – Die Gruppe der Acht führenden Industrienationen (G8) schloss beim internationalen Doppelgipfel in Den Haag am 24. März Russland aus Ihrer Gruppe aus. Somit gibt es wieder die G7, die 1998 mit dem Beitritt Russlands in G8 umgenannt wurde. Zudem wird der ursprünglich für Anfang Juni 2014 geplante G8-Gipfel im russischen Sotschi unter Führung der Russischen Föderation abgesagt. Als Ersatz wollen die G7-Staaten sich nun in Brüssel bei einem Gipfel treffen. Eine erneute Aufnahme sei erst möglich, wenn Russland seinen Kurs wieder ändere.

bisherige G8-Staaten

Aufgrund des anhaltenden Konflikts in der Ukraine war es nach einem von Präsident Putin unterstützten Referendum über den Status der Krim am 16. März zur Eingliederung der Halbinsel Krim in die russische Föderation gekommen. Der Ausschluss aus den G8-Staaten erfolgte als Reaktion auf die im Völkerrecht bisher nicht vorgesehene vollständige Abspaltung der bis zu diesem Zeitpunkt autonomen Republik Krim vom ukrainischen Staat. Weder die G8, noch die EU oder die Ukraine erkennen diese Entwicklung an, da das Selbstbestimmungsrecht der Krimbewohner/-innen hier mit der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine kollidiert, die zudem vom Herrschaftsanspruch Russlands über die Krim verletzt werde. Anerkannte Regelungen für Abspaltungen von Staaten sind bisher im Völkerrecht nicht entwickelt – es sei denn, sie sind in der Verfassung des jeweiligen Staates dauerhaft verankert, so wie beim Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro 2006. Das katalanische Unabhängigkeitsreferendum wurde gerade kürzlich mit einem Urteil vom 25. März 2014 vom spanischen Verfassungsgericht deswegen für unzulässig erklärt.

Der auf der Konferenz für nukleare Sicherheit anwesende Außenminister der Russischen Föderation Sergei Lawrow reagierte gelassen: Mit den Worten „Jetzt werden alle wichtigen Fragen in der G20 diskutiert“, richtete er seinen Blick auf einen grösseren Kreis der Weltgemeinschaft zur gemeinsamen Lösung globaler Fragen.

NSS-Teilnehmerstaaten (rot=Gastgeberland Niederlande)

Der „Nuclear Security Summit“ (NSS), ein Atomgipfel der Staats- und Regierungschefs zu Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit radioaktivem Material, war bereits schon länger in Den Haag geplant. Auf Einladung von US-Präsident Barack Obama war es kurzfristig vor Beginn der Konferenz am 24. März auch zu einem einstündigen Treffen des kleinen Kreises der G7-Staatenlenker im Catshuis gekommen, der Dienstwohnung des niederländischen Ministerpräsidenten.

Bildergalerie zum Doppelgipfel:

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „NSS-Atomsicherheitsgipfel 2014“.
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „2014 Nuclear Security Summit“ (englischsprachig).
  • Japan wird nukleares Material in die USA exportieren (27.03.2014)
  • Volksabstimmung auf der Krim: Mehr als 96 Prozent stimmen für Anschluss an russische Föderation (18.03.2014)

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June 8, 2013

Fairphone: Nachhaltiges Smartphone geht in Produktion

Fairphone: Nachhaltiges Smartphone geht in Produktion

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Veröffentlicht: 10:04, 8. Jun. 2013 (CEST)
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Konzeptbild

Amsterdam (Niederlande), 08.06.2013 – Nachdem 5.000 Vorbestellungen erreicht wurden, kann die Produktion des Fairphones, eines nachhaltigen Smartphones, beginnen. Ziel der niederländischen Fairphone-Stiftung ist es, ein Mobiltelefon zu entwickeln, das möglichst hohen ethischen, sozialen und ökologischen Standards genügt. So sollen die Lieferkette in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen überwacht und die Arbeitsbedingungen bei der Produktion kontrolliert werden. Die Herstellung soll möglichst ohne Ausbeutung von Personen und ohne Mineralien, welche einen Bürgerkrieg finanzieren, auskommen. Die Zulieferer müssen ebenfalls für faire Arbeitsbedingungen sorgen.

Das Fairphone soll ab September geliefert werden. Ausgestattet ist das Smartphone mit Technik unterer Smartphoneoberklasse: ein vierkerniger Prozessor mit 1,2 Gigahertz Taktfrequenz sorgt für die Performance, 1 GB Arbeitsspeicher stehen ihm dabei zur Verfügung. Das Gerät besitzt 16 GB Flash-Speicher, eine 8-Megapixel-Kamera mit 1,3-Megapixel-Sekundärkamera und rootfähiges Android OS der Version 4.2.2. Es unterstützt zwei SIM-Karten. Der Akku des Geräts ist auswechselbar. Es ist kompatibel mit den Standards GSM, GPRS, EDGE, UMTS und W-CDMA. Der SAR-Wert liegt bei 0,318 W/kg. Nach den Angaben des Fairphone Shops misst das Gerät 123 × 65 × 9,8 mm und wiegt 165g. Das 4,3 Zoll große Display hat eine Auflösung von 960 × 540 Pixeln bei 256 Pixeln pro Zoll.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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March 27, 2013

Das Weltsozialforum in Tunesien will den Arabischen Frühling neu beleben

Das Weltsozialforum in Tunesien will den Arabischen Frühling neu beleben

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Veröffentlicht: 13:26, 27. Mär. 2013 (CET)
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Tunis (Tunesien), 27.03.2013 – Das 11. Weltsozialforum wurde am Dienstag in der tunesischen Hauptstadt Tunis eröffnet und damit im Mutterland des Arabischen Frühlings. Das Forum greift mit dem Motto „Menschenwürde“ ein Leitthema der Jasminrevolution auf. Zum Weltsozialforum erschienen sind über 30.000 Teilnehmer aus 127 Ländern.

Zur Eröffnung wurde bei einer Debatte über Frauenrechte die anhaltende Diskriminierung von Frauen unter anderem in Tunesien und Ägypten kritisiert. Houcine Abassi, der Generalsekretär des Gewerkschaftsverbandes Union Générale Tunisienne du Travail (UGIT) sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Wir werden nicht zurückkehren zu Unterdrückung und Diktatur. Wir werden unsere Revolution vollenden.“ Die Regierung von Ali Larajedh will noch in diesem Jahr eine neue Verfassung verabschieden, die schon für das letzte Jahr geplant war. Halima Jouini, Vorstandsmitglied der tunesischen Menschenrechtsliga, sagte dazu gegenüber der ARD: „Frauen haben sich gegen den Diktator Ben Ali gestellt, und nun wollen sie erreichen, dass die Rechte der Frauen in der neuen Verfassung geschützt und festgeschrieben werden, die Menschenrechte, die Gleichheit der Geschlechter,“ betont sie. „Tunesiens Frauen wollen Vorbilder sein für Frauen in aller Welt, dafür kämpfen sie weiter an vorderster Front.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

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December 29, 2012

Zuspitzung im Syrienkonflikt

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Antrag eintragen, falls noch nicht eingetragen! Antragsteller/Datum des Antrags: Matthiasb (Diskussion) 02:48, 29. Dez. 2012 (CET)

Syrien grenzt im Norden an die Türkei, im Osten an den Irak

Eine Ölraffinerie in Homs, Syrien

Der Flugzeugträger George H.W.Bush im Einsatz

Syriens Präsident Assad unter Bedrängnis

Damaskus (Syrien), 29.12.2012 – Während Millionen Menschen das Weihnachtsfest feierten, zeichnete sich eine Zuspitzung des Konflikts in Syrien ab. Einem Bericht der Tageszeitung DIE WELT zufolge setzen sich innerhalb der NATO die USA, Großbritannien und Türkei für Planungen zu einer militärischen Operation ein.

Bei Darstellungen über die Ursachen des Bürgerkrieges in Syrien werden auch religiöse Hintergründe angeführt, da der syrische Präsident Assad der Religionsgemeinschaft der Alawiten, einer schiitischen Gemeinschaft, angehört, während dreiviertel der Bevölkerung sunnitische Muslime sind. Der Vorsitzende der UN-Menschenrechtskommission Paulo Pinheiro erklärte unter anderem: „Kräfte der Regierung greifen sunnitische Zivilisten an. Regierungsfeindliche Gruppen attackieren Alawiten oder andere regierungsfreundliche Minderheiten.“

Nach Meinung von Experten gibt es wirtschaftliche Gründe: Der brasilianische Journalist Pepe Escobar sieht Syrien in einer Schlüsselrolle bei der Öl- und Gasversorgung im Dreieck der Kontinente Europa, Asien und Afrika. Der bedeutendste Bodenschatz Syriens ist Erdöl. Daneben spielen in größerem Maße auch Erdgas und Phosphat eine Rolle. Außerdem fördert Syrien wichtige Rohstoffe wie Chrom und Mangan. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland gibt es auch Konflikte innerhalb des Landes um den wirtschaftspolitischen Kurs der Regierung. So habe Assads Baath-Partei eine sozialistische Planwirtschaft betrieben, die nur kleine und mittlere private Betriebe zugelassen habe. Mehr als die Hälfte der Unternehmen sind in staatlicher Hand.

Seit dem Beginn der Aufstände im März 2011 gegen die Regierung von Präsident Assad sollen mehr als 42.000 Menschen getötet worden sein. Am vergangenen Sonntag kamen bei einem Luftangriff durch die Regierungstruppen auf die Vorstadt von Halfaya im Gouvernement Hama rund 60 Menschen ums Leben. Die Regierung Assads wird bisher noch von Russland unterstützt, während die Aufständischen durch die NATO-Mitgliedstaaten Rückhalt bekommen. Die Rebellen verfügen über Gewehre aus den Waffenbeständen der Bundeswehr. Zwei Flugzeugträger der US-Marine sind aus „strategischen und humanitären Gründen“ in der Region positioniert. Während der Flugzeugträger George H.W.Bush vor der Küste aufkreuzte, wurden US-Amerikaner von ihrer Botschaft in Damaskus zum Verlassen des Landes aufgefordert.

Anfang Dezember hat Deutschland entschieden, 400 Bundeswehrsoldaten an der türkischen Grenze zu Syrien zu stationieren. Auch im grenznahen Bereich kommt es seit Monaten zu Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und den Rebellen.

Im Gebiet um Homs, der drittgrößten Stadt des Landes, wo sich eine Ölraffinierie befindet, soll nach Angaben der Aufständischen bereits Giftgas eingesetzt worden sein; über die Zahl der Toten gibt es noch keine zuverlässigen Angaben.

Der Konflikts in Syrien wurde auch vom Papst in Rom im Rahmen seiner Weihnachtsansprache angesprochen. Er forderte die Konfliktparteien im Nahen Osten auf, nach vielen kriegerischen Auseinandersetzungen wieder den Verhandlungsweg zu suchen.

Bearbeiten Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nahostkonflikt

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December 2, 2012

Katar setzt ein Zeichen: Produktion von Solarzellen soll 2013 beginnen

Katar setzt ein Zeichen: Produktion von Solarzellen soll 2013 beginnen

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Veröffentlicht: 17:33, 2. Dez. 2012 (CET)
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Polykristallines Silizium, Rohstoff für Solarzellen

Doha (Katar), 02.12.2012 – Katar, das kleine Land am Persischen Golf, will im kommenden Jahr mit der Produktion von Solarzellen beginnen. Bereits am 29. Mai 2012 hatte Qatar Solar Technologies eine Vereinbarung zur Finanzierung einer Solarfabrik unterzeichnet. Die Kosten werden auf etwa eine Milliarde US-Dollar (798 Millionen Euro) geschätzt.

Es sollen polykristalline Solarzellen hergestellt werden. Das sind Siliziumscheiben, die nicht überall die gleiche Kristallorientierung aufweisen. Sie können z. B. durch ein verhältnismäßig einfaches Schmelz- und Gießverfahren gewonnen werden, der Kristallisationsprozess braucht weniger Zeit, und es können dabei gebrauchte Zellen wiederverwendet werden. Dadurch ist die Produktion preiswerter als bei anderen Verfahren.

Silizium ist das zweithäufigste chemische Element auf der Erde und steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Der Großteil der Sandvorkommen besteht aus Siliciumdioxid SiO2. Das Herstellungsverfahren von hochreinem Solarsilizium erfordert jedoch wesentlich mehr Energie als z.B. die Herstellung von Aluminium.

Katar hat nach Russland und Iran mit einem Anteil von 14 Prozent die weltweit drittgrößten Erdgasreserven. Etwa 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden bisher noch mit den fossilen Naturschätzen Gas und Erdöl erwirtschaftet.

Im Jahr 2014 will das arabische Emirat 20 Prozent seines Energiebedarf aus erneuerbaren Energien decken und sieht die Ankündigung zum Produktionsbeginn der Solarfabrik nicht nur als ersten Schritt zum Aufbau einer eigenen Solarindustrie, sondern auch als wichtiges Zeichen im Rahmen der UN-Klimakonferenz, die vor wenigen Tagen in der Hauptstadt Doha begonnen hat.


Die Wüste in Katar – unter anderem hier liegt das kostenlose Ausgangsmaterial für Silizium

Solarmodule zur Erzeugung elektrischen Stroms sind in Ländern nahe dem Äquator besonders effektiv


Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Katar 2012: Die Wende in der globalen Klimapolitik? (29.12.2012)

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March 5, 2012

UNICEF: Immer mehr Kinder leben in Slums

UNICEF: Immer mehr Kinder leben in Slums

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Veröffentlicht: 11:07, 5. Mär. 2012 (CET)
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Slum in Mumbai

Köln (Deutschland) / Genf (Schweiz), 05.03.2012 – UNICEF hat einen neuen Report „Zur Situation der Kinder in der Welt 2012“ vorgestellt. Laut dem Report lebt jedes dritte Stadtkind heute in einem Elendsviertel und hat keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung, Trinkwasser, Bildung und medizinischer Versorgung; etwa eine Milliarde Kinder und Jugendliche, und damit die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen, lebt in Städten. Auch die anhaltende Urbanisierung lässt die Städte der Welt jedes Jahr wachsen. Die Bedürfnisse und Rechte der Kinder und Jugendlichen werden nach Aussage von UNICEF häufig übersehen und spielen bei der Stadtentwicklung keine entscheidende Rolle. Um Kindern eine Stimme bei der Planung zu geben, hat UNICEF zu der Child-Friendly Cities Initiative beigetragen.

Der Report beschreibt die Folgen von Armut mit Mangelernährung, mangelnder Hygiene, Bildungsbenachteiligung und Schutzlosigkeit; soziale Ungleichheit führe auch zu Kriminalität und Gewalt. Die Kindersterblichkeit in armen Slums sei höher als in manchen ländlichen Gebieten. Oft würden zwischen 50 und 80 Prozent des Einkommens für die Ernährung der Familie vebraucht, und der Zugang zu der in den Städten vorhandenen Gesundheitsversorgung sei nicht möglich, wodurch Krankenheiten wie Masern, Tuberkulose und andere durch Impfungen zu vermeidende Krankheiten wieder zur Gefahr würden.

Am 28. Februar 2012 wurde von 18 Staaten ein Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet, dass Kindern ein Beschwerderecht bei den Vereinten Nationen einräumt, wenn ihre Menschenrechte verletzt wurden und der Rechtsweg im eigenen Lande ausgeschöpft ist.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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November 28, 2011

Umweltminister Röttgen: CO2-Limit für alle Menschen

Umweltminister Röttgen: CO2-Limit für alle Menschen

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Veröffentlicht: 09:01, 28. Nov. 2011 (CET)
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Die Erde, gesehen aus der Perspektive von Apollo 17 (Archiv)

Hamburg (Deutschland), 28.11.2011 – Im Vorfeld des 17. UNO-Klimagipfels im südafrikanischen Durban sorgt Bundesumweltminister Norbert Röttgen für Aufsehen: In einem Interview mit dem SPIEGEL fordert der CDU-Politiker ein weltweit einheitliches CO2-Budget für jeden Menschen. „Es ist vernünftig und geboten, eine globale Wettbewerbsordnung zum Schutz des Klimas einzuführen“, so Röttgen. Das Endziel sei ein „Pro-Kopf-Budget für die Emission von Treibhausgasen“. Damit würden bevölkerungsreiche Nationen wie Indien und China mehr CO2 ausstoßen dürfen als beispielsweise Deutschland.

An den Erfolg der jetzigen UNO-Klimakonferenz scheint Röttgen nicht zu glauben. Dem SPIEGEL sagte er: „In vielen Ländern der Weltgemeinschaft sinkt die Bereitschaft, verpflichtende Vorgaben für den Klimaschutz zu akzeptieren – gleichzeitig schreitet der Klimawandel voran. Die Schere geht weiter auseinander, und das macht mir Sorgen.“ Der Klimagipfel beginnt heute und endet am 9. Dezember. Ein großes Thema ist das Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls, das im nächsten Jahr endet. Eine gemeinschaftliche Fortführung ist ungewiss; die USA hatten das erste Abkommen zwar unterzeichnet, jedoch nicht umgesetzt. Auf der Klima-Konferenz 2010 hatte Japan angekündigt, einer Weiterführung nicht zuzustimmen.

Weiterführende Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Klimaerwärmung

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