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January 12, 2010

ProSiebenSat.1 Media: Nachrichtensender N24 steht zum Verkauf

ProSiebenSat.1 Media: Nachrichtensender N24 steht zum Verkauf

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Veröffentlicht: 20:28, 12. Jan. 2010 (CET)
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N24-Übertragungswagen

Berlin (Deutschland), 12.01.2010 – Es gibt Bewegung in der deutschen Medienlandschaft. Der private Fernsehsender N24, der zum Konzern ProSiebenSat.1 Media AG gehört, soll offenbar verkauft werden. Gegenüber der FAZ bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Medienriesen, Thomas Ebeling, man sehe sich zurzeit um, „welche potentiellen Interessenten es für N24 gibt und ob es möglich wäre, den Sender zu angemessenen Bedingungen zu veräußern“. Neben dem Verkauf gebe es jedoch noch weitere Optionen.

Erste Interessenten haben sich heute bereits gemeldet. Der N24-Geschäftsführer, Torsten Rossmann, erläuterte heute in einer Betriebsversammlung seine persönliche Absicht, zusammen mit seinen Kollegen Frank Meißner, Karsten Wiest und Maria von Borcke ein Kaufangebot für den Sender vorzulegen. Mit im Boot sei außerdem der ehemalige „Spiegel“-Chefredakteur Stefan Aust und sein Kollege Thorsten Pollfuß. Zu seinem Konzept gehöre „der Erhalt so vieler Arbeitsplätze wie möglich“. Aust werde einer geplanten Beteiligungsgesellschaft angehören. Aust verfüge „über exzellente Kontakte und könnte in der weiteren Planung an der Entwicklung von Formaten und Konzepten für den TV- Markt mitwirken“, so Rossmann gegenüber dem Tagesspiegel.

N24 ist seit zehn Jahren auf dem Nachrichtenmarkt im deutschen Privatfernsehen eine feste Größe. Der Sender produzierte jedoch nicht nur seine eigenen Nachrichten- und Dokumentations-Programme, sondern liefere auch die Nachrichten für Kabel eins, Pro Sieben und Sat.1, die alle zur Muttergesellschaft ProSiebenSat.1 Media gehören. Zum Geschäftsmodell Rossmanns gehört die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit.

Seit einigen Jahren schreibt der Sender jedoch rote Zahlen. Seit dem Umsichgreifen der Wirtschaftskrise brechen die Werbeeinnahmen des Senders zunehmend weg. Der Sender schreibt zurzeit zweistellige Millionenverluste, so Andreas Bartl, der Geschäftsführer von ProSieben. Bei dem Sender N24 sind zurzeit etwa 250 Mitarbeiter beschäftigt.

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May 10, 2006

N24 im neuen Design

N24 im neuen Design – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

N24 im neuen Design

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Artikelstatus: Fertig 09:53, 10. Mai 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 10.05.2006 – Der Berliner Nachrichtensender N24 hat sich ein neues Design für seine Sendungen zugelegt. Das neue Design des Senders können sich die Zuschauer ab dem 8. Mai 2006 im Fernsehen anschauen. Die Hauptveränderung des Designs ist ein dreidimensionaler Effekt. Aus dem platten Rechteck des Logos wurde ein Würfel, der als Projektionsfläche für Bilder dienen kann. Das Logo, die Farben und die Schrift wurden nicht verändert. Des Weiteren wurden die immer wiederkehrenden Erkennungsmelodien für den Sender erneuert. Eine weitere Änderung ist die Positionierung des Logos in der Bildschirmecke, dieses wandert von oben links nach unten links. Die Uhr ist nun nicht mehr in der Nähe des Logos, sondern oben rechts positioniert. Als zusätztlicher Service wird auch zwischenzeitlich das Datum eingeblendet. Das Laufband und der Text sollen durch neue Animationen und Bewegungsabläufe beruhigt werden. Mit dem neuen Design möchte sich N24 noch mehr von der Konkurrenz absetzen. Das Design wurde vom Bereich „Creative Solutions“ der hauseigenen ProSiebenSat.1-Produktion entwickelt.

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December 6, 2004

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

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Artikelstatus: Fertig
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Europaturm in Frankfurt

Wiesbaden (Deutschland), 06.12.2004 – Pünktlich zum Nikolaustag wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Rhein-Main-Gebiet eingestellt, um den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T voranzutreiben. Der Fernsehempfang über eine herkömmliche Antenne ist damit nur noch mit einem speziellen DVB-T-Empfangsgerät möglich. Mit Ende des seit dem 4. Oktober laufenden Testbetriebs wird das digitale Programmangebot, das bislang nur acht öffentlich-rechtliche Sender umfasste, auf rund 20 Sender ausgeweitet.

Nach Angaben des Projektbüros DVB-T Rhein-Main sind neben den bisher auf terrestrischem Wege empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sendern wie Das Erste (ARD), ZDF, hr-fernsehen, Südwest Fernsehen Rheinland Pfalz und Bayerisches Fernsehen auch die digitalen Zusatzkanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Darunter fallen der Ereigniskanal Phoenix, der deutsch-französische Kultursender arte sowie EinsFestival. Die digitalen Sender ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat werden halbtägig abwechselnd auf jeweils einem Kanal ausgestrahlt.

Außerdem erweitert sich die Programmpalette um die Privatsender RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. Die Programme Eurosport, Terra Nova und der Ballungsraumsender Rhein-Main-TV sind ebenfalls bereits zu empfangen.

Das Digitale Fernsehen wird von insgesamt drei Sendern in Frankfurt, auf dem Großen Feldberg im Taunus sowie auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden ausgestrahlt. Erste Messungen haben ergeben, dass die Sender stärker sind als ursprünglich angenommen, so dass die Programme in ganz Südhessen DVB-T mit einer Dachantenne empfangbar sind. Das Empfangsgebiet reicht von Gießen bis Ludwigshafen und von Bad Kreuznach bis Aschaffenburg.

Obwohl einige Sendungen sogar mit Mehrkanalton ausgestrahlt werden, werden Besitzer von hochwertigen Fernsehgeräten vorerst enttäuscht: Wie die Computerzeitschrift c’t in ihrer Ausgabe 11/04 berichtete, leide die Bildqualität derzeit unter einer sehr geringen Datenrate pro Kanal, was gerade bei bewegungsreichen Szenen auffalle. Die ebenfalls digitalen Schwesterverfahren DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) bieten dem Magazin zufolge teilweise höhere Datenraten.

Neben dem Rhein-Main-Gebiet, in dem drei Sender 6,5 Millionen Zuschauer versorgen, bieten auch die Regionen Berlin/Brandenburg, Nordwestdeutschland, Hannover/Braunschweig, Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und Köln/Bonn DVB-T an.

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