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March 8, 2011

Mexiko: Ciudad Juárez, die möglicherweise gefährlichste Stadt der Welt

Mexiko: Ciudad Juárez, die möglicherweise gefährlichste Stadt der Welt

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Veröffentlicht: 20:15, 8. Mär. 2011 (CET)
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Ciudad Juárez

Ciudad Juárez (Mexiko), 08.03.2011 – Der in Mexiko-Stadt arbeitende ARD-Korrespondent Stefan Schaaf war mit seinem Team in der Stadt Ciudad Juárez im Norden von Mexiko. Es entstand eine Reportage über eine Millionenstadt an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, in der Nähe von El Paso in Texas. Der Tod ist hier so gegenwärtig wie in einem Kriegsgebiet. Am Mittwoch, den 2. März 2011 zeigte die ARD den Bericht.

Durchschnittlich fast sieben Morde am Tag, 190 Morde pro 100.000 Einwohner. Keine andere Stadt der Welt verzeichnet mehr Morde als Ciudad Juárez. Die Stadt ist fest in der Hand rivalisierender Drogenkartelle. Menschenleben spielen keine Rolle bei diesem Kampf um Marktanteile, Macht und Geld. Hilfe von der Polizei gibt es nicht. Die Beamten dort führen einen eigenen Kampf in der allgemeinen Rechtlosigkeit. Die Auseinandersetzungen der zwei großen Drogenkartelle „Juárez-Kartell“ und dem „Sinaloa-Kartell“ interessieren sie wenig. Militär und besonders die Bundespolizei ist selbst an Morden beteiligt. Dementsprechend groß ist die Angst der Bevölkerung vor den Vertretern dieser Institutionen.

Ein inhaftierter Auftragsmörder berichtet: „Ein Mord ist für 150 Dollar zu haben, Verräter werden enthauptet“. Das Militär tritt als Auftraggeber in Erscheinung und lässt unliebsame Gruppen liquidieren. Eine Stadt ohne Recht und Gesetz.

34.600 Menschen forderte der Drogenkrieg seit Ende 2007 in Mexiko. Geradezu unglaubliche Geschichten, die doch wahr sind, werden geschrieben. So übernahm vor vier Monaten ein 20-jährige Mutter Marisol Valles den Posten der Polizeichefin in der Grenzstadt Praxedis Guadalupe Guerrero, eine Nachbarstadt von Ciudad Juárez, keiner sonst wollte den Posten haben. Jetzt hat sie sich in die Vereinigten Staaten abgesetzt und um Asyl gebeten. Morddrohungen und die Angst um ihren kleinen Sohn haben sie aus dem Land getrieben.

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February 3, 2011

FAZ kritisiert Ägypten-Berichterstattung von ARD und ZDF

FAZ kritisiert Ägypten-Berichterstattung von ARD und ZDF

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Veröffentlicht: 20:33, 3. Feb. 2011 (CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 03.02.2011 – Während andere, vor allem internationale Sender gestern ihr Programm unterbrachen, um in Live-Schaltungen über die Eskalation der Gewalt in Ägypten zu berichten, lief in der ARD die Daily-Soap „Rote Rosen“. Kein Nachrichtenband über die aktuelle Situation in Ägypten, keine Unterbrechung des Programms. Ein FAZ-Redakteur, der dies beobachtete, findet das zum „Haareraufen“. Auch das ARD-Mittagsmagazin bewegt sich im üblichen belanglosen Nachrichtengeplätscher der Moderatorin Hannelore Fischer, beklagt der gleiche Redakteur und fügt hinzu: „So viel Normalität wirkt angesichts der Gleichzeitigkeit des ganz und gar Extraordinären durchaus obszön – und es spricht auch dann für das vollkommen fehlende journalistische, mehr noch: ethische Gespür bei ARD und ZDF, wenn man in Rechnung stellt, dass beide deutschen Hauptprogramme keine Nachrichtenkanäle sind oder sein können.“

Eine ähnliche Situation einen Tag vorher. Die Rede Mubaraks wird weder in der ARD, noch im ZDF live übertragen. Die FAZ nennt dies: „Unfähigkeit der beiden großen öffentlich-rechtlichen Sender, aktuell ein Empfinden für die Hierarchie des eben gerade Geschehenden zu entwickeln. Mitreißendes, Ungeheuerliches passiert in der Welt, die jetzt Ägypten heißt […], und man antwortet darauf mit dem pflichtgemäßen Füllen der normalen Nachrichten-Formate.“

Die ARD wehrte sich heute gegen diese Kritik. An der aktuellen Berichterstattung sei „nichts auszusetzen“. Man sei eben „kein Nachrichtenkanal“, sondern „ein Vollprogramm“. Allerdings räumt Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, Versäumnisse ein. Diese sieht er vor allem in der Vergangenheit, in der systematischen Ausblendung des Themas „Menschenrechte“, wenn beispielsweise der ägyptische Staatspräsident Mubarak in der Bundesrepublik Deutschland zu Besuch war. Man habe sozusagen eine Schere im Kopf, die zwischen guten und bösen Diktatoren unterscheide.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey rechtfertigte die Nichtausstrahlung der Mubarakrede mit den Worten: „Das ZDF selbst ist kein Sparten-, sondern ein Vollprogramm. Eine Übertragung der elf Minuten langen Mubarak-Rede wäre im übrigen eine Zumutung gewesen.“ Auch er reklamierte die Programmbeschreibung der ARD für sich, man sei eben kein Nachrichtenkanal.

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December 17, 2010

Deutsches Fernsehen: „Panorama“ erneut erfolgreichstes Politmagazin

Deutsches Fernsehen: „Panorama“ erneut erfolgreichstes Politmagazin

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Veröffentlicht: 12:42, 17. Dez. 2010 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 17.12.2010 – Zum dritten Mal in Folge war das ARD-Politmagazin „Panorama“ mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 11,7 Prozent und 3,08 Millionen Zuschauern im Jahr 2010 das erfolgreichste politische Magazin des deutschen Fernsehens.

Auf den weiteren Plätzen in dieser Kategorie folgen das ARD-Magazin „Kontraste“ (Rundfunk Berlin-Brandenburg; Marktanteil 10,7 Prozent, 2,94 Millionen Zuschauer) in der Zuschauergunst, dann das Fernsehmagazin „Monitor“ vom WDR mit einem Marktanteil von 10,6 Prozent und 2,92 Millionen Zuschauern. „Frontal21“ vom ZDF landete auf dem vierten Platz (Marktanteil von 9,0 Prozent und 2,83 Millionen Zuschauer.

NDR-Intendant Lutz Marmor lobt „Panorama“ als ein Magazin, das beweise, „dass Qualität und Quote kein Gegensatz sein müssen“. Im Jahr 2010 machte „Panorama“ unter anderem durch seine Hintergrundrecherche über die Geschäftspraktiken des Textil-Discounters „KiK“ (Erstsendung 4. August 2010) von sich reden. Christoph Lütgert, der die „KiK-Story“ recherchiert hatte, wurde für seine journalistische Leistung bereits mehrfach ausgezeichnet. Er konnte in der Reportage nachweisen, dass der Textildiscounter mit dem rot-weißen Logo rücksichtslos vom Lohndumping der Textilarbeiter in Bangladesch profitiert. Diese Panorama-Sendung war auch im Internet im Videoportal YouTube zu sehen, wo herausragende Zugriffszahlen von zurzeit 218.305 Zugriffen (Stand vom 16.10.2010) das große Interesse an dieser Reportage belegen.

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November 29, 2010

Kulturstaatsminister Neumann kritisiert Programmplanung der ARD

Kulturstaatsminister Neumann kritisiert Programmplanung der ARD

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Veröffentlicht: 17:41, 29. Nov. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 29.11.2010 – Der Bundeskulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat sich in einem veröffentlichten Brief an die Spitzen der ARD gewendet, um ihnen seine Besorgnis über die Abschaffung der montäglichen Dokumentarfilme im Programm „Das Erste“ mitzuteilen. Derzeit beraten die Intendanten der Mitgliedsanstalten der ARD über eine Reform der Programmstruktur des Gemeinschaftsprogramms.

In der ARD wird darüber nachgedacht, das Angebot an Talkshows auszuweiten. Eine Programmstrecke, die hierfür freigemacht werden soll, ist der montägliche Dokumentarfilm zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr.

Neumann kritisiert, die ARD würde sich damit weiter von ihrem gesetzlichen Programmauftrag entfernen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wird zu einem Großteil aus Rundfunkgebühren finanziert und ist im Gegenzug zur Bereitstellung einer Grundversorgung der Zuschauer nicht nur mit Unterhaltungsprogrammen, sondern auch mit Information und Kultur verpflichtet. Neumann hat seine Besorgnis geäußert, die ARD könnte ihr Flaggschiffprogramm „Das Erste“ zunehmend an die Angebote des Privatfernsehens angleichen. In diesem Zusammenhang wies er auch auf den derzeitigen Diskurs in den das öffentlich-rechtliche Fernsehen tragenden Bundesländern hin. Dort wird angesichts der Gebührenbelastung der Zuschauer bereits seit längerem darüber diskutiert, welche Bestandteile des Angebots der Rundfunkanstalten „noch“ notwendig sind.

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November 19, 2010

Kritik an Nominierung von Schäuble-Tochter zur SWR-Fernsehfilmchefin

Kritik an Nominierung von Schäuble-Tochter zur SWR-Fernsehfilmchefin

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Veröffentlicht: 13:16, 19. Nov. 2010 (CET)
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Peter Boudgoust: Der SWR-Intendant steht in der Kritik, weil er mit Christine Strobl eine Person in ein bedeutendes Amt hievt, die familiäre Beziehungen zu zwei einflussreichen CDU-Politikern hat.

Stuttgart (Deutschland), 19.11.2010 – Kritik wird an der Entscheidung des SWR laut, die 39-jährige Christine Strobl, Tochter von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Ehefrau des baden-württembergischen CDU-Generalsekretärs Thomas Strobl, zur Fernsehfilmchefin des Senders zu machen. Die bisherige Leiterin der Abteilung Kinder- und Familienprogramm, die genau wie ihr Vater und ihr Ehemann Mitglied der CDU ist, soll in ihrer künftigen Funktion Carl Bergengruen beerben, der ab Februar nächsten Jahres Vorsitzender der Geschäftsführung im Studio Hamburg sein wird. SWR-Intendant Peter Boudgoust hat die Nominierung Strobls in einer Mail an seine Mitarbeiter bereits bestätigt: „Ich habe mich entschieden, Frau Christine Strobl mit der Nachfolge von Herrn Bergengruen zu betrauen.“

Gerade die familiäre Beziehung der Juristin Christine Strobl zu zwei einflussreichen baden-württembergischen CDU-Politikern, sorgt senderintern für Unmut, zumal in diesem Zusammenhang Filz-Vorwürfe laut werden. Schon 2006, als sie ihren jetzigen Posten bekam, war vereinzelt Kritik laut geworden. Für einige stellt sich die Frage nach ihrer Kompetenz, da sie im Alter von 39 Jahren die zweithöchste Funktion innerhalb des SWR bekleiden soll. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat eigenen Angaben zufolge Briefe von SWR-Mitarbeitern erhalten, die sich schwer damit täten, diese Entscheidung zu akzeptieren. Er schließt sich darüber hinaus dem Verdacht der Kritiker an, wonach die Berufung Strobls vor allem politische Hintergründe besäße: „Man muss sich da ja nur das Personaltableau ansehen. Da ergibt sich die Antwort von selbst.“

Laut Boudegast waren alleine die Fach- und Führungskompetenz und nicht die familiären Umstände für die Auswahl von Frau Strobl entscheidend. Auch andere SWR-Mitarbeiter und Mitglieder der Aufsichtsgremien bestätigten ihre Kompetenzen. „Frau Strobl auf ihr Parteibuch zu reduzieren, wäre nicht gerecht“, so der Chef des Verwaltungsrats Ulrich Müller.

Quellen

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June 17, 2010

HD+-WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten

HD+-WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten

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Veröffentlicht: 19:24, 17. Jun. 2010 (CEST)
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Deutschland, 17.06.2010 – Über die Satellitenplattform HD+ der gleichnamigen GmbH, einer Tochtergesellschaft des Satellitenbetreibers SES Astra, strahlt die RTL-Gruppe ihren HDTV-Ableger zu RTL aus. RTL erwarb die Senderechte von neun der 64 Spiele der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Südafrika und wird diese auch in hochauflösend im 1080i50-Format ausstrahlen. (Die Bezeichnung 1080i50 steht dabei für 1920*1080 Bildpunkte mit 50 Halbbildern pro Sekunde.) Eine nicht zulässige Verknüpfung dieser Plattform mit HDTV-Sendern der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten hat insgesamt zu einer gewissen Verwirrung geführt.

In einem Spielplan auf hd-plus.de/wm-spielplan[1] wird die Spielreihenfolge der über HD+ ausgestrahlten Spiele dargestellt. Zusätzlich zu den sechs Spielen der Vorrunde bei RTL HD werden auch die restlichen 42 Spiele der Vorrunde aufgelistet, die allerdings bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern ARD und ZDF in HDTV, das im 720p50-Format (entsprechend 1280*720 Bildpunkten bei 50 Vollbildern) sendet, zu sehen sein werden. Beim Lesen der genannten Infoseite springt einem ins Auge, dass diese mit der Überschrift „Fußball-WM: Alle Spiele bei HD+ zu sehen!“ eingeleitet wird und die Tabelle mit „Ihr HD+-Spielplan für die WM-Vorrundenspiele“ übertitelt ist. Das ist jedoch so nicht richtig, denn weder ARD noch ZDF senden ihre HD-Pendants über diese Plattform, und es ist auch nicht geplant, diese in Zukunft darüber auszustrahlen. Wird in den Erklärungstexten auf der Internetseite noch richtig beschrieben, wo welche Spiele der Vorrunde und das Finalspiel ausgestrahlt werden, so wird ausleitend erwähnt „Damit können die Zuschauer mit HD+ 58 Spiele in HD-Qualität genießen!“. Diese Aussage ist so korrekt. Dass die öffentlich-rechtlichen HD-Programme keinen HD+-fähigen Receiver voraussetzen, wird allerdings nicht erwähnt.

Auf Anfrage der Redaktion der Seite HDTVTotal.com gab dazu Peter Niedermeier, zuständig für Kommunikation und Marketing ARD Digital, gemeinsam für ARD und ZDF bekannt:

„Es könnte bei den Verbrauchern durch die Website sehr wohl der Eindruck entstehen, dass für den Empfang der öffentlich-rechtlichen HD-Programme ein HD+-fähiger Receiver sowie eine entsprechende Smartcard benötigt wird. Dies ist natürlich nicht in unserem Sinn.
Wie Sie richtig feststellen ist es vielmehr so, dass unsere Programme – und dies ist uns wichtig – mit den HD+-Boxen empfangen werden können, sie aber werden nicht über eine HD+-Plattform verbreitet. Wir erstellen unsere Multiplexe selbst. Die HD- und SD-Angebote der öffentlich-rechtlichen Programmanbieter sind nicht nur unverschlüsselt und ohne DRM-Restriktionen, sondern auch ohne zusätzliche Kosten zu empfangen.
Wir danken Ihnen für Ihren Hinweis und werden diesbezüglich auf Astra zugehen.“ (21.05.2010 14:52)

Das Erste und das ZDF werden nicht nur auf dem soeben genannten WM-Spielplan in Verbindung gebracht. Mit den HD+-fähigen Receivern sind die öffentlich-rechtlichen HD-Sender auch zu empfangen, weil diese Receiver DVB-standardkonforme Sender (sowohl HD- als auch SD-Sender) empfangen und anzeigen können und nur für die über HD+ ausgestrahlten Sender der RTL- und Pro7-Sat1-Gruppen mit spezieller Technik zur Entschlüsselung und Signalkontrolle außerhalb des Standards erweitert wurden. Somit kann HD+ GmbH auf ihrer Internetseite HD+-Sender und externe Sender miteinander in Bezug setzen „Bei HD+ können Sie das komplette Programm von RTL, SAT.1, ProSieben, VOX und kabel eins in hochauflösender HD-Qualität empfangen. Neben den privaten Sendern sind bspw. Das Erste, ZDF, ARTE, Anixe HD und Servus TV in HD-Qualität zu empfangen.“[2], obwohl diese nur die Empfangbarkeit über spezielle HD+-Receiver teilen und die anderen Sender auch ohne HD+ zu sehen sind. Diese Verbindung von für sich selbstständig richtigen Teilaussagen kann sehr leicht zu einem Fehlschluss beim Kunden führen.

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 wurde am 11. Juni gestartet und das Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber Südafrika und Mexiko wurde im Ersten ausgestrahlt. Das Erste und das ZDF werden mindestens 46 der 64 Spiele des Turniers live übertragen.

Auf die Aussage der HD+ GmbH zu dem Thema der Vermischung von Informationen zu HD+ und HD warten wir noch. Wir werden diese nachreichen, sobald uns die in der vergangenen Woche telefonisch zugesagte E-Mail erreicht haben wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf hdtvtotal.com: „HD+ WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten“ (von Andreas -horn- Hornig) (09.06.2010, 19:14 Uhr) .


Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.
  1. www.hd-plus.de: „Fußball-WM: Alle Spiele bei HD+ zu sehen!“
  2. www.hd-plus.de: „Was ist HD+“

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March 1, 2010

Petition fordert Wechsel auf 1080i-HD-Fernsehnorm bei ARD und ZDF

Petition fordert Wechsel auf 1080i-HD-Fernsehnorm bei ARD und ZDF

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Veröffentlicht: 16:55, 1. Mär. 2010 (CET)
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Deutschland, 01.03.2010 – Die deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF starteten zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver ihre HDTV-Regelausstrahlungen und bereits in der ersten Ausstrahlungswoche formierte sich im Hifi-Forum eine Online-Petition unter dem Namen „1080i bei ARD+ZDF jetzt!“, die einen Wechsel der HD-Fernsehnorm weg von der eingesetzten, geringer aufgelösten 720p50 (1280*720 bei 50 Vollbildern) zur höher aufgelösenden Variante 1080i50 (1920*1080 bei 50 Halbbildern oder 25 Vollbildern).

Eine der zentralen Forderungen lautet: „Wir wollen kein 720p. Wir wollen FullHD in 1080i oder p! Der überwiegende Teil der weltweiten HDTV-Produktionen erfolgt in 1080i, die meisten HD-Programme senden 1080i und die meisten Receiver sind auf 1080i-Ausgabe eingestellt – da ist eine TV-Ausstrahlung in 720p absolut kontraproduktiv für eine perfekte Bilddarstellung.“

In der Petition wird auf eine Entscheidung der „niederländischen Nachbarn“ verwiesen und damit wird auf die Entscheidung des Fernsehsenders NPO Bezug genommen, der nach heftigen Zuschauerreaktionen über die Bildqualität bei der Übertragung der Fußball-Europameisterschaft 2008 den Sendemodus von 720p auf 1080i änderte.

In der HDTV-Norm sind mehrere Modi spezifiziert, zwischen denen sich der Sender entscheiden können. Die Sender ARD und ZDF entschieden sich entsprechend einer Empfehlung der European Broadcasters Union (EBU) aus dem Jahr 2002 für den 720p50-Modus und begründeten diesen Schritt auch mit der höheren Bildfrequenz von 50 Vollbildern, auch bei reduzierter Auflösung. Diese Entscheidung wurde auch mit Sportübertragungen begründet, die vom Vollbildverfahren und der höheren Bildfrequenz profitieren können. Allerdings wurde dieses Kriterium weder bei den Olympischen Spielen, noch bei vorherigen öffentlichen Testausstrahlungen berücksichtigt. Sowohl Olympia als auch die Leichtatlethik-Weltmeisterschaft in Berlin, die das ZDF als verantwortlicher Sender produzierte, wurde in 1080i aufgenommen. Dieser verspielte Vorteil des 720p-Modus wird ebenfalls in der Petition angesprochen, denn bei jeder Konvertierung zwischen den Modi wird das Signal verändert und kann sich verschlechtern. Für die Signalkette der Olympischen Winterspiele bedeutete es, dass vor Ort 1080i60 aufgenommen wurde, das Signal für ARD und ZDF auf 720p50 konvertiert werden muss und beim Zuschauer letztendlich dann an die Auflösung des Fernsehers angepasst werden muss. Beim Einsatz der 1080i50-Norm bliebe die Auflösung (1080i) erhalten und es bliebe nur die Wandlung der Bildfrequenz von den in Kanada verwendeten 60 Hertz auf die europäische Frequenz von 50 Hertz.

Bereits nach einer Woche Petitionslaufzeit haben bereits über 6000, teils anonyme, Personen unterzeichnet.

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February 13, 2010

ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010

ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010

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Veröffentlicht: 21:00, 13. Feb. 2010 (CET)
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Deutschland, 13.02.2010 – Am 12.02.2010 haben die deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF die HD-Regelausstrahlung in der EBU[1]-Auflösungsnorm 720p50 (1280*720 bei 50 Vollbilder/Sekunde) aufgenommen.

Nach etlichen Showcases und immer wiederkehrenden Infoschleifen wurde nun um 5:30 Uhr der Schalter zum HD-Simulcast-Betrieb umgelegt.

Der Höhepunkt sollen derzeit die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver bilden und der Anteil an echten (nativen) HDTV-Sendungen wird in Zukunft weiter ausgebaut. Aus diesem Grund und der noch nicht vollkommenen HDTV-fähigen Produktions- und Sendekette wird auch offiziell nicht vom HD-Regelbetrieb gesprochen. ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky äußerte sich dazu: „Wir planen bis 2014 das ZDF voll auf HD umgestellt zu haben.“ Bis dahin werden die nicht hochauflösend vorliegenden Sendungen hochskaliert werden.

Nun gibt es im ganzen deutschsprachigen Raum HD-Angebote der öffentlich rechtlichen Programme, wobei die deutschen Zuschauer lange zusehen durften, wie die Nachbarn mit ihren HD-Kanälen „on air“ gingen.

Im Dezember 2007 war das: HD-Suisse, Juni 2008: ORF1-HD und im Dezember 2009: ORF-2HD. Seit Juli 2008 durften sich HDTV-Fans über den deutsch-französischen Kultursender arte in HD via Satellit erfreuen.

Der Hauptverbreitungsweg von ARD/ZDF-HD ist derzeit noch die Übertragung via Satellit, wobei nun einige Kabelnetzbetreiber das HD-Angebot vor ARD/ZDF und arte einspeisen. Im Gegensatz zu anderen deutschen HDTV-Sendern folgen die öffentlich rechtlichen Sendern der Empfehlung der EBU und senden in der 720p-Norm und nicht in 1080i, wie es einige HDTV-Versionen der aktuellen deutschen Privatsender, wie RTL und Pro7, senden. Allerdings werden beide öffentlich-rechtliche Programme unverschlüsselt und ohne Kopierschutz gesendet.

Empfangsdaten Satellit:

Frequenz: 11.362 Ghz
Polarisation: Horizontal
Symbolrate: 22000
Modulation: 8PSK
FEC: 2/3 Satellit: DVB-S2
Video: 720p MPEG4
Audio: Stereo, Dolby Digital (2.0 oder 5.1, abhängig von Sendung)

Externe Links

www.daserste.de/service/hd

Themenverwandte Artikel

Referenzen

  1. European Broadcast Union

Quellen

Dieser Artikel basiert auf hdtvtotal.com: „Bearbeiten von ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010“ (von Andreas -horn- Hornig und “DXBerlin”) (12.02.2010, 12:00 Uhr) .


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January 23, 2010

Wolfsburger Grafite erzielt Tor des Jahres

Wolfsburger Grafite erzielt Tor des Jahres

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Veröffentlicht: 21:41, 23. Jan. 2010 (CET)
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Edinaldo Batista Libânio (Grafite)

Hamburg (Deutschland), 23.01.2010 – Das Tor des Jahres 2009 wurde heute in der ARD-Sportschau bekannt gegeben: 41 Prozent der Zuschauer stimmten für ein Tor des Stürmers Grafite vom amtierenden deutschen Meister VfL Wolfsburg. Der brasilianische Nationalspieler hatte am 4. April 2009 beim 5:1-Erfolg gegen den FC Bayern München die gesamte Bayern-Abwehr ausgedribbelt und den Ball anschließend mit der Hacke ins Tor bugsiert. Mit seinen 28 Treffern war der Brasilianer, der seit 2007 in Wolfsburg spielt, auch Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2008/09 sowie Fußballer des Jahres 2009.

Die Auszeichnung „Tor des Jahres“ wird seit 1971 jährlich von den Sportschau-Zuschauern vergeben. Der erste Preisträger war der Däne Ulrik le Fevre von Borussia Mönchengladbach.

Quellen

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January 25, 2009

SWR-Fernsehausschuss übt Kritik am Auftritt Oliver Pochers in der Schmidt & Pocher-Late-Night-Show

SWR-Fernsehausschuss übt Kritik am Auftritt Oliver Pochers in der Schmidt & Pocher-Late-Night-Show

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Veröffentlicht: 12:39, 25. Jan. 2009 (CET)
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Oliver Pocher (2008)

Stuttgart (Deutschland), 25.01.2009 – Der Auftritt Oliver Pochers in der Schmidt & Pocher-Late-Night-Show am vergangenen Donnerstag traf bei einigen Rundfunkräten des Südwestrundfunks auf Missbilligung. 80 bis 90 Prozent des Fernsehausschusses teilen diese Kritik laut dem Vorsitzenden des SWR-Landesrundfunkrates, Volker Stich. Auf der Sitzung des Rundfunkrates am 27. März soll über weitere Konsequenzen aus dem Vorfall beraten werden.

Der Entertainer Oliver Pocher war in der Sendung vom vergangenen Donnerstag in der Uniform des deutschen Offiziers und Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg aufgetreten. Hintergrund ist die Berichterstattung der Medien über die Neuverfilmung der Vorgänge um das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 mit dem US-Schauspieler Tom Cruise. Der Film unter dem Titel „Operation Walküre“ lief am 22. Januar in den deutschen Kinos an.

Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten hatte SWR-Rundfunkratsmitglied Theresia Wieland deutliche Kritik an dem als Parodie gedachten Auftritt Oliver Pochers geübt: „Was da wieder gelaufen ist, ist unsagbar pietätlos und ehrabschneidend.“ Es sei nicht hinnehmbar, einen „Helden des deutschen Widerstandes so ins Lächerliche“ zu ziehen.

Der Südwestrundfunk hatte in der Vergangenheit mehrfach Kritik an den Auftritten Pochers in der Late-Night-Show zusammen mit Harald Schmidt geübt. Unter anderem war das von Pocher als Comedyelement eingeführte „Nazometer“, mit dem verbalen Entgleisungen im Zusammenhang mit der Nazizeit parodistisch auf die Spur gekommen werden sollte, auf den Unmut der Rundfunk-Funktionäre gestoßen. Die Entscheidung, die Schmidt & Pocher-Show mit April des Jahres einzustellen, stieß auf das Wohlwollen des SWR: „Wir sind absolut unzufrieden mit dem Format“, sagte der Vorsitzende des SWR-Landesrundfunkrates, Volker Stich. Die Mehrheit des Gremiums sei der Meinung, „dass Herr Pocher der ARD nicht gut tut.“ Damit erteilte das SWR-Gremium den Versuchen des ARD-Programmchefs Volker Herres, Pocher eventuell mit einer eigenen Show in der ARD zu halten, eine Absage.

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