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June 28, 2015

Elektroauto gewinnt Rennen am Pikes Peak

Elektroauto gewinnt Rennen am Pikes Peak

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Veröffentlicht: 21:16, 9. Juli 2015 (CEST)
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Elektroautos bedrohen den Rekord von Rekord-Rallye-Weltmeister Loeb am Pikes Peak

Pikes Peak: 20 km steil bergauf

Pikes Peak (USA), 28.06.2015 – Erstmals konnte am 28. Juni ein Elektroauto ein großes Autorennen gewinnen. Das legendäre Bergrennen am Pikes Peak in den Rocky Mountains zählt zu den ältesten Autorennen der Welt. Der Neuseeländer Rhys Millen war mit seinem Elektroauto PP03 der lettischen Firma Drive eO der Schnellste in allen Wettbewerbs-Klassen.

Grundsätzlich haben Elektromotoren relativ mehr Leistung als Verbrennungsmotoren. So hatte der eO PP03 eine Leistung von 1.020 Kilowatt und ein Drehmoment von 2.160 Newtonmeter. Das sind 1.386 PS, die noch kein anderes Fahrzeug auf diese Bergstrecke brachte. Große und schwere Akkus waren bisher ein Problem, aber sie wurden stetig weiterentwickelt. Bereits im letzten Jahr belegten Elektroautos Platz 2 und 3 und dieses Jahr Platz 1 und 2. Das Gewicht des Siegers betrug nur noch 1.200 kg.

Fachleute rechnen damit, dass das Rennen am Pikes Peak in Zukunft von Elektroautos dominiert werde, da diese am Berg ihre große Leistungsstärke gegenüber Benzinern ausspielen können. Die kurze Renndauer von 9 bis 10 Minuten ist ein weiterer Vorteil, da keine großen Energiereserven mitgeführt werden müssen.

Sturm und Hagel verhinderten in diesem Jahr einen Angriff auf den Allzeitrekord von 2013, damals saß Rekord-Rallyeweltmeister Sébastien Loeb am Steuer. Sein Peugeot mit Verbrennungsmotor hatte jedoch etwa 15 % weniger Leistung pro Gewicht als der Sieger von 2015, weshalb Loebs Rekord sicher nicht mehr sehr lange Bestand haben wird. – Bereits von 1898 bis April 1902 waren die Elektoautos Jeantaud Duc und La Jamais Contente die schnellsten Straßenfahrzeuge der Welt.

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June 6, 2011

General Electric und Nissan bauen Solartankstellen

General Electric und Nissan bauen Solartankstellen

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Veröffentlicht: 13:49, 6. Jun. 2011 (CEST)
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Solartankstelle in Deutschland

Plainville / Franklin (Vereinigte Staaten), 06.06.2011 – Einweihung von Solarladestationen für Elektroautos in Plainville im US-Bundesstaat Connecticut durch General Electric, Bau von Solarzapfsäulen in Franklin im Bundesstaat Tennessee durch Nissan: Die Aufladung an diesen Anlagen ergibt eine positive Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Bilanz.

Die Autos im Schatten parken, während auf dem Dach der Schatten spendenden Carports Solarmodule montiert werden: Der erzeugte Strom steht für Elektroautos zur Verfügung, die während der Parkzeit aufgeladen werden können. Ein hervorragendes Konzept für den Betrieb von Elektrofahrzeugen. Dieses ist deutlich umweltschonender als die Aufladung mit Strom, der aus fossilen Brennstoffen erzeugt wurde. Denn in diesem Fall ist der Betrieb eines Fahrzeugs mit Benzin oder Diesel deutlich umweltschonender, als die Energie aus der Batterie.

General Electric hat seinen ersten Solar-Car-Ports eingeweiht. 125 MWh sollen sie im Jahr leisten. Im Juni 2011 soll ein Carport der Firma Nissan fertiggestellt werden. 30 Ladesäulen sollen dort zur Verfügung stehen. Ausschließlich der Leaf, das Elektroauto von Nissan, soll dort geladen werden können.

Denkt man an die vielen Garagendächer und Carports, ergibt sich ein enormes Potenzial für diese Technik.

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  • Portal:Elektroautos
  • Portal:Automobilindustrie

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April 27, 2011

Baden-Württemberg: Grün-Rot schließt Koalitionsvertrag

Baden-Württemberg: Grün-Rot schließt Koalitionsvertrag

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Veröffentlicht: 16:56, 27. Apr. 2011 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 27.04.2011 – Genau einen Monat nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben sich Bündnis 90/Die Grünen und SPD in Stuttgart auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Zum ersten Mal in der über 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland führen die Grünen eine Landesregierung und stellen den Ministerpräsidenten. Auch für die SPD ist es das erste Mal, dass sie Juniorpartner einer grün-roten Landesregierung ist.

Beim umstrittenen Thema Stuttgart 21 einigten sich die beiden Parteien auf einen Kompromiss. Es wurde vereinbart, dass das Land sich nicht an Mehrkosten beteiligt, die die Projektkosten in Höhe von 4,5 Milliarden Euro übersteigen. Außerdem soll bis Oktober eine Volksabstimmung in Baden-Württemberg durchgeführt werden. Weitreichende Reformen will die Koalition im Schulwesen durchführen. Es soll mehr Ganztags- und Gemeinschaftsschulen bis zur Klasse 10 geben. Der Ausstieg aus der Kernenergie soll beschleunigt werden und ergebnisoffen nach einem Endlager gesucht werden. In der Verkehrspolitik sollen Bahn und Auto zu gleichen Teilen gefördert werden. Der Landesfuhrpark soll auf Elektroautos umgestellt werden. Ab 2020 will das Land keine neuen Kredite aufnehmen. Außerdem sollen sich der Politikstil allgemein verändern und die Bürger mehr beteiligt werden.

Personell einigte sich Grün-Rot darauf, dass vier Ministerien an die Grünen gehen sollen und fünf an die SPD. Damit hätten die Grünen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die SPD jeweils fünf Stimmen im Kabinett. Die Grünen erhalten die Ministerien für Umwelt, Verkehr, Wissenschaft und Verbraucherschutz. Die SPD bekommt die Ministerien für Finanzen, Justiz, Arbeit, Inneres und Kultus. Der SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid soll Superminister für Finanzen und Wirtschaft werden.

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January 9, 2011

Fahrschule in Senden bietet Ausbildung mit Elektroautos an

Fahrschule in Senden bietet Ausbildung mit Elektroautos an

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Veröffentlicht: 15:24, 9. Jan. 2011 (CET)
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Senden (Deutschland), 09.01.2011 – Bereits seit einiger Zeit sind in Deutschland Elektroautos auf den Straßen unterwegs. Nun bietet eine Fahrschule in Senden als eine der ersten in Deutschland eine Ausbildung mit ebendiesen an.

Während Fahrlehrer Rudi Thomas früher (in den 1980er und 1990er-Jahren) seine Fahrschüler auf einem Porsche 911 schulte, geht nun der Trend Richtung Energiesparen und Klimaschutz. Inzwischen bildet er sie auf einem verbrauchsarmen „Golf Blue Motion“ oder mit einem Elektroauto der Marke ZENN mit Automatikgetriebe aus. Die Abkürzung ZENN steht dabei für „Zero Emission, No Noise“ (auf Deutsch: keine Emission, kein Geräusch).

Fahrlehrer Rudi Thomas ist der Auffassung, dass seine Schüler in der Grundausbildung mehr Spaß am Fahren haben und sich durch das mit dem Elektroauto nicht mehr nötige Schalten besser auf den Verkehr konzentrieren können. Das bestätigt auch sein Kollege Manfred Meyer.

Aber nicht nur das Lernen fällt den Schülern so leichter, es ist auch besser für den Geldbeutel. Mit 1,39 Euro kommt man 100 Kilometer weit, außerdem entfallen die Kosten für die ASU und die Steuern. Wartungskosten entstünden kaum, ebenso würde die Versicherung billiger, so Meyer. Diese Vorteile würden auch an die Fahranfänger weitergegeben.

Der Anstoß zu dem Projekt kam aus den Reihen der Fahrschüler.

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January 7, 2011

Spionageaffäre bei Renault: Verdächtigt wird „ein chinesischer Hintermann“

Spionageaffäre bei Renault: Verdächtigt wird „ein chinesischer Hintermann“

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Veröffentlicht: 20:19, 7. Jan. 2011 (CET)
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Paris (Frankreich), 07.01.2011 – Hinter einem vermuteten Fall von Wirtschaftsspionage in der Konzernzentrale des französischen Autobauers Renault steckt möglicherweise ein chinesischer Hintermann, schreibt die französische Zeitung „Le Figaro“. Das Interesse der Auftraggeber gilt dabei offenbar der Entwicklung von Elektroautos bei Renault, einem Projekt, in das die Firma zusammen mit ihrem japanischen Partner Nissan jährlich rund 200 Millionen Euro investiert (Wikinews berichtete).

Am Montag waren drei führende Renault-Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Wirtschaftsspionage vom Dienst suspendiert worden. Sie mussten ihre Schreibtische in der Konzernzentrale umgehend räumen. Anzeige wurde bisher jedoch noch nicht erstattet. Sie sollen insbesondere Details zur Batterie und zum Motor der Elektrofahrzeuge weitergegeben haben.

Allein in die Entwicklung brauchbarer Batterien investierte Renault-Nissan bisher 1,5 Milliarden Euro. Die Entwicklung von geeigneten Batterien ist entscheidend für die Marktchancen von Elektroautos, da diese die Reichweite der Fahrzeuge, aber auch ihren Preis entscheidend mitbestimmen. Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group schätzt den weltweiten Markt allein für Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2020 auf rund 25 Milliarden US-Dollar.

Frankreichs Industrieminister Eric Besson sprach in diesem Zusammenhang von einem „Wirtschaftskrieg“. Der französische Staat hält 15 Prozent der Anteile an Renault. Wie am Freitag aus Regierungskreisen verlautete, hat das Büro des Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy den Geheimdienst DCRI mit der Untersuchung des Vorgangs beauftragt.

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January 5, 2011

Renault setzt auf Elektroautos

Renault setzt auf Elektroautos – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Renault setzt auf Elektroautos

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Veröffentlicht: 22:58, 5. Jan. 2011 (CET)
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Renault Z.E. (Konzeptauto)

Renault Twizy (Konzeptauto)

Renault Zoé (Konzeptauto)

Düsseldorf (Deutschland) / Paris (Frankreich), 05.01.2011 – Anlässlich der Bilanzvorlage des französischen Automobilherstellers Renault in Düsseldorf sagte der Vorstandsvorsitzende von Renault Deutschland, Achim Schaible, mit Bezug zum deutschen Automarkt: „Bis 2020 sollen zehn Prozent aller verkauften Renault-Modelle Elektroautos sein.“

Als „Meilenstein“ auf dem Weg dahin bezeichnete Schaible das neue Modell Kangoo Rapid Z.E., das in der zweiten Jahreshälfte auf dem deutschen Markt angeboten werden soll. Zielgruppe sind zunächst vor allem Firmenkunden. Für die kommenden Jahre sind zwei weitere Modelle geplant: ein zweisitziger Kleinwagen namens „Twizy“ und ein größeres Fahrzeug mit dem Namen „Zoe“ – beide ebenfalls mit Elektroantrieb.

Insgesamt will Renault auf dem deutschen Automarkt gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von rund elf Prozent bei verkauften Autos erzielen, das sind zirka 190.000 Fahrzeuge. Bis 2015 will das Unternehmen seinen Marktanteil in Deutschland schrittweise von gegenwärtig 4,2 auf sechs Prozent ausbauen.

Die Ankündigung Renaults wird indes von einer Spionageaffäre überschattet. Drei Führungskräfte des Konzerns wurden wegen der Weitergabe von Informationen über Elektroautos suspendiert; sie mussten umgehend ihre Büros räumen. Zurzeit würden intern Ermittlungen durchgeführt, verlautete aus der Konzernzentrale. Noch sei keine Anzeige erstattet worden. Es handele sich aber um „ernste Vorgänge“.

Jährlich werden von Renault-Nissan rund 200 Millionen Euro in die Entwicklung von Elektroautos investiert.

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October 18, 2010

Aktuelle Elektrofahrzeuge auf der eCarTec München

Aktuelle Elektrofahrzeuge auf der eCarTec München

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Veröffentlicht: 19:26, 18. Okt. 2010 (CEST)
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München (Deutschland), 18.10.2010 – Der „Bundesverband Solare Mobilität“ (bsm) zeigt auf der eCarTec 2010 vom 19. bis 21. Oktober in München Elektrofahrzeuge, darunter Zweiräder, Dreiräder und vierrädrige Personenwagen und Kleinlaster. Neben den Fahrzeugen werden Stromtankstellen und solare Carports vorgestellt sowie ein umfangreiches Angebot an aktuellen Informationen geliefert.

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May 2, 2010

Essen: Elektroautos im Alltagstest

Essen: Elektroautos im Alltagstest – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Essen: Elektroautos im Alltagstest

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Veröffentlicht: 14:55, 2. Mai 2010 (CEST)
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Essen (Deutschland), 02.05.2010 – Elektroautos sind schon auf Deutschlands Straßen unterwegs. Aber erstmals werden sie ab Anfang dieses Monats nicht nur als Testfahrzeuge für ausgewählte Kunden als Mietautos zur Verfügung stehen. In Essen startet am 3. Mai das erste Angebot, von dem auch „ganz normale Kunden“ in Deutschland Gebrauch machen können.

Zwei Monate lang können in Essen insgesamt vier Elektroautos beim Autovermieter Sixt ausgeliehen werden. Weiter läuft dann für je zwei Monate das Angebot mit den Fahrzeugen bei Autovermietungen in den Städten München, Hamburg, Dresden/Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: der Karabag Micro-Vett 500, der auf auf dem Fiat 500 basiert, und der größere Karabag Micro-Vett Fiorino, ein auf dem Fiat Fiorino basierender Stadtlieferwagen. Der Grundpreis beträgt pro Tag 59 bzw. 79 Euro. Hinzu kommen dann noch die Stromkosten pro gefahrenem Kilometer. Die Fahrzeuge sind mit Navigationsgeräten ausgestattet, die zeigen, wo sich die nächste „Elektrotankstelle“ befindet. Die mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestatteten Fahrzeuge haben eine Reichweite von bis zu 140 beziehungsweise 100 Kilometern.

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April 16, 2010

Frankreich schreibt Kauf von 50.000 Elektroautos aus

Frankreich schreibt Kauf von 50.000 Elektroautos aus

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Veröffentlicht: 15:16, 16. Apr. 2010 (CEST)
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Paris (Frankreich), 16.04.2010 – Der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo kündigte für den 23. April 2010 die Veröffentlichung einer Ausschreibung über insgesamt 50.000 Elektroautos an.

Hintergrund dieses Auftrages für die Automobilhersteller ist ein staatlich organisierter Verbund aus 20 Firmen und Organsisationen, die als Abnehmer fungieren. Dazu gehören Post, Air France, der Energiekonzern EDF, France Télécom und der Baukonzern Vinci. Als Gegenleistung sollen die Nutznießer dieses Auftrages eine so genannte Elektroauto-Charta unterzeichnen. Darin verpflichten sie sich, 60.000 Fahrzeuge auf dem nationalen Markt anzubieten. In Ballungsgebieten und zwölf größeren Städten – beispielweise Paris oder Straßburg – müssen zudem Ladestationen errichtet werden. Verpflichtend ist dieses für Autobahnraststätten und Parkplätze von Einkaufszentren. Im Blick hat der Staat die Förderung der nationalen Autoindustrie wie Renault und PSA Peugeot Citroën. Nach dem Worten des Ministers soll „eine ausreichende Nachfrage“ erzeugt werden, die es den Firmen ermöglicht, „die Produktion von Elektroautos auf industrieller Basis aufzunehmen“. Im Jahr 2015 sollen dann eine Million Ladestationen aufgebaut sein.

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April 13, 2010

Irland und die Konzern-Gruppe Renault-Nissan schließen Abkommen zu Elektroautos

Irland und die Konzern-Gruppe Renault-Nissan schließen Abkommen zu Elektroautos

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Veröffentlicht: 11:38, 13. Apr. 2010 (CEST)
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Paris (Frankreich) / Dublin (Irland), 13.04.2010 – Bis Ende 2010 sollen in Irland für Elektroautos 30 Schnell-Ladezentren sowie 3.500 Ladestationen bis 2011 entstehen. Das sieht ein neues Abkommen vor, das vom Staat Irland, der Konzern-Gruppe Renault-Nissan sowie dem Energieversorger ESB geschlossen wurde. Zusätzlich werden Fahrer von Elektroautos von der Kraftfahrzeugsteuer befreit und erhalten je Fehrzeug einen Kaufanreiz in Höhe von 5.000 Euro. In Dublin sind die ersten Stromtankstellen bereits im Betrieb, weitere folgen kurzfristig in Cork, Galway, Waterford und Limerick. „Da sich die Bevölkerung Irlands überwiegend in den großen städtischen Gebieten von Dublin, Cork, Limerick, Galway und Waterford zentriert, und durchschnittlich 75 Kilometer pro Tag zurücklgen, eigenen sich Elektrofahrzeuge ideal zur Bewältigung der täglichen Bedürfnisse sowohl private wie auch geschäftlich“, sagte Eric Basset, Geschäftsführer von Renault Deutschland

Ziel der Projektbeteiligten ist es, den Anteil von Elektrofahrzeugen am gesamten Fahrzeugbestand bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Den Anfang wird der Konzern im Jahr 2011 machen, dann sollen 2000 Autos mit reinem Elektroantrieb ausgeliefert werden. Es steht auch schon konkret fest, welche Modelle mit Lithium-Ionen-Batterien der Firma NEC ausgeliefert werden sollen: das fünfsitzige Schrägheckmodell „Leaf“ Anfang 2011, danach der Transporter Kangoo Z.E. und Fluence.

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  • Portal:Elektroautos
  • Portal:Wirtschaft

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