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May 26, 2006

Kurdische Separatistengruppe bekennt sich zu Großbrand auf Atatürk-Flughafen

Kurdische Separatistengruppe bekennt sich zu Großbrand auf Atatürk-Flughafen

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Artikelstatus: Fertig 17:50, 26. Mai 2006 (CEST)
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Istanbul (Türkei), 26.05.2006 – Die kurdische Separatistengruppe TAK, eine militante Splittergruppe der kurdischen Arbeiterpartei, die sich die „Befreiungsfalken Kurdistans“ nennt, bekannte sich einen Tag nach dem Brand dazu, den Großbrand auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul verursacht zu haben, bei dem mindestens drei Menschen verletzt wurden. Die türkischen Behörden widersprechen dieser Aussage. Sie bleiben bei ihrer These, die Ursache sei ein Kurzschluss gewesen. „Die Sicherheitskräfte haben die nötigen Untersuchungen vorgenommen“, sagte der stellvertretende Gouverneur Vedat Muftuoglu. Es gebe keinen Hinweis auf Sprengstoff.

Die Nachrichtenagentur Firat, die das Bekennerschreiben per Fax erhalten hatte und der kurdischen Freiheitsbewegung positiv gesinnt ist, berichtete, die Gruppe habe mit dem Sabotageakt auf die Ungleichbehandlung der kurdischen Minderheit in der Türkei aufmerksam machen wollen.

Es wird jedoch bezweifelt, dass der Großbrand tatsächlich auf das Konto der Separatistengruppe geht. In der Vergangenheit hatte diese Unfälle in türkischen Fabriken zu Terroranschlägen umdeklariert und sich diese selbst zugeschrieben.

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May 24, 2006

Großbrand im Frachtbereich des Istanbuler Flughafens

Großbrand im Frachtbereich des Istanbuler Flughafens

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Artikelstatus: Fertig 23:58, 24. Mai 2006 (CEST)
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Istanbul (Türkei), 24.05.2006 – Am Mittwochmittag brach im Frachtbereich des Istanbuler Flughafens ein Großbrand aus. Der Istanbuler Flughafen ist der größte Flughafen der Türkei.

Das Feuer und der starke Rauch führten zu Behinderungen im Flugverkehr. Schwarzer Rauch stieg rund 30 Meter weit auf. Am Atatürk-Flughafen brach sofort eine Panik aus. Die zuständigen Behörden evakuierten nahe gelegene Terminals mit tausenden Menschen und ein Hotel, das am Flughafen angrenzt. Die Feuerwehr versuchte, den Brand zu löschen. Zusätzlich waren Löschflugzeuge im Einsatz. Erste Meldungen des privaten Fernsehsenders NTV es wären möglicherweise einige Arbeiter im brennenden Frachtbereich eingeschlossen, haben sich nicht bestätigt. Es gab insgesamt drei verletzte Personen. In der Halle sind rund 200 bis 250 Arbeiter beschäftigt.

Durch den Brand mussten zahlreiche Flüge mussten umgeleitet werden, viele Maschinen hatten Verspätung. Als Brandursache wurde ein Kurzschluss vermutet. Die Ermittlungen sind angelaufen.

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October 27, 2005

Elf Tote bei Brand auf Amsterdamer Flughafen

Elf Tote bei Brand auf Amsterdamer Flughafen

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Artikelstatus: Fertig 10:24, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Amsterdam (Niederlande), 27.10.2005 – In einem Komplex mit 24 Zellen und 43 Inhaftierten in dem Gefägnis des Amsterdamer Flughafens Schiphol ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Dies tötete elf Menschen. Fünfzehn wurden verletzt, wobei einer noch in Lebensgefahr schwebt. Unter den Toten sind ausschließlich Ausländer, zu den Verletzten gehören auch Angehörige des Personals.

Bei den Häftlingen handelt es sich nach Angaben der niederländischen Polizei vor allem um Drogenschmuggler und illegale Einwanderer.

Häftlinge werfen dem Personal vor, zu spät auf das Feuer reagiert zu haben. Der Bürgermeister der für den Flughafen Schiphol zuständigen Gemeinde Haarlemmermeer kündigte eine unabhängige Untersuchung an. Ein Sprecher der Militärpolizei, die für die Sicherheit des größten Amsterdamer Flughafens zuständig ist, sagte, man habe drei flüchtende Häftlinge aufgegriffen. Wievielen Häftlingen die Flucht gelungen sei, wurde nicht bekannt gegeben.

Nach einem Bericht von Spiegel Online geht die Polizei davon aus, dass niemand den Brand zur Flucht genutzt hat. Sie sucht aber mit Hubschraubern nach möglichen Flüchtlingen.

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