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February 23, 2013

München: Rabiate 17-Jährige schmuggelt Drogen in der Vagina

München: Rabiate 17-Jährige schmuggelt Drogen in der Vagina

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Veröffentlicht: 17:59, 23. Feb. 2013 (CET)
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Haupteingang Hauptbahnhof München

München (Deutschland), 23.02.2013 – Am Mittwoch wurde eine 17-Jährige von der Münchner Polizei am Hauptbahnhof kontrolliert. Da sich Anzeichen auf Drogenkonsum und der Verdacht des Drogenschmuggels ergaben, wurde eine körperliche Untersuchung angeordnet.

Die 17-Jährige war mit ihrem 19-jährigen Freund mit dem Zug aus Prag gekommen. Aufgefallen war sie den Beamten wegen extrem glasiger und geröteter Augen. Die Polizisten schlossen deshalb auf den Konsum von Drogen, weshalb eine Durchsuchung der Personen auf der Polizeiwache stattfand. Hierbei konnte in einer Tasche ein Behälter aufgefunden werden, in dem sich Pflanzenreste befanden, die einen starken Geruch nach Marihuana verbreiteten. Bei der genaueren Durchsuchung der Frau wurde von einer Polizeibeamtin ein Kondom entdeckt, das aus der Vagina der Frau ragte. Durch einen Arzt wurde das Kondom, in dem sich 22 Gramm Marihuana befanden, entfernt. Die betroffene 17-Jährige war offensichtlich mit den Maßnahmen nicht einverstanden, was sie mit den Worten: „Nuttenkinder“, „Wichser“, „hässlicher Knilch“ ,„Vollidioten“ und „verfickter Judenschädel“ zum Ausdruck brachte. Nach der Untersuchung im Krankenhaus und der Sicherstellung der Drogen randalierte die junge Frau in der Zelle und schlug dabei auch ihren Kopf gegen die Wand. Sie wurde nach der Durchführung aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen entlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich wieder beruhigt und entschuldigte sich bei den Beamten für ihr Verhalten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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February 14, 2013

Dänemark: Kokain im Wert von Millionen angeschwemmt

Dänemark: Kokain im Wert von Millionen angeschwemmt

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Veröffentlicht: 13:57, 14. Feb. 2013 (CET)
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Drogenkosument: Ein Mann zieht „Speed“

Fanø / Mandø / Blåvand (Dänemark), 14.02.2013 – 80 Kilo Kokain in Rucksäcken verpackt wurden an den dänischen Nordseeinseln Fanø und Mandø sowie vor Blåvand angeschwemmt. Die aufgefundenen Drogen haben einen Schwarzmarktwert von drei Millionen Dollar.

Europol im niederländischen Den Haag wurde von der Polizei informiert. Nie wurde eine größere Menge Kokain an der dänischen Küste gefunden. Es wird vermutet, dass die illegale Ware aus einem Boot geworfen wurde, als eine Kontrolle durch den Zoll drohte. Am 5. Februar wurde auch die deutsche Polizei über den Fund informiert. Bei einer Überprüfung der deutschen Küsten wurden keine angeschwemmten Drogen entdeckt. Im März 2007 wurden insgesamt 35 Kilogramm Kokain am Strand von Sylt gefunden. Auch hier dürften Drogenschmuggler „kalte Füße“ bekommen haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • 16 Kilogramm Kokain in Buchattrappen für das UN-Hauptquartier (27.01.2012)

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November 26, 2012

Oberfranken: Haft wegen Schmuggels von 20 Gramm Crystal Speed

Oberfranken: Haft wegen Schmuggels von 20 Gramm Crystal Speed

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Veröffentlicht: 20:33, 26. Nov. 2012 (CET)
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Illegales Methamphetaminlabor in den Vereinigten Staaten.

Marktredwitz (Deutschland), 26.11.2012 – Am Donnerstag wurde in einem Zug aus Tschechien ein 25-jähriger Mann mit seiner 18-jährigen Freundin von den Schleierfahndern der Polizei kontrolliert. Am Körper der Frau wurden 20 Gramm der Droge Crystal Speed aufgefunden.

Die Drogen wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft in Hof beantragte Haftbefehle wegen illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, sie wurden vom Ermittlungsrichter erlassen. Das Paar befindet sich in Untersuchungshaft. „Crystal Speed“ wurde erstmals 1893 durch den japanischen Chemiker Nagayoshi Nagai in flüssiger Form hergestellt. 1919 wurde die Substanz erstmals in Reinform von Akira Ogata kristallisiert und 1921 patentiert. Vor drei Jahren begann der Aufstieg der Droge. Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach in Nürnberg von einer Zunahme von 40 Prozent der Delikte bis Oktober diesen Jahres zum Vergleichszeitraum 2011. Dabei geht es um den Handel, den Schmuggel und die illegale Einfuhr der Amphetamine in Bayern. Verkauft wird die Droge häuptsächlich in Tschechien, unter anderem an den grenznahen Märkten, die von Vietnamesen betrieben werden. Das Gesetz in Tschechien sieht vergleichsweise harmlose Strafen für den Umgang mit Crystal Speed vor, so ist der Besitz zum Eigenkonsum lediglich eine Ordnungswidrigkeit.

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November 17, 2011

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

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Veröffentlicht: 21:39, 17. Nov. 2011 (CET)
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Blick über Tijuana

Tijuana (Mexiko), 17.11.2011 – US-Behörden berichteten am Mittwoch über die Entdeckung eines 360 Meter langen großen Tunnels. Das gut ausgebaute unterirdische Bauwerk beginnt im mexikanischen Tijuana und endet in Kalifornien in einer Scheune.

Der Gang ist mit elektrischem Licht und einem Belüftungssystem ausgestattet. Zwei Schmuggler konnten festgenommen werden, 14 Tonnen Marihuana wurden beschlagnahmt. Die Festnahme erfolgte, als ein verdächtiger Lastwagen das Lagerhaus verlassen wollte.

In der Vergangenheit wurden bereits 75 Tunnel, die von Mexiko meist nach Kalifornien oder Arizona führten, entdeckt und geschlossen. Der neuste Tunnel ist der sechstgrösste seiner Art. 15 weitere Drogenhändler vom mexikanischen Kartell Los Zetas wurden nahe Chicago festgenommen. Hier wurden 13 Millionen Dollar und 250 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Der US-Zoll spricht von einem großen Schlag gegen die Drogenkartelle.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Mexiko

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November 4, 2011

Sofia: Drogen im Wert von 22 Millionen Euro landen im Ofen

Sofia: Drogen im Wert von 22 Millionen Euro landen im Ofen

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Veröffentlicht: 20:41, 4. Nov. 2011 (CET)
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Sofia (Bulgarien), 04.11.2011 – Marihuana, Heroin und Ecstasy-Tabletten mit einem Gesamtgewicht von 526 Kilogramm wurden vom bulgarischen Zoll verbrannt. Die Drogen wurden bei Schmugglern sichergestellt und haben einen Schwarzmarktpreis von mehr als 22 Millionen Euro.

Erst vor wenigen Tagen waren 75 Kilogramm Heroin verteilt auf zwei Fahrzeuge aufgefunden worden. Elf Mitglieder des für den Transport verantwortlichen Drogenrings gingen der bulgarischen Polizei dabei ins Netz. Das Rauschgift war von der Türkei aus auf dem Weg nach Westeuropa.

Bulgarien liegt auf der Balkanroute über die regelmäßig große Mengen Drogen nach Westeuropa kommen. Seit dem Jahr 2007 wurden in Bulgarien 28 Tonnen sichergestelltes Rauschgift verbrannt. Seit diesem Jahr ist Bulgarien in der Europäischen Union.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Bulgarien

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October 19, 2011

Länderübergreifende Ermittlungen gegen einen Drogendealerring führen zur Festnahme von 15 Personen

Länderübergreifende Ermittlungen gegen einen Drogendealerring führen zur Festnahme von 15 Personen

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Veröffentlicht: 16:32, 19. Okt. 2011 (CEST)
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Marihuanapflanzen (Archivbild)

München (Deutschland), 19.10.2011 – Nach monatelangen Ermittlungen wurden am 14. Oktober 2011 bei einer Festnahme- und Durchsuchungsaktion 13 Personen ergriffen. Die Mitglieder des Drogenrings sollen über einen längeren Zeitpunkt hinweg hunderte Kilogramm Marihuana nach Deutschland eingeführt und gehandelt haben.

Bereits im Juli 2011 hatte die Münchner Polizei die Ermittlungen gegen einen 22-jährigen Mann aufgenommen. Ein für ihn bestimmtes Paket mit sechs Kilogramm Marihuana konnte sichergestellt werden. Aus dem Kreis Heinsberg in Nordrhein Westfalen war es verschickt worden; der angegebene Absender existierte nicht. Die Ermittlungen ergaben, dass dieses Phantom zwischen Mai 2010 und Juli 2011 mindestens 500 Kilogramm Marihuana in 84 Paketen versandt hatte. Die Empfänger saßen in Berlin, München, Karlsruhe, Schweinfurt und Würzburg. Schnell gelang es, das „Phantom“ zu identifizieren. Es handelte sich um einen 26-jährigen Mann aus Wegberg.

Das in Deutschland verschickte und zum Teil mit privaten Fahrzeugen transportierte Rauschgift hatte ein 31-jähriger Deutscher aus Roermond in den Niederlanden besorgt.

Im Vorfeld der Aktion wurden zwei Personen festgenommen, bei der Aktion 13 weitere. Gegen die Personen wurden bei den Amtsgerichten Aachen, München und Schweinfurt Haftbefehle erlassen. Neben Rauschgift konnte tausende Euro Drogengeld sichergestellt werden.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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July 29, 2011

A 95 bei München: 35 Kilogramm Haschisch im Kofferraum

A 95 bei München: 35 Kilogramm Haschisch im Kofferraum

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Veröffentlicht: 22:47, 29. Jul. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 29.07.2011 – Bereits am Mittwochmorgen des 27. Juli wurde ein Brite in einem Mietwagen auf der Autobahn A 95 kontrolliert. Der unter Drogeneinfluss stehende Mann hatte 35 Kilogramm Haschisch im Kofferraum.

Der Chevrolet war einer Polizeistreife aufgefallen, da er außergewöhnlich langsam auf der Autobahn unterwegs war. Bei der Kontrolle bemerkten die Streifenbeamten, dass der Mann erhebliche Konzentrations- und Koordinationsschwierigkeiten hatte. Der Mann musste sich einem Drogentest unterziehen. Ergebnis: Der Mann stand unter dem Einfluss von Tetrahydrocannabinol (THC). Dies ist der berauschende Wirkstoff der Cannabispflanze, aus deren Harz Haschisch gewonnen wird. Schon damit hatte er sich ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingehandelt. Wer unter Drogeneinfluss fährt, handelt sich regelmäßig ein Ermittlungsverfahren gemäß Trunkenheit im Verkehr ein, da hier nicht nur das Fahren unter Alkoholeinfluss unter Strafe steht.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden mit Unterstützung eines Rauschgifthundes 35 Kilogramm Haschisch, teilweise mit Kaffeeverpackungen umhüllt, aufgefunden.

Der Brite wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wurde von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern (GER) übernommen. Dem Mann droht eine langjährige Freiheitsstrafe wegen eines Verbrechens nach § 29 a des Betäubungsmittelgesetzes.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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February 15, 2011

Drogenkurier mit 770 Gramm Kokain im Körper verhaftet

Drogenkurier mit 770 Gramm Kokain im Körper verhaftet

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Veröffentlicht: 19:32, 15. Feb. 2011 (CET)
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Beispielhaftes Röntgenbild mit erkennbaren Bodypacks

München (Deutschland), 15.02.2011 – 70 Päckchen Kokain schmuggelte ein Drogenkurier im Körper von Brasilien nach Deutschland. Nach seiner Ankunft in München am Freitag mietete er sich in einem Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes ein und wartete auf weitere Anweisungen seiner Auftraggeber. Am Samstag begab er sich in ein Krankenhaus und erklärte, dass er eine Kokainvergiftung habe. Nachdem die Ärzte Fremdkörper in seinem Magen feststellten, verständigten sie die Polizei. Bis Montag waren 27 der Päckchen auf natürlichem Wege wieder zum Vorschein gekommen.

Der Transport von Drogen im Körper wird Bodypacking genannt. Die Drogen werden dabei meist in Kondome abgefüllt, in Körperöffnungen eingeführt oder geschluckt. Bei einer Drogenaufnahme über die Schleimhäute, kommt es zu einer lebensgefährlichen Vergiftung.

Der Kurier schweigt zu seinen Hintermännern. Der 19-jährige muss mit einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.[1]

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Einzelnachweise

  1. http://bundesrecht.juris.de/btmg_1981/__30.html § 30 Abs. I Nr. 4 BtMG

Quellen

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December 25, 2005

Menge der im Iran sichergestellten Drogen erreicht neue Dimension

Menge der im Iran sichergestellten Drogen erreicht neue Dimension

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Nord-östliche Provinz Razavi-Chorasan

Mashhad (Iran), 25.12.2005 – Wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA Sonntagmittag bekanntgab, haben Drogenfahnder innerhalb der letzen zwei Tage 8.777 Kilogramm Opium in der nord-östlich gelegenen Provinz Razavi-Chorasan beschlagnahmt. Der Iran, der selbst über zwei Millionen Abhängige im Land hat, bildet einen der Hauptwege der Droge auf dem Weg von Afghanistan nach Europa.

In einem Haus in Torbat-e Jam konnte die Polizei 8.520 Kilogramm Opium sicherstellen, weitere 252 Kilogramm befanden sich in einem Fahrzeug auf dem Grundstück, und in der Grenzstadt Taybad fand sie acht Kilogramm der Droge bei einem afghanischen Staatsangehörigen.

Erst vor zwei Wochen berichtete die Nachrichtenagentur von einem größeren Fund in der selben Provinz an der afghanischen Grenze. In der angrenzenden Provinz Süd-Chorasan beschlagnahmte die Polizei nur Tage zuvor auch fast eine halbe Tonne Opium, Bargeld und Munition. Zwischen März und Anfang Dezember 2005 wurden allein in der Provinz Kerman 14 Tonnen sichergestellt, 24 Schmuggler erschossen und 1145 Drogenhändler verhaftet.

Roberto Arbitrio, der Koordinator zuständigen UNO-Behörde United Nations Office on Drugs and Crime im Iran, meldete schon vor mehreren Wochen einen neuen Rekord bei beschlagnahmten Drogen. Die Dimension der Drogenabhängigkeit im Land kommentierte er mit: „Wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht.“ Laut UN-Weltdrogenreport 2005 hat der Iran mit 2,8 Prozent der Bevölkerung seit über 15 Jahren die höchste Rate für Opiumabhängigkeit weltweit, gefolgt von der Inselrepublik Mauritius und Kirgisistan. Täglich werden landesweit etwa vier Tonnen Opium verbraucht. Azarakhsh Mokri, Direktor des Nationalen Zentrums für Studien der Drogenabhängigkeit INCAS an der Iran University of Medical Sciences and Health Services in Teheran, schätzt, dass ungefähr 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung irgendwie mit Drogen in Verbindung stehen.

Als die Taliban ab dem Jahr 2000 die Schlafmohn-Produktion in Afghanistan einschränkten, stiegen die Opiumpreise, und viele jugendliche Konsumenten wechselten zum billigeren Heroin. Die geschätzte Anzahl der stark Abhängigen dieser Droge beträgt über 200.000 Menschen. Die Injektion dieser Droge mit einer Spritze ist die Hauptursache für die Verbreitung des HIV-Virus im Iran. In Persepolis, der einzigen Ausgabestelle in der Hauptstadt Teheran, die von einer NGO betrieben wird, werden etwa 300 Menschen in einem Modellprojekt Methadon verabreicht.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte am 6. November bei einem Treffen der nationalen Drogenkommission IDCH sinkende Zahlen von Drogensüchtigen verkündet. Andere Quellen sprachen hingegen von falschen Zahlen. Ab April 2005 starben laut IDCH 2299 Menschen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Dies entspricht einer Steigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur die Monate Juli und August betrachtet, liegt die Steigerungsrate sogar bei 48 Prozent.

Hauptquelle des Rauchgiftes ist das benachbarte Afghanistan, aus dem auch synthetische Drogen in das Land kommen. Am 24. November beschlagnahmte die Polizei 66 Kilogramm Amphetamine, die in der Klimaanlage eines Busses versteckt waren, der aus der benachbahrten afghanischen Herat-Provinz kam. Angaben der UNODC zufolge verlassen 60 Prozent der im Nachbarland produzierten Drogen das Gebiet Richtung Iran. Auf einem Treffen der Außenminister beider Länder im letzten Monat war das Thema Drogenschmuggel auf der Tagesordnung. Am 23. November unterzeichneten der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki und sein afghanischer Kollege Abdullah Abdullah eine gemeinsame Absichtserklärung, die unter anderem eine verstärkte Kontrolle der Grenze vorsieht.

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November 2, 2005

Singapur: 25-jähriger Australier soll wegen Drogenschmuggels hingerichtet werden

Singapur: 25-jähriger Australier soll wegen Drogenschmuggels hingerichtet werden

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Singapur / Melbourne (Australien), 02.11.2005 – Wird der 25-jährige Van Tuong Nguyen diesen Freitag offiziell gehängt? Singapurs Präsident Sellapan Rama Nathan hatte am 21. Oktober das letzte Gnadengesuch des Australiers vietnamesischer Abstammung abgelehnt, nachdem ein Gericht ihn am 20. März dieses Jahres zum Tod verurteilte. Laut der Verfassung von Singapur ist es durchaus möglich, einen zum Tode Verurteilten zu verschonen, wenn er der Polizei hilft, eventuelle Hintermänner zu verhaften. Die australischen Behörden haben nach der Verhaftung Ermittlungen angestellt und versucht, die Regierung in Singapur von der Strafe abzubringen – bisher ohne Erfolg.

Der junge Mann wurde im Dezember 2002 mit fast 400 Gramm Heroin auf dem Singapore Changi Airport festgenommen, als er von Kambodscha auf dem Weg zurück nach Australien war. Nun muss er die Todesstrafe fürchten. Er gab an die Drogen zu schmuggeln, um seinem verschuldeten Zwillingsbruder zu helfen. Nguyen Tuong Van ist seit 1993 wieder der erste australische Staatsangehörige, der wegen Vergehen in dem asiatischen Stadtstaat hingerichtet werden soll. Seit 1991 wurden über 400 Menschen hingerichtet, größtenteils wegen Drogendelikten. Mengen ab 15 Gramm der Droge werden gewöhnlich mit dem Tod bestraft, wie es das Gesetz „Misuse of Drugs Act“ empfiehlt. Erst im Frühjahr diese Jahres kam es in der Öffentlichkeit von Singapur zu Diskussionen, als Shanmugam Murugesu wegen Besitzes von mindestens einem Kilogramm Cannabis hingerichtet werden sollte. Am 15. Mai wurde das Urteil ungeachtet der Proteste vollstreckt. Hinrichtungen finden in Singapur im Allgemeinen freitags statt.

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