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September 17, 2011

Havariertes Binnenschiff auf der Hunte auseinandergebrochen

Havariertes Binnenschiff auf der Hunte auseinandergebrochen

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Veröffentlicht: 17:35, 17. Sep. 2011 (CEST)
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Hunte bei Oldenburg (Archivbild)

Neuenhuntorf (Deutschland), 17.09.2011 – Ein havariertes Binnenschiff aus den Niederlanden brach in der Nacht zu Mittwoch, den 14. September, bei Neunhuntorf (Landkreis Wesermarsch) auf der Hunte auseinander und blockiert den Schiffsverkehr.

Als mögliche Unfallursache wird ein Ruderausfall des rund 85 Meter langen und neun Meter breiten Schiffes vermutet. In dessen Folge fuhr das Schiff in einer Böschung fest, durch die Strömung geriet es laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen mit dem Heck an die andere Böschung und wurde angehoben. Ein Schlepper versuchte noch vergeblich, den Havaristen aus der Böschung zu befreien. Bei ablaufendem Wasser hing das 85 Meter lange Schiff schließlich in der Luft. Dadurch konnte der Frachter die rund 1.100 Tonnen schwere Ladung nicht mehr tragen und brach drei Stunden nach der Havarie auseinander. Drei Besatzungsmitglieder der „Janine“ hätten sich unverletzt ans Ufer retten können, teilte die Wasserschutzpolizei am Mittwoch mit.

Spezialisten bereiteten die Sicherung und Bergung des mit 1.100 Tonnen Eisenerz beladenen Schiffes vor. Ölsperren sollen Umweltschäden verhindern. Das Huntesperrwerk wurde geschlossen und die Seeschifffahrtsstraße Hunte für die nächsten ein bis zwei Wochen gesperrt. Die Binnenschiffer müssen nun auf einen zwei Tage kostenden Umweg ausweichen. Dieser führt zuerst auf der Mittelweser gen Süden zum Mittellandkanal, dieser führt in westlicher Richtung an Osnabrück vorbei zum Dortmund-Ems-Kanal, der nach Norden zur Ems führt. Auf der Ems gelangen die Binnenschiffe weiter zurück in den Norden zum Küstenkanal, der sie zurück nach Osten bei Oldenburg zur Hunte führt. Diesen Umweg in umgekehrter Richtung müssen offensichtlich Binnenschiffer nehmen, die über die Hunte zur Weser wollten.

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August 1, 2011

Drei Schiffshavaristen blockierten den Mittelrhein

Drei Schiffshavaristen blockierten den Mittelrhein

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Veröffentlicht: 04:58, 1. Aug. 2011 (CEST)
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Bingen am Rhein (Deutschland), 01.08.2011 – Gleich drei Schiffsunfälle blockierten den Rhein zwischen Oberwesel an der Loreley und Bingen am Rhein. Die Sperrung konnte Freitagabend um 20:05 Uhr laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen aufgehoben werden. Der erste Schiffsunfall mit einem Gütermotorschiff, das mit 1.800 Tonnen Kies beladenen war, ereignete sich bereits am Donnerstag. Das Binnenschiff war vermutlich aufgrund eines technischen Defektes bei Oberwesel in der Nähe der Loreley auf Grund gelaufen und leck geschlagen. Es musste teilweise ausgepumpt werden. Der zweite Schiffsunfall bei Trechtingshausen in der Nähe von Bingen war unterdessen laut Polizei weit weniger kompliziert. Der ebenfalls mit Kies beladene Frachter hatte sich am Rheinufer festgefahren, blockierte aber nicht die Fahrrinne und konnte den Angaben zufolge problemlos befreit werden. Der dritte Unfall geschah, als sich ein mit dem Gefahrgut Ethanol beladener Tanker aus seiner Verankerung löste und bei Boppard auf Grund lief. Da die Fahrrinne nicht blockiert sei, konnte die Schifffahrt Freitagabend wieder freigegeben werden, jedoch bleibe ein Überholverbot bestehen. Wegen der Bergung könnte es zu kurzfristigen Sperrungen kommen, so das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen. Der Schiffsstau löste sich nur schleppend auf.

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March 30, 2011

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen gesperrt

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Veröffentlicht: 19:20, 31. Mär. 2011 (CEST)
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Lingen (Deutschland), 30.03.2011 – Der Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen ist nach der Explosion eines Tankschiffes und anschließenden Löscharbeiten wegen Aufräumarbeiten an der Unfallstelle bis Ende der Woche gesperrt. Bereits am Montagabend war das Tankschiff beim Beladevorgang des Raffinerie-Betreibers British Petroleum an der Raffinerie Lingen (Landkreis Emsland) aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten, nachdem sich drei Verpuffungen (einige Quellen sprechen fälschlicherweise von Explosionen) ereignet hatten. Das 80 Meter lange und 8,20 Meter breite Schiff mit einer zulässigen Zuladung von 1.100 Tonnen hatte 900.000 Liter Superbenzin an Bord, bevor es in Flammen aufging. Ein Übergreifen der Flammen auf zwei benachbarte Tankschiffe und die nahe Raffinerie konnte durch massiven Feuerwehreinsatz verhindert werden. Das Schiff ist mittlerweile auf den Grund des 3,50 tiefen Hafenbeckens gesunken und entließ einen Teil seiner Ladung in die Umwelt. Bei dem Einsatz wurde der komplette Raffineriehafen mit einem Schaumteppich aus Löschschaum bedeckt. Dieser und das restliche, zunächst brennende und nun erfolgreich gelöschte Benzin müssten als Benzin-Wasser-Gemisch von einer Spezialfirma aus dem Hafenbecken abgesaugt werden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Lingen. Ob und wie der Havarist geborgen werden könne, sei weiterhin unklar. Der Kanal sei noch nicht für die Schifffahrt freigegeben. Damit fehlt die Anbindung des östlichsten Teils Niedersachsens an den Mittellandkanal. Die Schleuse wurde gesperrt und Ölsperren gesetzt. Bernd Hermes vom Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen zufolge warteten aus Richtung Süden acht und aus nördlicher Richtung fünf Schiffe vor den Kanalschleusen zum Hafen. Auch eine nahe Bundessstraße 70 war über Nacht gesperrt. Die Ursache des Brandes sei weiterhin unklar, es werde laut Staatsanwaltschaft Osnabrück hinsichtlich einer möglichen fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Fünf Arbeiter an Bord konnten erfolgreich gerettet werden, einer davon wurde leicht verletzt.

Der Konzern British Petroleum (BP) war erst kürzlich lange in den Schlagzeilen, weil er ein Leck an der Steigleitung der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon nicht in den Griff bekommen hatte.

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February 14, 2011

St. Goarshausen: Bergung des Tankers „Waldhof“ abgeschlossen

St. Goarshausen: Bergung des Tankers „Waldhof“ abgeschlossen

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Veröffentlicht: 22:35, 14. Feb. 2011 (CET)
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Foto von der Bergung der „Waldhof“ (08.02.2011)

Sankt Goarshausen (Deutschland), 14.02.2011 – Einen Monat nach dem Kentern eines mit Schwefelsäure beladenen Tankers beim Loreley-Felsen im Rhein bei St. Goarshausen meldete das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bingen heute den Abschluss der Bergungsarbeiten des Tankers „Waldhof“, der seit Wochen die Binnenschifffahrt auf dem Rhein blockiert hatte.

Nach wochenlangen Vorarbeiten gelang es am Sonntag durch den Einsatz von drei Schwimmkränen, das 110 Meter lange Schiff zu heben und aufzurichten. Bei der Bergung war auch eine Leiche geborgen worden. Bei dem Toten handelt es sich um ein vermisstes Besatzungsmitglied, einen 63-jährigen Mann aus Sachsen, wie die Obduktion ergab. Ein weiteres vermisstes Besatzungsmitglied, der 31-jährige Bootsmann, konnte noch nicht aufgefunden werden. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde im Laufe des Montag wieder in beiden Fahrtrichtungen freigegeben, nachdem das Schiff in den Loreley-Hafen geschleppt werden konnte.

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April 20, 2010

Schiff prallt auf Moselbrücke

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Schiff prallt auf Moselbrücke

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Veröffentlicht: 13:25, 20. Apr. 2010 (CEST)
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Mosel bei Longuich

Longuich (Deutschland), 20.04.2010 – Am Morgen des 20. Aprils prallte ein Schiff gegen eine Moselbrücke in Longuich östlich von Trier. Beim Versuch, die sechs Meter hohe Brücke zu unterqueren, riss das Steuerhaus des 170 Meter langen und 11 Meter breiten Schiffs ab. Es war mit 4.000 Tonnen Kohle als Ladung unterwegs von Rotterdam (Niederlande) nach Thionville (Frankreich). Die Brücke wurde aus Sicherheitsgründen für den Straßenverkehr gesperrt und die Schifffahrt auf der Mosel eingestellt.

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March 26, 2007

Nach Havarie eines Frachtschiffes bleibt der Rhein mehrere Tage gesperrt

Nach Havarie eines Frachtschiffes bleibt der Rhein mehrere Tage gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 16:30, 26. Mär. 2007 (CEST)
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Die havarierte “Excelsior” auf dem Rhein bei Köln-Zündorf

Köln (Deutschland), 26.03.2007 – Nachdem bei einem missglückten Wendemanöver auf dem Rhein bei Köln das Frachtschiff „Excelsior“ gestern Mittag einen Teil seiner Ladung verloren hat, bleibt der Rhein voraussichtlich noch bis Freitag für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt. Die Durchfahrt soll erst wieder freigegeben werden, wenn sämtliche verlorenen Container geborgen sind.

Bei einem Wendemanöver bekam die „Excelsior“ Schlagseite und drohte zu kentern. 31 große Container rutschten von Bord und fielen in den Rhein. Einige trieben mit großer Geschwindigkeit rheinabwärts, andere versanken an der Unglücksstelle. In drei Containern befand sich Gefahrgut, nach Aussagen der Wasserschutzpolizei bestand aber keine Gefahr für die Umwelt. Der Rhein musste daraufhin für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Bootsfahrer wurden umgehend davor gewarnt, den Fluss zu befahren. Polizei, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren mit Hubschrauberunterstützung die ganze Nacht über im Einsatz, um die verlorene Ladung zu orten und zu bergen.

Inzwischen warten ungefähr 50 Schiffe darauf, ihre Fahrt fortsetzen zu können. Nach Angaben der Polizei bleibt die Wasserstraße jedoch gesperrt, bis alle Container gefunden und geborgen worden sind. Wie Lycos.de heute Nachmittag berichtet, bleibt die Rheinstrecke bei Köln auf einer Länge von 20 Kilometern möglicherweise noch bis Freitag gesperrt.

Die Excelsior gehört der Neckar-Reederei aus Neckarsteinach. Wie ein Mitarbeiter der Reederei mitteilte, sei das Schiff an eine Schweizer Firma ausgeliehen worden. Diese sei „auch für Fracht und Betrieb zuständig“. Warum die „Excelsior“ das Wendemanöver eingeleitet hatte, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei vermutet, der Kapitän habe möglicherweise ankern wollen. Nach letzten Meldungen ermittelt die Polizei jetzt gegen die Besatzung des Schiffes.

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January 20, 2006

Wal in London gesichtet

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Wal in London gesichtet

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Artikelstatus: Fertig 22:48, 20. Jan. 2006 (CET)
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Pilotwal (auch:Grindwal)

London (England), 20.01.2006 – Mitten in London wurde ein Wal in der Themse gesichtet. Er bewegt sich derzeit in Richtung Innenstadt und wurde bereits in der Nähe des Westminster-Parlaments gesehen.

Meeresbiologen vermuten, dass es sich um einen Nördlichen Entenwal (aus der Gattung der Schnabelwale) handelt. Sie schätzen das Tier auf rund sechs Meter Länge. Der natürliche Lebensraum dieser Meeressäuger ist der subpolare Nordatlantik bis zu den britischen Inseln. Zunächst war berichtet worden, es handele sich um einen Pilotwal (Grindwal).

Die Mannschaft eines Rettungsbootes bemüht sich, den Schiffsverkehr auf der Themse um den Wal herum zu leiten.

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October 28, 2005

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen

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Rhede (Ems) (Deutschland), 28.10.2005 – Nach einem wochenlangen Drama mit Dutzenden gescheiterten Bergungsversuchen des havarierten Binnenschiffes „Ilona M.“ (vorher unter den Namen „Ilona B.“ gemeldet) zeichnet sich nun ein erfolgreiches Ende der Bergungsarbeiten ab.

Noch immer ist der Schiffsverkehr auf der Ems gesperrt, weil sich die knapp 90 Meter lange „Ilona M.“ nach einem Fahrfehler bei Nebel in der Ems quergestellt und in der Mitte abgesenkt hatte. Inzwischen liegt der Schiffsverkehr großflächig lahm. Teilweise stauen sich die Schiffe bis in die Niederlande. Zuletzt wurden über 250 Schiffe gemeldet, die im Stau stecken.

In der Nacht auf Freitag wurde das Schiff erfolgreich in mehrere Teile zersägt, weil es sich als unmöglich herausgestellt hatte, den Schiffsrumpf als Ganzes zu heben. Der Mittelteil konnte inzwischen bereits auf einen Ponton verladen werden. Heute soll das Heck gehoben werden. Im Laufe des Freitags rechnet das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen mit dem Abschluss der Bergungsarbeiten. Wenn alles nach Plan verläuft, kann die Schifffahrt in der Nacht zum Samstag wieder aufgenommen werden, so das Amt.

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October 24, 2005

Ems immer noch blockiert, inzwischen warten 200 Schiffe

Ems immer noch blockiert, inzwischen warten 200 Schiffe

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Rhede (Ems) (Deutschland), 24.10.2005 – Die Ems ist weiterhin nicht schiffbar. Versuche, die havarierte „Ilona B.“ zu bergen, sind bisher gescheitert. Trotz Durchsägen des Rumpfes am Wochenende gelang es nicht, die Schiffsteile zu heben.

Das etwa 80 Meter lange Binnenschiff blockiert nach einem Fahrfehler seit zehn Tagen die Ems. Der Verkehr staut sich auch im Dortmund-Ems-Kanal. Das Schiff war im Nebel bei Rhede in die Uferböschung der Ems manövriert worden und hatte sich dann in der Mitte abgesenkt. Inzwischen stauen sich rund 200 Schiffe auf der blockierten Schifffahrtsstraße in beiden Richtungen.

Nach dem Scheitern mehrerer Bergungsversuche der Bergungsfirma MTS waren aden, so dabenelen iendenanzen Sonntag Überreste der Ladung aus dem havarierten Schiff ausgespült worden, um es leichter zu machen. Mit Hilfe einer Sägekette sollte der Schiffsrumpf in zwei Hälften geteilt werden. Die zersägten Schiffsteile sollten dann auf Pontons geladen und abtransportiert werden. n, so dnacht riss die Sägekette jedoch.

Am Sonntagmittag glückte schließlich die Trennung des Schiffsrumpfes. Auch adeheutigen Montagmorgen gelang es jedoch nicht, den abgesägten Bug der „Ilona M.“ mit Schiffskränen auf einen Ponton zu heben. Der in den Schiffsrumpf gespülte Schlick machte es zu schwer für die Hebekräne. Im Laufe des Tages sollen nun beide Teile des Schiffsrumpfes weiter ausgebaggert und dann ein erneuter Bergungsversuch gestartet werden.

Auch wenn die Bergung am Abend gelingen sollte, wird es noch mehrere Tage dauern, bis sich der Stau der 200 Schiffe auflöst, da die Ems wegen des großen Tidenhubes nur jeweils von 30 Schiffen adeTag befahren werden kann.

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  • Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr (22.10.2005)

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October 22, 2005

Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr

Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr

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Artikelstatus: Fertig 21:09, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Rhede (Ems) (Deutschland), 22.10.2005 – Durch eine Schiffshavarie auf der Ems durch das Binnenschiff „Ilona M.“ staut sich der Schiffsverkehr auf der Ems bis ins Ruhrgebiet.

Der 90 Meter lange Frachter war bereits am vergangenen Samstag in die rechte Uferböschung hineingefahren, weil dichter Nebel die Sicht behinderte. Durch das ablaufende Wasser hatte sich das Binnenschiff anschließend quer gestellt und die Ems für jeglichen Schiffsverkehr unpassierbar gemacht. Außerdem war das Schiff in der Mitte gebrochen, dann eingeknickt und infolgedessen manövrierunfähig geworden. Mindestens 150 Schiffe liegen auf beiden Seiten der Unglücksstelle fest und warten auf die Behebung des Problems.

Mehrere Versuche, das Schiff zu heben, sind in den letzten Tagen immer wieder gescheitert. Jetzt soll der Schiffsrumpf in der Mitte durchgesägt werden. Dafür sollen lange Stahlketten benutzt werden, die unter dem Schiffsrumpf hin- und hergezogen werden. Mit einem Erfolg dieser Operation wird nicht vor Montag gerechnet.

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