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January 15, 2006

Kleinflugzeug stürzt nahe des Flugplatzes Freiburg ab

Kleinflugzeug stürzt nahe des Flugplatzes Freiburg ab

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Artikelstatus: Fertig 10:11, 15. Jan. 2006 (CET)
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Freiburg im Breisgau (Deutschland), 15.01.2006 – Am Donnerstagabend etwa um 18:30 Uhr sind zwei Insassen eines Kleinflugzeuges beim Absturz ihrer Maschine ums Leben gekommen.

Die Maschine vom Typ Beechcraft King Air 350 befand sich in der Nähe des Flugplatzes Freiburg. Während des Landesanfluges aus westlicher Richtung stürzte sie in einen Wald nahe dem Flughafen. Sie fing sofort Feuer. Die zweimotorige Turboprop-Maschine gehört vermutlich dem Flugunternehmen „Euroflug Frenzel“. Der Pilot der Maschine soll nach ersten Angaben der Chefpilot dieser Firma sein.

Im Laufe des Abends waren die Bergungsarbeiten voll im Gange. Bereits unmittelbar nach dem Absturz wurden die Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nicht mehr helfen. Die Rettungskräfte bargen zwei Tote: den Piloten und seinen Copiloten. In der Maschine wäre zusätzlich Platz für maximal zwölf Passagiere gewesen, andere Quellen berichten von maximal elf Sitzplätzen.

Die beiden Insassen kamen aus der Nähe von Rastatt. Sie waren gegen 18:00 Uhr auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Rheinmünster-Söllingen gestartet und wollten in Freiburg landen.

Da sich der Absturzort in einem öffentlichen Waldgebiet befindet, suchten zahlreiche Rettungskräfte, unter anderem auch das Technische Hilfswerk (THW), nach Menschen, die eventuell durch den Absturz hätten getroffen werden können. Durch die Luft fliegende Trümmerteile hätten sie treffen und verletzen oder töten können. Mittlerweile gibt es auch Augenzeugenberichte. Zwei Joggerinnen befanden sich während des Unglücks nur 50 Meter von der Stelle entfernt. Sie sahen das Flugzeug bereits im Anflug und bemerkten eine sehr geringe Flughöhe. Bis in den Abend hinein gegen 22:00 Uhr wurden außer den beiden Toten keine weiteren Opfer gefunden. Die Aufräumarbeiten für die Hilfskräfte gestalteten sich sehr aufwändig: Die bewaldete Böschung, in die das Flugzeug gestürzt war ist nur schwer zugänglich. Im Einsatz waren 46 Feuerwehrmänner, die mit zwölf Löschfahrzeugen vor Ort waren.

Vor dem Absturz hatte das Flugzeug Baumwipfel des angrenzenden Waldes gestreift. Warum der Pilot in den Wald statt Richtung Flughafen flog, ist bisher ist noch nicht bekannt, auch nicht, ob ein technischer Defekt an der Maschine vorlag. Allerdings lag zum Absturzzeitpunkt eine Schlechtwetterlage über der Freiburger Gegend. Starker Nebel lag über dem Gelände.

Flugsachverständige und die zuständige Kriminaldienststelle haben die Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache aufgenommen. Insbesondere werden die Ermittler hinterfragen, warum der Pilot den Flughafen von Westen aus angesteuert hat, während üblicherweise der Landeanflug über dem Stadtgebiet eingeleitet wird. Der Flieger der Maschine hat in Flugkreisen einen Ruf als sehr erfahrener Pilot. Er war nicht nur als Pilot für Charterflüge im Einsatz. Für zahlreiche Fernsehserien der ARD fungierte er als Berater, und er beteiligte sich an den Drehbucharbeiten. Für den Malteser Hilfsdienst stand er als Ambulanzflieger unter Vertrag. Erste Ergebnisse der Ermittlungsbehörden werden für kommenden Montag erwartet.

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January 14, 2006

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

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Philippsreut (Deutschland), 14.01.2006 – Letzte Woche am Freitag stürzte ein Hubschrauber des Flugunternehmens Wucher nördlich der niederbayerischen Stadt Passau im Mitterfirmiansreuther Skigebiet ab. Der 39-jährige Pilot aus Salzburg wurde dabei schwer verletzt und mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus in der Nähe eingeliefert. Die Ärzte hatten ihn zur Heilung in einen medizinischen Tiefschlaf versetzt. Jetzt haben sie den Piloten aus dem Tiefschlaf zurückgeholt. Er befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ärzte wollen ihn nun in seine Heimatstadt überführen.

Die Verantwortlichen haben sich mittlerweile zum Unglück geäußert. An dem Hubschrauber konnte kein technischer Defekt festgestellt werden, der den Absturz ausgelöst haben könnte. Die Maschine vom Typ „Lama“ muss wegen Totalschadens komplett abgeschrieben werden.

Wie bereits unmittelbar nach dem Unglück vermutet, verdichten sich Hinweise auf einen Pilotenfehler, der die Situation am Unglücksort falsch eingeschätzt hatte. Die Maschine war in ein „White-out“ geraten, durch das der Pilot jegliche Sicht im dichten Schneewirbel verlor. Orientierungslos streifte er dann mit dem Heckrotor des Hubschraubers Baumkronen, was zum Absturz geführt hat.

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January 7, 2006

Hubschrauberabsturz in Niederbayern nach riskantem Manöver

Hubschrauberabsturz in Niederbayern nach riskantem Manöver

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Artikelstatus: Fertig 18:53, 7. Jan. 2006 (CET)
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Philippsreut (Deutschland), 07.01.2006 – In Niederbayern ist am Freitagmittag, den 6. Januar gegen 12:35 Uhr ein Hubschrauber nach einem riskanten Flugmanöver abgestürzt. Der Absturzort befand sich in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe eines Hubschrauberstartplatzes des Skigebiets Mitterfirmiansreut nördlich von Passau. Der Hubschrauber flog bei dichtem Nebel und streifte kurz vor einem Landeversuch mit dem Heckrotor einige Baumwipfel. Beim Absturz in das Waldstück erlitt der erfahrene Pilot aus Salzburg Knochenbrüche an Armen und Beinen.

Der Hubschrauber vom Typ „Eurocopter SA 315 Lama“ gehört der Firma Wucher aus Ludesch in Vorarlberg. Den eine Million Euro teuren Hubschrauber kann das Unternehmen abschreiben, an der Maschine wurde ein Totalschaden festgestellt.

Die Firma Wucher hatte den Auftrag, in dem Skigebiet Bäume zu stutzen, die nahe eines Sessellifts standen. Aufgrund der Schneemassen drohten die Stämme, umzukippen und auf den Sessellift zu fallen. Das Unternehmen aus Vorarlberg betreibt sieben Hubschrauber in Deutschland und Österreich. Wie riskant die Einsätze sind, zeigt die Tatsache, dass mittlerweile sieben Hubschrauber verloren gingen. Dabei starben zwei Piloten.

Das Motiv für den waghalsigen Flug lag darin, dass der Pilot schon einen Tag vorher zurückkehren wollte, was ihm aber aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich war. Also startete er am Freitag trotz Nebels einen neuen Versuch, in dem er entlang der Sesselbahntrasse fliegen wollte. Unten sollte der Flugbegleiter dem 39-jährigen Piloten auf einem Skibob per Sichtkontakt den Weg weisen. Nachdem das nicht gelang, versuchte er, mit dem Hubschrauber zum Startplatz zurückzukehren, was dann zu dem Unfall führte.

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November 2, 2005

Cessna der Union Sportfliegergruppe Ybbs bei dichtem Nebel abgestürzt

Cessna der Union Sportfliegergruppe Ybbs bei dichtem Nebel abgestürzt

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Ybbs an der Donau / Trieben (Österreich), 02.11.2005 – Eine Cessna der Union Sportfliegergruppe Ybbs sollte am Freitag, 21. Oktober, zu Wartungsarbeiten in die Steiermark geflogen werden. Die Überführung nahm eines der Gründungsmitglieder der Sportfliegergruppe, ein Konditormeister, vor. Dabei stürzte die Maschine nach Polizeiangaben ab.

Bereits kurz nach dem Start der Cessna gegen 09:15 Uhr gab es keinen Funkkontakt mehr. Es herschte dichter Nebel in Niederösterreich. Gestartet war der Pilot mit fast 40 Jahren Flugerfahrung trotzdem, weil in der Steiermark beste Wetterverhältnisse vorherrschten. Gefunden wurde das Flugzeug nach einer einstündigen Suche in einem Wald in der Gemeinde Ferschnitz.

Der Pilot wurde bei dem Aufprall auf den Boden aus Cockpit geschleudert und war sofort tot. Augenzeugen, die die Cessna vor dem Absturz sahen, berichteten von seltsamen Flugmanövern des Piloten. Die Ermittler müssen nun klären, ob ein Flugfehler oder ein technischer Defekt Grund für das Unglück war.

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October 31, 2005

Oberpfalz: Suche nach Amokschützen per Hubschrauber

Oberpfalz: Suche nach Amokschützen per Hubschrauber

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Artikelstatus: Fertig 12:01, 31. Okt. 2005 (CET)
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Wernberg-Köblitz (Deutschland), 31.10.2005 – Sobald sich nach Tagesanbruch der Nebel gelegt hat, beginnt in der Oberpfalz die Suche nach einem Amokschützen per Hubschrauber.

Der Amokschütze hatte gestern Abend gegen 22:00 Uhr unvermittelt einen Besucher einer Gaststätte erschossen. In Wernberg-Köblitz im bayerischen Landkreis Schwandorf löste sich gerade ein Treffen auf, als der Schütze auf einen 67 Jahre alten Mann zielte und schoss. Der Mann war sofort tot.

Dabei verletzte der Amokläufer acht weitere Gäste des Gasthauses. Einige von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Schütze soll laut Polizeiangaben ein 49 Jahre alter Mann aus dem Nachbardorf sein. Die Fahndung der Polizei läuft mit einen Großaufgebot an Einsatzkräften auf Hochtouren.

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October 28, 2005

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ende des Ems-Havarie-Dramas abzusehen

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Rhede (Ems) (Deutschland), 28.10.2005 – Nach einem wochenlangen Drama mit Dutzenden gescheiterten Bergungsversuchen des havarierten Binnenschiffes „Ilona M.“ (vorher unter den Namen „Ilona B.“ gemeldet) zeichnet sich nun ein erfolgreiches Ende der Bergungsarbeiten ab.

Noch immer ist der Schiffsverkehr auf der Ems gesperrt, weil sich die knapp 90 Meter lange „Ilona M.“ nach einem Fahrfehler bei Nebel in der Ems quergestellt und in der Mitte abgesenkt hatte. Inzwischen liegt der Schiffsverkehr großflächig lahm. Teilweise stauen sich die Schiffe bis in die Niederlande. Zuletzt wurden über 250 Schiffe gemeldet, die im Stau stecken.

In der Nacht auf Freitag wurde das Schiff erfolgreich in mehrere Teile zersägt, weil es sich als unmöglich herausgestellt hatte, den Schiffsrumpf als Ganzes zu heben. Der Mittelteil konnte inzwischen bereits auf einen Ponton verladen werden. Heute soll das Heck gehoben werden. Im Laufe des Freitags rechnet das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen mit dem Abschluss der Bergungsarbeiten. Wenn alles nach Plan verläuft, kann die Schifffahrt in der Nacht zum Samstag wieder aufgenommen werden, so das Amt.

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October 24, 2005

Ems immer noch blockiert, inzwischen warten 200 Schiffe

Ems immer noch blockiert, inzwischen warten 200 Schiffe

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Rhede (Ems) (Deutschland), 24.10.2005 – Die Ems ist weiterhin nicht schiffbar. Versuche, die havarierte „Ilona B.“ zu bergen, sind bisher gescheitert. Trotz Durchsägen des Rumpfes am Wochenende gelang es nicht, die Schiffsteile zu heben.

Das etwa 80 Meter lange Binnenschiff blockiert nach einem Fahrfehler seit zehn Tagen die Ems. Der Verkehr staut sich auch im Dortmund-Ems-Kanal. Das Schiff war im Nebel bei Rhede in die Uferböschung der Ems manövriert worden und hatte sich dann in der Mitte abgesenkt. Inzwischen stauen sich rund 200 Schiffe auf der blockierten Schifffahrtsstraße in beiden Richtungen.

Nach dem Scheitern mehrerer Bergungsversuche der Bergungsfirma MTS waren am Samstagabend und den ganzen Sonntag Überreste der Ladung aus dem havarierten Schiff ausgespült worden, um es leichter zu machen. Mit Hilfe einer Sägekette sollte der Schiffsrumpf in zwei Hälften geteilt werden. Die zersägten Schiffsteile sollten dann auf Pontons geladen und abtransportiert werden. Samstagnacht riss die Sägekette jedoch.

Am Sonntagmittag glückte schließlich die Trennung des Schiffsrumpfes. Auch am heutigen Montagmorgen gelang es jedoch nicht, den abgesägten Bug der „Ilona M.“ mit Schiffskränen auf einen Ponton zu heben. Der in den Schiffsrumpf gespülte Schlick machte es zu schwer für die Hebekräne. Im Laufe des Tages sollen nun beide Teile des Schiffsrumpfes weiter ausgebaggert und dann ein erneuter Bergungsversuch gestartet werden.

Auch wenn die Bergung am Abend gelingen sollte, wird es noch mehrere Tage dauern, bis sich der Stau der 200 Schiffe auflöst, da die Ems wegen des großen Tidenhubes nur jeweils von 30 Schiffen am Tag befahren werden kann.

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  • Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr (22.10.2005)

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October 22, 2005

Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr

Schiffshavarie auf der Ems blockiert den Schiffsverkehr

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Artikelstatus: Fertig 21:09, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Rhede (Ems) (Deutschland), 22.10.2005 – Durch eine Schiffshavarie auf der Ems durch das Binnenschiff „Ilona M.“ staut sich der Schiffsverkehr auf der Ems bis ins Ruhrgebiet.

Der 90 Meter lange Frachter war bereits am vergangenen Samstag in die rechte Uferböschung hineingefahren, weil dichter Nebel die Sicht behinderte. Durch das ablaufende Wasser hatte sich das Binnenschiff anschließend quer gestellt und die Ems für jeglichen Schiffsverkehr unpassierbar gemacht. Außerdem war das Schiff in der Mitte gebrochen, dann eingeknickt und infolgedessen manövrierunfähig geworden. Mindestens 150 Schiffe liegen auf beiden Seiten der Unglücksstelle fest und warten auf die Behebung des Problems.

Mehrere Versuche, das Schiff zu heben, sind in den letzten Tagen immer wieder gescheitert. Jetzt soll der Schiffsrumpf in der Mitte durchgesägt werden. Dafür sollen lange Stahlketten benutzt werden, die unter dem Schiffsrumpf hin- und hergezogen werden. Mit einem Erfolg dieser Operation wird nicht vor Montag gerechnet.

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September 22, 2005

Mexikanischer Minister bei Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen

Mexikanischer Minister bei Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen

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Artikelstatus: Fertig 22. Sep. 2005 (CEST)
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Mexiko, 22.09.2005 – Gestern ist der mexikanische Politiker Ramon Martin Huerta bei einem Hubschrauberabsturz getötet worden. Huerta war in dem nordamerikanischen Land Minister für öffentliche Sicherheit.

Gegen Abend des gestrigen Tages war der Hubschrauber mit Huerta an Bord als vermisst gemeldet worden. Unmittelbar darauf begann nach Regierungsangaben die Suche nach dem Hubschrauber. Er verschwand in einem waldreichen Gebiet im Gebirge westlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt. An der mehr als fünfstündigen Suche beteiligten sich zwei Bataillone mit Soldaten der mexikanischen Armee. Die schlechte Wetterlage – starker Nebel – erschwerte die Suche.

Im Hubschrauber befanden sich neben Huerta noch acht weitere Menschen. Zu ihnen gehörten auch Tomas Valencia, der Chef der Föderalen Polizei Mexikos, und Jose Antonio Bernal, Vertreter der staatlichen Nationalen Menschenrechtskommission. Das Büro von Jose Antonio Bernal hatte eine Beschwerde vom inhaftierten Anführer eines Drogenkartells abgewiesen, der behauptet hatte, dass seine Rechte verletzt worden seien. Die Politiker waren auf einem rund 70 Kilometer langen Weg nach Las Palmas zu einem Hochsicherheitsgefängnis westlich von Mexiko-Stadt.

Der mexikanische Präsident Vicente Fox bezeichnete den Absturz des Hubschraubers des Typs „Bell 412“ als schrecklichen Unfall, gab aber keinen Grund für den Absturz bekannt. Fox sagte, er hätte durch das Unglück mit Huerta einen Freund verloren.

Erste Details über die Absturzursache gab ein Regierungssprecher nach der Ansprache von Präsident Fox bekannt. Demnach ist der Absturz auf die erwähnte Schlechtwetterfront im mexikanischen Gebirge zurückzuführen. Dichte Wolken und Nebel hatten den Piloten orientierungslos gemacht, nachdem er den Sichtkontakt zur Erde verloren hatte. Beim Absturz hat der Hubschrauber eine Schneise in den Wald an einem Gebirgshang geschlagen, ist gegen einen Felsen geprallt und dort ausgebrannt. Es gab keine Überlebenden bei dem Unglück.

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May 20, 2005

Endpunkt erreicht! Erfolgreiche Expedition nach Franz-Joseph-Land

Endpunkt erreicht! Erfolgreiche Expedition nach Franz-Joseph-Land

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Innsbruck (Österreich) / Moskau (Russland), 20.05.2005 – Auszug aus dem Live-Interview mit Expeditionsleiter Christoph Höbenreich, der die Expedition zum Franz-Josef-Land leitete: „Wir haben die Wasserstraße zur Insel Hohenlohe überschreiten können doch es war ein Labyrinth aus Eisblöcken und Wasserlöchern – ein wahrer Tanzboden des Teufels. Danach gelingt es uns die Insel Hohenlohe zu durchqueren. Die Insel hat weite Gletscherflächen und es fällt schlechtes Wetter ein! Null Sicht, nur Nebel – totales „white out“. Wir können uns dennoch mit Kugelkompass und GPS punktgenau bis auf das Kap Schröter vortasten. Wir fühlen uns sehr ausgesetzt. Ganz alleine ohne Zelt, Kocher und Schlafsack bei diesem schlechten Wetter so fern von unserem Ausgangslager. Schließlich finden wir auch Payers Lagerplatz.

Am Kap angekommen brechen große Emotionen frei! Robert und ich lassen Dampf ab. Wir schreien uns an, wir umarmen uns, weinen und genießen Momente der Stille und des Erfolgs! Wir machen uns dann auf den Heimmarsch! Die 15 Kilometer werden zur reinen Tortur. Wir plagen uns sehr und sind fix und fertig. Das Meereis ist auch schon sehr aufgeweicht, aber wir können es gerade noch begehen und den Rückweg zum Lager der Insel Torup schaffen.

Unser Husarenstück ist gelungen! Der Blick zur Insel Rudolf, der nördlichsten Insel des Archipels, bestätigt unsere Befürchtung. Die Insel ist von offenen Wasserstellen umgeben und somit ist die Payer-Route auf der Rudolf Insel derzeit mit Skiern nicht wiederholbar. Wir haben also Franz Josef Land von Süden nach Norden erfolgreich durchquert und den nördlichsten derzeit mit Skiern erreichbaren Punkt erreicht – das Kap Schröter! Die Tour hat 14 Stunden gedauert. Wir haben dabei mehr als 30 Kilometer über schwieriges, hocharktisches Terrain aus Meer- und Gletschereis zurückgelegt!“

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